Islamismus & Terror

Schülerinnen-Experiment zu Kopftuch-Diskriminierung: Es stimmt nicht! Es ist sogar umgekehrt!

20. November 2018

Das bemühte Gejammer der politisch korrekten Mainstreampresse, dass kopftuchtragende Mulimas überall diskriminiert werden, wollten einige Schülerinnen der Geschwister-Scholl-Schule aus Lünen im Selbstversuch prüfen. Eine Woche lang tragen sie seit dem 14. November islamgerechte Kopftücher. Beim korrekten Anlegen half eine Muslima.

Eine Woche lang tragen sie das Kopftuch in der Öffentlichkeit, beim Einkaufen, beim Sport, auch in der eigenen Familie. Genauer gesagt, ist es ein Hidschab, denn das Gesicht bleibt frei, Haare, Ohren, Hals und Ausschnitt werden verhüllt.

Eine Lehrerin der Schule kam gemeinsam mit den Schülern auf die Idee, einmal im Selbsttest auszuprobieren, ob die Behauptung – oft von Muslimen vorgetragen – stimmt, dass kopftuchtragende Frauen anders und mit Ablehnung behandelt werden, obwohl keinerlei kritikwürdiges Verhalten dazu Anlass gibt. Immer wieder liest man und bekommt es in Diskussionsrunden zu hören, die weit verbreitete, aber grundlose deutsche Islamophobie zeige sich schon bei der Diskriminierung von Kopftuchträgerinnen im öffentlichen Raum.

Sechs Schülerinnen wollten freiwillig an dem Experiment teilnehmen und setzen es gerade um. Eine Schülerin hatte erst sehr große Bedenken. Sie fürchtete sich davor, von Freunden und Bekannten auf der Straße erkannt zu werden. Was genau die 15-Jährige dabei befürchtete, wird nicht berichtet.

Das Experiment ist noch nicht abgeschlossen. Erste Berichte lassen aber aufhorchen. Zuerst fanden die Mädchen das Tragen eines Kopftuches einengend, sie gewöhnten sich aber sehr schnell daran. Alle sechs bewegten sich ausgiebig damit in der Öffentlichkeit. Dabei haben sie miteinander vereinbart, dass sie nicht aktiv auf andere zugehen wollen. Nur dann, wenn jemand sie auf das Kopftuch ansprechen sollte, wollen sie erklären, dass es sich um ein Schulexperiment handle. Außerdem kann jede Schülerin selbst bestimmen, wieviel Zeit des Tages sie das Kopftuch tragen will.

Wahrscheinlich will die Schule vermeiden, dass es irgendwelche Klagen gegen die Schule gibt, oder dass die Mädchen möglicherweise von den allgegenwärtigen rechten Populisten und Islamophobikern angegriffen und verletzt werden könnten.

Vorläufiges Ergebnis: Es gibt keine Diskriminierung. Bis auf ein einziges junges Paar, das auf den Hidschab mit Kopfschütteln reagierte, ereignete sich gar nichts. Es gab keine negativen Reaktionen, kein Anstarren, keine Missbilligung, keine abträglichen Kommentare, kein unfreundliches Verhalten.

Stellt sich die Frage: Wie kommt es dann, dass Muslimas ständig davon reden, im öffentlichen Raum wegen ihrer Kopfbedeckung diskriminiert und ausgegrenzt zu werden? Könnte es sein, dass hier ein Opfergruppen-Narrativ befördert werden soll? Oder wäre es möglich, dass die ablehnende Haltung der Umwelt vielleicht doch weniger an dem Kopftuch, sondern nicht selten an in Europa ungewohnten Verhaltensweisen liegen könnte?

Das Mobbing und Diskriminieren ist offenbar eher genau andersherum festzustellen. Die Zeitung EMMA, deren Flaggschiff die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer erstaunlicherweise immer wieder klar Stellung gegen die Unterdrückung der Frau durch den Islam bezieht, veröffentlichte schon 2009 einen Beitrag darüber, dass Mädchen aus dem muslimischen Teil der Bevölkerung  gemobbt werden, wenn sie kein Kopftuch tragen – und zwar von Muslimen.

Am Beispiel der jungen Aylin berichtet EMMA, wie ein aufgeschlossenes, munteres Mädchen aus einer offenbar gut integrierten, türkischen Familie hier in Deutschland durch Mobbing ihrer muslimischen Mitschüler regelrecht krank diskriminiert wurde:

„Das Mädchen hatte sich über Jahre völlig unbeschwert und altersgemäß entwickelt, besuchte eine Hauptschule in Rheinland-Pfalz und hatte zahlreiche türkische wie deutsche Freundinnen. Wie aus dem Nichts traten plötzlich Ängste auf, Appetitlosigkeit, ständige Kopfschmerzen; schließlich wollte Aylin nicht mehr zur Schule gehen. Die besorgten Eltern suchten ärztliche Hilfe und folgten dem Rat, mit dem Mädchen eine Kinder- und Jugendpsychotherapeutin aufzusuchen.“

Es stellte sich heraus, dass es die muslimischen Mädchen waren, die Aylin systematisch fertig machten:

„Willst Du aussehen wie eine Deutsche?“ Oder: „Das Kopftuch ist unsere Ehre – hast Du keine?“ Und: „Deinen Eltern ist es wohl egal, wie über Dich geredet wird.“ Die darauf angesprochene Aylin kämpfte mit den Tränen und sagte schließlich: „Es wird immer schlimmer. Und seit ich neulich im Ramadan mein Schulbrot ausgepackt habe, ist es ganz aus. Die Kopftuch-Mädels mobben mich total.“

Das ist also die berühmte Diversity, Toleranz und Buntheit, die hier von den Bessermenschen ständig eingefordert wird. Die „Freiheit“, die die Muslime fordern, mutiert ganz schnell zum Gruppenzwang, und wer nicht pariert, wird drangsaliert. Die Muslime fordern – zu Recht, das steht in unserem Grundgesetz – Religionsfreiheit, gewähren sie aber selbst nicht. Die geforderte „Freiheit zum Kopftuch“ ist nur der Einstieg zum Zwang. Tatsächlich werden unter dem Vorwand der Toleranz und Integration die grundgesetzlich verbrieften Gleichheits- und Freiheitsrechte schleichend abgeschafft.


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