Das poli­tisch so häss­liche Deutschland

Von Michael Dunkel *)
Jeder, der laut genug schreit und fordert, bekommt von unserer Regierung Geld. Alles wird gefördert, die halbe Türkei ist über unser Kran­ken­system ver­si­chert, halb Afrika bekommt — zusam­men­ge­rechnet — Milliarden.
Nur, wenn es um allein­er­zie­hende Mütter geht, wo auch Väter ihrem Unterhalt nicht nach­kommen, denen werden Abzüge gemacht, wenn die Kinder noch bei ihnen leben und studieren.
Alte Men­schen, und ich sah es mit eigenen Augen vor ein paar Tagen in unserer Stadt, sammeln Fla­schen, damit sie nicht hungern müssen.
Kin­der­gärten ver­kommen und Schulen eben­falls. Die Straßen sind oft so marode, dass man denkt, das Auto bricht aus­ein­ander, wenn man darüber fährt.
Kran­ken­häuser oft eine Kata­strophe, und da hilft es nur dadurch, dass es einige gute Ärzte gibt, sodass man nicht direkt den Löffel abgeben muss.
Alten­heime als trau­riges Bei­spiel für die Ver­achtung unserer Poli­tiker für ihre Bevölkerung.
Es ist eine Schande, was sich deutsche Poli­tiker schon über Jahr­zehnte erlauben und ebenso ein Schande, dass wir es so hinnehmen.
Für die ganze Welt ist Geld da, Über­schüsse, gemacht mit unseren Steuern, werden ver­pulvert in alle Rich­tungen. Nur nicht in die, denen es zusteht.
Der deut­schen Bevölkerung.
Keiner will doch Almosen und keiner benötigt Kom­mu­nismus. Aber ver­dammt noch einmal, dass das dritt- oder viert­größte Wirt­schaftsland der Welt keine ange­messene Ver­sorgung für seine Bedürf­tigen hat, ist pure Menschenverachtung.


*) Michael Dunkel ist ein rhei­ni­scher, poly­glotter, libe­ral­kon­ser­va­tiver Literat und schreibt für con­servo.