Politik

Widmann-Mauz, Integrationsbeauftragte: „Egal, woran Sie glauben…“ – Wenn Unterwürfigkeit schon nervt

22. Dezember 2018

Da hat sie es doch so vorbildlich machen wollen, die Integrationsbeauftragte. Weihnachten steht vor der Tür, und da schreibt man Weihnachtspost. Aber… irgendwie… darf man denn noch überhaupt Weihnachten sagen oder schreiben? Ist das nicht schon eine Verletzung irgendwelcher Gefühle von irgendwelchen Minderheiten? Also, dachte sich die auf Zehenspitzen tippelnde, im vorauseilenden Gehorsam über die eigenen Zehenspitzen auf‘s Maul fallende, superpolitischkorrekte Integrationsbeauftragte Annette Widmann-Mauz (CDU): „Mal aus der Weihnachtszeit eine nicht näher definierte Besinnungszeit für alles und jeden – und sei‘s der Osterhase – zu machen, kann kein Fehler sein!“ und wähnte sich schon sicher durch‘s politisch korrekte Tretminenfeld laviert, da wird sie hinterrücks niedergestreckt.

Der Text des Besinnlichkeitsgrußes lautet wie folgt: „Egal, woran Sie glauben… wir wünschen Ihnen eine besinnliche Zeit und einen guten Start ins neue Jahr“.

Dieser Gruß hat das Potential, in die Geschichtsbücher einzugehen, da er mit wenigen Worten eigentlich jeder Religion eine Watsch‘n direkt ins Gesicht gibt. Es fehlt nur noch ein „sch***ss“ vor dem „egal“. Religion ist wumpe, interessiert auch niemanden. Na, dann besinnt Euch alle mal schön, ob‘s passt oder nicht, ich hab jetzt Ferien, und Tschüss. Schnoddriger geht es nicht. Welch‘ entlarvendes Zeugnis für Deutschland Ende 2018. Man kann direkt dran fühlen, wie Frau Widmann-Mauz dachte „Hauptsache, ich krieg nicht wieder einen reingewürgt von irgendwelchen muslimischen Verbänden“.

Verrechnet, möchte man da sagen. Soviel Unterwürfigkeit hat die Migrationsexpertin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Frau Sevim Dagdelen, zu Recht auf die Weihnachtspalme gebracht:

Es ist bedauerlich, dass falsch verstandene Toleranz augenscheinlich dazu führt, dass Weihnachten, das Fest der Liebe, unsichtbar wird.“

Der Psychologe, Buchautor und Islam-Experte Ahmad Mansour sagte dazu:

Selbstbewusst ist anders! Selbstverständlich muss man Christen beglückwünschen können, vor allem als Politikerin und als Integrationsbeauftragte!“

Ist es nicht bemerkenswert, dass eine Politikerin der Christlich Demokratischen Union in ihrer Unterwürfigkeit so weit geht, dass selbst die, deren Stiefel sie leckt, das zu aufdringlich und überzogen finden und sie an das christliche Weihnachtsdfest der Liebe erinnern müssen?

Da regt sich sogar Widerstand in der eigenen Partei, und das heißt schon was. CDU-Bundestagsmitglied und Mitglied im Familienausschuss des Bundestages, Frau Sylvia Pantel fragte: „Wer als Regierungsmitglied in der Weihnachtszeit eine Grußkarte mit den Worten „Egal, woran Sie glauben“ verschickt, muss sich fragen lassen, für welche Werte er steht und welche Bedeutung die Karte haben soll.“ Ganz genau.

Frau Dagdelen und Herrn Mansour ist für ihre klaren Worte zu danken. Wie erfreulich, dass es Leute in Deutschland gibt, die noch verstehen, was Toleranz und selbstbewusstes, respektvolles und friedliches Miteinander heißt. Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest der Liebe, Glück, Gesundheit und alles Gute für das neue Jahr!


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