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Politik

„Notwendig und gut“: David Berger verlässt WerteUnion nach Zustimmung zu Merkel-Pakt

2. Dezember 2018

Wir dokumentieren hier einen wichtigen Text von David Berger, der diese Woche seinen Austritt aus der WerteUnion erklärte. Grund dafür ist die Zustimmung der Gruppe zum Migrationspakt. Wir möchten diesen Text hier dokumentieren, um zu zeigen, dass es in der CDU keine nennenswerte Zahl an Merkelkritikern mehr gibt. Dieses „Fünkchen Hoffnung“, dass wohl bei vielen routinierten CDU-Wählern noch immer ihr Kreuz bei der Merkelpartei machen lässt, ist eine Illusion.

David Berger schreibt:

Alexander Mitsch, der Vorsitzende der WerteUnion hat heute das eindeutige Votum der CDU bei der gestrigen Debatte um den Migrationspakt begrüßt. Er redet sich den Beipackzettel zu dem tödlichen Gift schön, in dem steht, dass das Gift gar nicht so gefährlich sei.

Mitsch schreibt: „Die Medienberichterstattung zur heutigen Abstimmung ist m.E. recht missverständlich. Es wurde nicht darüber abgestimmt, ob der Migrationspakt angenommen wird oder nicht. Abgestimmt wurde über den Antrag von CDU/CSU und SPD. Dieser Beschluss enthält einige notwendige und gute Klarstellungen zum Migrationspakt.“

Kritiker des Merkelpaktes haben diesen nicht verstanden

Um sich dann der Argumentationsweise seiner Kritiker zu bedienen und zu verkünden: „Jeder, der eine fundierte Diskussion führen möchte, sollte diesen Antrag gelesen haben und dann eine Meinung bilden“ – Hier wird mit Kritikern des hinterhältigen Agierens von CDU und SPD genau das vorgeworfen, was seine Partei Mitsch schon die ganze Zeit vorwirft: Dass Kritiker des Migrationspaktes diesen einfach nicht gelesen oder verstanden haben.

Um dann vor der Macht Merkels in die Knie zu gehen:

„Das optimale Ergebnis, nämlich dass Deutschland den Pakt nicht annimmt, war angesichts der linken Mehrheit im Bundestag nicht zu erreichen“

Dass gestern die Linkspartei gegen die Mehrheit seiner Union und der SPD gegen Merkels Pläne mit ihrem Merkel-Pakt stimmte, scheint Mitsch gar nicht mitbekommen zu haben. Der Migrationspakt ist kein Werk der Linkspartei, sondern seiner Kanzlerin, die mit dem Pakt die groben Rechtsverstöße seiner Kanzlerin nun nachträglich heiligsprechen möchte.

Kein Wunder, dass er und die Seinen dann auch auf einen völlig belanglosen Beschluss der Bundesregierung hereingefallen sind, der keine andere Funktion hat, als die Kritiker ruhig zu stellen und danach so fortzufahren wie von jeher geplant und in Migrations- und Flüchtlingspakt festgeschrieben.

Um Kritik am Einknicken der WerteUnion möglichst nicht aufkommen zu lassen, wurde ich nach Teilen eines Beitrags in der Facebookgruppe der WerteUnion, der das Verhalten der WerteUnions-Frau Sylvia Pantel bei der gestrigen Abstimmung öffentlich macht, sofort und kommentarlos aus der Facebookgruppe entfernt. Auch in diesem Gebaren zeigt die WerteUnion, wie sie sich immer nahtloser an das System Merkel angleicht.

Mitgliedschaft in der WerteUnion beendet

Merkel, Annegret Kramp-Karrenbauer und Co. können froh sein, dass es die WerteUnion gibt, die die perfiden Beipackzettel zu ihrem unser Vaterland und Europa zerstörenden Pakt noch schönreden.

Lieber Herr Alexander Mitsch, unter diesen Bedingungen kann ich es mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren, die WerteUnion zu unterstützen und bitte Sie, meine Vereinsmitgliedschaft sobald als möglich zu beenden!

Mit Politikern, die mehr oder weniger bewusst unser Vaterland zerstören (helfen), möchte ich nicht in einem Boot sitzen, geschweige denn diese auch noch finanziell unterstützen!

 


Der Text von David Berger wurde erstveröffentlicht auf dem Blog des Autors www.philosophia-perennis.com


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