In der Schweiz wurde bereits 2017 über die Erschwerung der Einbürgerung abgestimmt - By NAC - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=55860942
Islamismus & Terror

Schweizer Reisewarnung vor Deutschland

25. Januar 2019

von Wolfgang Prabel

WELT-Redakteur Sönke Krüger stellte schon mal jene Gretchenfrage, die sich nur mit einem klaren „Jein“ beantworten lässt: Kann man noch nach Deutschland reisen?

„Es gibt ein Problem, das das gute Image Deutschlands beschädigt: Rassismus gehört zum Alltag dazu. Urlauber verunsichert das. (…) Fremdenfeindliche Pegida-Aufmärsche in Dresden seit 2014. Der Axt-Anschlag auf chinesische Touristen 2016 in einem Zug in Franken. Hunderte antisemitische Vorfälle jährlich allein in Berlin, die Gürtelattacke eines syrischen Flüchtlings auf einen Kippa-Träger im April 2018 machte weltweit Schlagzeilen.“ So der verquirlte, nicht gerade gut sortierte Einstieg des Autors.

Verunsichert sind tatsächlich nicht nur Touristen, sondern auch Leute, die sich aus beruflichen Gründen in Deutschland aufhalten. Und es ist weniger der Rassismus, als importierte archaische Gewalt aus Asien und Afrika, religiöser Fanatismus und eine verhetzte Merkeljugend, die in ihrer Brutalität und Mordlust wirklich zum Fürchten ist.

: Lassen Sie in der Umgebung von Demonstrationen Vorsicht walten, da Ausschreitungen möglich sind. 

So ein Reisehinweis der Schweizer. Vorsicht muss freilich walten: Wegen den mit Eisenstangen und Steinen bewaffneten Merkelanhängern. Hier ein Beispiel aus Frankfurt. Leider kein Einzelfall.

Christine 2015 in Frankfurt

Die größten Blutopfer auf Dr. Merkels Schlachtbank haben neben den Deutschen die Polen gebracht. Keiner der Polen wurde von Rassisten umgebracht, es sei denn, man würde den Islam als rassistische Ideologie werten. Wenn man die Schriften des Religionsstifters sichtet, findet man keine rassistischen Motivationen für das große Schlachten, sondern es ist einfach die Minderwertigkeit von Ungläubigen, die Gewalt und Unterdrückung rechtfertigt. Amri war kein Rassist, sondern tiefgläubig. Die Polinnen wurden meist ermordet, weil sie sich nicht in das islamische Frauenbild integrieren ließen. Wegen slawischen Untermenschentum, also biologischer Minderwertigkeit, wurde selbst wenn man der Berichterstattung im Mainstream folgt, keine Polin vergewaltigt, gemessert oder erschlagen. Sie haben einfach irgendwann nicht mehr auf ihren Gebieter gehört. Dasselbe trifft natürlich auf die deutschen Frauen zu, die mit den Fachkräften in Berührung gekommen sind.

Auch bei den zahlreichen moslemischen Opfern kann man das Rassismusmotiv in der Regel getrost beiseiteschieben. Ein Großteil der Taten sind Ehrenmorde und Auseinandersetzungen im Rauschgiftmilieu. Also schariabedingt oder aus wirtschaftlichen Interessen gespeist.

Was die chinesischen Touristen betrifft, so haben sie Pech gehabt, nicht zu den „Völkern des Buchs“ zu gehören. Letztere Völker sind wegen ihrer Bibel- bzw. Talmudkenntnis privilegiert und müssen nicht getötet werden. Auch bei Chinesen, Japanern, Buddhisten, Hinduisten, Schamanisten usw. scheidet ein rassistisches Motiv also aus. Sie werden in Deutschland aus religiösen Gründen verfolgt oder getötet.

Die Angriffe auf Juden sind nur teilweise religiös, überwiegend aber politisch bedingt. Und dann verbrämen sie sich manchmal religiös. „Juden ins Gas“, von Arabern gerufen, ist keine rassistische, keine religiöse, sondern eine politische Botschaft, die mit dem Streit zu tun hat, wem Israel nun gehört. Auch die verbliebenen, übrigens nicht sehr zahlreichen NPD-Anhänger, argumentieren heute eher politisch, wenn sie die jüdische Weltverschwörung gegen Deutschland behaupten.

Die Attacken der Merkeljugend (deren Organisationen aus den Töpfen von Bundesministerien oder Bundesstiftungen bezuschusst oder gefördert werden) sind nicht rassistisch motiviert. Sie verfolgen politische und wirtschaftliche Interessen, wenn es gegen den Kapitalismus, die AfD oder TTIP geht. Sie sind neureligiös, wenn sie am Altar der Klimareligion opfern, zum Beispiel im Hambacher Forst oder als Dieselgegner in Stuttgart. Sie sind auf eine verquaste Art fremdenfeindlich, wenn es gegen Sachsen geht.

Fremdenfeindlichkeit kann verschiedene Ursachen haben: religiöse Vorschriften, wirtschaftliche und politische Interessen, geschichtliche Erfahrungen, rassistische Vorurteile, Aufhetzung durch Massenmedien sowie kulturelle Differenzen. Was gerade Pegida betrifft, habe ich ganz andere Beobachtungen als der Schreiberling der WELT gemacht. Es sind auf dem Theaterplatz dutzende Ausländer aufgetreten, Engländer, Polen, Türken, Niederländer, Italiener usw. Wenn man Pegida einordnet, so gibt es eine virulente Allergie gegen den Islam, was jedoch nicht fremdenfeindlich, sondern religionskritisch ist. Und Religionskritik ist die Kehrseite von Religionsfreiheit. Wer Religionskritik mit Rassismus oder „Fremdenfeindlichkeit“ verquirlt, wie der Autor des WELT-Eintrags, bewegt sich auf dem intellektuell niedrigen Niveau des ZDF, des „Süddeutschen Beobachters“ oder der taz.

Ich denke Sönke Krüger hat knapp den Verstand eines 5Jährigen. Seinem Artikel haben 85 Leser zugestimmt, 1.701 haben ihn Stand 22.01.2018 um 21:20 Uhr abgelehnt. 4,7 % Zustimmung wegen der relotierenden Minderqualität. Der Leser denkt sich seinen Teil darüber. Hier ein paar Kommentare:

In diesem Artikel liest man ein Durcheinander, als hätte es ein Grundschüler geschrieben. In Deutschland darf man demonstrieren. Die Demos von Pegida sind angemeldet. Was können wir für Straftaten, die die hierhin Geflüchteten anstellen? Wenn ich irgendwo Urlaub mache, dann verdient das Urlaubsland an mir. Ich zahle meine Anreise, meine Übernachtungen, meine Kost und gebe auch sonst Geld aus. Keiner muss für mich aufkommen und nach einer gewissen Zeit fahre ich wieder heim. Vielleicht möchten die Touristen wegen der Straftaten der Flüchtlinge nicht hier Urlaub machen. Seit 2015 wird es hier immer gefährlicher, vor allem für Frauen. Ich persönlich möchte am liebsten auch weg hier. Und bestimmt nicht wegen der AfD.

Bei meinem heutigen Kunden aus der Steiermark/Österreich sind andere Ängste vorrangig. Er erzählte und zeigte mir seine aus der Schweiz importierte Gaspistole (kein Schreckschuss) welche er für Zugfahrten nach Deutschland angeschafft hat.

Seltsamerweise hat Dresden seit Jahren steigende Besucherzahlen .

Nehmt dem Mann die Tastatur weg. Der Welt-Beitrag ist zwar als Kommentar gekennzeichnet, dennoch gibt es auch in dem Genre intellektuelle und journalistische Minimalansprüche. Übrigens ist das Gegenteil wahr: Seit dem terroristischen Axtattentat 2016 in einer Regionalbahn bei Würzburg gibt es in der Tat eine Reisewarnung des chinesischen Außenministeriums (die Opfer waren Hong-Kong-Chinesen), aber das hat nichts mit dem angeblichen Rassismus derer, die schon länger hier sind zu tun, sondern mit dem Hass auf den Westen derer die noch nicht so lange hier sind. Wie verstrahlt muss man sein und wie fern des Alltages, so einen Kommentar abzusondern.


Quelle: prabelsblog


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