Politik

Dumm, dümmer, deutsch… – Oder: Desinteresse und Duckmäuserei: Was ist bloß mit den Deutschen los?

12. März 2019

Haben Sie sich einmal gefragt, warum unsere Spitzenpolitiker so toll darin sind, die gesetzestreuen und rechtschaffenen Bürger regelmäßig zu verhöhnen? Warum springen so viele Deutsche auf das Hamsterrad auf, das ihnen vorgesetzt wird? Für Christian Wolf ist der deutsche Michel nichts weiter als eine ausgemerkelte Melkkuh. In seinem neuen Buch Dumm, dümmer, deutsch analysiert der Autor die politisch-wirtschaftlichen Verhältnisse Deutschlands, das Land mit der »inländerfeindlichsten Regierung der Welt« ‒ ein Exzess an Offenheit, Klarheit, mit viel Wortwitz und Humor. Doch hinter all dem Witz verbirgt sich eine bittere Wahrheit.

Die ewigen Schuldgefühle

Es ist doch nicht verwunderlich, dass wir von Medien und Politik belogen werden. Wenn man sich die Deutschen heutzutage ansieht, könnte man meinen, man hätte es mit Taubstummen und Blinden zu tun. Die einen nehmen die Probleme dieses Landes zwar wahr, aber trauen sich nicht, ihren Unmut zu äußern, aus Angst, als »rechts« diffamiert zu werden – deshalb schauen und hören sie weg. Die anderen, eine deutlich kleinere Gruppe, spricht unbequeme Wahrheiten aus, wird vom Mainstream allerdings gerne mal mit Kampfbegriffen wie »Wutbürger« oder »Nazi« betitelt. Zu guter Letzt existiert da noch die große Gruppe an Duckmäusern, die den Kopf dauerhaft ausschaltet und das nachplappert, was eine links-grüne Gesinnungsethik vorgibt.

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Es gibt genau ein Totschlagargument, das in Themen rund um Flüchtlinge und Migration besonders gern von unseren Gesinnungspolizisten gebraucht wird: Die böse, dunkle Vergangenheit Deutschlands. Das Dritte Reich, von dem uns bis heute sowohl von pädagogischer als auch von medialer Seite Schuldgefühle eingeimpft werden, wird gerne immer wieder aufgetischt, wenn andere Argumente ausgehen. Auch große Teile der deutschen Presse veröffentlichen in regelmäßigen Abständen Kriegsgeschichten, um unentwegt an die dunkle Zeit zu erinnern. Dass bei den Deutschen damit der Nerv des schlechten Gewissens getroffen wird, spielt selbstverständlich den Plänen der Kanzlerin in die Tasche, die eine Willkommenskultur nur so anstrebt.

Der deutsche Michel fühlt sich gut, wenn er sich schuldig fühlen kann, hat er es doch durch den Geschichtsunterricht in der Schule und die ständige Medienberieselung nie anders gelernt. Folge dieses fortwährenden Schuldbewusstseins ist, dass vor lauter Moralbewusstsein aufgehört wird, eigenständig zu denken, um möglichst kein Risiko einzugehen – oder gar als »unmenschlich« zu gelten. Ein solch devotes Volk lässt sich bekanntermaßen leichter steuern und belügen.

Deutsche werden für dumm verkauft

Doch Schuldgefühle und Angst sind nicht die einzigen Gründe, was die Deutschen dazu treibt, den Kopf in den Sand zu stecken. Realitätsfremde Aussagen und Handlungen einer Angela Merkel führen zu falschen Illusionen. Mit Skandalphrasen wie »Wir schaffen das« brachte es die Flüchtlingskanzlerin fertig, das deutsche Volk zu spalten. Die größte Zuwanderungswelle seit den Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg durch das monatelange Offenhalten der deutschen Grenzen für die unkontrollierte Einreise von mehr als 1,2 Millionen Menschen geht auf das Konto unserer Katastrophenkanzlerin.

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Selfie-Bilder, die Angela Merkel zusammen mit Flüchtlingen machte und die einmal um die Welt gingen? Diese regelrechte Einladung verleitete nur noch mehr Syrer und Nordafrikaner, den gefährlichen Seeweg auf sich zu nehmen und Richtung Deutschland zu pilgern. Durch die mediale Propaganda und die vielen kunterbunten Willkommensplakate sprangen viele Menschen auf den Zug der »Humanität« auf, ohne überhaupt darüber nachzudenken, was eine solche Masseneinwanderung muslimischer Menschen für Auswirkungen haben wird. Denn auch Migranten, die die Vorzüge des Sozialstaates zu schätzen wussten, islamische Gefährder und Salafisten sind »Muttis« Einladung gefolgt und halten jetzt unsere Polizisten und Terrorermittler auf Trab.

Aus Miami Vice wird Amberg in Angst

Hierzulande herrschen bereits Zustände, die die Deutschen zuvor nur aus Gangsterfilmen kannten. Mit dem Unterschied, dass man für den Nervenkitzel und das Gemetzel keinen Fernseher einschalten muss. Auf unseren heimischen Straßen wird bereits geprügelt, abgestochen und vergewaltigt, dass man meinen könnte, man befände sich im falschen Film. Schutz suchen vor den Schutzsuchenden? Was zunächst wie eine harmlose Wortspielerei klingt, wird heutzutage bitterer Ernst. In erster Linie zu Jahreswenden, zur Zeit der Weihnachtsmärkte, zu großen traditionellen Festlichkeiten wird so ziemlich jedem bewusst, dass sich die Sicherheitslage im Land geändert hat. Und auch im Alltag kann man sich nicht mehr sicher fühlen. Was in der Kölner Silvesternacht 2015/16 erstmalig für Entsetzen sorgte, findet seinen Weg mittlerweile auch in kleinere Städte. Man muss nicht einmal mehr weiblich und in der Großstadt unterwegs sein, um als Opfer brutaler Gewalt ausgewählt zu werden.

Die Einwohner von Amberg in Bayern können davon nur ein Lied singen. Hier zogen Anfang Januar vier betrunkene Asylbewerber durch das oberbayerische Städtchen und verprügelten wahllos Passanten an mehreren Tatorten. Insgesamt zwölf Opfer erlitten Verletzungen. Dass die Täter keine Deutschen waren, wollen viele Deutsche – wie so oft – jedoch gar nicht wahrhaben. Auch unsere Qualitätsmedien tun sich schwer, selbst bei eindeutiger Sachlage, die Nationalität der Täter zu nennen. Es soll ja nicht der Eindruck vermittelt werden, man hätte fremdenfeindliche Ansichten – oder noch schlimmer: Man könnte den Rechten ja Stoff zur Instrumentalisierung der Tat geben.

Unsere Flüchtlingskanzlerin wiederum ist sich keiner Schuld bewusst. An Ort und Stelle ist sie jedoch, wenn es darum geht, Mordopfern und Anschlagsopfern zu gedenken, die durch die Migranten ums Leben kamen, denen sie im September 2015 die Tore geöffnet hatte. In ihrem Amtseid schwor sie einst, ihre »Kraft dem Wohle des deutschen Volkes [zu] widmen«. Doch wo sind die deutschen Demonstranten, die sie an diesen Amtseid erinnern? Wo sind die Menschen auf der Straße, die um ihr Recht kämpfen und darum, die innere Sicherheit Deutschlands wiederherzustellen? Christian Wolf formuliert es in seinem aktuellen Buch bereits sarkastisch:

»Die Deutschen haben wahrlich eine lange Leitung. Aber angeblich auch eine kurze Zündschnur. Wer hat das Streichholz?«

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Deutschland vs. Frankreich

Unsere französischen Nachbarn fackeln jedenfalls nicht lange herum, wenn es darum geht, für die eigenen Rechte aufzustehen. Das 4½ Minuten lange Handyvideo einer Französin löste die gewaltigen »Gelbwesten«-Proteste aus. Jacline Mouraud beklagte darin eine »Hetzjagd auf Autofahrer«. Danach heizten Hunderttausende Franzosen ihrem Moneten-Monarchen Macron mit Massendemonstrationen ein und riefen sogar zum Sturm auf dessen Amtssitz auf. Unsere französischen Nachbarn zeigen mit den Demonstrationen, die bereits Ende 2018 ihren Startschuss fanden, einen ganz anderen, für uns ungewohnten Kampfgeist.

Anstatt sich ein Beispiel an den wütenden Franzosen zu nehmen, die keine Skrupel haben, ihr Staatsoberhaupt gründlich in die Schranken zu weisen, regen sich die Deutschen lieber über die Streiks bei der Bahn auf – im Vergleich zur sinkenden Sicherheitslage und der finanziellen Enteignung der Bürger mit Sicherheit ein schwerwiegendes Problem. Doch auch die Staatsmedien sorgen dafür, dass über Demonstrationen und Aufstände gar nicht viel nachgedacht wird. Deshalb sollen die beginnenden Revolutionen in Europa den Deutschen möglichst vorenthalten werden. Besonders ARD und ZDF berichten sehr zurückhaltend über die »Gelbwesten«-Proteste. Sollte Ihnen das noch nicht aufgefallen sein, dann vergleichen Sie einfach die abendlichen TV-Nachrichten mit den Berichten unabhängiger Journalisten auf YouTube-Videos im Internet.

Der Deutsche soll arbeiten und sich bloß kein Beispiel an anderen Nationen nehmen, die gegen die Regierung und seine Oberhäupter aufbegehren. Doch weiter brav im Hamsterrad rennen, führt bekanntlich zu keiner Lösung. Im Gegenteil: Unsere Regierung – die wohl inländerfeindlichste Regierung der Welt – wird uns weiterhin konsequent für dumm verkaufen. Merkel, die in jeder Krise versagt (Euro-»Rettung«, Konkursverschleppung der Banken) oder sie auslöst (Energiewende, Grenzöffnung für unkontrollierten Zuzug) und dafür vom Wähler einen Denkzettel erhielt, regiert nach einigen Showeinlagen fürs Publikum einfach mit den alten Steigbügelhaltern weiter. In puncto Größenwahn und Realitätsferne macht unseren führenden Politikern jedenfalls niemand etwas vor. Doch wer in ein paar Jahren nicht die Quittung für das ewige Wegducken und Wegschauen bekommen will, muss jetzt aufwachen.

Peter Cornelius, einer der bekanntesten Künstler Österreichs, hat erkannt: »Es gibt derzeit eine Art kollektive Bewusstlosigkeit, die nicht wirklich ihr Ende findet. Man kann nicht davon ausgehen, dass die ganze Menschheit in Europa mit Valium im Trinkwasser beeinflusst wird, aber es wirkt oft so.«

Dumm, dümmer, deutsch zeigt, dass unsere Zukunft nicht perspektivlos ist – lassen Sie sich diese humorvolle Abrechnung mit dem Land, in dem wir gerne lebten, nicht entgehen!


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