Politik

Ignoranz und Arroganz, Glauben statt Wissen – die „Kardinaltugenden“ der Grünen

14. Mai 2019

Das Grünen-Problem ist im Kern stets gleich:

– Sie reden von Frieden, beteiligen sich aber an Kriegen.

– Sie reden von Toleranz, pflegen aber in hohem Maße ideologische Intoleranz.

– Sie reden von Vernunft, meinen aber „political correctness“.

– Sie reden von Naturwissenschaft, meinen aber Ideologie.

– Sie reden von freier Meinungsäußerung, praktizieren aber Gängelung und Bevormundung.

– Sie reden von Klimaschutz, fahren aber ungeniert „dicke“ Autos und jetten um die Welt.

Diese Aufzählung ließe sich endlos fortsetzen.

Zur Ignoranz der Grünen gesellt sich – fast unauffällig – eine unglaubliche Unwissenheit (aus Ignoranz)

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Sie klopfen ihre hochmodern klingenden Sprüche, die aber als heiße Luft davonrauschen, wenn man in die Tiefe der Probleme geht. Toleranz ist ihnen fremd, auch wenn sie das Wort gerne vor sich her tragen. Konservative jedoch – ihre wirklichen Gegner – akzeptieren, dass es auch andere legitime Positionen außer den ihren gibt. Linksgrüne – allemal und allesamt Dogmatiker – sprechen hingegen Positionen außer den ihren die Legitimität ab.

Konservative können ihrem Wesen nach keine Dogmatiker sein. Sie wissen, dass der Mensch menschlich ist – mit Fehlern behaftet. Mögen sie als junge Menschen temporär Revoluzzer gespielt haben, erwachsen geworden wandeln sie sich zum Staatsbürger mit Verantwortung. Die Erklärung liegt auf der Hand:

Wer sich als Bürger behaupten will, braucht Erziehung, Ausbildung und ein Ziel. Zu seiner Lebensplanung wird z.B. die Gründung einer Familie gehören. Er ergreift einen Beruf oder baut eine eigene Firma auf. Er übernimmt Verantwortung für sich und die Seinen und setzt niemals darauf, dass der Staat schon alles richten werde. Ordnung und Leistung sind für ihn ein selbstverständliches Begriffspaar. Sozialismus ist bei ihm chancenlos.

Bessere Bildung

Grüne reden oft „klug daher“, allerdings mit meist fehlender entsprechender Bildungsvoraussetzung. Während z.B. die AfD durch eine hohe Zahl an Promovierten und Professoren in ihren Reihen gekennzeichnet ist, findet man bei den Grünen Studienabbrecher und beruflich Gescheiterte in einem Maße, wie sie in keiner anderen Partei zu finden sind:

Den größten Abbrecher-Anteil haben laut „FAS“ die Grünen im Bundestag (8,8 Prozent), die FDP folgt mit sieben Abbrechern (7,5 Prozent), SPD mit zehn (6,8 Prozent), die Linke mit vier (5,3 Prozent) und CDU/CSU-Fraktion mit acht Abbrechern (3,6 Prozent).

Die Erklärung: Es sind zumeist eloquent auftretende Grünen-Sprücheklopfer, die allenfalls Halbwissen aufzeigen, aber schon bei geringen wissenschaftlichen Anforderungen Unfug brabbeln. Es sind vor allem Bedenkenträger, die mit stets erhobenem moralischem Zeigefinger ihren Mangel an Wissen durch Meinungs- und Stimmungsmache kompensieren möchten.

Schmackhaft verpackte Indoktrinierung

Die Grünen heute treten auf wie eine fleischgewordene Moralinstanz. Das haben sie regelrecht zu einem Geschäftsmodell verfeinert: Zuerst Probleme erfinden und sich dann als Lösung anbieten, das ist das Geschäftsmodell – simpel, aber durchschlagend, unter kräftigem Rückenwind durch die grünroten Medien. So durchschlagend, dass die Grünen derzeit über mangelnden Zuspruch und rasant zunehmende Mitgliederzahlen nicht klagen können. Die Parolen, von den Habecks und Baerbrocks ausgegeben, sind so eingängig und zuckersüß, dass sie Mitläufer wie ein Magnet anziehen, die den ganzen Unsinn kritiklos als Heilslehre glauben.

„Die Grünen sind in Wahrheit gegen alles, was den Deutschen lieb ist. Sie sprechen über Moral und Klima, im Grunde aber wollen sie anderen ihren Lebensstil verordnen. Jetzt soll auch noch das Fliegen zum Luxus für wenige Reiche werden. So spaltet man das Land in diejenigen, die sich trotzdem alles leisten können und den Rest.“ (Zitat aus „Tichys Einblick“)

Die Umwelt – der neue Gott

Die Grünen sind keine Partei im eigentlichen Sinne, sondern eine Pseudo-Ökosekte, die in der Politik unterwegs ist, um ihren Glauben durchzusetzen!

Für die Grünen ist „Umwelt“ der neue Gott, von dem sie – und nur von ihm – Heil und Segen erwarten.

Da zeigt sich der fundamentalistische Charakter der Grünen in seiner reinsten Form: Für diese grünen Fundamentalisten ist die Natur das Höchste, sie wird zur Übernatur. Und mit der Anbetung dieser Übernatur wird das von den Grünen messianisch geforderte neue Umweltbewusstsein gleichsam zu einer neuen Religiösität. Das bedeutet auch: Für die Grünen ist eindeutig der Mensch am Klimawandel schuld.

Das ist sozusagen der theologische Aspekt der grünen Triebfeder. Sie verbrämt zudem noch ein ganz anderes und ebenso wichtiges Ziel:

Es geht den Grünen in Wirklichkeit nicht um Umweltschutz, sondern um eine tiefrote, neo-sozialistische Politik, die enteignet, verbietet und abkassiert sowie den Abbau des Nationalstaates betreibt!

Mit den Grünen heißt es nicht mehr: „Deutschland in Europa“, sondern: „entweder Deutschland oder Europa“

Da ist sie wieder, die Nie-Wieder-Deutschland-Partei!

Sie wollen „mehr Europa“ im Sozialen und einen „sozialen Binnenmarkt“. „Wohlhabende und starke Länder, allen voran Deutschland“, sollen bereit sein, „einen größeren Beitrag zur europäischen Einheit zu leisten“, so heißt es bei tagesspiegel.de, 27.3.2019.

Wer mit dieser linksradikalen Partei zusammenarbeitet, gefährdet unsere Demokratie, unsere Freiheit und unseren Rechtsstaat. Die Grünen ebnen den Weg in einen totalitären Staat und eine unfreie Gesellschaft. Sie halten sich für „gut“ im absoluten, ethischen Sinne, also für politisch korrekt. Und das bedeutet in innerer Konsequenz:

Wer sich ihrer Herrschaft nicht unterwirft, der muss in deren Logik politisch unkorrekt, also „böse“ sein. Und da die Gesellschaft gefälligst „gut“ zu sein hat, werden den Abweichlern die Daumenschrauben angedreht.

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Es ist den Grün-Linken geradezu eine Pflicht, Aus- und Abweichler mit Nachdruck zu unterwerfen, auf dass sie „gut werden“. Dementsprechend sind die neuen Maas-Kahaneschen*) Zensur- und Kontrollgesetze lediglich ein Mittel, Abweichler auf den „korrekten“ Weg zu bringen. Jene sind böse, die Zensoren aber verrichten ein staatsmoralisch gutes Werk.

*) benannt nach dem damaligen Justizminister Heiko Maas und der ehem. Stasi-Schnüfflerin Anetta Kahane; beide sind verantwortlich für die neue Zensurbehörde, die allen politisch Unkorrekten Maulkörbe verpassen will.)

Ideologie schlägt Naturwissenschaft, Political Correctness ersetzt Vernunft. Dementsprechend gibt es Schwarze Listen für „Schuldige“, darunter Klimaleugner, Dieselfahrer, Fleischesser usw. Das alles hebelt Naturgesetze aus.

Die Indoktrinierung wirkt Generationen übergreifend – vom Kleinkindalter bis ins hohe Alter. Schon Kindern, vor allem Schülern, wie auch den Alten wird eingetrichtert, sie seien nichts als ignorante Klimasünder, als Konsumenten schuldig am Aussterben allerlei Getiers und Pflanzen und verantwortlich für die Abfälle der ganzen Welt, die nicht entsorgt werden.

Nachdem diese Grünen den kleinen und großen Bürgern gehörig ein schlechtes Gewissen in die Seele gebrannt und sie zu reuebereiten Sündern erzogen haben, erfahren sie sogleich das Rezept zum Abbau ihrer Schuld:

Ein politisch-moralischer Paradigmenwechsel ist nötig, der da heißt:

Grün wählen, grün leben, grün denken.

 „Grün“ allein bietet Rettung aus den Niederungen des menschlichen Unrats. Grün ist die neue Religion, die Natur der neue Gott, Hallelujah – ein Perpetuum mobile des Machterhalts! Und wenn bei der neuen Glaubensverkündung Fakten reihenweise unter den Tisch fallen – was soll´s? Der wirklich Gläubige glaubt´s. Deshalb darf, ja muss gefragt werden:

Wissen die Bürger eigentlich, was sie mit „Grün“ wählen?

 Zu dieser Frage passt ein Zitat, das ich bei dem renommierten Blogger Dushan Wegner gefunden habe:

„Wer mit Zwanzig die Grünen wählt, der ist gefährlich naiv.

Wer mit Vierzig die Grünen wählt, auch.“

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*) Vorabdruck eines Auszugs aus der Einleitung zu meinem neuen Buch über die Grünen

(erscheint Ende Mai 2019)

„Zehn Todsünden der Grünen“

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Ein wichtiger Hinweis:

Am 26. Mai sind Europawahlen.

Überlegen Sie gut, wen Sie wählen können, um eine bessere Politik für unser Vaterland zu erreichen.

Aufrechte Demokraten werden z.B. die Grünen (EU: „EFA“) nicht wählen.

Bitte denken Sie daran!

Herzliche Grüße!

P. H.


Dieser lesenswerte Beitrag erschien zuerst auf dem Blog von Peter Helmes – www.conservo.wordpress.com


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