Vorne: Matteo Salvini, Bildquelle Wikimedia commons, Bildautor: Innenministerium Italien, Bildlizenz: CC BY 3.0 IT
Politik

Schärfere Grenzkontrollen: Italiens und Sloweniens Grenzen werden von gemeinsamen Grenzschutzstreifen dicht gemacht

25. Juni 2019

Grenzen zu schließen nützt ja bekanntlich nichts, wie uns unsere weise Führerin, Noch-Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel erklärte. Seltsam nur, dass die Weihnachtsmärkte hinter Gittern und Pollern stattfanden, die ja doch Grenzen sind und die linksgrünen Migrationsbefürworter jedes mal haptische Schnappatmung bekommen, sobald das Thema „Grenzschutz auftaucht. Wenn der Grenzschutz doch sowieso nichts ändert, worüber regen sie sich dann auf? Aber natürlich wissen wir alle, dass seine Grenzen zu schützen auch sein Land und sein Volk zu schützen heißt, und dass dies – allen linksgrünen, merkelschen Ammenmärchen zum Trotz – der wirksamste Schutz vor kriegerischen Überfällen, Besetzung und ungeregelter Einwanderung ist, seit die Menschheit existiert. Dafür haben Staaten seit jeher Militär und Grenzen. Aber damals gab es auch noch keine Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, die dieses Jahrzehntausende alte Grundprinzip mit einem Satz hinwegfegen konnte.

So hat der neue Shootingstar und Volksheld Matteo Salvini mit Slowenien zusammen wieder einen gar finsteren Plan ausgeheckt: Ab dem 1. Juli 2019 sollen binationale Grenzpolizeistreifen die Grenze zwischen Italien und Slowenien, im Osten Norditaliens, sicherer machen. So soll die illegale Einwanderung weiter eingedämmt werden. Das teilte das italienische Innenministerium am letzten Samstag in Rom mit.

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Innenminister Matteo Salvini kommentierte diesen Plan sehr zufrieden: „Wir haben die Fahrerei über‘s Mittelmeer gestoppt. Jetzt verschärfen wir die Kontrollen zum Schutz der terrestrischen Landesgrenzen. Nach Jahren ist Italien nicht mehr Europas Flüchtlingslager!

Das Protokoll zur Zusammenarbeit der italienischen und slowenischen Grenzpolizei wurde am Samstag gemeinsam in Rom unterschrieben. Ab 1. Juli beginnen diese Grenzpolizeistreifen zu arbeiten, genau wie bei der italienisch-französischen Grenze im Westen von Norditalien. Es gehe darum, den Kampf gegen die massenhafte Menschenschlepperei effizienter und aktiver voranzubringen.

„Natürlich, will ich alle Ankünfte unterbinden“, sagte Innenminister Salvini. Er befürworte aber „immer noch einen Dialog“ mit der Europäischen Union. Seine Regierung sei aber auch mit Nicht-EU-Staaten wie Albanien, Serbien oder Montenegro in Verhandlungen. In Gesprächen „mit allen Seiten“ debattiere man über den Umgang der EU mit Migration. Dabei versuche er, „das Beste herauszuholen“, sagte Innenminister Matteo Salvini. Das ist ja auch eigentlich das, was das Volk von seinen gewählten Politikern erwarten darf. Außerhalb Deutschlands natürlich.

Triest, die Stadt an der Grenze zwischen Slowenien und Italien, an der großen Adriabucht oben im Norden, war schon immer ein Einfallstor für Migranten nach Italien. Zwar kamen früher wesentlich mehr Migranten über die Balkanroute nach Italien hinein, aber nach einem vorübergehenden Tiefstand der Migration, sei die Zahl der über die Balkanroute einsickernden Migranten seit 2019 wieder gestiegen: 782 Migranten wurden in Triest nahe der slowenischen Grenze aufgegriffen. Allein am Freitag wurden etwa 100 Migranten in San Dorligo della Valle (nahe Triest) 100 illegale Einwanderer aufgefunden, am Samstag waren es 18. Im Vergleichsraum des Jahre 2018 war es gerade mal die Hälfte. In Tarvis, nahe der Grenze zu Österreich gingen 121 Migranten der Grenzpolizei ins Netz, ließ das italienische Innenministerium wissen.

Zum Vergleich: Bevor Matteo Salvini die Grenzen begann zu sichern, kamen allein im Februar 2016 TÄGLICH (!) im Schnitt 580 Migranten über die slowenische Grenze ins Land.

Stillschweigend verlängerte allerdings  auch Deutschland im April 2019 seine Kontrollen an den Grenzen zu Österreich wiederum für ein halbes Jahr, wenngleich hier auch nur an drei Übergangspunkten überhaupt kontrolliert wird. Es werde immer noch eine hohe Zahl an illegalen Grenzübertritten festgestellt. Auch hier sei seit Jahresanfang der Andrang über die Balkanroute, wie auch nach Italien hinein, wieder angewachsen.

Während Matteo Salvini gern als Rassist und Rechtsradikaler dargestellt wird, setzen Länder, wie Dänemark, Norwegen, Schweden, Österreich, Großbritannien unauffällig, aber immer konsequenter auf strenge Grenzkontrollen. Mit Erfolg und ohne dass die Regierungen beschimpft werden.

 

Quellen:

Karte Oberitalien Slowenien

https://www.kleinezeitung.at/international/internationalaufmacher/5648288/Illegale-Migration_Italien-und-Slowenien-verschaerfen

https://www.freiewelt.net/nachricht/italien-und-slowenien-verschaerfen-ihre-grenzkontrollen-10078166

https://www.epochtimes.de/politik/europa/italien-und-slowenien-verschaerfen-ab-dem-1-juli-ihre-grenzkontrollen-a2923256.html

https://kurier.at/politik/ausland/italien-und-slowenien-verschaerfen-ab-1-juli-grenzkontrollen/400531078

https://kurier.at/politik/ausland/matteo-salvini-ein-rassist-ausser-rand-und-band/400063295

 

 


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