Die Tierquäler "aus einem anderen Kulturkreis" haben wie in dieser Fotomontage einem Raben ein Bein wie ein Streichholz geknickt

Grausame Tier­quäler aus „anderem Kulturkreis“

Vor einigen Tagen fand beim Amts­ge­richt Augsburg der Prozess gegen drei sadis­tische Tier­quäler aus „einem anderen Kul­tur­kreis“ statt, wie die Augs­burger All­ge­meine berichtete. In diesem Ver­fahren hat sich wieder einmal gezeigt, dass nicht nur für die ein­hei­mische Bevöl­kerung, sondern auch für die ein­hei­mi­schen Tiere das Leben durch die  Zuwan­derung nicht besser geworden ist.
(Eugen Prinz)
Zwei Zeugen beob­ach­teten, wie die 20, 23 und 26 Jahren alten, alko­ho­li­sierten Zuwan­derer in der Nacht zum 25. Mai 2018 am Königs­platz in Augsburg einen Raben ein­fingen, ihn fest­hielten und dann eines seiner beiden Beine wie ein Streichholz abknickten. Danach foto­gra­fierten sie feixend mit der Han­dy­kamera den vor Schmerzen kräch­zenden Vogel.

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Das selbe Schmerz­emp­finden wie Säugetiere
„Die Gruppe hatte Spaß, alle haben gelacht. Dann hat es ‚Knack‘ gemacht und wir haben gesehen, wie einer den Raben fest­hielt und ein anderer ihm ein Bein umknickte“, sagten die beiden Zeugen vor Gericht aus. Auf ihre Auf­for­derung: „Lasst den Vogel los!“ seien sie nur beleidigt worden.
Einer der Zeugen ver­stän­digte die Polizei. Bei deren Ein­treffen ließ der 26-Jährige den Raben fallen und flüchtete, konnte aber von der alar­mierten Funk­streife gestellt und fest­ge­nommen werden.
Der schwer­ver­letzte Vogel schleppte sich davon und wurde nicht mehr gefunden. Die sach­ver­ständige Vete­ri­närin Feli­citas Allmann ist über­zeugt, dass das Tier diese Ver­letzung nicht lange überlebt hat und irgendwo elend zugrunde gegangen ist.
Das Schlimmste: Ein Vogel hat das selbe Schmerz­emp­finden wie ein Säu­getier. Das Brechen eines Beines habe dem Raben „massive Schmerzen“ bereitet.
Ver­setzen wir uns in die Lage des Tieres
An dieser Stelle wollen wir kurz inne­halten und ein Bild vor unseren Augen ent­stehen lassen. Stellen Sie sich vor, jemand würde Ihnen einen Unter­schenkel so brechen, dass er im rechten Winkel absteht, noch ein paar Fotos von Ihren Qualen machen und Sie dann sich selbst über­lassen, ohne Aus­sicht auf medi­zi­nische Hilfe oder die Hilfe irgend eines anderen Men­schen. Unter qual­vollen Schmerzen leben Sie dann noch solange, bis Sie irgendwo elendig verrecken.
Die Angaben der Angeklagten
Die Ange­klagten, von denen sich der 26-Jährige zudem noch wegen Belei­digung und der 20-Jährige wegen Dro­gen­be­sitzes ver­ant­worten mussten, waren sich jedoch keiner Schuld bewusst.
Alle drei Migranten behaup­teten, dass der Rabe auf dem Boden gestanden sei und immer mit dem Schnabel gegen die glä­serne Tür eines Geschäfts geklopft habe. „Der Rabe war krank, er konnte nicht mehr fliegen, wir haben ihn auf­ge­hoben, um ihm zu helfen“, behaupten sie. Warum sie dabei mächtig Spaß hatten und Auf­nahmen von den Qualen des schwer­ver­letzten Tieres fer­tigten, konnten sie jedoch nicht erklären.
Staats­anwalt Michael Nißl fand den Vorgang über­haupt nicht lustig. Aus „Jux und Tol­lerei“  hätten die drei Ange­klagten ein Tier gequält, sich dabei köstlich amü­siert. Alle drei seien zu bestrafen, „egal, wer nun das Bein geknickt hat“. Rich­terin Reuber war der­selben Meinung und ver­ur­teilte den 23-Jäh­rigen zu sechs Monaten Haft auf Bewährung, den 26-Jäh­rigen zu sieben Monaten mit Bewährung. Beide müssen je 180 Stunden Sozi­al­dienst ableisten. Der Her­an­wach­sende erhält einen Dau­er­arrest von zwei Wochen, eine Geld­auflage von 500 Euro und bekommt beim Verein „Brücke“ Nach­hilfe bei Gesprächen über das Thema „Mensch und Tier“.
Wir leben in einem Rechtsstaat
Es wird viel­leicht tier­liebe Leser geben, die der Meinung sind, die einzig gerechte Strafe in so einem Fall wäre, den Ange­klagten die­selbe Behandlung zuteil­werden zu lassen, wie sie sie dem Raben ange­deihen ließen. Das Straf­ge­setzbuch sieht das jedoch nicht vor. Das mag der eine oder andere bedauern, aber es ist so.
 

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS. Der Fach­buch­autor und Jour­nalist ist dem tra­di­tio­nellen bür­ger­lichen Kon­ser­va­tismus zuzu­rechnen. Dem poli­ti­schen Jour­na­lismus widmet er sich, ent­setzt über die chao­tische Mas­sen­zu­wan­derung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.