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Die sächsische AfD wird verlustfrei in den Landtag einziehen

17. Juli 2019

Wenn man mal das Ergebnis der kürzlich stattgefundenen Europawahl ansieht, so stellt man fest, dass die AfD im sächsischen Osten mit klarem Abstand stärkste Partei geworden ist. Auch in Dresden und Chemnitz. Nur Leipzig und das Vogtland sind noch grün oder schwarz.

Die AfD wird also etwa die Hälfte der sechzig Direktmandate gewinnen. Wenn man das Ergebis der letzten Umfrage für den Landtag zugrunde legt, wird das Wahlergebnis so aussehen:

Stimmen Sitze Direkt Sitze Liste Sitze Gesamt
CDU 26% 28 6 34
AfD 26% 28 6 34
Linke 15% 2 17 19
Grüne 12% 2 13 15
SPD 9% 0 12 12
FDP 5% 0 6 6
60 60 120

In diesem Fall würde die AfD nur 6 von den 18 Listenmandaten benötigen, die ihr seitens des Wahlausschusses zugestanden werden. Alles würde gut.

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Es müsste mit dem Teufel zugehen, dass die AfD weniger als 16 Direktmandate gewinnt, sodass sie nicht alle Mandate ausnutzen könnte. Das halte ich angesichts des Freiheitsdranges der Sachsen für ausgeschlossen.

Die Sachsen haben bereits 1878 bis 1890 das Sozialistengesetz durch Direktmandate für den Reichstag zur Strecke gebracht, sie haben 1989 das Berliner Regime durch ihre Demos ruiniert, sie waren beim Volksaufstand 1953 gut mit im Rennen, und haben sich aktuell den Ruf dunkeldeutsch zu sein mit Widerborstigkeit hart erarbeitet.

Durch die Entscheidung der Wahlkommssion die Liste der AfD mit läppischen Begründungen nicht anzuerkennen, haben die Machthaber einen Fehler gemacht. Sie werden die Sachsen gegen sich aufbringen und mobilisieren. Wenn man den Sachsen in Berlin nicht leiden kann, singt er sein eigenes Liedchen.

Angesichts der in Aussicht stehenden Direktmandate sehe ich für die AfD keine Katastrophe heraufziehen, sondern eher einen fulminanten Sieg. Die Altparteien werden am Wahlabend vor Wut ins Handtuch beißen, und ihre taktischen Spielchen bereuen.

Die Landeswahlleiterin Carolin Schreck, gebürtig aus Baden-Württemberg, ist übrigens im Sächsischen Innenministerium nicht nur für Wahlen, sondern auch für Glückssspielrecht zuständig. Das merkt man.


Quelle: www.prabelsblog.de


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