Pexels / Pixabay
Politik

Brrr – Anzeichen für kleine Eiszeit verdichten sich – NASA meldet schwächsten Sonnenzyklus der letzten 200 Jahre

15. Oktober 2019

Sicher, die NASA ist der Erzählung vom menschengemachten Klimawandel verpflichtet. Das Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA gehört zu den wichtigsten Auguren der nahenden „Heißzeit“, schon weil im GISS der GISTEMP-Datensatz zusammengebastelt wird, der Haupt-Datenverantwortliche hinter den Klimawandelphantasien.

Deshalb finden sich Hinweise auf die Realität bei der NASA gewöhnlich in Meldungen, in denen man nicht denkt, dass es um den Klimawandel geht. So hat eine Reihe von angelsächsischen Bloggern auf die folgende Meldung der NASA hingewiesen:

Hier bestellen!

Solar Activity for Next Decade Favorable for Exploration”, lautet der Titel des Beitrags auf der Seite der NASA, in dem Lesern erklärt werden soll, warum es für Astronauten nicht angenehm ist, wenn sie in einen heftigen Sonnensturm geraten. Besser man bleibt mit seiner Rakete auf der Erde, wenn ein Sonnensturm droht. Glücklicherweise verhält sich die Sonne zyklisch. Aus irgendwelchen Gründen folgt sie einem 11-Jahres-Rhythmus, 11 Jahre geringe Aktivität folgen auf 11 Jahre hohe Aktivität, wobei Aktivität sich auf die Menge der Sonnenstürme, die wiederum mit der Menge der Sonnenflecken zusammenhängt, bezieht (Die elf-Jahrens-Zyklen sind ihrerseits in größere Sonnenzyklen eingebunden. Wir haben das hier beschrieben).

Sonnenflecken, so schreibt die NASA, sind Regionen mit magnetischen Feldern, die viel stärker sind als alles, was wir von der Erde kennen. Eruptive Sonnenstürme nehmen in den Sonnenflecken ihren Ausgangspunkt. Je weniger von diesen potentiellen Strahlungskanonen es gibt, desto besser für die Raumfahrt, denn umso geringer ist das Risiko, von einem heftigen und radioaktiven Sonnensturm getroffen zu werden.

Gibt es wenige Sonnenflecken, dann will es die Konvention, dass von einem solaren Minimum gesprochen wird, gibt es viele, dann wird von einem solaren Maximum gesprochen. Die beiden Bezeichnungen, sind relative Bezeichnungen, die im Rahmen der größeren Sonnenzyklen gesehen werden müssen (siehe Abbildung).

Quelle

Im Moment stehen die Sonnenzyklen 25 und 26 bevor. Sonnenzyklus 25 startet im Januar 2021 und endet im Februar 2031. Sonnenzyklus 26 beginn im März 2031 und endet im Februar 2041.

Für Sonnenzyklus 25 sagt die NASA hervorragende Bedingungen für Astronauten voraus:

„The Sun’s activity rises and falls in an 11-year cycle. The forecast for the next solar cycle says it will be the weakest of the last 200 years. The maximum of this next cycle – measured in terms of sunspot number, a standard measure of solar activity level – could be 30 to 50% lower than the most recent one. The results show that the next cycle will start in 2020 and reach its maximum in 2025.”

Der hier gewählte Referenzzeitpunkt, der die Aussage, „schwächster Sonnenzyklus“ rechtfertigen soll, beträgt 200 Jahre. Seit 1820 hat es keinen so geringen Sonnenzyklus mehr gegeben, wie der Sonnenzyklus 25, der uns bevorsteht.

Der britische Astronom John Dalton hat für den Zeitraum von 1790 bis 1830 eine Phase besonders geringer Sonnenaktivität registriert. Der Zeitraum wurde nach ihm als „Dalton Minimum“ benannt. Das Dalton Minimum und das Maunder Minimum (1645-1715), das Wolf Minimum (1280 -1350), das Oort Minimum (1010-1050), das Homer Minimum (800-900 vor Chr.), sie bezeichnen Minima der Sonnenaktivität und sie gehen mit fallenden Temperaturen einher.

In den Zeitraum des Dalton Minimums fällt das Jahr ohne Sommer 1816, ein landwirtschaftliches Desaster für die nördliche Hemisphäre. Gemeinhin wird das Jahr ohne Sommer auf den Ausbruch des Mount Tambora in Indonesien zurückgeführt, den heftigsten Vulkanausbruch der Moderne. Es gibt jedoch auch Forscher, die den Ausbruch des Mount Tambora auf die geringe Sonnenaktivität zurückführen und die drei New Madrid Earthquakes, die von Dezember 1811 bis Februar 1812 die US-amerikanischen Südstaaten (Louisiana, Mississippi …) erschüttert haben, als weiteres Indiz anführen. Die New Madrid Earthquakes sind bis heute die heftigsten Erdbeben, die die USA erschüttert haben. Belege dafür, dass eine verringerte Sonnenaktivität mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit heftiger Vulkanausbrüche und Erdbeben einhergeht, gibt es keine.

Quelle

Aber es gibt immer mehr Belege dafür, dass eine verringerte Sonnenaktivität mit besonders kalten Temperaturen zusammenhängt. Für das Dalton Minimum werden in Deutschland Temperaturen berichtet, die rund 1 Grad Celsius unter dem Jahresdurchschnitt lagen. Dass diese Berichte akkurat sind, zeigt die Forschung von V.V. Zharkova, S. J. Shepherd, S. I. Zharkov und E. Popova. Sie haben in einem gerade veröffentlichten bemerkenswerten Artikel, der natürlich peer reviewed ist und den wir hier besprochen haben, die Periodizität der Entwicklung des Erdklimas, seinen zyklischen Verlauf in Abhängigkeit von der Intensität der Sonneneinstrahlung und der Intensität der Sonnenaktivität für die letzten 2000 Jahre im Detail gezeigt:

Ein großer Sonnenzyklus, so die Autoren, umfasst rund 2.100 Jahre, kleinere Zyklen 350 bis 400 Jahre. Die Ausprägung von solaren Maxima und Minima wie sie in den kleinen Zyklen auftreten, hängt zum einen von der Anzahl der Sonnenflecken, die ein Maß für die Sonnenaktivität sind, ab, zum anderen von der Position der Erde im großen Sonnenzyklus. Der nächste große Sonnenzyklus, so die Forscher, wird bis 2600 abgeschlossen sein. Bis 2600 werden, so rechnen sie, die Temperaturen auf der Erde um rund 2,5 Grad durch verstärkte Sonneneinstrahlung, die aus der relativen Position von Sonne und Erde resultiert, steigen. Dazwischen gibt es jedoch von 2020 bis 2055 und von 2370 bis 2416 solare Minima, die sich durch sinkende Temperaturen auszeichnen.

Das nächste solare Minimum, das Zharkova et al. berechnet haben, und zwar auf Grundlage der elf-jährigen und der großen Sonnenzyklen ist das Minimum in Sonnenzyklus 25, das die NASA gerade als perfekt zur Raumfahrt geeignet erklärt hat, womit die NASA bestätigt, dass das nächste Sonnenminimum besonders gering ausfällt, was die Wahrscheinlichkeit einer Eiszeit, sinkender Temperaturen, von Ernteausfällen und vielem mehr erhöht.

Wenn man jetzt bedenkt, dass grüne Politiker in den letzten Jahren alles getan haben, um es Landwirten zu erschweren, ihre Felder mit modernen Techniken zu bestellen und dieselben Politiker sich mit Händen und Füßen gegen die Entwicklung von Getreidearten und Kartoffelsorten wehren, die durch Genmanipulation weniger anfällig für extremes Wetter, sei es durch Hitze, sei es durch Kälte sind, dann kann man angesichts der vorhersehbaren Konsequenzen die diese ideologischen Träumer zu verantworten haben, nur sagen, es wird interessant sein zu sehen, wie sie die kognitive Dissonanz zwischen dem Heil, das sie angeblich bringen wollten und den Katastrophen, die sie zu verantworten haben, überbrücken.

Für alle anderen gilt: Zieht Euch warm an, und wer die Möglichkeiten dazu hat, sollte sich mit den Methoden des Anbaus von Gemüse und Obst in Treibhäusern bekannt machen, wobei die erste Regel lautet: Mindestens 600 ppm CO2 in den Treibhäusern müssen es schon sein!


Quelle: siencefiles.org


Ad
Ad

Jetzt eintragen und News kostenlos per E-Mail erhalten:

Ad
Ad
Ad
Ad
Ad
Ad
Ad
Ad