Kreis Heinsberg schließt wegen Coro­na­virus-Fall alle Schulen und Kitas — wei­terer Fall in NRW — auch Bun­des­wehr­soldat betroffen!

Der Heins­berger Landrat Stephan Pusch hat den Fall einer Coro­na­virus-Infektion in Nord­rhein-West­falen bestätigt. Am Diens­tag­abend sei der Kri­senstab des Kreises Heinsberg zusam­men­ge­kommen, um über den Fall zu beraten, sagte Pusch der “Rhei­ni­schen Post” (Mitt­wochs­ausgabe). Als erstes Ergebnis sollen demnach alle Schulen und Kitas im Kreis­gebiet am Ascher­mittwoch geschlossen bleiben.Auch die Kreis­ver­waltung sei für den Publi­kums­verkehr geschlossen, berichtet die Zeitung weiter. Der Kri­senstab des Landes Nord­rhein-West­falen soll am Mittwoch zu dem Fall tagen. Bei dem Infi­zierten handele es sich um einen 47-jäh­rigen aus der Gemeinde Selfkant bei Heinsberg, berichtet die “Rhei­nische Post”.

Bericht: Bun­deswehr-Soldat mit Coro­na­virus-Ver­dacht im Krankenhaus

ei der Bun­deswehr gibt es offenbar einen Coro­na­virus-Ver­dachtsfall. Ein Soldat der Flug­be­reit­schaft liege mit Coro­na­virus-Ver­dacht im Bun­deswehr-Kran­kenhaus in Koblenz, berichtet die “Bild” unter Berufung auf Sicher­heits­kreise. Ein Schnelltest soll demnach am späten Nach­mittag Klarheit über den Zustand des Sol­daten bringen.

Der Betroffene soll im Kontakt mit dem Coro­na­virus-Pati­enten aus NRW gestanden haben, der aktuell mit kri­ti­schem Zustand auf der Inten­siv­station des Uni­kli­nikums Düs­seldorf liegt. Die Luft­waffe der Bun­deswehr hatte vor einigen Wochen mit meh­reren Eva­ku­ie­rungs­flügen erfolg­reich zahl­reiche Deutsche aus China aus­ge­flogen und nach Deutschland gebracht. Mit diesen Flügen und den Pas­sa­gieren soll der aktuell betroffene Soldat aber nichts zu tun haben.

Wei­terer Coro­na­virus-Fall in NRW

In Nord­rhein-West­falen gibt es eine weitere bestä­tigte Coro­na­virus-Infektion. Es handele sich um eine Person aus dem engen per­sön­lichen Umfeld des Pati­enten, bei dem bereits am Dienstag das Virus nach­ge­wiesen wurde, teilte das Uni­ver­si­täts­kli­nikum Düs­seldorf am Mitt­woch­nach­mittag mit. Medi­en­be­richten zufolge soll es sich um die Ehefrau des Mannes aus dem Kreis Heinsberg handeln, der zuletzt positiv getestet worden war.

Beide Pati­enten würden ent­spre­chend der Emp­feh­lungen des Robert-Koch-Insti­tutes (RKI) iso­liert und behandelt, so die Uni­klinik. Der Zustand des Pati­enten mit der bereits im Vorfeld bestä­tigten Coro­na­virus-Infektion sei ernst, aber derzeit stabil. Bei dem anderen Pati­enten zeigten sich aktuell keine schweren Symptome.

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Heinsberg (dts Nach­rich­ten­agentur) — Foto: Kita, über dts Nachrichtenagentur