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Dra­ma­ti­sches Mas­sen­tier­sterben – zu Lande, zu Wasser und in der Luft (+Videos)

Es sind traurige Bilder: der Strand übersät mit toten Walen oder mit sel­tenen Schild­kröten. Oder die vielen toten Vögel, die in Spanien auf Grund von Cya­no­bak­terien überall lagen. In der Türkei wurden vielen Möwen und Rei­her­vögel tot auf­ge­funden. Im Mato Grosso in Bra­silien starben Hun­derte von Rindern auf Grund des kalten Wetters, das es so noch nie dort gab. In Süd­afrika am Ostkap kämpfen die Bauern mit der Dürre und ver­lieren ihr Vieh. Hun­derte Tiere starben bei einer schreck­lichen Über­flutung im Kaziranga-Natio­nalpark und im Tiger-Reservat bei Assam. In Florida sind wieder Tau­sende tote Fische, Krabben, Aale und andere Mee­res­le­be­wesen ange­spült worden. Etwa  60.000 Fische starben auf Grund von nie zuvor gese­henen Bak­terien in Kali­fornien und auch in Italien wurden tote Fischen am Strand in Mond­ragone ange­spült. 450.000 Hühner mussten in Vic­toria in Aus­tralien wegen der Vogel­grippe getötet werden und auf den Phil­ip­pinen ca. 40.000 Hühner. Tote  Pin­guine werden an die Strände in Flo­ria­no­polis, Bra­silien, und auch an der Küste von Sao Paulo ange­schwemmt. Viele Schweine müssen auch in Europa wegen der Afri­ka­ni­schen Schwei­nepest getötet werden. Der Aus­bruch der Schwei­nepest bedroht die EU-Land­wirte, so die EU. Ein 240 km langer Zaun entlang der deutsch-pol­ni­schen Grenze wurde ver­längert, um zu ver­hindern, dass die Krankheit sich weiter aus­weitet. Auch durch die schreck­lichen Wald­brände in Kali­fornien ver­lieren viele Tiere ihr Leben. Wir stehen vor Kon­se­quenzen für die Menschheit, die noch zu unseren Leb­zeiten spürbar werden!

Dra­ma­ti­sches Mas­sen­sterben von Tieren weltweit geht weiter!

 

Ban­gla­desch

Laut einer aktu­ellen Studie braucht es nur 1 Stück Plastik, um eine Schild­kröte zu töten. Wir wissen, dass es im Ozean eine Menge Plastik gibt und dass Schild­kröten (und andere gefährdete Arten) es fressen . Es ist nicht unge­wöhnlich, gestrandete tote Schild­kröten mit Ein­ge­weiden voller Plastik zu finden. Schild­kröten zählen zu den ältesten Lebe­wesen auf der Erde, eine hoch­ent­wi­ckelte Tierart, die jetzt vom Aus­sterben bedroht ist. Es ist schwer zu ver­stehen, dass solche unschul­digen Krea­turen so gna­denlos unter dem leiden, was Men­schen anrichten. Da Mee­res­schild­kröten glauben, es sei Quallen, fressen sie Plastik. Doch Plastik ver­stopft ihre Mägen und die Mee­res­schild­kröten ver­hungern. Die Baby-Mee­res­schild­kröten sind besonders anfällig. Laut einer neuen Studie hatte etwa die Hälfte der geschlüpften Mee­res­schild­kröten einen Mägen voller Plastik. In den letzten Jahren haben Wis­sen­schaftler mehrfach darauf hin­ge­wiesen, dass Tiere von Plankton bis zu Walen regel­mäßig Plastik kon­su­mieren, da jährlich etwa 8 Mil­lionen Tonnen im Meer landen. Große Wale sind bereits wegen Plastik gestorben, auch hier in Europa.

Da schwimmen die Mee­res­schild­kröten durch den weiten Ozean, um genau dahin zurück­zu­kehren, wo sie einst geboren wurden, und ohne sich um Mee­res­strö­mungen und Stürme zu kümmern, finden sie aus allen Him­mels­rich­tungen immer wieder zurück! Niemand hat es ihnen vor­ge­macht, sie können es einfach. Doch gegen den auf­kom­menden Plas­tikmüll oder gegen die Fischer­netze sind auch sie machtlos. Ver­mehrt kommt es zu einem Mas­sen­sterben dieser hoch­ent­wi­ckelten Tierart, so auch in Bangladesch. 

„Dies ist das erste Mal, dass wir so viele tote und ver­letzte Schild­kröten am Strand gesehen haben. Das ist bei­spiellos“, sagte Nazmul Huda, stell­ver­tre­tender Direktor der ört­lichen Umwelt­ab­teilung. Olive-Ridley-Schild­kröten, auf deutsch auch Oliv-Bas­tard­schild­kröten genannt, sind vom Aus­sterben bedroht. „Einige der Schild­kröten hatten weder Beine noch Köpfe“, sagte Asa­duz­zaman Sayem von der ört­lichen Natur­schutz­gruppe Dari­a­nagar Green Boys. Etwa 160 Schild­kröten waren zusammen mit einer rie­sigen Menge Plas­tikmüll, dar­unter Plas­tik­fla­schen und Fischer­netze, an der Küste von Cox’s Bazar  ange­schwemmt worden.

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Wieder tote Schild­kröten in Mexiko angeschwemmt

 

Eine tote Leder­schild­kröte, die als die größte Schild­kröte der Welt gilt, in Mexiko

Erst im April 2020 haben wir auf die vielen toten Schild­kröten auf­merksam gemacht, die in Mexiko ange­schwemmt wurden. Im August 2020 wurden wieder Dut­zende tote Schild­kröten ange­schwemmt, diesmal in Altata, und sogar ein toter Babywal. Es wird ver­mutet, dass sie Opfer der Thun­fisch­fi­scherei geworden sind. Auch an den Stränden von El Chu­padero in Tecomán wurden Schild­kröten tot auf­ge­funden, eben­falls durch Fischernetze.

Auch in Italien wurden tote Schild­kröten entlang vom Boc­ca­sette-Strand gefunden. Obwohl vor einigen Wochen am Strand vier Tonnen Plas­tikmüll gesammelt worden waren, war der Strand erneut durch das schlechte Wetter wieder voll Plastik und mit dem Plastik auch voll toter Schild­kröten, die sich in dem Müll ver­fangen hatten. Einige hatten nicht mal mehr einen Panzer, anderen fehlte der Kopf.

Wale in Irland gestrandet

 

Wale in Irland

An der iri­schen Küste wurden sieben große Wale ange­schwemmt. Sechs der Tiere starben qualvoll am Strand. „Wir hatten heute Morgen als erstes einen Anruf über gestrandete lebende Wale in Ros­knowlagh in Co Donegal in der Donegal Bay“, sagte Simon Berrow, CEO der IWDG, im Video. Er erklärte, warum diese Wale nicht gerettet werden konnten. „Wir wissen sehr wenig über sie, aber sie sind anfällig für Mas­sen­stran­dungen. Dies ist die größte Mas­sen­strandung dieser Art in Irland“, sagte er. Man hat die Wale, die als Tief­taucher bekannt sind,  nicht mehr retten können. Um die Tiere ein­schläfern zu  können, damit sie nicht mehr leiden,  dazu fehlte das benö­tigte Medikament. 

The options available for today’s stranding of Northern Bot­t­lenose Whales in Donegal, Ireland from Irish Whale and Dolphin Group on Vimeo.

Zuvor waren in Schottland 20 Lang­flossen-Grindwale in der Nähe von Loch­bo­isdale gestrandet. 10 von ihnen konnten die Insel­be­wohner wieder zurück ins Wasser bringen und retten.

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Zehn tote Wale am indo­ne­si­schen Strand gefunden

Nachdem im Juli 2020 ein Wal­ka­daver von etwa 23 Metern Länge  in Kupang, Ost-Nusa Tenggara, Indo­nesien ange­spült wurde, wurden nur ein paar Tage später 10 Wale mit einer Länge von 2 bis 6 Metern in der Provinz East Nusa Tenggara am Strand gefunden. Einige von ihnen hatten tiefe Schnitt­wunden und konnten nicht mehr gerettet werden.

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  • Wenn ein See­vogel mit einem Bauch voller Plas­tik­tüten gefunden wird oder eine Schild­kröte von Sixpack-Ringen erwürgt wird, ist leicht zu erkennen, wie unser Müll tödlich wird, wenn er in die Ozeane gelangt. Es ist viel schwie­riger, die Aus­wir­kungen von Zehn­tau­senden von Che­mi­kalien zu ver­folgen, die täglich durch Abwasser in den Ozean gelangen – die meisten davon haben unbe­kannte Aus­wir­kungen auf wilde Öko­systeme. Was wir wissen, ist, dass die Körper von Mee­res­tieren wie Magnete für diese Gift­stoffe wirken, die sich in ihrem Fett ansammeln und in der Nah­rungs­kette ver­stärkt werden. Wenn Delfine und Wale am Strand gestrandet sind, führen die Reak­ti­ons­teams Aut­opsien durch, um die Todes­ur­sache zu bestimmen. Diese Tests umfassen jedoch nor­ma­ler­weise keine toxi­ko­lo­gi­schen Bewer­tungen. In einer neuen Studie, die Anfang August 2020 in Fron­tiers in Marine Science ver­öf­fent­licht wurde, fand bei Walen viele che­mische Rück­stände, die sie auch bei Men­schen fanden, die in Küs­ten­ge­bieten leben. Sie unter­suchten Speck- und Leber­proben von 83 Del­finen und Walen, die von 2012 bis 2018 an den Stränden von Florida und North Carolina gestrandet waren, auf eine Vielzahl che­mi­scher Schad­stoffe. Die For­scher fanden eine Vielzahl von Kon­ta­mi­na­tionen, dar­unter einige der höchsten Queck­silber- und Arsen­werte, die jemals bei gestran­deten Del­finen und Walen gemessen wurden.
  • Eine Studie aus 2018 kam sogar zu dem Ergebnis, dass es auf Grund von Ver­schmutzung durch Poly­chlo­rierte Biphenyle zu einem Zusam­men­bruch der welt­weiten Orca-Popu­lation kommen werde. Bei PCB handelt es sich um ein lang­le­biges Umweltgift. Siehe: „Che­mische Zeit­bomben“ – Die schreck­lichste Gift­küche der Welt! Bay­er­Mon­santo zahlt ca. $ 600 Mil­lionen für che­mische Ver­schmutzung in Flüssen wegen PCB! – Mon­santo To Pay $ 600 Million Over Che­mical Pol­lution In Rivers

Tau­sende tote Fische werden an den Ufern der Bis­cayne Bay in Süd­florida angespült

Immer wieder kommt es an den schönen Stränden von Florida zu einem Mas­sen­sterben von Mee­res­tieren. Erst 2018 musste Florida sogar einen Not­stand aus­rufen, nachdem immer mehr tote Mee­res­schild­kröten, Delfine, Manatis und Fische an die Strände in Florida ange­spült wurden. Dar­unter eine ca. 200 kg schwere Mee­res­schild­kröte. Sie war 100 Jahre durch die Welt­meere geschwommen und ihr Leben endete an den Stränden Flo­ridas. Im August 2020 waren die Strände wieder mit toten Fischen übersät, besonders betraf es die Ufer der Bis­cayne Bay in Südflorida. 

In Florida werden für den gesamten mitt­leren Westen Jung­rinder gezüchtet und die Land­wirt­schaft macht in manchen Jahren mehr Umsatz als der Tou­rismus dort! Siehe auch: Flo­ridas Strände gleichen einem Massengrab

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Nie zuvor gesehene Bak­terien töten in Kali­fornien 60.000 Fische

Aus­beu­lende Augen, unre­gel­mä­ßiges Schwimmen, dunkle Haut und ein geschwol­lener Bauch. Dies sind die Sym­ptome einer mys­te­riösen neuen bak­te­ri­ellen Infektion, die derzeit in Kali­fornien Zehn­tau­sende von Fischen tötet, berichtet die Tages­presse in Vic­tor­ville. Ein als Lac­to­coccus gar­vieae iden­ti­fi­ziertes Bak­terium, das erst im April im Bun­des­staat gefunden wurde, hat in der Mojave River Hat­chery im San Ber­nardino County einen Mas­sen­aus­bruch von Krank­heiten ver­ur­sacht, bei dem bis zu 60.000 Fische getötet wurden.

Mas­sen­sterben von Möwen im Van-See in der Türkei – sie verhungerten

Mas­sen­sterben von Möwen im Van-See

Bereits im April 2020 haben wir berichtet, dass etwa 12 Kilo­meter von Yük­sekova, in der tür­ki­schen Provinz Hakkâri im Süd­osten der Türkei, tote Reiher gefunden wurden. Nicht nur, dass weitere Reiher starben, im August 2020 berichtete hurriyet.com.tr, dass die Möwen im Van-See sterben. Der Vansee ist der größte See der Türkei und der größte Sodasee der Erde. Die Insel Adır hat die höchste Anzahl an Möwen. Dass es zu einem Mas­sen­sterben kommt, liegt daran, dass die Vögel ver­hungern, so die Wis­sen­schaftler, die die toten Vögel unter­sucht haben. Wie in Nor­wegen, wo eben­falls See­vögel sterben, auch sie sterben, da sie kein Futter mehr finden. Oder wie in Alaska, wo Hun­derte tote Wale, Robben und Tau­sende tote See­vögel ange­schwemmt wurden, weil sie verhungerten. 

Die Wis­sen­schaftler in Alaska stellten fest, dass wär­meres Wasser ein Grund dafür ist, dass die Mee­res­tiere und auch See­vögel ver­hungern. Wär­meres Wasser enthält weniger gelösten Sauer­stoff, und das Plankton und die win­zigen Krebs­tiere, die dort wachsen, sind weniger nahrhaft als die in käl­terem Wasser. Dies bedeutet, dass wan­dernde Arten wie z. B. See­vögel mög­li­cher­weise an Orten ankommen, an denen sie nor­ma­ler­weise Futter suchen und fest­stellen, dass ihr Futter fehlt. Siehe auch: Hun­derte tote Wale, Robben und Tau­sende tote See­vögel in Alaska ver­hungert ange­schwemmt – Thousands of Dead Sea­birds Washed Up on Alaska’s Shores Again This Year

Ein Aus­bruch von Cya­no­bak­terien tötet Hun­derte von Vögeln in der Umgebung des Doñana-Parks in Spanien

Diese Cya­no­bak­terien (Blau­algen) sind in diesem Sommer in diesem Gebiet von Doñana gewachsen und erzeugen eine toxische Umgebung (Anoxie), die Vögel tötet, von denen viele geschützte Arten sind, dar­unter auch Störche. Die Umwelt­be­hörden unter­suchen und ana­ly­sieren  die Über­reste der toten Vögel, um die genaue Ursache des Aus­bruchs zu doku­men­tieren, berichtet diariodehuelva.es im August 2020.

Kälte über­rascht die Vieh­züchter und führt im Mato Grosso zum Tod von Rindern

Kälte über­rascht die Vieh­züchter – Foto: Amauri Nazário Pinheiro

Die Region Mato Grosso kennt man eher durch die vielen Wald­brände und Abholzung für noch mehr land­wirt­schaft­liche Flächen – Siehe: Ama­zonas, die Lunge unseres Pla­neten wird für das „weiße Gold“gerodet und Indigene werden ermordet! – For sug­arcane – dest­ruction of the Amazon rain­forest and indi­genous people murdered

„Das haben wir noch nie gesehen,“ sagte  José Gine­valdo Vitório von der Farm Recanto das Águas, auch er war von der plötz­lichen Käl­te­welle betroffen.  Auf seiner Farm litt die Herde von 350 Rindern unter dem plötz­lichen Tem­pe­ra­tur­abfall. „Wir hatten Nachbarn, die viel stärker betroffen waren.“ Dem Rancher zufolge starben in einem Umkreis von 20 Kilo­metern um sein Grund­stück min­destens 200 Tiere an der Kälte, ins­be­sondere Kälber im Alter von zwei­einhalb bis drei Jahren. Zusätzlich zu den Her­den­tieren wurden wilde Tiere auf dem Feld gefunden. „Die Kälte war so intensiv, dass ich ein Sta­chel­schwein tot auf dem Feld fand. Reiher, Vögel und sogar Fle­der­mäuse starben eben­falls “, berichtete er am 23.August 2020 in canalrural.com.br

Während Tiere in Afrika und Latein­amerika unter einer schreck­lichen Dürre leiden, sterben andere durch eine schreck­liche Über­flutung , wie im Kaziranga National Park. 

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Mit jedem Tag wird der von Men­schen ver­ur­sachte Schaden an der Umwelt deutlicher.

Es sind nur einige Mel­dungen vom August 2020, wo es weltweit zu einem dra­ma­ti­schen Mas­sen­tier­sterben – zu Lande, zu Wasser und in der Luft – kam oder immer noch kommt. Hinzu kommen die vielen Schweine, die wegen der Afri­ka­ni­schen Schwei­nepest getötet werden müssen. Siehe: Bei Men­schen Coro­na­virus aus­ge­brochen und bei den Tieren Vogel­grippe und Afri­ka­nische Schwei­nepest! – Swine fever: ‚Double punch‘ for coun­tries facing COVID-19 threat

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Nicht nur die Afri­ka­nische Schwei­nepest breitet sich weltweit aus, sondern auch die Vogel­grippe. Nachdem bereits in Europa, USA und Asien Geflügel auf getötet werden mussten, wurden in August 2020 450.000 Hühner in Vic­toria, Aus­tralien auf Grund der Vogel­grippe getötet.

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Pri­ma­ten­for­scherin Jane Goodall ruft zur Änderung von Ess­ge­wohn­heiten auf, um eine weitere Pan­demie zu ver­hindern. „Wenn wir nicht anders handeln, sind wir am Ende“, sagt sie. „Wir können so nicht mehr lange wei­ter­machen.“ Siehe: Jane Goodall: Die Menschheit ist am Ende, wenn sie sich nach Covid-19 nicht umstellen kann – Jane Goodall: humanity is finished if it fails to adapt after Covid-19

Während Sie diesen Artikel gelesen haben, ist eine Art auf diesem Pla­neten aus­ge­storben. Mit jedem Grad Erwärmung infolge des Kli­ma­wandels wird sich das Arten­sterben beschleu­nigen. Zu diesem Schluss kam 2015 der US-For­scher Mark Urban, nachdem er mehr als 130 Studien zum Thema ana­ly­siert und neu bewertet hatte. Auch For­scher um Rachel Warren vom Tyndall Centre for Climate Change Research aus Norwich warnten bereits im Mai 2013, dass die Tem­pe­ra­turen bis 2100 weltweit um vier Grad Celsius gegenüber dem vor­in­dus­tri­ellen Niveau steigen könnten, wenn die CO2-Emis­sionen und damit der Tem­pe­ra­tur­an­stieg nicht begrenzt werden.

„Die Natur braucht keine Men­schen. Men­schen brauchen Natur; Die Natur würde das Aus­sterben des Men­schen über­leben und würde sich gut fort­setzen, aber die mensch­liche Kultur, die Men­schen, kann ohne Natur nicht über­leben.“ —  Har­rison Ford

Netzfrau Doro Schreier


Quelle: netzfrauen.org