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Wirtschaft & Finanzen

GameStop und die Schlachtfelder der Digitalisierung

2. Februar 2021

An der Wallstreet ist gerade der Teufel los, die Bewertung der Kurssprünge einiger Aktien aus der dritten Reihe fällt jedoch höchst unterschiedlich aus. Die Börsenaufsicht SEC kündigte Untersuchungen an, Senatorin Elisabeth Warren fordert von der SEC „Investoren zu schützen“ – in diesem Fall kurioserweise vor dem eigenen Erfolg – und im Netz werden die über Reddit verbundenen Kleinanleger, die durch massenhaften Kauf der Aktien von z. B. GameStop den Kurs durch die Decke getrieben haben, als Helden gefeiert, die wie David gegen Goliath einigen Hedgefonds dicke Brocken an den Kopf geworfen haben. Hauptbetroffener: Melvin Capital.

Zwar haben sich mittlerweile wohl alle Hedgefonds aus ihren Short-Positionen zurückgezogen, aber um welchen Preis? Bei etwa 6 Dollar wettete man auf den Untergang, bei 300 Dollar musste man schließlich sehr viel Geld in die Hand nehmen, um aus der Wette wieder raus zu kommen. Von 70 Milliarden Dollar Verlusten ist insgesamt die Rede. Die Auguren der Börsen, die Experten und Analysten versuchen, das Geschehen mit dem Vokabular zu erklären, das sie immer verwendet haben. Man interviewt sich gegenseitig, setzt den Aktienkurs in Relation zum Jahresumsatz und hält für eine Erklärung schließlich einen feuchten Finger in den Wind. Der Spuk sei vorbei, der Short-Squeeze zwar schmerzhaft gewesen, aber nun wieder alles „business as usual“. Kaum jemand hat wirklich verstanden, dass wir gerade Zeuge einer völlig neuartigen Schlacht in einer digitalen Revolution geworden sind. Einer Revolution, die ab jetzt auf drei Schlachtfeldern statt nur auf zweien geschlagen wird.

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Das erste Schlachtfeld

Digitalisierung ist ein Zauberwort, ohne das deutsche Politiker keine Reden halten können. In diesen Reden malen sie dann gern kitschige Bilder von der Zukunft, das Leben ist leicht, die Mitbestimmung der Menschen gut simuliert, Konflikte durch künstliche Intelligenz eingehegt, Energieverbrauch und Stoffkreisläufe perfekt organisiert, das Klima gerettet. Doch Digitalisierung und Buchdruck haben eines gemeinsam: sie sind vielfältig einsetzbar und in der Lage, jede Art von Ideen und Gedanken zu verbreiten. Und beide entziehen sich immer wieder den regulatorischen Bestrebungen derer, die glauben, das Recht dazu zu haben. Bücher sind Bibel und Boccaccio. Digitalisierung ist Dorothee Bär und Darknet.

Die ersten, die die Ambivalenz des Digitalen Zeitalters zu spüren bekamen, waren die Medien. Anfangs belächelt, hielt man das Internet später schlicht für einen weiteren Kanal, die eigenen Inhalte und Welterklärungen an den Leser und Zuschauer zu bringen. Das Informationsmonopol, Korrespondentennetze und haufenweise kluge oder doch zumindest klug wirkende Köpfe konnten jedoch nicht verhindern, dass die Menschen immer mehr dazu übergingen, sich die Informationen direkt oder auf Schleichwegen zu beschaffen. Wozu soll man dem ARD-Reporter bei der Schilderung der Vorkommnisse auf dem Tahrirplatz in Kairo lauschen, wenn man die Bilder live über eine Webcam vor Ort sehen kann? Warum die Informationen mühsam aus den Vorurteilen und politischen Filtern eines Journo-Aktivisten pellen, wenn man sich via Augenzeugen und sozialen Medien selbst ein Bild machen kann?

Die Auflagen der Zeitungen schwanden, Relevanz und Akzeptanz öffentlich finanzierter Medien ging zurück. Die Medien fanden sich nun im Internet wieder, wo sie nicht exklusiv, sondern nur ein Player unter vielen waren. Der Kampf um Relevanz und damit ums Überleben wurde schmutziger. Heute wird er mit Framing, Denunziation, Verleumdung, Cancle-Cultur, Sperrungen, Löschung und dreisten Lügen geführt. Konkurrierten die Medien einst noch um die Gunst von Leser, Hörer und Zuschauer, ist heute jeder Leser, Hörer und Zuschauer selbst potenziell ein konkurrierendes Medium, das sich durch Kommentare, Blogs, Facebook-Shitstorm oder Video-Empörung lautstark Luft verschaffen kann.

Das zweite Schlachtfeld

Derselbe Überlebenskampf um Relevanz und Einfluss tobt in der Politik und er wird mit denselben Waffen geführt. Im Bestreben, für den politischen Rivalen möglichst unangreifbar zu sein, befleißigte man sich einer möglichst unverbindlichen Sprache, blieb so lange wie möglich vage. Musste man als Politiker hin und wieder doch mal konkret werden, war das spätestens nach zehnmal Tagesschau wieder vergessen. Alles versendet sich!

Doch das Netz vergisst nicht. Noch Jahre später kann man nachlesen, was Horst Seehofer im Interview mit dem „Hintertupfinger Dorfboten“ sagte und falls er versucht haben sollte, den Artikel wegen Peinlichkeiten oder enthaltenen Falschaussagen aus der Welt zu schaffen, hat sicher irgend ein Heimatverein dafür gesorgt, dass im Webarchiv alles zu finden ist. Im Ergebnis versucht die Politik, noch unkonkreter und buchstäblich zum Pudding zu werden, der unmöglich an die Wand zu nageln ist.

Wir erkennen nun, dass es lediglich diese lautstarke Unverbindlichkeit ist, die die meisten Politiker auf ihre Posten brachte. Kompetenz lässt sich dabei mühelos durch Haltung ersetzen, womit der rasante Verlust an Verantwortung einher geht. Verantwortung ist etwas, dass man mit anderen verhandelt, in der Regel mit Wählern oder Mitarbeitern. Haltung ist viel billiger zu haben und noch dazu so schön unverbindlich. Man muss sie nur mit sich selbst verhandeln und kann sie mit Hilfe der Medien täglich polieren lassen, nachdem sie in den sozialen Medien verlacht und mit Tomaten beworfen wurde. Abends, bei Lanz, Illner oder Maischberger sitzen sie dann müde von ihren Schlachten zusammen, die Politiker und die Medien, und lecken sich die Wunden, die ihnen Wähler, Leser und Zuschauer tagsüber schlugen.

Das dritte Schlachtfeld

Zunächst das Offensichtliche und ein wenig Begriffssymbolik. Dass die User der Reddit-Plattform r/wallstreetbet ausgerechnet die Aktie von GameStop als Symbol ausgewählt haben, obwohl sie ja noch andere Assets aufs Korn genommen hatten, könnte am Namen liegen. Ziel war ja, den Hedgefonds das „Spiel“ zu vermiesen. Also „Stop the Game“ bei GameStop. Etwas gewagter ist sicher die These, hier würde gewissermaßen eine Schlacht im seit einigen Jahren tobenden „Neuen Amerikanischen Bürgerkrieg“ ausgefochten. Eine „Schlacht am Bull Run“ wie 1861, nur mit neuer Symbolik, als „Run“ auf einen „Bullenmarkt“ (Hausse) an der Börse. Kein Nord gegen Süd, sondern ein klein gegen groß, abgehängt gegen systemrelevant, Regelbrecher gegen Regelverbieger.

Die meisten Kommentatoren gingen davon aus, dass die gigantischen Kurssprünge bei GameStop einige wenige steinreich machen würden. Das ist sicher nicht ganz falsch, sucht die Ursachen aber dort, wo man sie an der Börse immer zu finden glaubt: bei der Gier. Die ist als Produktivkraft und Antrieb sicher nicht zu unterschätzen. In diesem Fall liegt die Sache aber anders. Es geht um Rache. Rache für 2008, als Hedgefonds nach der Finanzkrise gerettet wurden oder sich durch Insiderwissen schnell genug aus der Schusslinie bringen konnten, während hunderttausende Kleinanleger buchstäblich alles verloren. Doch im Gegensatz zu 2008 hatte sich nun etwas Entscheidendes verändert. Und genau hier finden wir das verbindende Element mit den anderen beiden Schlachtfeldern: Frei verfügbare Informationen als Teil der Allmende! Dank Internet und Digitalisierung.

Das Informationsmonopol, der Wissensvorsprung der großen Investoren, die man gern unter dem Begriff „Wallstreet“ subsummiert, war verschwunden. Für Medien und Politik war er das längst! Das Internet und zahlreiche Tools und Apps, die eigentlich dazu da waren, dass Neugierige am Katzentisch der Börsen Platz nehmen und den Großen beim Spiel zusehen konnten, sorgten gemeinsam mit der gewaltigen Zahl der User dafür, dass r/wallstreetbet plötzlich am großen Tisch saß. Amateure, gewiss. Aber viele. Das Spiel ist riskant, gewiss. Aber die persönlichen Risiken sind meist recht klein. Den letzten werden die Hunde beißen, gewiss. Aber die Aussicht auf Rache ist jede Mühe und jeden Verlust wert. Was hat man auch zu verlieren in einer von der Politik zum Lockdown verdonnerten Welt, in der man zwar nicht plötzlich wie 2008, aber doch schleichend auf Pleite und Untergang zusteuert? Was liegt da in der Post? Ein Stimulus-Scheck der Regierung? Was soll ich mit 600 Dollar retten? Oder,…was kann ich damit machen!?

Die Welt der Banken und Börsen war bisher trotz erkennbarer Schwächen und sogar Betrügereien erstaunlicherweise weitgehend verschont geblieben vom Zorn der Bürger. Kein Wunder, dort liegen schließlich die Pensionsfonds von Millionen Amerikanern. Proteste wie „Occupy Wallstreet” diskreditierten sich letztlich durch Gewalt selbst und zerfielen in extremistische Lagerkämpfe.

Die Wallstreet blieb unter sich, pflegte eine ausgrenzende Sprache und wenn mal etwas schief ging, ließ man sich von der Politik mit Steuerzahlergeld retten. Die Prügel der öffentlichen Meinung steckte die Politik ein, aber die ließ sich dafür ja auch fürstlich bei ihren Wahlkämpfen bezahlen. Die Politik stieg gern selbst auf in einen Club, der ideologisch keine Berührungsängste kennt. Über die Geschäfte der Familie Biden wurde schon viel berichtet und selbst ein Erzlinker wie Bernie Sanders, der noch 2016 im Vorwahlkampf den „Millionairs and Billionairs“ mit Enteignung drohte, strich 2020 die „Millionairs“ aus seinem Kampf-Vokabular. Ihm war aufgefallen, dass er dank seiner Buchverkäufe selbst einer geworden war. Wer sich übrigens fragt, warum Sanders gerade seinen zweiten Frühling als Running-Gag und Meme erlebt…dieser Spott ist die populistische Rache an der Scheinheiligkeit der linken Politprominenz. Gewaltfrei und lustig.

Neu verteilte Karten

Fast unbemerkt wurden auf den Finanzmärkten die Karten neu verteilt. Der Informationsvorsprung der Wallstreet ist dahin, die Mainstreet kann jetzt mitspielen. Man braucht lediglich eine große Community, ein paar hundert Dollar, einen Schluck Weltverachtung und ein Smartphone, sonst nichts. Kein Vermittler, kein Filter, kein Limit. Dass der Zorn der „Plebs“ ausgerechnet die Hedgefonds trifft, liegt in ihrem Charakter begründet. Hedgefonds spielen nicht mit eigenem Geld und auf eigenes Risiko, sondern mit dem Geld anderer Leute. Etwas, dass sie mit der Politik gemeinsam haben. Dabei würde ich nicht so weit gehen, das Geschäftsmodell von Hedgefonds generell als verwerflich oder kriminell zu bezeichnen. In intakten Märkten können sie wertvolle Informationen liefern, Trends erkennen und Schwachstellen aufzeigen. Selbiges gilt auch für die Leerverkäufe, die ja nichts anderes als Wetten auf fallende Märkte sind. Und Wetten kann man auch verlieren, wie einige nun lernen mussten.

Ich bezweifle aber, dass die Entwicklung an den Börsen im Moment noch aufgrund rationaler und klarer Informationen zu erklären ist. Die Notenbanken drucken Geld, als gäbe es kein Morgen und das meiste davon inflationiert Sachwerte wie Aktien oder Immobilien bis zur Unkenntlichkeit. Etwa die Hälfte aller jemals in Umlauf gebrachten Dollars wurden innerhalb des letzten Jahres „gedruckt“ – in der Eurozone und für die EZB sieht es noch finsterer aus. Dank Nullzins sind verwertbarer Preis- und Risikoinformationen für die Märkte weggefallen. Rettungs- und Hilfspakete für alles mögliche werden wie Kamelle vom Karnevalswagen geworfen, Politik und Medien zeigen auf die steigenden Börsenkurse und rufen „der Wirtschaft geht es blendend“, nur um sich selbst dafür auf die Schulter zu klopfen.

Dabei knirscht und stottert die Realwirtschaft, von der sich die Finanzwirtschaft längst abgekoppelt hat – und die Corona-Maßnahmen lasse ich hier mal ganz außen vor! In Deutschland werden ganze Branchen politisch gegen die Wand gefahren, die Energiewirtschaft ist ein gigantisches staatliches Subventionbuffet, das immer wieder kurz davor steht, bei Kerzenlicht stattzufinden. Unsere Autoindustrie wurde zum Selbstmord verurteilt und die Politik versorgt in diesem digitalen Bürgerkrieg marode Medien und ihre aktivistischen Munitionsfabrikanten mit frisch gestärkter Haltung und frisch gedrucktem Geld.

Dasselbe Bild in den USA, wo die per Ukas regierende neue Administration sich gerade den Zorn von links und rechts zuzieht. Anders als in Politik und Medien lässt sich auf dem Schlachtfeld Wallstreet aber nicht so leicht links gegen rechts ausspielen. Nicht, dass man es nicht versuchen würde! Doch der Aufstand kommt nicht von links oder rechts, sondern von unten.

Aber jetzt schlägt natürlich die Stunde der Demagogen, der Framing-Experten und politischen Falschmünzer. Man bringt dieselben Geschütze in Stellung, die schon auf den anderen Schlachtfeldern zum Einsatz kamen. Wallstreetbet sei unterwandert von „alt right“ Verschwörern, die den armen Kleinanlegern das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Die Aktion sei Ausdruck des weit verbreiteten „Trumpismus“ und der Höllenfürst Donald persönlich führe sie an. Kein Vorwurf ist zu absurd, keine Zensurmaßnahme zu offensichtlich. Facebook schließt die Diskussionsgruppe von Wallstreetbet und auch Disqus verwehrte den Reddit-Usern den Zugang mit dem Hinweis auf „Hate-Speech“ – mein Lieblings-Totschlagargument. Blockwarte, „Faktenchecker“ und Panikverbreiter gibt es nun also auch an der Börse.

Robinhood” als Sheriff von Nottingham

Die in den USA sehr weit verbreitete Handels-App „Robinhood“, einst angetreten mit dem Ziel, die „Kleinen“ im Kampf gegen die „Großen“ zu unterstützen, beschränkte den Handel der Aktien von GameStop und einigen anderen Firmen mit dem irrsinnigen Argument, die Anleger zu schützen. Man konnte die Aktien zwar noch verkaufen, aber nicht kaufen. Der Kurs kannte ab da logischerweise nur eine Richtung: nach unten. Ein Schelm, der da eine Rettungsaktion zu Gunsten der Hedgefonds wittert! Mittlerweile und nach massiven Protesten und Klagen erlaubt „Robinhood” wieder begrenzte Käufe. Fünf Aktien pro Tag. Das ist natürlich ein schlechter Witz.

Doch auch in dieser Reaktion sehen wir Parallelen zu den Schlachtfeldern Politik und Medien. Sobald es ein Gegner auf Augenhöhe geschafft hat, werden die Regeln geändert. Ganz gleich, wie peinlich genau man sich an geltende Regeln gehalten hat. Um die Regeln ändern zu können, braucht man aber vor allem eins: die politische Drehtür. Eine möglichst enge Verbindung derjenigen, die die Gesetze machen, mit denen, die davon profitieren. Man kennt das ja auch in Deutschland, wo die Lobbyorganisationen voll mit ehemaligen Politikern und die Parlamente voller Lobbyisten sind.

Ein Beispiel aus den USA? Pressesprecherin von Präsident Biden, Jen Psaki, gefragt zur Causa GameStop, antwortete ausweichend. „Ich weiß, dass ist eine große Sache, aber wir konzentrieren uns hier auf unsere große Sache: die Amerikaner wieder zurück an die Arbeit zu bringen.“ Ihr Bruder Jeffrey Psaki*, Portfolio-Manager beim Hedgefond Citadel LLC beeilte sich unterdessen, sein LinkedIn-Profil zu deaktivieren. Citadel LLC gehörte übrigens zu jenen Firmen, die GameStop auf „Short“ genommen hatten. Auf der Wiki-Seite von Jen Psaki konnte man Angaben zu ihrem Bruder unter „Personal Life“ bis vor wenigen Tagen nachlesen. Seltsamerweise ist er nun von Jen‘s Seite verschwunden – was man im Änderungsprotokoll von Wikipedia natürlich nachverfolgen kann. Wie ich schon sagte: nichts versendet sich mehr, nichts geht mehr verloren, nichts wird je vergessen. Dass Jen Psaki vor, während und nach ihrer politischen Karriere unter Obama und Biden für Politico, CNN und die New York Times gearbeitet hat, ist natürlich auch unvergessen.

Die Reddit-User haben einen großen Sieg errungen, auch wenn einzelne Investoren teuer dafür bezahlen werden. Die Aufmerksamkeit der Hedgefonds wendet sich unterdessen anderen Märkten zu und es ist zweifelhaft, ob Reddit oder eine andere Community dieses „David gegen Goliath“ anderswo wiederholen kann und es eine zweite „Schlacht am Bull Run“ geben wird. Wahrscheinlicher ist, dass die SEC mittelfristig irgendeine Regelung erfinden wird, die solche Aktionen verhindert und kriminalisiert.

Die panischen Reaktionen von „Robinhood”, den sozialen Medien und der Politik könnte langfristig jedoch gewaltigen Imageschaden anrichten. Die traditionelle Vorstellung vieler Amerikaner, dass Gewinne ehrenvoll und erstrebenswert sind, wenn sie gemäß den geltenden Regeln und Gesetzen erzielt wurden, hat einen gewaltigen Schlag ins Gesicht erhalten. Man kann nicht Kursgewinne der „Großen“ feiern und diese kriminalisieren und unterbinden, wenn die „Kleinen“ dies auch mal schaffen. Das verletzt jedes amerikanische Gerechtigkeitsempfinden, ganz gleich, ob man politisch eher links oder rechts steht. Nach Medien und Politik haben nun auch die Börsen das Vertrauen der Bürger verspielt.

* Die Meldung über den Bruder von Jen Psaki könnte falsch sein, wie mir ein Leser mitteilte. Betrachten wir die Angelegenheit also mit größtmöglicher Vorsicht. Die im Kommentar und im Link erwähnte Janet Yellen ist übrigens die neue Finanzministerin.


Der Autor Roger Letsch veröffentlicht seine sehr lesenswerten Beiträge auf www.unbesorgt.de