18 Kurz­texte zur Islamproblematik

Im ver­gan­genen Jahr wurde von der EU der soge­nannte Migra­ti­onspakt ver­kündet, durch den in wenigen Jahren viele Mil­lionen Migranten – wohl wieder weit über­wiegend Muslime – gezielt die Ein­reise nach Europa ermög­licht werden soll. Die jüngsten Vor­gänge um diesen Migra­ti­onspakt lassen auf­horchen. Dazu kommen die kei­neswegs beru­hi­genden Ein­schät­zungen des Staats­rechtlers und Staats­phi­lo­sophen Josef Isensee zu den heu­tigen Migra­ti­ons­be­we­gungen. Darin stellt er fest:

(von Dr. Udo Hildenbrand)

Unter den Migra­ti­ons­be­we­gungen unserer Zeit würde die mus­li­mische „den tiefsten Fremd­heits­schock“ aus­lösen. Dabei erscheine der Islam als „ein Fremd­körper, der sich nicht inte­griert“. Im Gegenteil, er bilde „Inseln völ­liger Fremdheit“ und stelle „eine latente Bedrohung“ dar. Die „Inte­gra­ti­ons­re­sistenz des Islam“ sei die ent­schei­dende Ursache dafür, dass „Inte­gration heute zum unge­lösten und, soweit absehbar, zum unlös­baren Problem für Deutschland und Europa“ geworden sei. 

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Überdies gäbe es von „Selbsthass“ geprägte poli­tische Akteure, die eine „Selbst­aus­lö­schung“ Deutsch­lands zumindest in Kauf nähmen. Sie würden „jedwede isla­mis­tische Aggression als reli­giöses Miss­ver­ständnis ver­harm­losen“ und Muslime darüber belehren wollen, wie friedlich und euro­pa­t­auglich der „wahre“ Islam sei.

Der ominöse Migra­ti­onspakt (und die Ein­schät­zungen von Josef Isensee)

sollen Anlass sein zur erneuten kri­ti­schen Aus­ein­an­der­setzung mit dem Islam. Die vor­lie­genden Texte möchten dazu einen schlichten Beitrag leisten:

In diesen Texten mit unter­schied­licher Länge wird eine begrenzte Auswahl von 18 Islam-Themen ange­sprochen, die in zahl­reichen anderen Ver­öf­fent­li­chungen ein­ge­hender dar­ge­stellt werden. Diese alpha­be­tisch geord­neten Texte wollen dazu moti­vieren, über eine Reihe von Pro­blemen nach­zu­denken, die von der Religion Mohammeds aus­gehen. Dabei wollen sie auch als Argu­men­ta­ti­ons­hilfen ver­standen werden. Wenn sich nach der hof­fentlich bald been­deten Corona-Zeit die Haus­türen wieder öffnen werden, könnten sich diese leicht zugäng­lichen Texte auch als Impulse für kleinere Gesprächs­kreise eignen.

Die hier vor­ge­legten Themen werden unter fol­genden Stich­worten aus­ge­führt: Allah (1) – Athe­isten (2) – Demo­kratie (3) – Deutschland (4) – Euro-Islam (5) – For­de­rungen (6) – Freiheit (7) – Gewalt (8) –– Isla­mi­sierung (9) – Isla­mismus (10) – Isla­mo­phobie (11) – Jugend­liche (12) – Mission (13) – Mul­ti­kulti (14) – Respekt (15) – Schuld (16) – Terror (17) – Toleranz (18).

ALLAH: Der „All­barm­herzige“ – Der Islam eine Religion der Barm­her­zigkeit? (1)

Bis auf Sure 9 wird jede der ins­gesamt 114 Koransuren ein­ge­leitet mit der Text­formel „Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barm­her­zigen“. Erschre­ckend jedoch, wieviel Unbarm­her­zigkeit, wieviel Gna­den­lo­sigkeit des „Barm­her­zigen“ sodann aus einer Vielzahl dieser Suren herausschreit.

Allah, der All­barm­herzige? Nach dem Koran erlaubt Allah die Ver­sklavung.

Dem Skla­ven­be­sitzer erlaubt er, seine Skla­vinnen auch sexuell zu nutzen (vgl. Suren 33,50; 23,6; 70,30). Wird eine ver­sklavte und vom Skla­ven­herrn miss­brauchte Frau den Gott des Islams barm­herzig nennen? Wird eine getauschte Frau oder eine Frau, die, aus der Ehe ent­lassen wurde und ohne ihre (kleinen) Kinder gehen muss, den kora­ni­schen Allah, der das alles erlaubt, wohl barm­herzig nennen?

Werden die Christen und andere Anders­gläubige den Allah des Korans als barm­herzig emp­finden, wenn Mohammed – angeblich von Allah recht­ge­leitet – für alle Anders­gläu­bigen ein ernied­rigtes Dasein vor­ge­sehen hat?

Diese rhe­to­ri­schen Fragen geben auch die zutref­fende Antwort: Das isla­mische Got­tesbild steht in dia­me­tralem Gegensatz zum christlich-bibli­schen Got­tesbild, das Gott u. a. in jenem Gleichnis als den wahrhaft barm­her­zigen Vater zeichnet (vgl. Lukas 15,11–32).

Auch im All­tags­gebet der Muslime hat die genannte Formel eine zen­trale Bedeutung. Ent­spre­chend behaupten Muslime: „Der Islam ist eine Religion der Barm­her­zigkeit“. Erbar­mungslos voll­strecken sie jedoch gleich­zeitig Prügel‑, Stei­ni­gungs- und Todes­strafen. Im Bru­der­krieg etwa zwi­schen Sun­niten und Schiiten bringen sie sich gegen­seitig um. Und wie oft ist in den (tra­di­tio­nellen) Texten und Ver­laut­ba­rungen der „Religion der Barm­her­zigkeit“ die Rede vom Ernied­rigen, Schlagen, und Ver­fluchen, vom Ver­stoßen und Ver­sklaven, vom Züch­tigen und Ver­treiben, auch vom Töten?

In Paris nahmen sie 2015 in erster Reihe an der Je-suis-Charlie-Demons­tration teil. Gleich­zeitig aber wurde in ihren Ländern daheim die Presse geknebelt und der Ruf nach Mei­nungs­freiheit mit 1000 Peit­schen­hieben bestraft: „Mord auf Raten“! Unüber­hörbar ist der Schrei nach Barm­her­zigkeit so vieler Unschul­diger! Ungehört ver­hallt er in vielen isla­mi­schen Gefängnissen.

ATHE­ISTEN: Welche Stellung haben die „religiös Unmu­si­ka­li­schen“ im Islam? (2)

Obwohl auch Juden und Christen im Koran als „Ungläubige“ dif­fa­miert werden, haben sie als „Leute des Buches“ dort zwar einen min­der­wer­tigen, jedoch einen noch relativ „bevor­zugten“, quasi-tole­rierten Dis­kri­mi­nie­rungs­status als Dhimmis (= „Schutz­be­fohlene“). Poly­the­isten jedochMen­schen, die an die Vielzahl von Göttern und Göt­tinnen glauben und die „religiös Unmu­si­ka­li­schen“, die Anti-Reli­giösen und Athe­isten, sollten sich aber unbe­dingt über ihren Status im Islam kundig machen etwa mit der Frage: Sind Athe­isten nach bestimmten isla­mi­schen Tra­di­tionen wirklich vogelfrei? Heißt ihr Los tat­sächlich: Bekehrung oder Tod? Hier eine Wikipedia-Information:

„Derzeit sind in Afgha­nistan, Iran, den Male­diven, Mau­re­tanien, Pakistan, Saudi-Arabien und dem Sudan Athe­isten und Kon­ver­titen von der Todes­strafe bedroht. Zwar würden aktuell offi­ziell keine Todes­strafen aus reli­giösen Gründen erfolgen, jedoch würden andere Anklagen vor­ge­schoben werden, so die Studie der IHEU.“

DEMO­KRATIE: Gehen Koran und Sunna mit unserer frei­heitlich-demo­kra­ti­schen Grund­ordnung zusammen? (3)

Wie soll das zusammen gehen, was die Geschäfts­ordnung des Koor­di­nie­rungs­rates der Muslime in Deutschland (2007) zusam­men­bringen möchte: „Koran und Sunna des Pro­pheten Mohammed“ und „Bun­des­re­publik Deutschland“? Wie soll das über­ein­stimmen, ohne dass auf einer der Seiten massive, letztlich ver­fäl­schende Ein­schnitte gemacht werden müssten? Islam und frei­heitlich-demo­kra­tische Grund­ordnung: Eine unlösbare Spannung, die letztlich nur Muslime selbst lösen können! Nicht aber durch die Auf­lösung unseres frei­heitlich-demo­kra­ti­schen Wer­te­systems. Der syrisch-liba­ne­sische Dichter Adonis, der als der bedeu­tendste Ver­treter der ara­bi­schen Gegen­warts­lyrik gilt, sieht die Lösung in der Trennung von Religion und Staat:

„Wenn es keine Trennung von Religion und Staat gibt, wird es keine Demo­kratie geben, keine Gleich­stellung für die Frau. Dann behalten wir ein theo­kra­ti­sches System.“

DEUTSCHLAND:Gehört DER Islam zu Deutschland?“ (4)

Ein ehe­ma­liger Bun­des­prä­sident, eine noch amtie­rende Bun­des­kanz­lerin, zahl­reiche Poli­tiker, sogar Kir­chen­leute bejahen diese Frage, ver­treten aber eine ein­deutige Min­der­hei­ten­meinung. Nur 22% der in einer Umfrage Befragten teilen diese ominöse These von der Zuge­hö­rigkeit des Islams zu Deutschland.

Die Ver­tei­diger dieser These erkennen bei sich offen­sichtlich keinen Wider­spruch, wenn sie die These „DER Islam gehört zu Deutschland“ mit großem Nach­druck vor­tragen und nahezu im gleichen Atemzug voller Über­zeugung, jedoch bar jeg­licher Logik betonen: „DEN Islam gibt es nicht“. Natürlich gibt es DEN Islam, genauso wie es DAS Chris­tentum, DEN Bud­dhismus, DEN Hin­du­ismus, DEN Kom­mu­nismus usw. gibt.

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Jene, die immer noch unbeirrt an dieser umstrit­tenen These fest­halten, sind vor allem auch zu fragen: Haben sie sich jemals kundig gemacht, welche Lehren in den Moscheen und Koran­schulen der sehr diver­gie­renden isla­mi­schen Glaubens- und Rechts­schulen auch hier in Deutschland ver­treten und ver­mittelt werden?

Lehren etwa über Freiheit und Toleranz, über Reli­gions- und Mei­nungs­freiheit, über Gleich­be­rech­tigung von Mann und Frau, über Poly­gamie, Zwangs­ver­hei­ratung und Skla­verei, über Par­al­lel­recht­spre­chung und die her­ab­set­zende Haltung gegenüber den „Ungläu­bigen“. Schließlich auch Lehren über die soziale Aus­grenzung und lebens­be­dro­henden Zugriffe bis hin zur Todes­strafe für Islam-Abtrünnige. Was steht da nicht alles unüber­brückbar unserer frei­heitlich-demo­kra­ti­schen Grund­ordnung und den Gesetzen unseres Landes gegenüber?

Mög­li­cher­weise müssen sich jene Politiker/innen und Interessensvertreter/innen eines Tages einen leicht­fer­tigen Umgang mit unseren demo­kra­ti­schen Werten vor­werfen lassen, die heute die These von der Zuge­hö­rigkeit des Islams zu Deutschland auch aus wahl­tak­ti­schen oder ideo­lo­gi­schen Gründen vertreten.

Mit dem Vorwurf der Fahr­läs­sigkeit und der Ver­ant­wor­tungs­lo­sigkeit müssen sie sich dann – wenn es viel­leicht schon zu spät ist – kon­fron­tieren und fragen lassen: „Warum habt Ihr die Erkenntnis einfach igno­riert bzw. zu spät rea­li­siert, dass das isla­mische Wer­te­system mit unserer frei­heitlich ‑demo­kra­tische Wer­te­ordnung grund­sätzlich nicht kom­pa­tibel ist?“

Wer behauptet, der Islam gehöre zu Deutschland und habe auch Europa mit­ge­prägt, der möge zugleich dar­legen, welche kon­kreten Anre­gungen und Werte, welche zivi­li­sa­to­ri­schen, geistig-kul­turell und sozial prä­genden Leis­tungen der Islam für das Werden des frei­heitlich-demo­kra­ti­schen Europas in der Ver­gan­genheit tat­sächlich ein­ge­bracht hat und in heu­tiger Zeit einbringt.

Hat die Religion Mohammeds aus ori­gi­närer Schaf­fens­kraft etwa mit irgend­welchen nen­nens­werten phi­lo­so­phi­schen Grund­über­le­gungen oder tech­ni­schen und kul­tu­rellen Errun­gen­schaften die deutsche Kultur, unsere demo­kra­tische Gesellschaft‑, Staats- und Rechts­ordnung mit­ge­prägt? Dagegen ist der christ­liche Glaube in der Ver­bindung mit der jüdi­schen Tra­dition die einzige iden­ti­täts­stif­tende reli­giöse Kraft, von der die Kultur Europas und Deutsch­lands über Jahr­hun­derte hinweg ent­scheidend geprägt wurde und heute noch weithin geprägt ist.

Dennoch: In einer spe­zi­fi­schen Hin­sicht gehört auch der Islam zu Deutschland, zu Europa. Inwiefern nun plötzlich doch? Weil er in nega­tiver Weise das Über­leben des Westens in langen Jahr­hun­derten hat fraglich werden lassen. Denn die Religion Mohammeds hat bekanntlich den euro­päi­schen Kon­tinent in einem Zeitraum von etwa 1000 Jahren vielfach und immer wieder bedroht und gegen ihn – letztlich ver­geblich – ange­kämpft. Ständig schwebte das Damo­kles­schwert des Islams über Europa.

So hat der Islam durch die Fülle krie­ge­ri­scher Aus­ein­an­der­set­zungen fak­tisch auf die Geschichte Deutsch­lands und Europas mas­siven Ein­fluss genommen und dadurch auch mit­ge­prägt, aller­dings als schwere Last und Bürde. Hätte diese Religion schon im 8. Jahr­hundert diesen Kampf gewonnen, wären heute Freiheit und Demo­kratie höchst­wahr­scheinlich Fremd­wörter für den euro­päi­schen Kontinent.

Die Sache mit den Mus­limen mit deut­scher Staats­an­ge­hö­rigkeit, die unser frei­heitlich-demo­kra­ti­sches Grund­gesetz und die Gesetze unseres Landes voll­um­fänglich aner­kennen und beachten, steht auf einem anderen Blatt. Sie gehören zu Deutschland. Dennoch stellt sich die skep­tische Frage: Können über­zeugte Muslime, die den Koran ohne Ein­schränkung ernst­nehmen, zugleich auch wirklich über­zeugte Demo­kraten sein?

EURO-ISLAM: Bringt der Reform-Islam die befreiende Lösung? (5)

Die „Islam-light-Version“ des geo­gra­fisch äußerst begrenzten „Euro-Islams“ mit seiner regio­nalen Inter­pre­tation des Korans und der isla­mi­schen Lehre ist erwie­se­ner­maßen als ein geschei­terter Versuch zu bewerten. Bassam Tibi musste als Initiator des Kon­strukts „Euro-Islam“ als Refor­m­islam vor Jahren selbst resi­gnierend ein­ge­stehen: Dieses Konzept, das als „Brücke zwi­schen Europa und dem Islam“ eine Inte­gration des Islam mit Demo­kratie, Plu­ra­lismus und west­lichen Werten vor­sieht, ist nach etwa zwei Jahr­zehnten immer noch keine Rea­lität. Ein ähn­licher Versuch wurde 2016 von anderen „Reform­mus­limen“ gestartet. Er ist bisher auch nur eine „Vision“, ein Traum, eine Fata Morgana geblieben. Denn der refor­mierte Euro-Islam steht im ekla­tanten Wider­spruch zur isla­mi­schen Ziel­vor­stellung von der „Umma“, der isla­mi­schen Welt­ge­mein­schaft. Würde nicht auch ein Konzept namens „Euro-Katho­li­zismus“ oder gar „Deutsch-Katho­li­zismus“ genauso kra­chend scheitern?

Eine Reform im Islam, die einer „Revo­lution“ gleichkäme, müsste von den aner­kannten isla­mi­schen Auto­ri­täten aus­gehen, ins­be­sondere von den beiden großen Strö­mungen des Islams, den Sun­niten und Schiiten, von den isla­mi­schen Uni­ver­si­täten, Glaubens- und Rechts­schulen in den isla­misch domi­nierten Ländern.

Alle anderen „Kleinst­ver­suche“ – wie jene hier bei uns in Deutschland – sind von Vorn­herein unwirksam und zum Scheitern ver­ur­teilt. Massiv werden sie seit Jahren vom hie­sigen Islam-Main­stream tor­pe­diert. Des­wegen ist und bleibt der Euro-Islam leider nichts als ein Schein­ge­fecht. So spricht die zum Katho­li­zismus kon­ver­tierte Exmuslima und Autorin Sabatina James die Emp­fehlung aus:

Es ist wichtig, Miss­stände im real exis­tie­renden Islam anzu­sprechen, anstatt sich auf eine erträumten Refor­m­islam zu fokussieren.“

Übrigens ist es bezeichnend: In Deutschland haben die fun­da­men­ta­lis­ti­schen Sala­fisten mehr Zulauf als die Anhänger des soge­nannten mode­raten, libe­ralen Euro-Islams. Licht­blicke? Hoff­nungs­schimmer? Leider Fehlanzeige.

FOR­DE­RUNGEN: Ständig vehe­mente For­de­rungen der Muslime? (6)

Vehement und immer neu stellen mus­li­mische Ver­bände For­de­rungen über For­de­rungen, „ohne jeden Sinn für die Bring­schuld“ (R. Giordano). Fordern, fordern fordern! Dabei wissen sie genau, die Poli­tiker in isla­misch geprägten Staaten würden der dor­tigen Min­derheit der Christen bei ent­spre­chenden For­de­rungen niemals ent­ge­gen­kommen. Von wegen Gegen­sei­tigkeit!

In Deutschland sind die Muslime mit ihrer aus­ge­prägten isl­am­ty­pi­schen For­de­rungs­men­ta­lität nur eine unter anderen Min­der­heiten. Sind von diesen Mino­ri­täten irgend­welche For­de­rungs­ka­taloge bekannt? Was aber würde geschehen, würden die Muslime eines Tages in unserem Land durch Migration, Gebur­ten­über­schuss und Fami­li­en­nachzug eine wahl­ent­schei­dende Min­derheit, erst recht die Bevöl­ke­rungs­mehrheit dar­stellen? Im letzten Falle wären For­de­rungen nicht mehr nötig. Denn die mus­li­mische Bevöl­ke­rungs­mehrheit würde nach allen Erfah­rungen der Geschichte, auch in heu­tigen isla­mi­schen Staaten, nur noch scharia-legi­ti­mierte Ent­schei­dungen fällen. Gegen wen wohl?

Schon 1973 sagte Bun­des­kanzler Helmut Schmidt, SPD: „Wer die Zahl der Muslime in Deutschland erhöhen will, nimmt eine zuneh­mende Gefährdung unserer inneren Sicherheit in Kauf“. Reaktion 2021: Helmut Schmidt müsste sich auch von seinen Par­tei­ge­nossen die Vor­würfe anhören: Hate­speech, Hassrede, Rassist, Faschist, Nazi …

FREIHEIT: Kein Zwang in der Demo­kratie? (7)

In unserer Demo­kratie darf jeder Muslim nach Sure 3,110 ohne Ein­schränkung voller Stolz behaupten: „Das Gemein­wesen Islam ist das beste, das je für die Men­schen gegründet wurde.“ Er darf jedoch nie­manden zwingen, an diese letztlich unbe­weisbare Fest­stellung zu glauben, die durch die geschicht­lichen und zeit­ak­tu­ellen Rea­li­täten auch kei­neswegs bestätigt wird. Erst recht darf er nie­manden zwingen, sich der isla­mi­schen Herr­schafts­ideo­logie zu unter­werfen. Warnend erinnert der fran­zö­sische Schrift­steller Michel Hou­el­lebecq an die Grund­aus­richtung der isla­mi­schen Religion:

„Sobald der Islam geboren war, signa­li­sierte er seinen Willen, die Welt zu unter­werfen. Seine Natur ist es zu unterwerfen.“

Übrigens: Nach dem Islam­wis­sen­schaftler Rainer Brunner bedeutet Reli­gi­ons­freiheit im Islam „immer und aus­nahmslos die Freiheit, den Islam aus­zuüben, zu ihm zu kon­ver­tieren und für ihn zu werben“.

GEWALT: Ist dem Islam Gewalt-Immanenz zu attes­tieren? (8)

Der Koran mit seinen über 200 gewalt­le­gi­ti­mie­renden Koransuren, mit den mehr als 20 Kampf-und Tötungs­be­fehlen Allahs, sowie die auch durch Gewalt­taten gekenn­zeichnete Bio­graphie des Reli­gi­ons­stifters, ebenso die gewalt­s­trot­zende isla­mische Erobe­rungs,- Unter­wer­fungs,- Drang­sa­lie­rungs- und Ver­skla­vungs­ge­schichte des Islams belegen zwei­felsfrei die These von der Gewalt-Immanenz der Religion Mohammeds.

Diese dem Islam eigene Gewalt­a­ffi­nität wird von dem Ori­en­ta­listen Hans-Peter Raddatz zutreffend mit den Worten umschrieben:

„In keiner anderen Kultur geschweige denn Religion findet sich die Kodi­fi­zierung von Mord, Raub, Ver­sklavung und Tri­bu­tab­pressung als reli­giöse Pflicht. In keiner anderen Religion findet sich die gehei­ligte Legi­ti­mation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Anders­gläu­bigen, wie sie der Islam als inte­gralen Bestandteil seiner Ideo­logie im Koran kodi­fi­ziert und in der his­to­ri­schen Praxis bestätigt hat.“

Nach isla­mi­schem Selbst­ver­ständnis hat der Koran auch als Befehlsbuch für alle Islam-Gläu­bigen zeitlich unbe­grenzte Gül­tigkeit. Wäre es möglich, das Urkun­denbuch des Islams his­to­risch zu lesen und zu inter­pre­tieren, wären viele Pro­bleme, auch diese Gewalt­pro­bleme schnell gelöst. Dem aber steht das isla­mische Ver­ständnis vom immer und überall gül­tigen Koran ent­gegen mit seiner die Zeiten über­dau­ernden nor­ma­tiven Kraft und dem aus ihr ent­sprin­genden Ver­halten vieler Muslime.

ISLA­MI­SIERUNG: Gewollte Selbst-Isla­mi­sierung in Europa? (9)

Besser, man hat in einem Land dreißig ver­schiedene Reli­gionen als eine!“ So die Über­zeugung des Reli­gi­ons­hassers Vol­taire (1694–1778). Könnte dieses Wort eine Erklärung dafür sein, dass auch so viele Reli­gions- und Kir­chen­gegner in unserem Land (zusammen auch mit Christen) 2015 eine unbe­grenzte Will­kom­mens­kultur beden­kenlos umju­belten und sich bis heute immer noch ein­setzen für offene Grenzen (trotz Corona) und die weitere Auf­nahme ins­be­sondere mus­li­mi­scher Migran­ten­ströme in unser Land?

Je stärker der Islam, umso schwächer das Chris­tentum, umso geringer auch der Ein­fluss der christ­lichen Kirchen – heißt offen­sichtlich die Losung der inter­es­sierten Kreise. Ob sie sich da nicht letztlich ins eigene Fleisch schneiden?

Nicht­mus­li­mische isla­mo­phile Mei­nungs­bildner in den ver­schie­denen poli­ti­schen, gesell­schaft­lichen und kirch­lichen Grup­pie­rungen unseres Landes müssten sich eigentlich mit einer Reihe vor­wurfs­voller Fragen aus­ein­an­der­setzen. So mit der auch von islam­kri­ti­schen (Ex-)Muslimen vor­ge­tra­genen Frage, ob sie nicht durch ihr allzu oft unkri­ti­sches Aus­blenden und Ver­schweigen der durch den Islam ver­ur­sachten schwer­wie­genden Pro­bleme auch seiner not­wen­digen Erneuerung im Wege stehen.

Zugleich müssten sie sich fragen lassen, ob sie nicht befürchten, von der nach­fol­genden Gene­ration mit­ver­ant­wortlich gemacht zu werden für mög­liche fatale gesell­schaft­liche Ent­wick­lungen in Europa, so auch in unserem Land.

In der „Basler Zeitung“ warnte 2016 der Poli­tik­wis­sen­schaftler und Reform­muslim Bassam Tibi vor einer Isla­mi­sierung Europas. Sie würde den Fort­be­stand des Kon­ti­nents als „Insel der Freiheit“ in einem sich aus­brei­tenden isla­mi­schen „Ozean der Gewalt­herr­schaft“ bedrohen. In der „Neuen Zürcher Zeitung“ warf er dem deut­schen Staat außerdem die „Kapi­tu­lation“ vor isla­mis­ti­schen Islam­ver­bänden sowie „deutsche Unter­werfung“ vor. Die ent­spre­chenden Ein­schät­zungen des Reform­muslims Bassam Tibi und des Katho­liken Josef Isensee (siehe oben) scheinen kei­neswegs weit aus­ein­ander zu liegen

ISLA­MISMUS: Lediglich ein west­liches Wunsch- und Gedan­ken­produkt? (10)

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Welche isla­mi­schen Gelehrten mit Rang und Namen, welche ein­fachen Lehrer an Koran­schulen in einem isla­mi­schen Land dif­fe­ren­zieren wohl zwi­schen Islam und Isla­mismus? Mit dem west­lichen Kunst­be­griff Isla­mismus als fun­da­men­ta­lis­tische, radikale Variante zum Islam will man doch nur hier­zu­lande jene Pro­blem­zonen und dunklen Fakten des Islams ver­harm­losen oder ver­schleiern, die mit west­lichen Wert­vor­stel­lungen inkom­pa­tibel sind. Oder kurz for­mu­liert: Alles, was am Islam fana­tisch, aggressiv und ter­ro­ris­tisch ist, wird als Isla­mismus dekla­riert. Der Unter­schied zwi­schen Islam und Isla­mismus ist jedoch nach Ahmad Mansour nur gra­du­eller, kei­neswegs prin­zi­pi­eller Art.

Bei Unsi­cherheit frag´ doch einfach auch mal Erdogan. Er gibt dir die erhel­lende Antwort: „Es gibt keinen mode­raten und nicht-mode­raten Islam. Islam ist Islam. Und damit hat es sich.“ Basta! Übrigens: Haben nicht alle Muslime gemeinsam mit den soge­nannten „Isla­misten“ den gleichen Koran? Sind Isla­misten nicht in der Regel gläubige Muslime, die aus reli­giösen Motiven handeln? Johannes Röser, ehem. Chef­re­dakteur der Zeit­schrift Christ in der Gegenwart, stellt zum Thema Isla­mismus fest:

Es ist nicht die Aufgabe von Christen, sich um die Kultur des Islam zu kümmern, ihn zu retten. Die bloß beschwich­ti­gende Wort­akro­batik, die meint, mit dem Kunst­be­griff ´isla­mis­tisch´ die düs­teren Fakten aus­sondern zu können, ist nichts als Kos­metik, die reale Pro­blem­zonen über­tüncht. Einzig an den Mus­limen liegt es, Ver­ant­wortung zu über­nehmen für jene inner­is­la­mi­schen Tra­di­tionen und Inter­pre­ta­tionen, mit denen sich die Dschi­ha­disten in Treue zum Ur-Islam sehen.“

ISLA­MO­PHOBIE: Ist Isla­mo­phobie: grundlos oder viel­leicht sogar noch strafbar? (11)

Seit wann ist der Aufweis überall nach­les­barer Fakten hys­te­rische, krankhaft- bös­artige Hetze, fälsch­li­cher­weise „Isla­mo­phobie“ genannt? Denn Isla­mo­phobie hießt (grie­chisch) nicht etwa Hetze gegen, sondern Angst vor dem Islam. Es sind Fakten im Islam, die Angst machen: Fakten im Koran, Fakten im Leben Mohammeds, Fakten in der isla­mi­schen Geschichte, Fakten in der heu­tigen Praxis isla­mi­scher Staaten, Fakten in den isla­mi­schen Rechts­gut­achten, den Fatwas. Fakten in den ent­spre­chenden Vor­gängen in unserem Land. Wenn das alles keine Angst machen kann …

Auch wenn sie planen, unter dem aus Riad stam­menden, falsch über­setzten Kampf­be­griff „Isla­mo­phobie“ Islam­kritik wegen angeb­licher Islam­hetze unter Strafe zu stellen, müssen sie wissen: In einer Demo­kratie ist grund­sätzlich sachlich begründete, wahr­heits­gemäße Reli­gi­ons­kritik, selbst­ver­ständlich auch Islam­kritik legitim und zwei­fellos auch nötig. Denn gäbe es keine Reli­gi­ons­kritik mehr, wäre das gleich­be­deutend mit dem Ende der Demo­kratie.

So muss aus­nahmslos jede gesell­schaft­liche Grup­pierung bereit sein, sich der Kritik zu stellen, auch die Muslime. Sie hätten wahrlich genug Anlass dazu allein in Erin­nerung an den geschicht­lichen Anfang ihrer Religion. Eberhard Kleina, evan­ge­li­scher Pfarrer, stellt dazu einige kri­tische Fragen wohl an jene anderen, die frei von his­to­ri­schen Kennt­nissen sind, oder doch eher an jene, die am liebsten unliebsame Fakten einfach bewusst aus­blenden oder gar leugnen:

Haben Sie eigentlich noch nie in den Koran geschaut und die mehr als zwanzig Kampf- und Tötungs­be­fehle Allahs gelesen, welche die Frie­dens­verse aus der Frühzeit Mohammeds auf­ge­hoben haben (Prinzip der Abro­gation)? Wissen Sie wirklich nicht, dass Mohammed in Medina zwi­schen 600 und 800 Juden an einem ein­zigen Tag hat hin­richten lassen? Ist Ihnen nicht bekannt, dass Mohammed diverse Mord­auf­träge gegen seine Kri­tiker erteilt hat, die dann durch seine Anhänger auch umge­bracht wurden? Sollten Sie nicht wissen, dass Mohammed ca. 60 Kriege gegen Juden, Christen und Poly­the­isten geführt hat, gegen Ungläubige, um Allahs Macht aus­zu­dehnen? Darüber auf­zu­klären, ist keine Islamophobie.“

JUGEND­LICHE: Je reli­giöser, desto gewalt­be­reiter? (12)

Ist das Ergebnis der Befragung von 45.000 Schülern/innen in Deutschland vor einigen Jahren eigentlich über­ra­schend? Bei jungen Mus­limen ist die Gewalt­be­reit­schaft umso größer, je reli­giöser sie sind. Bei christ­lichen Jugend­lichen ist es umge­kehrt. Pfarrer Eberhard Kleina berichtet darüber aus seiner beruf­lichen Erfahrung:

„Aus meiner weit mehr als zwan­zig­jäh­rigen Begegnung mit Mus­limen im Unter­richt weiß ich, dass diese umso schroffer und ableh­nender sind gegenüber Frauen, Juden und „Ungläu­bigen“ und der west­lichen Kultur all­gemein, je mehr sie sich mit dem Koran iden­ti­fi­zieren, und umso umgäng­licher, je weiter sie vom Koran ent­fernt und je säku­la­ri­sierter sie sind.“

Warum ist das bei jugend­lichen Mus­limen so? Wahr­scheinlich, weil sie in ihrem Leben früh­zeitig mit­be­kamen, dass der Islam/der Koran zahl­reiche Frei­briefe zu Gewalt aus­stellt und ihre hoch­ver­ehrte Vor­bild­gestalt, der Reli­gi­ons­stifter Mohammed, per­sönlich kei­neswegs frei war von gewalt­tä­tigen Hand­lungen. Dazu kommt: Viele von ihnen wurden in einem gewalt­ge­prägten Umfeld sozia­li­siert, was wie­derum auf einen bestimmten religiös-kul­tu­rellen Hin­ter­grund schließen lässt.

MISSION: Ist isla­mische Mission tat­sächlich friedlich? (13)

Im Islam sind krie­ge­rische Erobe­rungen koran­le­gi­ti­mierte, unter dem Deck­mantel des „Hin­ein­ver­tei­digens“ u. ä. auch gefor­derte Formen der Mission. Denn Mission heißt nach isla­mi­schem Selbst­ver­ständnis: Aus­weitung der isla­mi­schen Herr­schafts- Rechts- und Sozi­al­ordnung, ggf. auch mit den Mitteln krie­ge­ri­scher Aus­ein­an­der­set­zungen in den Formen von Inva­sionen und Erobe­rungen, auch der Zwangsislamisierung.

Und das isla­mische Frie­dens­ver­ständnis? Wird doch die Religion Mohammeds ste­reotyp als „Religion des Friedens“ ange­priesen. Nach Bassam Tibi, Muslim und Poli­tik­wis­sen­schaftler, ist das isla­mische Frie­dens­ver­ständnis jedoch von drei Kom­po­nenten markiert:

  1. Friede ist nur zwi­schen Mus­limen möglich.
  2. Der Dschihad (= Hei­liger Krieg zur Aus­breitung des Islams)

ist eine fromme, gerechte Handlung.

  1. Aggres­soren sind alle, die der Isla­mi­sierung im Wege stehen.

Weiter erklärt Tibi: Die Isla­mi­sierung der Welt ist ein fester Bestandteil der isla­mi­schen Welt­an­schauung. Das „Haus des Islam“ müsse auf der gesamten Erde aus­ge­weitet werden, um es zu einem „Haus des Friedens“ zu verwandeln.

Und die „fried­liche“ mus­li­mische Mega-Migration wie in den immer noch anhal­tenden Migran­ten­be­we­gungen nach Europa? Das ist die mus­li­mi­scher­seits hoch­will­kommene, eben­falls koran­kon­forme „Islam-Mission light“. Den krie­ge­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zungen frü­herer Jahr­hun­derte folgt heute die Ein­wan­derung über z. T. ein­ladend offene Lan­des­grenzen – so auch in unser Land. Isla­mi­sierung gleichsam auf dem Tablett ser­viert! Der bri­tisch-ame­ri­ka­nische“ His­to­riker Bernard Lewis ver­weist auf diesen „Stra­te­gie­wechsel“ mit den Worten:

„Seit mehr als ein­tausend Jahren erlebt der Westen den Kon­flikt mit der mus­li­mi­schen Welt. An der Stelle krie­ge­ri­scher Aus­ein­an­der­setzung ist heute die Ein­wan­derung getreten.“

So ist mus­li­mische Immi­gration „im großen Stil“ nach Europa bzw. nach Deutschland Plan und Wunsch­traum vieler Muslime, Sie könnten mit den Migra­ti­ons­wellen ins­be­sondere seit 2015 durchaus in Erfüllung gehen. Wer dabei die nach­weisbare isla­mische Stra­tegie der Isla­mi­sierung der Länder Europas über­sieht oder negiert, ist ent­weder naiv, blind oder ideo­lo­gisch ver­blendet. Oder aber er zielt bewusst zusammen mit den Mus­limen auf eine Isla­mi­sierung Deutschlands.

In diesem Kontext spricht der der­zeitige Her­aus­geber von „Charlie Hebdo“ von „Kol­la­bo­ra­teuren“ durch „Vor­sicht und Ver­mei­dungs­stra­tegie“. Manche Poli­tiker und poli­tische Grup­pie­rungen erwecken tat­sächlich den Ein­druck, ein isla­mi­siertes Europa/Deutschland aus­drücklich zu begrüßen oder es zumindest in Kauf zu nehmen. Bleibt hier nur noch zu fragen: Schaffen wir das: Gesell­schaftlich, finan­ziell, wirt­schaftlich, kul­turell, inte­gra­tions- und sicher­heits­mäßig? Oder werden wir in nicht allzu ferner Zukunft in ver­schie­de­nerlei Hin­sicht selbst geschafft sein?

MULTI KULTI: − Ohne Herz für Christen? (14)

„Mul­ti­kultis“ hassen Gewalt. Scheinbar. Denn sie schäumen vor Wut und Empörung bei Kritik an der man­nig­fachen Gewalt im Islam. Was aber sagen sie zur Dis­kri­mi­nierung und Ver­folgung der Christen in isla­mi­schen Ländern, zu deren end­losem, kör­perlich-see­li­schem Leid, zum Mär­ty­rertod der Unzählbaren?

Laut hörbar ist ihr Schweigen. Doch: „Wer schweigt, scheint zuzu­stimmen“. Und sie faseln weiter mit ihrem uner­träg­lichen Tole­ranz­ge­schwafel … Übrigens: Auch Christen bzw. die christ­lichen Kirchen enga­gieren sich leider viel zu wenig für ihre ins­be­sondere in isla­mi­schen Ländern ver­folgten Glaubensgeschwister.

Die athe­is­tische Exmuslima, Poli­tik­wis­sen­schaft­lerin und Autorin Ayaan Hirsi Ali ver­weist auf die mehr als frag­würdige Haltung der „Mul­ti­kultis“:

„Mul­ti­kulti sieht vor, dass jeder seine eigenen Werte behalten darf. Es ist aber ein Fehler, wenn wir hart erkämpfte Frei­heiten dafür preis­geben. Bestimmte Wert­vor­stel­lungen schließen ein­ander aus: Ent­weder man glaubt an gleiche Rechte für Männer und Frauen, oder eben nicht. Scharia und Gleich­be­rech­tigung können nicht neben­ein­ander existieren.“

RESPEKT: Mit Respekt­lo­sigkeit Respekt ein­fordern? (15)

„Respekt“ fordern sie per­manent für ihre Religion und für sich selbst als Muslime. Doch Respekt­lo­sigkeit Anders­gläu­bigen bzw. Anders­den­kenden gegenüber ist bei ihnen vie­lerorts an der Tages­ordnung. Allzu viele mus­li­mische Kinder, Jugend­liche und junge Männer haben offen­sichtlich gelernt, sich respektlos zu ver­halten etwa gegenüber Frauen und Poli­zisten. Hängt diese Haltung der Respekt­lo­sigkeit mit den isl­am­ty­pi­schen Merk­malen des Domi­nanz­strebens und des Über­le­gen­heits­ver­haltens zusammen? Viel­leicht auch von der im Islam geglaubten Ungleichheit von Mus­limen und Nicht­mus­limen, von Mann und Frau? Von den per­sön­lichen Erfah­rungen der Respekt­lo­sigkeit berichtet die Poli­zistin und Autorin Tania Kam­bouri, ver­bunden mit Vor­würfen an Politik und Justiz:

Meine Kol­legen und ich werden täglich mit straf­fäl­ligen Migranten, dar­unter größtenteils

Mus­limen, kon­fron­tiert, welche nicht den geringsten Respekt vor der Polizei haben. Der Strei­fen­dienst ist oft ein ein­ziger Kampf darum, sich noch etwas Respekt zu ver­schaffen Es hagelt Beschimp­fungen, manchmal kommt es auch zu Gewalt: Meine deut­schen Kol­legen scheuen sich, ihre Meinung über die straf­fäl­ligen Aus­länder zu äußern, da sofort die alte Leier mit den Nazis anfängt. Wir haben in der Politik und der Justiz keinen Rückhalt mehr.“

Jene Muslime, die für sich selbst Respekt ein­fordern, sind zu fragen: Respek­tiert der Islam eigentlich unein­ge­schränkt die Würde der Nicht­muslime bei uns, ins­be­sondere aber auch in isla­misch domi­nierten Ländern? Was ist mit der Würde der dort lebenden Nichtmuslime?

SCHULD: Gewalt im Chris­tentum und im Islam: Messen mit zwei­erlei Maß? (16)

Ist das nicht paranoid, zumindest ein Messen mit zwei­erlei Maß? Bei Ver­brechen und Gewalt­taten von Christen fordern sie eine „Kultur des Erin­nerns“ mit dem Ein­ge­ständnis der Schuld. Mit einem lauten „Mea culpa“ (= „Meine Schuld“) soll die Katho­lische Kirche nach Meinung von Mus­limen in der Sprache der kirch­lichen Lit­urgie ihre schwere Schuld in den ver­gan­genen Jahr­hun­derten bekennen. Doch bei eigenen Ver­brechen und Gewalt­taten wird von Mus­limen durch­gehend unge­niert eine „Kultur des Ver­gessens“ prak­ti­ziert.

Dafür ist unter der Fülle krie­ge­ri­scher Expan­sionen und Erobe­rungen des Islams der Genozid an den Arme­niern 1915/1916 ein viel­sa­gendes his­to­ri­sches Bei­spiel aus der jün­geren Ver­gan­genheit. Dieser Völ­kermord ist ein arme­ni­sches Trauma, zugleich aber ein tür­ki­sches Tabu. So ist die Wirk­lichkeit: Christen stehen zu Ver­sagen und Schuld in ihrer Geschichte, Muslime ver­neinen und ver­leugnen sie.

Denn auch im Namen des Chris­tentums gab es Gewalt: Von Christen gegen Christen, von Christen gegen Anders­gläubige. Was sie taten, taten sie jedoch nicht wegen, sondern immer trotz ihres Glaubens, gegen ihren Glauben und gegen die Lehre Jesu, so auch im schärfsten Wider­spruch zu seinem Lebens­bei­spiel. So gilt: Chris­tia­ni­sierung mit Gewalt war die bibel­widrige Aus­nahme. Isla­mi­sierung mit Gewalt war jedoch immer die koran­kon­forme Regel.

Dass Christen zu ihrem Ver­sagen, ihrer Schuld stehen, belegen auch die ver­schie­denen offi­zi­ellen Schuld­be­kennt­nis­texte der christ­lichen Kirchen für began­genes Unrecht. Muslime dagegen ver­drängen, ver­leugnen schuld­haftes Ver­sagen − sogar noch unter Androhung von Strafen. Zudem lässt das isla­mi­schen Über­le­gen­heits­denken, auch die Kri­tik­re­sistenz kein Schuld­ein­ge­ständnis zu.

Im Gegensatz zu den Buß­übungen der poli­tisch kor­rekten deut­schen Öffentlichkeit

und der Kirchen wurde die mit­nichten gewaltfrei ver­laufene Expansion des Islam auf Kosten der christ­lichen Ost­pro­vinzen des Byzan­ti­ni­schen Reiches, der blü­henden christ­lichen Gebiete Nord­afrikas, des christ­lichen Spa­niens bisher von keinem modernen Theo­logen oder Wür­den­träger des Islam bedauert oder auch nur als offensiv krie­ge­rische Handlung aner­kannt“ – so der Isla­mologe Rainer Glagow.

Wohl niemand wird somit ein Schuld­be­kenntnis isla­mi­scher Auto­ri­täten vor­legen können über Schuld und Ver­sagen der Muslime in Geschichte und Gegenwart. Das Fatale über die Untaten hinaus aber ist: Wer nicht bereit ist zum Bekenntnis eigener Schuld, ist auch nicht bereit, aus Ver­sagen und Schuld zu lernen. Das Rad der Untaten dreht sich dann „guten Gewissens“ seitens der Täter einfach weiter.

TERROR: Ist die Imam-Erklärung gegen Terror und Extre­mismus glaub­würdig? (17)

Am 8.6.2017 wurde eine „Erklärung“ von 300 Imame in Öster­reich gegen Terror und Extre­mismus ver­öf­fent­licht. Sogar 1000 Erklä­rungen dieser Imame wären null und nichtig, pure Schein­ge­fechte, würden sie nicht gleich­zeitig die über 200 ins­be­sondere gegen Nicht­muslime gerich­teten Gewalt- und Tötungs­aufrufe im Koran für ungültig erklären. Aus­drücklich und unzwei­deutig müssten sie sich auch zur UN-Men­schen­rechts­de­kla­ration von 1948 bekennen und logi­scher­weise im gleichen Zuge die isla­mische „Kairoer Men­schen­rechts­er­klärung“ von 1990 wider­rufen. Denn beide Men­schen­de­kla­ra­tionen stehen sich inhaltlich dia­metral gegenüber. Dazu bemerkt der Jour­nalist und frühere Her­aus­geber des Magazins Focus Helmut Markwort:

„Im Namen des Islam werden jeden Tag Christen, Juden und auch Muslime ermordet. Ter­ro­risten in aller Welt morden mit gutem Gewissen und Allah auf den Lippen, weil die Muftis der ver­schie­denen Rechts­schulen des Islam per Fatwa die Lizenz zum Töten abge­segnet haben.“

So ist alles Bemühen dieser Imame, gegen den Extre­mismus im Islam „anzu­kämpfen“, ohne diesen ent­schei­denden Ein­griff in das bislang unum­stöß­liche isla­mische Tabu der Koran­inter­pre­tation mittels der His­to­risch-kri­ti­schen Methode völlig umsonst, irrelevant. Oder ist diese „Erklärung“ in Sachen Terror im Namen des Islams wie­derum nur in die Rubrik „Bewusste Täuschung/Taqiyya im Islam“ einzuordnen?

TOLERANZ: Ein Wesens­merkmal des Islams? (18)

Wenn Toleranz die Idee der gleichen ele­men­taren Rechte ist, wenn Toleranz auch etwas mit der in ver­schie­denen Hoch­kul­turen behei­ma­teten „Gol­denen Regel“ zu tun hat („Was du nicht willst, das man dir tut, das füg´ auch keinem anderen zu!“- deut­sches Sprichwort, vgl. Lukas 6,31), dann wird das Wort „Toleranz“ im Islam im besten Falle nur als „Einbahn-Toleranz“ ver­standen. Dabei handelt es sich um eine zwei­ge­teilte Form isla­mi­scher Toleranz: Die nur inner­is­la­misch prak­ti­zierte Toleranz, sodann um eine Toleranz, die Muslime von Anders­gläu­bigen für sich selbst erwarten und nach­drücklich ein­fordern, diese den Anders­gläu­bigen aber selbst verweigern.

Der Koran kennt keine Goldene Regel, auch weil er nicht die Aner­kennung der Gleich­wer­tigkeit aller Men­schen bzw. die auf alle Men­schen bezogene Rezi­pro­zität (= Gegen­sei­tigkeit) kennt, unab­hängig von der jewei­ligen reli­giösen bzw. welt­an­schau­lichen Zuge­hö­rigkeit. Diese nicht auf eine Religion oder Ethnie begrenzte Gegen­sei­tigkeit ist jedoch die Basis allen mensch­lichen Han­delns. Der Islam zeigt sich nur dort tolerant, wo er nicht an der Macht, sondern in der Min­derheit ist. Das aber nennt man schlichtweg Schein­to­leranz. Vom „Märchen der isla­mi­schen Toleranz“ in Geschichte und Gegenwart spricht der His­to­riker Hans Meiser:

Wer wei­terhin das Märchen von der isla­mi­schen Toleranz ver­breitet, sollte die Geschichte und die heutige Praxis isla­mi­scher Staaten stu­dieren, in denen Christen dis­kri­mi­niert oder gänzlich unter­drückt werden.“

Im Übrigen gilt frei nach dem Phi­lo­sophen Karl Popper:

Wenn Toleranz alles, auch noch Into­leranz tole­riert, ist es bald aus mit der Toleranz. 


Dieser lesens­werte Beitrag erschien zuerst auf dem Blog von Peter Helmes – www.conservo.wordpress.com