Gesundheit, Natur & Spiritualität

Maskenpflicht auch für Erstklässler? Vera Wagner im Interview mit einer Lehrerin, die sich große Sorgen macht um ihre Schützlinge

11. März 2021

Unseren Kindern wird gerade viel zugemutet, weil sie angeblich eine Gefahr für andere sind. Sie werden von ihren Freunden isoliert, Kindergartenkinder werden in Quarantäne gesteckt, weil es einen Kontakt zu irgendeinem Menschen gab, der PCR-positiv war; und obwohl es weder einen sicheren Beleg dafür gibt, dass die PCR-Tests aussagekräftig und zuverlässig sind, noch dafür, dass beim Corona-Virus irgendeine Gefahr von Kindern ausgehen würde, wird nun schon Erstklässlern zugemutet, eine Maske zu tragen. Nun kommt offenbar die FFP2-Maskenpflicht für Grundschüler durch die Hintertür.

Nur so kann man eine Mail des Elternbeirats einer Schule in Baden-Württemberg an die Eltern interpretieren, auf telegram veröffentlicht vom Rechtsanwalt und Bürgerrechtler Markus Haintz. Zitat: „Sollte ein Mitschüler*in Ihres Kindes positiv auf eine der ansteckenderen Mutationen von Covid-19 getestet werden und Ihr Kind war mit diesem Mitschüler*in im Unterricht, wird bei Ihrem Kind und dessen ganzen Familie (also auch Ihnen) eine 14-tägige Quarantäne durch das Gesundheitsamt ausgesprochen.“ Und weiter heißt es: „Es ist allerdings davon auszugehen, dass Kinder, die verlässlich während des Unterrichts eine FFP2-Maske tragen, nicht in eine 14-tägige Quarantäne geschickt werden, also auch nicht die dazugehörigen Familienmitglieder.“

Marina Friedrichs (Name geändert) ist als Lehrerin tagtäglich konfrontiert mit Kindern, deren Gesicht bis unter die Augen von einer Maske bedeckt ist:

Frau Friedrichs, was macht das mit ihnen?

In meinen Augen schüchtert es sie in vielerlei Hinsicht ein.

Und was macht die Maskenpflicht mit einem Erstklässler, gerade mal sechs Jahre alt?

Mir ist es wichtig, direkt zu erwähnen, dass die Maskenpflicht nicht alleine gesehen werden kann, da ja Maßnahmen wie “haltet Abstand von anderen allen anderen“ umgesetzt werden und hierfür die Begründung „Schutz der anderen, von Oma, Opa, Mama, Papa“ propagiert wird… Ich glaube,  welcher Schaden genau in dieser Kombination steckt, ist kaum vorstellbar. Kinder leben. Sie sind meines Erachtens nach nicht ansatzweise in der Lage, ungesundes Verhalten mit Bewusstsein zu reflektieren. Sprich, die Kinder sind in einem Alter der Erkundung und Anpassung. Ich glaube, kein Kind hätte von sich aus den Wunsch geäußert, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Wir erleben hier Gruppenzwang, vorbereitet von optisch ansprechend gestalteten „Comunity“-Masken und dem Sozialerhaltungstrieb. Die Kinder sind es – erschreckenderweise -, größtenteils gewohnt zu funktionieren! Und diejenigen, die nicht funktionieren – es in Frage stellen – hinterfragen –, werden wieder klein gemacht / in den Rahmen gebogen oder sind raus aus dem Sozialrahmen = Außenseiter! Warum lassen wir dies zu?

Jetzt zurück zu den Masken an sich.

  • Maskenpflicht macht müde!
  • Maskenpflicht macht physisch wie psychisch krank!

Welche Spätfolgen, die oft vom Speichel nassen und mit Schmutz, Bakterien und Viren kontaminierten Masken mit sich bringen, ist nicht annähernd zu erahnen. Die kleinen Körper, im Turbomodus der Entwicklung, haben einen deutlich anderen Stoffwechsel als Erwachsene und können sicherlich mal das ein oder andere kompensieren. Allerdings ist es für mich unfassbar, dass diese extrem bedenklichen Vorgaben durchgezogen werden, obwohl bekannt ist, dass eine deutlich erhöhte Ausschüttung von Stresshormonen unter den Masken stattfindet! Schon lange lässt sich in der Fachliteratur nachlesen, dass ein großer gemeinsamer Nenner bei diversesten Krebsvorkommen eine erhöhte Stresshormonausschüttung ist. Was machen wir mit den Kindern?

Es ist mit dieser Maskenparade schon so schlimm, dass Kinder andere Kinder bösartig auf eine evtl. nicht richtig sitzende Maske „hinweisen“!

Wie sehen Ihre KollegInnen die Sache? 

Leider sind die meisten nicht informiert. Sie sagen „wir müssen der Regierung und den Fachleuten vertrauen – sie entscheiden zu unserem Wohl“, oder „die Masken sind doch unbedenklich“ oder „ich weiß lieber nicht so viel und halte mich bedeckt“ oder „ich möchte meine Familie nicht gefährden“ und und und… Nur die wenigsten wissen beispielsweise auch nur ein bisschen über die PCR-Tests Bescheid (Fehlerquote / positiv ist nicht gleich infektiös).

Vogel-Strauß-Politik, abtauchen, weil das bequemer ist also. Und wie verhält sich die Schulleitung?

Das Gleiche, nach dem Motto „meine persönliche Meinung spielt hier keine Rolle. Ich bin Beamter und ausführendes Organ.“

In der Apotheke gibt’s ja coole FFP2 masks for kids. Der Apotheker meines Vertrauens hatte einer Puppe eine schicke, pinkfarbene Maske vor Mund und Nase gebunden. Sonderpreis 1,50 € pro Stück. Ich habe eine gekauft und mir die Verpackung genau angeschaut. „Made in China“ steht natürlich drauf und „kein Medizinprodukt“. 

Was ist Ihr Eindruck: Ist den „Erziehungsberechtigten“ bewusst, dass das keine medizinischen, sondern Arbeitsschutzmasken sind, die normalerweise ein Erwachsener maximal 75 Minuten am Stück tragen darf? Erklären die Eltern das ihren Kindern? Und halten die sich daran? Ein Kind in dem Alter hat doch noch gar kein Zeitgefühl… 

Mein Eindruck ist, dass die Kinder weder zuhause noch in der Schule richtig aufgeklärt werden. In Aufklärungsgesprächen merkt man, dass sie sich weder der Tatsache bewusst sind, dass die Masken oft gewechselt werden müssen, noch darüber, dass das Einwegartikel sind. Die Kinder halten sich streng an die Vorgabe, Maske zu tragen, sogar beim Niesen. Ich musste selbst beobachten, wie ein Kind noch nach 10 Minuten damit beschäftigt war, irgendwelche Niesreste unter der Maske zu entfernen.

Die Apotheken-Mitarbeiterin, die den Corona-Maßnahmen (anders als ihr Chef) äußerst kritisch gegenübersteht, sagte, sie würde ihrem Kind keine solche Maske aufsetzen, doch viele Eltern wollten die FFP2 mask for kids unbedingt haben. Wenn dann auch noch ein Elternbeirat Druck macht auf die Eltern, nach dem Motto, wenn Eure Kinder keine FFP2-Maske tragen, droht Euch allen Quarantäne, kann man sich gut vorstellen, dass die Nachfrage weiter steigen wird. Wie sieht das bei den Eltern an Ihrer Schule aus? 

Da viele Familien inzwischen gewisse Kontingente geschenkt bekommen und das noch mit dem Vermerk, sie seien sicherer und besser, sehe ich erschreckenderweise immer mehr Kinder mit FFP2- Masken.

Hoffen wir, dass der Spuk bald vorüber ist und die Kinder dieses Landes wieder frei atmen, lachen, sprechen dürfen – auch in der Schule. Vielen Dank, Marina Friedrichs, für das Gespräch. 

www.weihrauchplus.de