Bild: In diesem Gebäude befindet sich die Leopoldina (Akademie der Wissenschaften), File:Leopoldina in Halle (Saale).jpg, CC0 1.0 Universal (CC0 1.0), https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en,Rotesdiadem - Eigenes Werk
Politik & Aktuelles

Leopoldina: Wächter des Heiligen Grals oder des Teufels´s General?

5. April 2021

„Die Bundesregierung zieht derzeit vor allem jene Wissenschaftler zu Rate, die bereit sind, dies zu sagen, was die Regierung auch hören will. Das schadet massiv der Reputation der Wissenschaft.“ (Prof. Dr. Michael Esfeld, Leopoldina-Mitglied) 

Ein Kommentar von A.W. von Staufen

In Dänemark, Frankreich, Italien, Island, Niederlande, Norwegen, Bulgarien, Thailand wurden die Impfungen mit dem Astrazeneca-Vakzin ausgesetzt und in Estland, Lettland, Litauen, Luxemburg und Österreich gleich komplett aussortiert. Der Weltärztepräsident Montgomery sieht den Impfstopp kritisch und Söder plädiert für rasche Freigabe aller Impfungen. NRW-SPD Fraktionschef Thomas Kutschaty fordert die Spahn-Entlassung, denn er sei „mit seinem Job überfordert“, und „SPD-Gesundheitsexperte“ Karl Lauterbach kritisierte den Impfstopp: „Das schafft nur große Verunsicherung und Misstrauen in einer Situation, in der es auf jede Impfung ankommt“. Dauertalkgast Lauterbach meinte am 15.3.2021 in „Hart aber Fair“, dass „wenn man bei 6 von 10 Testungen einen negativen Befund bekommt, noch lange nicht negativ sei“. Zu dieser Aussage passt auch die Meldung vom 13.3.2021 in der BILD: „In Duisburg haben Menschen ein Corona-Testergebnis erhalten, obwohl sie noch gar nicht getestet waren!“, was sicher nur ein Zufall ist. Dann frage ich mich ernsthaft: Warum wird getestet, wenn scheinbar von vorn herein feststeht, dass man positiv ist!

Auch in Deutschland wurde die Astrazeneca-Impfung am 15.3.2021 wegen „7 spezieller Thrombose-Verdachtsfällen“ vorübergehend ausgesetzt. Das Paul-Ehrlich-Institut berichtet über „1.232 gemeldete Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung.“.

Die von der Regierung ernannten Experten werden nicht müde und betonen immer wieder, die Impfung sei sicher und es bestehe kein Grund zur Sorge! Zu diesen wissenschaftlichen Koryphäen gesellen sich überdurchschnittlich viele Leopoldina-Mitglieder. Für die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung tauchte die Akademie der Naturforscher Leopoldina zum ersten Mal vor einem Jahr, zu Beginn des Corona-Schlammassels, namentlich auf. Der heute eingetragene Verein „Leopoldina“ wurde jedoch schon 1652 von Johann Laurentius Bausch gegründet und wird zu 80 Prozent durch den Bund und zu 20 Prozent durch das Land Sachsen-Anhalt finanziert. Man darf sich die Leopoldina nicht wie eine Universität vorstellen, in denen sich Chemiker den Ausdünstungen über den Bunsenbrenner hängende Reagenzgläser mit der Hand zufächeln, um Geruchsproben zu nehmen um festzustellen: Ja, das beißt in der Nase und ist somit giftig. Es gibt dort auch kein Labor, wo sich Biologen die Zellkerne von Blattspinat unter dem Mikroskop ansehen und feststellen: Blattspinat hat einen Zellkern.

Die Leopoldina ist vielmehr eine intellektuelle Denkfabrik, welche die deutsche Wissenschaft im Ausland vertritt, sowie Politik und Öffentlichkeit unabhängig beraten sollte. Diese Akademie besteht aus ca. 1.600 Mitgliedern aus mehr als 30 Ländern. 

„Die Wissenschaft, welche uns gelehrt wurde, erlaubt es der Menschheit, sich nur Minimal der Wahrheit zu nähern.“ (Zitat aus „Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI“)

Der Unmut in der Bevölkerung wächst nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Immer neue Zukunftsversprechen werden seitens der Regierenden in Endlosschleife wiederholt, was mehr an Durchhalteparolen der untergehenden DDR erinnert, aber für mich nichts mehr mit Logik zu tun hat. Kaum fallen die Infektionszahlen unter einen von der Regierung festgelegten „Wert“, so werden scheinbar neue statistische Fallzahlenbegriffe herbeigesucht oder neue Mutanten erblicken das Licht der Welt. Selbstverständlich hat die Wissenschaft immer die neuste Statistik inklusive Hochrechnungen zur Hand, als hätte man darauf gewartet. Das beste Beispiel ist das „Südafrika-Mutant“, welches im „Ursprungsland“ kaum eine Rolle spielt oder Beachtung findet, aber bei uns 65% ansteckender und tödlicher sei als das „Urvirus“. Wie sagte doch Frau Angela Merkel so schön: „Es ist eine politische Entscheidung.“

Für die Natur gibt es keine Probleme, nur Lösungen! Jede Lebensform auf dieser Welt, sei es ein Rindvieh, ein Vogel, ein Grashalm oder eine Zecke, hat seine Daseinsberechtigung. Die Natur schafft von sich aus kein HIV, keine Neuroborreliose oder Poliomyelitis. Kaum ein nichtwissenschaftsstudierter Mensch kann diese wissenschaftsbasierenden (politischen Merkel-) Entscheidungen nachvollziehen. Mich erinnert diese Situation viel mehr an einen Drive-In-Schalter einer Fast Food-Kette, den ich hier überspitzt mit der Wissenschaft vergleiche:

Leopoldi´s-Drive In: „Guten Tag. Wie lautet ihre Bestellung?“
Regierung: „Einmal Leopoldi Covid bitte.“
Leopoldi´s-Drive In: „Leopoldi Covid, Einzeln oder im Menü?“
Regierung: „Einzeln, aber mit viel Angst.“
Leopoldi´s-Drive In: „Darf es sonst noch etwas sein?“
Regierung: „Ja, einen Mutanten-Milch-Shake.“
Leopoldi´s-Drive In: „Klein, Mittel oder Groß?“
Regierung: „Bitte groß, ganz groß.“
Leopoldi´s-Drive In: „Das macht 11,80 Euro und einen Professoren-Titel. Bitte fahren Sie zur Kasse 2.“

Ich weiß, dass es Leser gibt, die diesen Drive-In-Vergleich für übertrieben, unangebracht oder falsch halten. Für mich ist dies jedoch nur eine Pointierung meiner Beobachtungen. Dass ich jedoch nicht so daneben liege, zeigt das Interview vom 12.2.2021 von Peter Weber mit Dr. Hans-Georg Maaßen: „Ich habe manchmal den Eindruck draußen, die Normalmenschen verstehen nicht, wie man in einem Ministerium tickt. Ich will es Ihnen mal an einem Beispiel klarmachen. Man hält es auch so, wie es in dem Fall war, jetzt mit den Wissenschaftlern und dem Corona-Virus. Stellen Sie sich mal vor, Sie sind Staatssekretär und Sie werden zum Minister einbestellt. Es geht um das Thema ‚Erde’. Der Minister spricht Sie dann direkt im Stehen in seinem Büro an und sagt: ‚Herr Staatssekretär, ich habe gerade mit der Kanzlerin gesprochen. Wir haben entschieden, die Erde ist eine Scheibe. Jede andere politische Auffassung lässt sich nicht mehr durchsetzen.’ Dann werden Sie als Staatssekretär sagen: ‚Herr Minister, wir haben jetzt 500 Jahre lang gesagt, die Erde ist eine Kugel, es wird relativ schwer sein, das durchzusetzen.’ Dann sagt der Minister: ‚Aber wir müssen das irgendwie hinbekommen.’ Dann sagt der Staatssekretär: ‚Ich werde mich darum kümmern!, geht zurück in sein Büro, wird seinen Ministerialdirektor und Unterabteilungsleiter und Referatsleiter kommen lassen und denen sagen: ‚Der Minister hat entschieden, die Erde ist eine Scheibe. Das war der Wunsch der Kanzlerin. Wir müssen eine Lösung finden.’ Dann wird einer vorschlagen, dass wir Gutachter beauftragen und der eine kennt den Gutachter und der andere kennt den Gutachter. Dann ruft man beim Gutachter an. Dann fragt der Professor: ‚Was wollen Sie denn von mir? Wollen Sie von mir die Kompetenz oder wollen Sie meinen Namen haben. Das letztere ist teurer.’ Man sagt: ‚Ich möchte gern Ihren Namen haben und wir möchten gerne, dass Sie zum Ergebnis kommen, die Erde ist eine Scheibe.’ … Dann wird ein vierseitiges Gutachten gemacht, das zum Ergebnis kommt: ‚Aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse ist die Erde eine Scheibe und die letzten 500 Jahre haben wir uns geirrt.’ Damit geht man zum Minister und der sagt: ‚Ich bin glücklich. Darüber wird sich auch die Kanzlerin freuen.’ … Die Bundesregierung oder die Politik hat eine bestimmte Auffassung und dafür sucht man sich dann die Argumente. Also die Ziele sind schon vorgegeben, man sucht sich die Argumente.“

Ein weiteres passendes Zitat vom 8.5.2019 in der CDU/CSU Bundestagsfraktion, von dem mehrfach ausgezeichneten Corona-Fürsprecher Christian Drosten, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: „Und dann ist natürlich die Frage: Was formt eine Generation von Wissenschaftlern? Ganz einfach, die Wahrnehmung. Da muss ich hingehen. Da mach ich Karriere. Und was beantwortet diese Frage, ist auch wieder sehr einfach. Da ist das Geld! Also da sind die Fördermittel und da kann ich eigentlich schon aufhören, zu sprechen. Wir müssen so lange durchhalten und so lange diesen Bereich fördern, sonst kriegen wir keinen Wandel der Kultur.“ Nur acht Monate nach dieser Aussage, im Januar 2020, stürzte Christian Drosten mit seinem „Corona“-PCR-Test“ die Menschheit ins Unglück!

Mir stellen sich so viele Fragen, auf die mir kein Wissenschaftler oder Politiker eine plausible Antwort liefern kann und möchte. Das steuerzahlende Pack hat zu gehorchen oder wird diffamiert. Wurden zum Beispiel unsere Alten, welche nach dem Krieg das Land zum Exportweltmeister aufbauten, in den Alten- und Pflegeheimen eingesperrt, um sie zu schützen? Oder hat man seitens der BRD-Führung Angst, dass diese einsamen Menschen sich durch die aktuellen „Maßnahmen“ an „alte Zeiten“ erinnern und die Jüngeren warnen könnten?

Warum wurden zuerst die Frisöre und körpernahen Dienstleister aus dem Lockdown entlassen? War die Regierung wirklich besorgt um des Pöbels Haarpracht oder liegt es an der Tatsache, dass die dort verwendeten kosmetischen Produkte (Haare waschen ist ja seit einem Jahr Pflicht) allesamt Geld in die Chemie- und Pharmakonzernkassen spülen, welche dann auch noch „Steueroptimierung“ betreiben?

Warum zum Teufel werden kleine Einzelhändler mit „Termin-Vergabe-Optionen“ und „Minimum-Quadrat-Meter-Regeln“ geknechtet, während sich von steuersparenden Muli-Millionen-Erben geführten Supermarktketten lange Menschenschlangen an den Kassen bilden?

Wieso wird in Kitas und Schulen auf „Schutzmaßnahmen“ geachtet, aber auf der Hin- oder Rückfahrt stehen die Kinder eng aneinandergedrängt in Bus und Bahn?
Warum dürfen nach der Corona-Imun-Impfung Verstorbene nicht obduziert werden? Schüren genau solche Entscheidungen nicht dieses Misstrauen in der Bevölkerung, welche dann als „Aluhutträger“ oder „Covidiot“ diffamiert werden!

Für mich gibt es nur zwei Antwortmöglichkeiten: Entweder ist die Regierungsmannschaft überfordert, planlos und einfach nur einfältig, oder man verfolgt einen von anderer Stelle vorgegebenen Plan! Jedoch würde die zweite Antwort einer Verschwörungstheorie entsprechen und laut der Stasi-Petze und Amadeu-Antonio-Stiftungs-Führerin Anetta Kahane (IM „Viktoria“) „auch immer antisemitisch“ sein. Jedoch ist eine Theorie, egal ob wissenschaftlich oder verschwörungstheoretisch gesehen, solange eine Theorie, bis diese These bewiesen ist! Der einzige Unterschied zwischen einer wissenschaftlichen Theorie und einer Verschwörungstheorie ist die Systemtreue des Theoretikers!

Leider musste ich jedoch feststellen, dass sich in den vergangenen 12 Monaten mehr Verschwörungstheorien als wahr herauskristallisierten als wissenschaftliche oder politische Thesen. Scheinbar Weltmeister in Sachen Theorien, welche sich bis heute auf die gesamte Menschheit auswirken, ist die Leopoldina in Halle an der Saale.

Einige wenige Beispiele für nie bewiesene Theorien:

  • Evolutionstheorien und Evolutionsbiologie
  • Urknalltheorie
  • Quantentheorie
  • Relativitätstheorie
  • Theoretische Astronomie
  • Planetentheorie
  • Gesellschaftstheorie

Eine weitere Theorie ist die Wissenschaftstheorie (auch Wissenschaftsphilosophie, Wissenschaftslehre oder Wissenschaftslogik). Wikipedia erklärt dazu: „Die Geschichte der Wissenschaften ist als eine Annäherung an die Wahrheit zu verstehen. Wissenschaftliche Arbeiten bestätigen dabei, im Erfolgsfall, die entsprechenden Theorien.“ Dieses Zitat ist selbstredend und bedarf keiner weiteren Erklärung!

Nun ist es auch nicht mehr verwunderlich, dass fast alle Theoretisierenden Mitglied der hochgeschätzten Leopoldina sind. Um neue Theorien in der Öffentlichkeit zu bekräftigen, haben diese Wissenschaftler vermutlich sehr oft den Nobelpreis u.ä. erhalten. Vermeintlich ist der Nobelpreis die gesellschaftliche Anerkennung einer nicht bewiesenen Theorie. Zufall ist selbstverständlich, dass fast alle bekannten Leopoldina-Nobelpreisträger auch Mitglieder von Freimaurerlogen sind! Die Freimaurerei, auch „Königliche Kunst“ genannt, versteht sich als ein ethischer Bund freier Menschen. 

„Die Wissenschaft hat keine moralische Dimension. Sie ist wie ein Messer. Wenn man es einem Chirurgen und einem Mörder gibt, gebraucht es jeder auf seine Weise.“ (Wernher von Braun)

Hier bestellen!

Auf der Internet-Seite der Leopoldina liest man unter der Überschrift: „Die Figur des ‚Experten‘ zwischen Wissenschaft und Politik“ Folgendes: „Während wissenschaftliche Expertise bereits mit der Debatte um Atomausstieg und Klimawandel in das Zentrum des politischen Diskurses gerückt ist, macht die gegenwärtige Pandemie noch einmal besonders deutlich, dass politische Entscheidungen der Expertise von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bedürfen.“

In unregelmäßigen Abständen gibt die Leopoldina Stellungnahmen zu aktuellen Themen heraus, um der Politik beratend zur Seite zu stehen. Diese Stellungnahmen nennt man: „Ad-hoc“. Aber was versteht man eigentlich unter „Ad-hoc“, in unserem Fall speziell unter den „Leopoldina Ad-hoc-Stellungnahmen zur Coronavirus-Pandemie“?

Laut dem österreichisch-britischen Wissenschaftstheoretiker Karl Popper ist eine „Ad-hoc-Hypothese“ methodisch verwerflich, als Trick, eine „Lieblingstheorie retten zu wollen“. Der österreichische Wissenschaftstheoretiker Paul Feyerabend geht 1975 in seinem Standardwerk wider den Methodenzwang ausführlich auf Ad-hoc-Hypothesen ein, die seiner Meinung nach „neuen Theorien eine Atempause verschaffen, und sie deuten die Richtung der zukünftigen Forschung an“. Gleichwohl gilt es gemäß Ockhams Rasiermesser als gute wissenschaftliche Praxis, dasjenige Ergebnis als valide anzusehen, das mit den wenigsten Ad-hoc-Hypothesen auskommt. Wiederholter Gebrauch von Ad-hoc-Hypothesen gilt als Kennzeichen für Pseudowissenschaft.

Wikipedia sagt dazu: „Pseudowissenschaft (altgriechisch ψεύδω pséudō, deutsch ‚ich täusche vor‘), auch Afterwissenschaft, Scheinwissenschaft oder Pseudolehre, ist ein Begriff für Behauptungen, Lehren, Theorien, Praktiken und Institutionen, die beanspruchen, wissenschaftlich zu sein bzw. scheinbar wissenschaftlich sind, aber die Ansprüche an Wissenschaftlichkeit, insbesondere das Kriterium der Nachprüfbarkeit, nicht erfüllen. Der Begriff wird sowohl analytisch-deskriptiv als auch abwertend benutzt.“

Auf der Seite von „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ las ich am 16.2.2021: „Die Leopoldina soll, so ging das Gerücht durch die Querdenker-Foren auf Telegram und die „Bild”-Zeitung, Gefälligkeitsgutachten für die Bundesregierung erstellt haben, um den Lockdown zu begründen. Haug weist das zurück: „Die Leopoldina arbeitet unabhängig und ergebnisoffen. Zu entscheiden ist immer Aufgabe der demokratisch legitimierten Politik.”

An dieser Stelle möchte ich noch einmal Prof. Dr. Michael Esfeld, Mitglied der Leopoldina, zitieren: „Der Zusammenhang da war ja ziemlich eklatant. Am 8. Dezember kommt die Stellungnahme der Leopoldina raus. Am 9. Dezember beruft sich die Kanzlerin auf Naturgesetze und Kräfte der Aufklärung, um den Lockdown durchzukriegen. Also so kann es irgendwie nicht gehen. Das kann nicht sein, dass die eine wissenschaftliche Akademie oder eine Organisation eine Handlungsempfehlung quasi auf Bestellung zu bestimmten Zeitpunkten für bestimmte politische Zwecke liefert.“

Auf der Seite des Bundestages las ich am 10.2.2021: „Präsident Haug stellt Arbeit der Akademie Leopoldina vor. … Haug machte klar, dass die Leopoldina mit ihrer Expertise und Veröffentlichungen auch den Diskurs mit der Öffentlichkeit suche. … Es sei für Wissenschaftler in Zeiten von „Querdenkern“, Corona- und Klimaleugnern oft schwer, Gehör zu finden, Menschen zu überzeugen. Haug sagte: „Das Einzige was hilft, ist Geduld zu haben und immer wieder neu zu erklären.“

In den Städten beobachte ich die sinnlose Zerstörung von Klein- und Mittelständlern, welche dieses Land wohlhabend machten und hinterfrage! Ich habe bis heute noch nicht lesen können, dass Sie, Herr Haug, einen Diskurs oder eine Diskussion mit der Öffentlichkeit (darunter zählt nicht nur die Regierung und die Presse) gesucht haben. Wann haben Sie beispielsweise ein Gespräch mit der Bevölkerung gesucht, schließlich sind es deren Steuergelder, welche die Leopoldina offiziell finanzieren!

Herr Haug, in dem Zitat vom 10.2.2021 sagten Sie: „Es sei für Wissenschaftler in Zeiten von „Querdenkern“, Corona- und Klimaleugnern oft schwer, Gehör zu finden, Menschen zu überzeugen.“ Sie haben viele Jahre studiert, sind es gewohnt, in der Öffentlichkeit Reden zu halten und wählen jedes Ihrer Worte mit Bedacht, zumindest schlussfolgere ich dies aus Ihren Reden. Ist es für Sie wirklich schwer, in der Öffentlichkeit „Gehör zu finden“? Sie sind doch seit einem Jahr überall in den Medien präsent und geben Ihre Einschätzungen und Meinungen zum Besten! Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, denn ich möchte Sie nicht diffamieren oder Ihre Kompetenz anzweifeln, aber hatten Sie nicht schon sehr oft die Chance, Ihre Thesen „an den Mann“ zu bringen?

Mir stößt der Satzteil „Menschen zu überzeugen“ sehr bitter auf! Mein Opa brachte mir bei, wenn Menschen mit plausiblen Erklärungen, welche Sinn ergeben, andere Menschen mit ihrer Meinung mitreißen, muss man diese nicht überzeugen! Das Wort „überzeugen“ steht dem „indoktrinieren“ sehr nah. Wollten die Priester von der Santa Maria nicht auch die Ureinwohner in der Neuen Welt von ihrem Glauben überzeugen und richteten anschließend ein Blutbad an?

Ich bin kein Querdenker, Corona- oder Klimaleugner und auch kein Unterstützer der AfD, im Gegenteil! Ich bin weder rechts noch links und gehöre keiner Gruppierung an! Ich habe mich nie in eine Richtung schieben lassen, denn ich habe gelernt, FREI ZU DENKEN und alles zu hinterfragen! Nur solche Lehren, welche für mich Sinn ergaben, habe ich angenommen, ohne dass mich ein Mensch überzeugen musste! 

Eine Wissenschaft aber, die vergisst, dass sie eine seltene, wunderbare Blume auf dem Boden des Mysteriums ist, ja, die vergisst, dass sie selbst Mysterium ist, die fällt mit der übelsten Schwarmgeisterei in eins zusammen.  (Christian Morgenstern)

Deutsche Wirtschaftsnachrichten vom 11.3.2021: „Kannibalismus könnte einigen Wissenschaftlern zufolge als Ergänzung für unsere Lebensmittelversorgung dienen. Dadurch ließe sich das Klima schützen, behaupten sie. Allerdings sollen keine Menschen getötet, sondern bereits Tote verspeist werden.“

Ein Hoch auf die Wissenschaft!