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Wirtschaft & Finanzen

Krypto Handel als Klimakiller? Wie realistisch das Szenario?

13. November 2021

Gerade in den letzten Jahren hat sich der Handel mit den verschiedensten Kryptowährungen immer mehr verstärkt. Viele Menschen suchen ihr Glück im modernen digitalen Goldrausch und wollen ein Stück von der Sahnetorte abhaben. Das Ganze ist zu verlockend um hier nicht mit auf den Zug aufspringen zu wollen, doch ist der Bitcoin bekannterweise ein Stromfresser und das ist natürlich nicht besonders gut fürs Klima. Müssen wir uns nun Gedanken machen wenn wir mit Bitcoin, Etherum, Dogecoin, Ripple oder anderen Kryptowährungen handeln wollen, oder darin investieren möchten?

Die Antwort ist ganz klar nein, denn das reine Investieren in eine Kryptowährung ist nicht das schlimme, das Problem sind die hohen Stromkosten beim verschlüsseln und entschlüsseln der Transaktionen. Diese sind für den Bitcoin eine absolute Katastrophe, keine Frage. Eine einzelne Bitcoin Transaktion kostet ungefähr so viel Strom wie eine durchschnittliche, deutsche, 4-köpfige Familie in einem Quartal verbraucht. Das ist schon heftig. Aber es gibt einige Dinge die man bei der Ganzen Sache nicht berücksichtigt. Zum einen verbraucht das Überweisen von Bitcoin Strom, ja aber das Handeln mit Bitcoin ist hiervon nicht betroffen. Natürlich arbeiten hier auch Computer, die sicherlich auch Strom Verbrauchen in ihren Serverhallen, jedoch ist der Stromverbrauch hier massiv geringer. Aber wie kann das sein?

Wer mit Bitcoin handeln will der braucht ein Wallet, in dem Bitcoin gelagert werden können und eine Möglichkeit sie zu kaufen und zu verkaufen. Hier kommt allerdings bereits ein großer Teil der Verantwortung her, denn Bitcoin Händler verkaufen in der Regelkeine echten Bitcoin. Sie verkaufen der Person Bitcoin auf einem virtuellen Konto. Das kann man in vielen Fällen auch gegen Geld kaufen, sprich man zahlt Euro ein und bekommt Bitcoin gutgeschrieben. Klassische Krypto Handelsplattformen wie https://bitcointrader.site/de/ legen dafür ein eigenes virtuelles Konto an auf dem die Bitcoin dann gutgeschrieben werden. Betreibt man nun Handel schiebt man eigentlich nur Kontobewegungen hin und her, so wie bei einer internen Banküberweisung. Was hier erfolgt ist keine echte Bitcoin Transaktion sondern lediglich eine Verbuchung. Diese Verbuchung kostet weitaus weniger Strom und CO2 als eine herkömmliche Bitcoin Transaktion. Erst in dem Moment in dem man die Bitcoin dann ausgezahlt haben möchte wird vom Tradingportal eine echte Bitcoin Transaktion initiiert und man bekommt die Bitcoin ausgezahlt. Hat man nun ein Jahr lang mit den Bitcoin Handel getrieben ist der Unterschied an der Stelle durchaus massiv.

Aber das spricht den Bitcoin natürlich nicht davon frei das er umweltschädlich ist. Selbst wenn wir die Bitcoin sofort und komplett ausgeben haben wir immer noch eine sehr große Menge an Strom dafür verbraucht. Hier kommt dem Bitcoin aber auch Zugute das er die einzige, der großen, Kryptowährungen ist die so extrem viel Strom frisst. Als Beispiel kann man hier gleich an die Zweitgrößte Kryptowährung anknüpfen. Etherum verbraucht etwas mehr als die Hälfte des Stroms einer Bitcoin Transaktion, Ripple ein Viertel. Als Vertreter der kleineren Währungen liegt Monero mit nicht einmal 1,5% der Energiekosten einer Bitcoin Transaktion schon auf einem ganz anderen Niveau. Hier kann man durchaus von einer Verbesserung reden.

Das bedeutet aber nicht das Monero nun eine grüne Kryptowährung wäre, denn immer noch reden wir hier von etwa 620 Kilowattstunden Stromverbrauch für eine Transaktion. Das macht die Kryptoszene trotz allem zu einem schwarzen Klima Schaaf, doch viele Dinge haben schlecht begonnen und haben sich mit der Zeit entwickelt. Immerhin gibt es selbst für Autos und LKW´s mittlerweile Möglichkeiten sie grün und nahezu CO2 neutral zu gestalten, diese Möglichkeiten nutzt nur Niemand.

Kryptowährungen können tatsächlich grüner werden, das wird in den kommenden Jahren auch durchaus passieren, immerhin ist mit Etherum 2.0 eine Aussicht auf eine deutliche Verbesserung. Die Macher von Etherum wollen das Verarbeitungssystem ändern und dafür sorgen das Grafikkarten nicht mehr zum verarbeiten notwendig sind. Wann Etherum 2.0 kommt steht allerdings noch nicht fest. Der Stromverbrauch wird aber nach Angaben der Macher um 98% sinken.


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