Verschwörungen, Enthüllungen & Unglaubliches

Satanismus in Russland: „Kannibalismus und Ritualmorde!“

23. November 2021

Bereits im August 2021 berichteten russische Medien über ein Paar aus Moskau, das sich zu mindestens zwei Ritualmorden in den Wäldern Russlands bekannt haben soll. Einzelheiten sind nur unzureichend bekannt.

Allerdings könnte sich dieser Fall zu den aufsehenerregendsten Prozesse über Menschenopfer im modernen Russland entwickeln, soll es doch zu Leichenzerstückelungen und Kannibalismus gekommen sein.

Doch der Reihe nach …

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Die Polizei nahm die Verdächtigen Andrei T. und Olga B. wegen einem Drogendelikt fest. Bei ihrem Verhör kamen jedoch haarsträubende Untaten ans Licht.

So gaben sie zu, Mitglieder einer satanistischen Sekte zu sein. Die beiden bekannten sich zu zwei Ritualmorden, die sie laut Medienberichten in den Wäldern des Gebiets Leningrad und der Teilrepublik Karelien begangen haben wollen. Ebenso stehen sie im Verdacht, die Leichen ihrer Opfer zerstückelt und verzehrt zu haben.

Dennoch könnte das Satanspaar noch mehr Opfer getötet haben. Etwa zwei Menschen, die seit dem Jahr 2016 vermisst werden. Sie interessierten sich ebenfalls für esoterische Lehren und folgten den beiden Satanisten freiwillig in den Wald, ohne zu ahnen, dass sie dort geopfert werden sollten.

Nach Angaben russischer Medien wussten man in der Satanssekte, der Andrei T. und Olga B. angehörten, allerdings von den begangenen Ritualmorden und besprach sogar die Einzelheiten.

Quelle: https://de.rt.com/russland/121911-satanisten-aus-moskau-bekennen-sich-zu-mindestens-zwei-ritualmorden/

Dass dies nicht die ersten Ritualmorde in Russland sind, dokumentiere ich in meinem Buch „Hardcore-Kinder-Satanismus“.

2008: Ein brutaler Ritualmord erschüttert Russland: Neun Satanisten erstechen vier Jugendliche im Namen des Teufels. Sie schneiden den Opfern die Herzen heraus, essen Leichenteile und werfen die Überreste in ein Feuer. Bei den Opfern handelt es sich um die 16-jährige Vary K. und die 17-jährige Anya G.

Die Teufelsjünger sollen, so wird vermutet, Opfer für das Aufnahmeritual eines neuen Mitgliedes benötigt haben. Nachdem Vary und Anya auf einer Party betrunken gemacht und in ein nahes Waldstück gelockt werden, zieht sich das Neumitglied, die 18-jährige Ksenia K., nackt aus. Dann bringen die Satanisten Vary und Anya um, schneiden ihnen die Herzen aus dem Leib und sammeln ihr Blut. Schließlich übergießen sie Ksenias nackten Körper damit und rufen Satan an. Von da an gehört sie zum Kult mit dem neuen Namen »Kara« (»Bestrafung«). Ein Polizeisprecher erklärt: »Sie (die Satanisten/GG) führten die Morde aus, um damit gleichzeitig eine Einführungszeremonie durchzuführen.«

Doch dabei bleibt es nicht. Bereits einen Tag später werden der 16-jährige Andrej S. und das Mädchen Oli P. getötet. Die Teufelsanbeter fügen ihnen exakt 666 Messerstiche zu. Danach zerstückeln sie die Leichen, rösten die Fleischstücke im Feuer und verspeisen diese. Die Reste werden in Gräbern versteckt, die sie mit umgedrehten Kreuzen kennzeichnen. Schließlich kommen die Ermittler den Satanisten durch abgehörte Telefonate auf die Spur.

Quelle: „Teufelsanbeter töten wir Jugendliche“ in: Welt.de v. 17. September 2008 (https://www.welt.de/vermischtes/article2458403/Teufelsanbeter-toeten-vier-Jugendliche.html)/Zugriff: 22.10.20

2014: Der ehemalige Polizist Arsen Bairambekov lockt vier Obdachlose mit der Aussicht auf kostenlosen Alkohol in die Wälder von Verkhnyaya Pyshma, rund 1.500 Kilometer östlich von Moskau. Dort opfert er die Männer auf einem provisorischen Altar neben einem Lagerfeuer. Nach den Ritualmorden begräbt er die Leichen, kehrt einige Zeit später zurück und versucht sie mit Hilfe okkulter Rituale als »Zombies« wiederzubeleben, wie ein russisches Gericht 2017 feststellt. »Alle seine Versuche waren jedoch erfolglos«, erklärt ein Ermittler der Presse. Nach seiner Verhaftung wird Bairambekov zudem wegen zweier anderer Morde an Geschäftsleuten in den Jahren 2002 und 2010 sowie des illegalen Umlaufs von Schusswaffen angeklagt. Nach Angaben des Untersuchungsausschusses wird Bairambekov drei psychiatrischen Untersuchungen unterzogen und für verhandlungsfähig befunden. In unbestätigten Berichten russischer Medien hatte er eine Komplizin, die laut The Times separat untersucht wird.

Der Aufstieg des Satanismus in Russland wird vom russischen Innenministerium laut The Times, als »größere Bedrohung für die nationale Sicherheit als der islamistische Extremismus« eingestuft. Ferner soll auch ein »satanischer Kult« in Saransk 2010 dazu ermutigt haben, sich der Polizei anzuschließen.

Quellen: „Ex-police officer attempted to create ZOMBIE SLAVES by killing four homeless people during occult rituals in Russian woodlands” in: dailymail.co.uk v. 25. Februar 2017 (https://www.dailymail.co.uk/news/article-4241628/Ex-police-officer-attempted-create-ZOMBIE-SLAVES.html)/Zugriff: 08.01.21

2018: Die 21-jährige hübsche Studentin Anastasian Onegina tötet in ihrer Wohnung in Oryol bei einem harten Sexspiel ihren drei Jahre älteren Geliebten Dmitry Sinkevich. In einem »grotesken satanischen Opferritual« enthauptet sie ihn danach, zerstückelt seinen Körper mit einem Küchenmesser, schneidet Genitalien, Wangen, Gliedmaßen ab und entfernt auch mehrere Finger und Zehen, Ohren und Lippen. Sie entsorgt einige Körperteile im Mülleimer, andere bewahrt sie im Gefrierschrank auf oder spießt sie wie in einer Metzgerei an Haken in der Wohnung auf.

Anastasia gibt zunächst an, Dmitry tot aufgefunden und aus Angst, man könnte sie des Mordes beschuldigen, seine Leiche zerstückelt zu haben. Später erklärt sie allerdings, seinen Tod »versehentlich beim harten Sex durch Würgen« verursacht zu haben. Dagegen besorgte sie Bleichmittel und säuberte ihre Wohnung so gründlich, dass die Polizei keine Fingerabdrücke in Zusammenhang mit der grausigen Bluttat finden konnte. Ihre Schwester findet jedoch die zerteilte Leiche.

Onegina und Sinkevich interessierten sich für BDSM-Sex und Okkultismus. Experten erklären, dass Dmitry in der letzten Nacht im Mondzyklus geopfert wurde, sprich ein »Opferritual« durchgeführt wurde. Tatsächlich wurde die Leiche nach dem Aussehen ihres Idols Baphomets regelrecht »drapiert«. Dieser wird zudem als der »Bock von Mendes« bezeichnet und ist eine der bekanntesten Symbolfiguren des Satanismus. So zeigt der Tote, wie die Anwältin Julia Minazova behauptet, abgeschnittene Finger, die »Baphomet normalerweise auf Bildern nach innen faltet« und auch dessen Füße mit den abgetrennten Zehen würden ähnlich wie die des Satanssymbols aussehen. »Viele Quellen beschreiben Baphomet mit blonden lockigen Haaren. Dmitry hatte das gleiche.« Die spindelförmigen Einstiche auf seiner Schulter sollten vermutlich dazu dienen, Flügel zu befestigen, wie bei Baphomet auch.

Dmitrys Stiefmutter behauptet ferner, dass er von Satanismus fasziniert und von Onegina besessen war, die sich ebenfalls dafür interessierte. Möglicherweise hatte der Studentin jemand aus okkulten Kreisen bei dem Mord geholfen.

Quellen: „Woman ’strangled her BDSM lover during rough sex‘ then ‚chopped up the body as part of Satanic ritual, drained his blood and kept his head in the fridge’“ in: dailymail.co.uk v. 3. Juli 2018 (https://www.dailymail.co.uk/news/article-5913141/Woman-strangled-lover-chopped-body-Satanic-ritual-drained-blood-kept-head-fridge.html)/Zugriff: 07.01.21


Guido Grandt – Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors www.guidograndt.de