Verschwörungen, Enthüllungen & Unglaubliches

Massenpsychose: Gehirnwäsche und «Mentizid» – Teil 3

22. Dezember 2021

Was wir heute als «Gehirnwäsche» bezeichnen, leitet sich von der chinesischen Begrifflichkeit «Hsi-Nao»ab, was wörtlich übersetzt so viel wie «Gehirn» und «waschen» bedeutet. (1) Es beschreibt ein ausgeklügeltes Ritual der systematischen Indoktrination, Bekehrung und Selbstanklage, das dazu dient, die Grundeinstellungen und Realitätswahrnehmungen einer Person anzugreifen, zu destabilisieren und anschliessend durch neue Einstellungen zu ersetzen.

Bevor wir uns dem eigentlichen Thema der Ausgabe, der «Massenpsychose» und der«Massen-Gehirnwäsche» zuwenden, wollen wir uns zunächst damit beschäftigen, wie sich Gedankenkontrolle und Gehirnwäsche im Einzelnen vollziehen. Ein direkter Zugang, über den wir uns dieser Materie annähern wollen, ist die Thematik des «erzwungenen Geständnisses». Während ein solch erzwungenes «Geständnis» durch Indoktrination oder durch Schmerz grundsätzlich nichts Neues darstellt und als Praktik in den verschiedensten Kulturen zu verschiedensten Zeiten anzutreffen war, sind die spezifischen Techniken, die in der modernen Welt angewandt werden, um den Verstand und den Willen des Menschen zu brechen und «Geständnisse» für politische Propagandazwecke herbeizuführen, doch relativ neu und sehr raffiniert.

Perfektioniert wurde die Praxis von verschiedenen kommunistischen Regimen, aufbauend auf Pawlow (siehe S.8 ff.), im Verlauf des 20. Jahrhunderts. Doktor Charles W.Mayo, ein führender amerikanischer Arzt und Regierungsvertreter, erläuterte diese Art von Gehirnwäsche in einer offiziellen Erklärung vor den Vereinten Nationen mit den folgenden Worten: «Wir sollten beachten, dass die in diesen Fällen angewandten Folterungen, obwohl sie viele brutale körperliche Verletzungen beinhalten, nicht mit den mittelalterlichen Folterungen durch die Folterbank und die Daumenschraube vergleichbar sind. Sie sind subtiler, langwieriger und sollen in ihrer Wirkung noch schrecklicher sein. Sie zielen darauf ab, den Verstand eines intelligenten Opfers zu zersetzen und sein Wertesystem so weit zu verzerren, dass es nicht einfach schreit: ‹Ich habe es getan›, sondern zu einem scheinbar willigen Komplizen beider vollständigen Zerstörung seiner Integrität und der Schaffung einer ausgeklügelten Fiktion wird.» (2) Es ist hier nicht der unmittelbare körperliche Schmerz, der die Menschen bricht, sondern die ständige Demütigung und die lange Zeit andauernde psychische Folter.

«Mentizid»

Der holländische Arzt und Psychologe Joost Meerloo, der sich in seinem Leben ausführlich mit dieser Art von Thematik auseinandersetzte, schrieb: «Der Geist der meisten Menschen kann gebrochen werden, Menschen können auf das Niveau von tierischem Verhalten reduziert werden. Sowohl Folterer als auch Opfer verlieren schliesslich jegliche menschliche Würde.» (3) Um diesen entmündigten Zustand zu beschreiben, in den ein Opfer von solcher Gehirnwäsche versetzt wird, prägte Meerloo den Terminus «Mentizid» (aus dem Lateinischen übersetzt: «Tötung des Geistes»). Der «Mentizid» ist ein uraltes Verbrechen gegen den Verstand, das allerdings erst im Verlauf des 20. Jahrhundert effektiv systematisiert und weiter verfeinert wurde. Die Techniken, mittels derer es möglich ist, durch ein organisiertes System psychologischer Intervention die Gedanken und Verhaltensmuster eines Menschen nach den Vorstellungen des Folterers zu formen und ihm seine eigenen opportunistischen Gedanken aufzudrücken, wurden perfektioniert. Am Ende sehen sich die terrorisierten Opfer schliesslich gezwungen, die vom Folterer gewünschten Gedankengänge anzunehmen. Das Opfer kann dann beispielsweise dazu gebracht werden, in einem Gerichtsverfahren überzeugend das zu Protokoll zu geben, was ihm von dem Folterer in einer vorangegangenen Periode eingeimpft wurde. Im Unterschied zu einem Geständnis, das einem Gefangenen unter rein körperlicher Folter abgepresst wird und das der Gefangene nur äussert, um seine Qualen zu beenden, lässt sich mittels des lang anhaltenden psychischen Terrors der Punkt des «Mentizids» herbeiführen, in dem der Gefangene selbst glaubt, was er «gesteht». Zumindest für den Moment ist eine solche Art von erzwungenem Geständnis nicht von einem echten unterscheidbar, da der «Gestehende» von seinen Aussagen überzeugt ist.


Mit freundlicher Genehmigung von expresszeitung.com, Doppelausgabe 43/44


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