Was denken die reichsten Men­schen der Welt über digi­tales Geld?

In den letzten zehn Jahren haben Block­chain, Bitcoin und andere Kryp­to­wäh­rungen jede Branche revo­lu­tio­niert, mit der sie in Berührung gekommen sind. Dabei handelt es sich um Banken, Hedge­fonds, Straf­ver­fol­gungs­be­hörden, das Gesund­heits­wesen und Immo­bilien. Die Block­chain-Tech­no­logie und Kryp­to­wäh­rungen haben das Potenzial, viele Branchen zu revo­lu­tio­nieren, aber im Moment stehen wir noch ganz am Anfang dieses Sze­narios. Trotz des all­ge­meinen Enthu­si­asmus und der Begeis­terung für Kryp­to­wäh­rungen haben fast alle der reichsten Men­schen der Welt unter­schied­liche Ansichten zu diesem relativ neuen Phänomen.

Nehmen wir zum Bei­spiel den Mil­li­ardär Warren Buffett, der sich vor langer Zeit den Ruf eines der größten Bitcoin-Kri­tiker erworben hat. Auf der anderen Seite gibt es aber auch die­je­nigen, die die bahn­bre­chende Tech­no­logie mögen. Werfen wir einen genaueren Blick auf die Forbes-Liste der reichsten Men­schen der Welt und erfahren wir ihre Ansichten über Kryp­to­währung und Block­chain-Tech­no­logie, bevor wir uns an den Handel mit Bitcoin Motion machen.

Ray Dalio, Gründer der Invest­ment­firma Brid­ge­water Associates

Vor nicht allzu langer Zeit gab Ray Dalio dem Sender CNBC ein Interview, in dem er seine Besorgnis über den Zustand der Welt­wirt­schaft zum Aus­druck brachte. Seiner Meinung nach ist die Geld­po­litik an einem Punkt ange­langt, an dem das, was früher funk­tio­niert hat, nicht mehr funk­tio­niert. Anstatt jedoch einen Wechsel zu Bitcoin zu emp­fehlen, sieht Dalio Gold als viel siche­reren Hafen für die Kapitalerhaltung.

Jack Ma, Eigen­tümer von Alibaba und Aliexpress

In einem Artikel von Bloomberg aus dem Jahr 2018 wurde die Warnung von Jack Ma vor Kryp­to­wäh­rungen ver­öf­fent­licht. Seiner Meinung nach könnte Bitcoin eine Blase sein. Zuvor hatte der Gründer des E‑Com­merce-Riesen Alibaba und Vor­sit­zende des chi­ne­si­schen Finanz­kon­glo­merats Ant Financial ver­raten, dass er sich auf die Block­chain- und Bitcoin-Tech­no­logie kon­zen­triert. Er inter­es­siert sich ins­be­sondere für das Potenzial und die Fähigkeit dieser Phä­nomene, eine bar­geldlose Gesell­schaft zu schaffen.

Bill Gates, Gründer von Microsoft

Bill Gates hat schon früher seine Begeis­terung für Bitcoin gezeigt. In einem Interview mit Bloomberg aus dem Jahr 2014 erklärte er, dass Bitcoin besser sei als jede andere Währung. Später änderte er jedoch seine Meinung und ist nun der Ansicht, dass die Anony­mität digi­taler Wäh­rungen es nicht erlaubt, sie für all­täg­liche Trans­ak­tionen zu ver­wenden. Wie viele andere Kri­tiker von Bitcoin stellte er jedoch fest, dass die in die Kryp­to­währung ein­ge­bettete Block­chain-Tech­no­logie ein enormes Potenzial hat.

Elon Musk, der CEO von Tesla und Gründer von SpaceX

Vor nicht allzu langer Zeit stand Elon Musk wegen seiner kryp­ti­schen Tweets über Bitcoin im Ram­pen­licht. Der Tesla-CEO hat jedoch zuge­geben, dass er weder für noch gegen Bitcoin ist. Und obwohl er das Potenzial und den Wert der größten Kryp­to­währung sieht, sagt er, dass die Kryp­to­währung haupt­sächlich für illegale Trans­ak­tionen ver­wendet wird. Musk ist jedoch der Meinung, dass Bitcoin zwar als Geld ver­wendet werden könnte, aber wohl kaum ein voll­wer­tiger Ersatz für Papiergeld sein wird. Natürlich könnte ein solches Denken Krypto-Fans ver­ärgern, aber seien wir ehrlich, diese Wäh­rungen werden tat­sächlich oft außerhalb des Gesetzes verwendet.

Es scheint, dass im Laufe der Zeit immer mehr erfolg­reiche Men­schen anfangen, Bitcoin Auf­merk­samkeit zu schenken und darüber zu sprechen. Ob sie nun daran glauben oder nicht, ob sie darin inves­tieren oder nicht, wichtig ist, dass sie die Bot­schaft darüber ver­breiten. Manchmal sind ihre Worte viel wirk­samer als die Infor­ma­tionen der Medien. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die klas­si­schen Medien sich alle ver­schworen haben, nur über die Miss­erfolge von Bitcoin und dem Kryp­to­wäh­rungs­sektor zu berichten. Aber wenn Kryp­to­wäh­rungen einen wei­teren Auf­wärts­trend erleben, werden sie von Jour­na­listen aus dem tra­di­tio­nellen Finanz­sektor oft aus irgend­einem Grund übersehen.

So sehen wir sogar die Tat­sache, dass die auf­ge­lis­teten Per­sonen zumindest über Kryp­to­wäh­rungen Bescheid wissen, als eine positive Ent­wicklung. Ja, Warren Buffett mag Bitcoin nicht, aber seine regel­mä­ßigen Kom­mentare über die Kryp­to­währung sind in der Lage, die­je­nigen anzu­ziehen, die an die Tech­no­logie glauben und den Wert darin sehen. Selbst Kritik an Kryp­to­wäh­rungen und Block­chain ist also theo­re­tisch will­kommen, und zwar von Buffett und anderen Medienpersönlichkeiten.