Titelbild: Aquarell von Niki Vogt

Beschimpfung und Volkszorn am Urlaubsort — Prof. Drosten ruft die Polizei und stellt Anzeige

Gerade ist etwas Gras über die ver­balen Ent­glei­sungen des Gesund­heits­mi­nisters gewachsen, der demons­trie­rendes Gesund­heits­per­sonal wütend beschimpfte, da macht ein umge­kehrter Fall Schlag­zeilen: Prof. Dr. Christian Drosten, der Staats­vi­rologe und Chef­theologe des PCR-Test-Dogmas und die heilige Impfung sieht sich ange­griffen und beschimpft von unge­bär­digen Bürgern. Das wurde Herrn Prof. Dr. Drosten zu viel, und er rief die Polizei zur Hilfe. Diese leitete Ermitt­lungen ein.

Die Meck­len­burger Seen­platte ist ein wun­der­schönes Natur­pa­radies — Meer, Auen­wälder, Priele, Strand, hübsche Dörfer und Städtchen und boden­ständige Men­schen. Ein bisschen zu boden­ständig, scheint es, denn Herr Prof. Dr. Drosten reiste nach wenigen Tagen bereits wieder ab. Dabei wollte er eigentlich nur einen Erho­lungs­urlaub machen, wo er doch gerade einen runden Geburtstag, seinen Fünf­zigsten, gefeiert hatte. Nun hat er ja in den letzten zwei­einhalb Jahren durchaus auch Stress gehabt, und es ist sicher nicht besonders angenehm zu wissen, dass nur ein Teil seiner Mit­bürger für sein Wirken in dieser Zeit dankbar sind – um es vor­sichtig aus­zu­drücken. Der Mann, der immer so aus­sieht, als habe man ihn gerade unaus­ge­schlafen unter der Dusche her­vor­ge­zerrt, ist DAS Gesicht der Coronapandemie.

Ob es die Ent­wicklung seines umstrit­tenen PCR-Tests auf Corona ist oder seine sehr anpas­sungs­fähige Haltung zur Maske, sein Mit­wirken an den Corona-Ein­däm­mungs­regeln, die längst ent­zaubert sind oder das hym­nische Anpreisen einer nicht aus­ge­reiften Gen­the­rapie-Impfung – immer wieder lenkte er den Unwillen derer auf sich, die der ganzen, dröh­nenden Corona-Hys­terie skep­tisch gegen­über­standen und ins­be­sondere der soge­nannten „Impfung“ aka Gen­the­rapie miss­trauten. Wie sich immer deut­licher her­aus­stellt, mit gutem Grund. Auch die Tat­sache, dass Herr Prof. Drosten an der Charité mit Geldern in Mil­lio­nenhöhe von Herrn Bill Gates unter­stützt wird, trägt in den Augen vieler Kri­tiker dazu bei, an seiner wis­sen­schaft­lichen Unab­hän­gigkeit und Objek­ti­vität zu zweifeln.

Die Ban­dagen in der Aus­ein­an­der­setzung um die Impfung – Fluch oder Segen – waren hart und meistens sehr unfair. Herr Prof. Drosten hatte zwar die Medien auf seiner Seite, die ihn auf ihrem Schild durch’s globale Dorf trugen und über die Zweifler und Kri­tiker kübel­weise Ver­bal­jauche aus­schüt­teten. Die Polizei genierte sich nicht, auf den fried­lichen Demons­tra­tionen alte Omas auf das Pflaster zu knallen, junge Paare mit Babies in den Buggys zu schi­ka­nieren, Redner zu ver­haften und drein­zu­schlagen, wo es ging. Soziale Platt­formen über­boten sich in Belei­di­gungen und Schimpf­wörter für die Unge­impften und der Gipfel war ein Tweet, der allen Ernstes for­derte, die Unge­impften auf Park­plätzen zusam­men­zu­treiben und allesamt zu keulen.

Von Herrn Pro­fessor Drosten, wie auch von anderen pro­mi­nenten Gesichtern der Coro­na­krise, kam kein Appell an die Adresse der Hetzer, doch bitte den men­schen­wür­digen Umgang mit­ein­ander zu wahren. Auch seinen medi­zi­ni­schen Kol­legen, die mit nicht weniger Fach­wissen als er zu einer völlig anderen wis­sen­schaft­lichen Con­clusio kamen, sprang er nicht bei und for­derte nie einen offenen, wis­sen­schaft­lichen Diskurs und Respekt. Ob Prof. Dr. Hockertz (Immu­nologe), Prof. Dr. Bhakdi (medi­zi­ni­scher Mikro­biologe), Prof. Dr, Michael Yeadon, ehem. Vize­prä­sident von Pfizer, Prof. Dr. Geert van den Bossche (Virologe), Dr. Wolfgang Wodarg (Internist) … die Liste ließe sich ellenlang fort­setzen …, niemals hörte man von Herrn Prof. Dr. Drosten auch nur eine Andeutung, man könne der Expertise der Kol­legen ja wenigstens mal zuhören und ihre Argu­mente ernst nehmen.

Ja, es ist nicht schön, in den Ferien urplötzlich von drei Campern der­maßen ange­gangen zu werden und als „Mas­sen­mörder“ beschimpft zu werden und den Vorwurf „Kinder auf dem Gewissen zu haben“ anhören zu müssen. „Trans­hu­manist“ ist ja nun keine Belei­digung, denn die­je­nigen, die das als erstre­bens­wertes Ziel für die Menschheit sehen, sind ja sehr stolz darauf. Das mag ihm ja alles sehr miss­fallen haben. Aber gleich die Polizei zu rufen und Anzeige zu erstatten? Die auch sofort Ermitt­lungen in Gang setzt? Hat sich die Polizei darum gekümmert, dass ein Bun­des­ge­sund­heits­mi­nister den Unge­impften ent­ge­gen­plärrt, sie hielten die ganze Bevöl­kerung in Geiselhaft?

Es sei hier einmal ganz klar gesagt: Die Men­schen, die diese soge­nannte Impfung nicht nehmen wollen, haben sich sehr sorg­fältig infor­miert (und der Lauf der Dinge scheint ihnen Recht zu geben). Sie haben über ein Jahr lang in großer Angst davor gelebt, dazu gezwungen zu werden, sich eine Spritze in den Körper jagen zu lassen, die sie töten kann oder zum Krüppel oder zu einem sehr kranken, bedau­erns­werten Wrack machen kann. Sie haben um ihre Liebsten gezittert, davor, dass Ihre Kinder dazu gezwungen werden, sich diesem Rus­si­schen Impfrou­lette zu unter­werfen. Sie haben sehr viele Nächte nicht schlafen können. Sie haben über Aus­wandern nach­ge­dacht. Sie suchten ver­zweifelt nach Lösungen, der poten­zi­ellen Gift­spritze irgendwie zu ent­kommen. Und sie mussten sich auch noch wie Ver­brecher und Unter­men­schen behandeln lassen, ein­sperren und aus­sperren, beschimpfen, aus dem Job feuern, rui­nieren lassen. Sie wurden in ihrer fami­liären Umgebung iso­liert, im sozialen Umfeld geächtet. Das ist eine unglaub­liche Bürde, eine Not, ein Super­stress, den nicht jeder aushält. Nicht über mehr als ein Jahr. Das hin­ter­lässt Spuren und Ver­än­de­rungen, die nicht mehr verschwinden.

Aber auch, wer sich in der trü­ge­ri­schen Sicherheit wiegte, mit der Impfung zu den Guten zu gehören und in Sicherheit zu sein — und das Glück hatte, nicht durch die Impfung zer­stört worden zu sein — wird es wohl mitt­ler­weile ganz langsam begreifen, dass er doch zum Opfer geworden ist, denn die „Impfung“ wirkt nicht. Und welche gesund­heit­lichen Pro­bleme auf ihn dem­nächst zukommen könnten, ist ungewiss. Unzählige Imp­fopfer quälen sich auf einer Odyssee durch die Arzt­praxen – und überall wimmeln die Ärzte die Mög­lichkeit eines Impf­schadens sofort ab, um ihre Existenz nicht zu gefährden.

Das Ver­trauen ist ver­loren und ver­spielt: In die Medien, in die poli­tische Führung, in die Polizei, in die Ärzte, in den mensch­lichen Anstand. Es kommt nicht wieder.

Herr Prof. Drosten ist sicher kein Mörder, der mit Vorsatz irgend­je­mandem das Leben genommen hat. Er hat auch sicher nicht wirklich „Kinder auf dem Gewissen“. Aber er ist eine der zen­tralen Figuren, die diese Corona-Panik geschürt haben, die einfach drauf­los­ge­macht haben, wo Beson­nenheit nötig war, wohl wissend, dass man Lang­zeit­folgen eines Arz­nei­mittels nicht durch ein „Tele­skop­ver­fahren“ in kür­zester Frist erfor­schen und aus­schließen kann. Was am Ende, wenn die ganze Sache wirklich einmal auf­ge­ar­beitet wird, her­aus­kommt, ist noch ungewiss. Aber er wird sich im Falle des Falles für das ver­ant­worten müssen, was da  —  auch mit seiner Hilfe – über die gesamte Menschheit mit der „Corona-Impfung“ her­ein­ge­brochen ist