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Erkennt Merz die rus­si­schen Opfer im Donbass seit 2014 nicht an? Trans­at­lan­tiker Merz greift Frie­dens­be­wegung an: Nur Putin ist an allem schuld

Mit scharfen Worten hat Friedrich Merz im Bun­destag die Frie­dens­be­wegung und Wähler der AfD und Linken ange­griffen. Sie würden beim Ukraine-Krieg Täter und Opfer ver­wechseln. Merz ist Mit­glied der Tri­la­te­ralen Kom­mission und Atlantik-Brücke.

Die Aussage von Sahra Wagen­knecht in einer Talkshow, dass es Opfer und Ver­ge­wal­ti­gungen im Krieg auf allen Seiten geben, wird von Gegnern der Frie­dens­be­wegung aus­ge­nutzt, um ihr Anliegen zu dis­kre­di­tieren. Dabei ist die Aussage von Wagen­knecht absolut korrekt. Auf beiden Seiten des Krieges werden Ver­brechen gegen die Mensch­lichkeit begangen. Warum sollen die rus­si­schen Opfer (Kriegs­ge­fangene, rus­sisch­spra­chige Zivi­listen im Osten der Ukraine) nicht zählen? Sind das keine Menschen?

Neben zahl­reichen Jour­na­listen der Main­stream-Medien nutzt auch die CDU-Frontmann Friedrich Merz die Stimmung aus, um gegen die Frie­dens­be­wegung zu wettern [siehe Bericht »Welt«]. Er wirft ihr vor, Täter und Opfer zu ver­wechseln und geht dabei besonders gegen die Anhänger der Links­partei und AfD vor, die sich mehr­heitlich für die Frie­dens­be­wegung aus­zu­sprechen scheinen. Für ihn gibt es nur ukrai­nische Opfer. Auch der anderen Seite Leid zuzu­ge­stehen, findet er »zynisch, men­schen­ver­achtend, nie­der­trächtig« und »beschämend für unser ganzes Land«.

Für den Trans­at­lan­tiker Friedrich Merz, der Mit­glied der Tri­la­te­ralen Kom­mission und der Atlantik-Brücke ist sowie im Vor­stand von BlackRock Deutschland war, gibt es ein klares Feindbild: Wla­dimir Putin ist an allem schuld.

Gut, dass dieser Mann nicht Kanzler ist! Die Welt braucht jetzt Diplo­maten und Frie­dens­in­itia­tiven, die zu Ver­hand­lungen führen, und keine Poli­tiker, die Öl ins Feuer des schreck­lichen Krieges gießen.


Quelle: freiewelt.net