Krieg und Inflation

[Dieser Vortrag wurde auf der Kon­ferenz der Future of Freedom Foun­dation zum Thema “Die Wie­der­her­stellung der Republik: Außen­po­litik und bür­ger­liche Frei­heiten” am 6. Juni 2008 in Reston, Vir­ginia, gehalten].

Die US-Zen­tralbank, genannt Federal Reserve, wurde 1913 gegründet. Niemand warb für diese Insti­tution mit dem Slogan, dass sie Kriege wahr­schein­licher machen würde und dazu führen würde, dass fast eine halbe Million Ame­ri­kaner in Schlachten in fremden Ländern sterben würden, zusammen mit Mil­lionen von aus­län­di­schen Sol­daten und Zivilisten.

(von Lle­wellyn H. Rockwell Jr.)

Niemand hat darauf hin­ge­wiesen, dass diese Insti­tution es den Ame­ri­kanern ermög­lichen würde, ohne Steuern die Zer­störung von Städten im Ausland zu finan­zieren und Regie­rungen nach Belieben zu stürzen. Niemand hat gesagt, dass die Zen­tralbank es den Ver­ei­nigten Staaten ermög­lichen würde, ein ganzes Jahr­hundert lang in einem von vier Jahren einen großen Krieg zu führen. Es wurde nie darauf hin­ge­wiesen, dass diese Insti­tution es der US-Regierung ermög­lichen würde, ein glo­bales Imperium zu errichten, das das kai­ser­liche Rom und Groß­bri­tannien im Ver­gleich dazu harmlos aus­sehen ließe.

Man kann mit 100 pro­fes­sio­nellen Kriegs­his­to­rikern und Poli­tik­wis­sen­schaftlern über das 20. Jahr­hundert debat­tieren, und kein ein­ziger wird wahr­scheinlich die Rolle der Fed bei der Finan­zierung des US-Mili­ta­rismus erwähnen. Und doch ist es so: Die Fed ist die Insti­tution, die das Geld zur Finan­zierung der Kriege geschaffen hat. So hat sie ein großes Problem gelöst, mit dem der Staat in der gesamten Mensch­heits­ge­schichte kon­fron­tiert war. Ein Staat ohne Geld oder ein Staat, der seine Bürger besteuern muss, um Geld für seine Kriege auf­zu­bringen, ist in seinen Bestre­bungen, ein Imperium auf­zu­bauen, zwangs­läufig ein­ge­schränkt. Denken Sie daran, dass dies nur ein Problem für den Staat ist. Es ist kein Problem für das Volk. Die Unfä­higkeit des Staates, seine unbe­grenzten Ambi­tionen zu finan­zieren, ist für die Men­schen mehr wert als jede Art von recht­licher Kon­trolle und Aus­gleich. Sie ist wert­voller als alle Ver­fas­sungen, die je erdacht werden.

Der Staat hat kein eigenes Ver­mögen. Er ist kein ren­tables Unter­nehmen. Alles, was er besitzt, muss er der Gesell­schaft in einem Null­sum­men­spiel weg­nehmen. Das bedeutet in der Regel Steuern, aber Steuern ärgern die Men­schen. Sie können den Staat desta­bi­li­sieren und seine Legi­ti­mität bedrohen. Sie rufen Wut, Aufruhr und sogar Revo­lution hervor. Um das nicht zu ris­kieren, war der Staat vom Mit­tel­alter bis zum Beginn des Zeit­alters der Zen­tral­banken in seinen glo­balen Ambi­tionen eher vor­sichtig, weil er die Men­schen offen und direkt bestehlen musste, um seine Rech­nungen zu bezahlen.

Natürlich braucht ein Staat keine Zen­tralbank, um sich durch Inflation statt durch Steuern zu finan­zieren. Alles, was es wirklich braucht, ist ein Monopol auf die Pro­duktion von Geld. Einmal erworben, führt das Monopol auf die Geld­pro­duktion zu einem sys­te­ma­ti­schen Prozess der Ent­wertung der Währung, sei es durch Münz­ver­schlech­terung oder ‑ent­wertung oder durch die Ein­führung von Papiergeld, das dann unbe­grenzt gedruckt werden kann. Die Zen­tralbank unter­stützt diesen Prozess in ent­schei­dender Weise: Sie kar­tel­liert das Ban­ken­system, die wesent­liche Quelle, über die Geld an die Öffent­lichkeit und an die Regierung selbst ver­liehen wird. Das Ban­ken­system wird dadurch zu einem pri­mären Geld­geber des Staates, und als Gegen­leistung für seine Dienste wird das Ban­ken­system vor Zah­lungs­un­fä­higkeit und Geschäfts­ausfall geschützt, während es von der Inflation pro­fi­tiert. Wenn das Ziel des Staates die voll­ständige Mono­po­li­sierung des Geldes unter einem unendlich fle­xiblen Papier­geld­system ist, gibt es für den Staat keinen bes­seren Weg als die Schaffung einer Zen­tralbank. Dies ist die größte Errun­gen­schaft für den Sieg der Macht über die Freiheit.

Der Zusam­menhang zwi­schen Krieg und Inflation bestand also schon lange bevor es die Federal Reserve gab. Er geht sogar auf die Gründung der Ver­ei­nigten Staaten selbst zurück. Das Schicksal der kon­ti­nen­talen Währung während und nach dem Revo­lu­ti­ons­krieg war zum Bei­spiel ein sehr schlechtes Vor­zeichen für unsere Zukunft, und das ganze Land zahlte einen sehr hohen Preis. Diese Erfahrung führte später zu der Gold­klausel in der US-Ver­fassung. Mit Aus­nahme der Hamil­to­nianer sah eine gesamte Gene­ration von Poli­tikern den Zusam­menhang zwi­schen Freiheit und gesundem Geld und betrachtete Papiergeld als Treib­stoff der Tyrannei.

Denken Sie an Thomas Paine:

Papiergeld ist wie sich betrinken; es erleichtert für einen Moment durch trü­ge­rische Emp­findung, aber ver­mindert all­mählich die natür­liche Wärme und lässt den Körper schlechter zurück, als man ihn vor­ge­funden hat. Wäre dies nicht der Fall, und könnte man nach Belieben Geld aus Papier her­stellen, wäre jeder Herr­scher in Europa so reich, wie es ihm gefiele … Papiergeld scheint auf den ersten Blick eine große Ersparnis zu sein, oder vielmehr, dass es nichts kostet; aber es ist das teu­erste Geld, das es gibt. Die Leich­tigkeit, mit der es von einer Insti­tution aus­ge­geben wird, dient zunächst als Falle, um die Men­schen schließlich darin zu fangen. Es ist eine Vor­weg­nahme der Steuern für das nächste Jahr.

Aber die Weisheit dieser Gene­ration, die von Lincoln ange­griffen wurde, wurde schließlich während der Pro­gres­siven Ära ver­worfen. Man glaubte, dass ein Zeit­alter der wis­sen­schaft­lichen öffent­lichen Politik eine wis­sen­schaft­liche Geld­ma­schi­nerie benö­tigte, die von mäch­tigen Eliten kon­trol­liert werden konnte. Der Beginn des Zeit­alters des Zen­tral­bank­wesens war auch der Beginn des Zeit­alters der zen­tralen Planung, denn es kann keine staat­liche Kon­trolle über das Wirt­schafts­leben der Nation geben, wenn nicht zuerst das Geld kon­trol­liert wird. Und wenn der Staat erst einmal über das Geld und das Ban­ken­system verfügt, kann er seine Ambi­tionen verwirklichen.

Vor der Schaffung der Federal Reserve wäre ein Ein­tritt der USA in den Kon­flikt, der zum Ersten Welt­krieg wurde, unvor­stellbar gewesen. Tat­sächlich war diese Idee höchst unpo­pulär, und Woodrow Wilson selbst warb mit dem Ver­sprechen, uns aus dem Krieg her­aus­zu­halten. Aber mit einem Geld­mo­nopol scheinen alle Dinge möglich zu sein. Nur vier Jahre nachdem die Fed unter dem Deck­mantel der wis­sen­schaft­lichen Poli­tik­planung erfunden worden war, wurde die wahre Agenda offen­sichtlich. Die Fed sollte den Ein­tritt der USA in den Ersten Welt­krieg finanzieren.

Es war nicht nur der Ein­tritt allein, der ermög­licht wurde. Der Erste Welt­krieg war der erste totale Krieg. An ihm war fast die gesamte zivi­li­sierte Welt beteiligt, und zwar nicht nur ihre Regie­rungen, sondern auch die Zivil­be­völ­kerung, sowohl als Kom­bat­tanten als auch als Ziele. Er wurde als der Krieg bezeichnet, der das, was im 19. Jahr­hundert unter Zivi­li­sation ver­standen wurde, beendete. Das heißt, es war der Krieg, der die Freiheit, wie wir sie kannten, beendete. Ermög­licht wurde dies durch die Federal Reserve. Und zwar nicht nur die ame­ri­ka­nische Zen­tralbank, sondern auch ihre euro­päi­schen Pen­dants. Es war ein Krieg, der unter dem Deck­mantel einer wis­sen­schaft­lichen Geld­po­litik finan­ziert wurde.

Über das Unheil dieses Krieges schrieb Ludwig von Mises 1919:

Man kann ohne Über­treibung sagen, dass die Inflation ein unver­zicht­bares Mittel des Mili­ta­rismus ist. Ohne sie würden sich die Aus­wir­kungen des Krieges auf den Wohl­stand viel schneller und ein­dring­licher bemerkbar machen; die Kriegs­mü­digkeit würde viel früher einsetzen.

Die Finan­zierung von Kriegen durch die Zen­tralbank hat immer ihren Preis. Die Nach­kriegs­si­tuation in Amerika war ein klas­si­scher Fall. Es gab Inflation. Es kam zu mas­siven Ver­wer­fungen. Es gab eine Rezession oder das, was man damals Depression nannte, eine direkte Folge der Kapi­tal­ver­schiebung, die sich als Wirt­schaftsboom tarnte, auf den dann aber der Ein­bruch folgte. Die Depression ereignete sich 1920, aber sie ist kein berühmtes Ereignis in der Wirt­schafts­ge­schichte der Ver­ei­nigten Staaten. Warum ist das so? Weil die Federal Reserve noch nicht über die Instru­mente ver­fügte, um einen Versuch zur Rettung der Wirt­schaft zu unter­nehmen. Statt­dessen unter­nahmen weder die Fed noch der Kon­gress oder der Prä­sident etwas dagegen – eine durchaus lobens­werte Reaktion! Infol­ge­dessen war die Depression nur kurz und wurde zu einer Fußnote der Geschichte. Das Gleiche wäre 1930 geschehen, wenn Hoover nicht ver­sucht hätte, die Regierung als Mittel zur Wie­der­be­lebung der Wirt­schaft einzusetzen.

Leider ver­leitete der leichte Auf­schwung in den Jahren 1920–1922 die Zen­tralbank dazu, wieder in die Inflation ein­zu­steigen, was schließlich zu einem Boom an den Akti­en­märkten führte, der in eine Pleite, dann in eine Depression und schließlich in der Zer­störung des Gold­stan­dards selbst mündete. Franklin D. Roo­sevelt stellte fest, dass selbst eine faschis­tische Wirt­schafts­planung und Inflation den Wohl­stand nicht wie­der­her­stellen konnten, so dass er sich der alten Methode zuwandte, einen Krieg zu suchen, in den er ein­treten konnte. Hier über­schneidet sich die Geschichte der Ver­ei­nigten Staaten und der Fed mit der tra­gi­schen Rolle der deut­schen Zentralbank.

Auch die deutsche Regierung finan­zierte ihren Großen Krieg durch Inflation. Bei Kriegsende hatte sich der Geld­umlauf ver­vier­facht. Die Preise waren um 140 % gestiegen. Dennoch hatte die Deutsche Mark im inter­na­tio­nalen Ver­gleich nicht so stark gelitten, wie man es erwarten würde. Die deutsche Regierung sah dies mit Ermu­tigung und ver­suchte prompt, durch Inflation eine voll­ständige wirt­schaft­liche Erholung her­bei­zu­führen. Unglaub­li­cher­weise war die Mark dann bis 1923 auf ein Bil­li­onstel ihres Gold­wertes von 1914 gefallen. Ein US-Dollar ent­sprach damals 4,2 Bil­lionen Mark. Es war ein Bei­spiel für Wäh­rungs­zer­störung, das in der Welt­ge­schichte legendär bleibt – ermög­licht durch eine Zen­tralbank, die ihrer Regierung gefällig sein wollte und ihre Kriegs­schulden monetarisierte.

Aber gab man der Dru­cker­presse die Schuld? Nein. Die populäre Erklärung bezog sich direkt auf den Vertrag von Ver­sailles. Es war der von den Alli­ierten auf­er­legte harte Frieden, der Deutschland an den Rand der totalen Zer­störung gebracht hatte – so wurde es zumindest geglaubt. Mises selbst hatte ein ganzes Buch geschrieben, in dem er zu erklären hoffte, dass Deutschland sein Leid dem Krieg und dem Sozia­lismus ver­dankte und nicht dem Ver­sailler Vertrag als solches. Er for­derte das deutsche Volk auf, sich mit der wahren Ursache zu befassen und freie Märkte zu schaffen, damit nicht eine Dik­tatur mit impe­rialen Ambi­tionen die nächste Stufe der poli­ti­schen Ent­wicklung sei. Aber er wurde ignoriert.

Das Ergebnis war, wie wir alle wissen, Hitler.

Was Russland betrifft, so besteht die unsagbare Wahrheit über die bol­sche­wis­tische Revo­lution darin, dass Lenins größtes Pro­pa­gan­da­in­strument das Leiden des rus­si­schen Volkes während des Ersten Welt­kriegs war. Lenin bezeichnete dies als kapi­ta­lis­tische Aus­beutung, da er der Ansicht war, dass der Krieg aus kapi­ta­lis­ti­schen Motiven geführt wurde. In Wirk­lichkeit war er ein Vor­ge­schmack auf die Welt, die der Sozia­lismus her­vor­bringen würde, eine Welt, in der alle Men­schen und alles Eigentum als Mittel zum Zweck des Staates behandelt werden. Und was die Ver­län­gerung der rus­si­schen Rolle im Ersten Welt­krieg erst möglich machte, war eine 1860 gegründete Insti­tution namens Staatsbank des Rus­si­schen Reiches – die rus­sische Version der Fed.

Der rus­sische Krieg selbst wurde durch Geld­schöpfung finan­ziert, was ebenso zu mas­siven Preis­stei­ge­rungen, Preis­kon­trollen und Eng­pässen während des Krieges führte. Im Gegensatz zu den Neo-Kon­ser­va­tiven (Neocons) bin ich nicht der Meinung, dass die rus­sische Mon­archie ein besonders böses Regime war, aber die Ver­su­chung, die die Geld­ma­schine dem Regime bot, erwies sich als zu ver­lo­ckend. Sie ver­wan­delte eine relativ harmlose Mon­archie in eine Kriegs­ma­schine. Ein Land, das seit langem in die welt­weite Arbeits­teilung inte­griert war und einem Gold­standard unterlag, wurde zu einer Tötungs­ma­schine. Und so schrecklich und kata­strophal die Kriegs­toten für die rus­sische Moral auch waren, die Inflation betraf jeden ein­zelnen Men­schen und löste massive Unruhen aus, die zum Triumph des Kom­mu­nismus führten.

An diesem Punkt der Geschichte können wir sehen, was die Zen­tral­banken uns gebracht haben. Es war nicht das Ende des Kon­junk­tur­zyklus. Es war nicht nur mehr Liqui­dität für das Ban­ken­system. Es war nicht das Ende von Bank-Runs und Bank-Paniken. Es war sicherlich keine wis­sen­schaft­liche öffent­liche Politik. Die großen Volks­wirt­schaften der Welt wurden von Geld­mo­no­polen beherrscht, und die Stroh­männer waren zu einigen der schlimmsten Des­poten der Welt­ge­schichte geworden. Jetzt berei­teten sie sich darauf vor, sich gegen­seitig mit allen ihnen zur Ver­fügung ste­henden Mitteln zu bekämpfen. Die Mittel, die sie nicht zur Ver­fügung hatten, würden sie mit ihrer geliebten Zen­tral­bank­ma­schi­nerie beschaffen.

In Kriegs­zeiten liefen die Dru­cker­pressen auf Hoch­touren, aber mit einem tota­li­tären Niveau von Ratio­nierung, Preis­kon­trollen und einer umfas­senden Sozia­li­sierung der Res­sourcen in der gesamten west­lichen Welt war das Ergebnis der Inflation nicht nur stei­gende Preise. Sie führte zu uner­mess­lichem Leid und Mangel in Groß­bri­tannien, Russland, Deutschland, Italien, Frank­reich, Öster­reich-Ungarn, den Ver­ei­nigten Staaten und so ziemlich auf dem gesamten Planeten.

Hier zeigt sich also die erstaun­liche Ironie des Zen­tral­bank­wesens. Die Insti­tution, die von Öko­nomen in Zusam­men­arbeit mit Bankern im Namen der Ratio­na­lität und Wis­sen­schaft in Geld­an­ge­le­gen­heiten gefördert wurde, hat die übelsten poli­ti­schen Strö­mungen der Welt­ge­schichte her­vor­ge­bracht: Kom­mu­nismus, Sozia­lismus, Faschismus, Natio­nal­so­zia­lismus und die Des­potie der Wirt­schafts­planung im kapi­ta­lis­ti­schen Westen. Die Geschichte des Zen­tral­bank­wesens ist nur einen Schritt von der Geschichte der Atom­bomben und der Inter­nie­rungs­lager ent­fernt. Es gibt einen Grund dafür, dass der Staat in den letzten 100 Jahren so ent­hemmt agieren konnte, und dieser Grund ist genau der, den viele Men­schen für eine rein tech­nische Frage halten, die für Nor­mal­sterb­liche zu kom­pli­ziert sei.

Spulen wir vor zum Irak-Krieg, der alle Merkmale eines Kon­flikts auf­weist, der durch die Macht, Geld zu drucken, ent­standen ist. Es gab eine Zeit, in der die Ent­scheidung, in den Krieg zu ziehen, eine echte Debatte im Unterhaus oder im US-Reprä­sen­tan­tenhaus aus­löste. Und worum ging es in dieser Debatte? Es ging um Res­sourcen und die Befugnis, Steuern zu erheben. Doch sobald die Exe­kutive nicht mehr auf Steu­er­gelder ange­wiesen war und sich nicht mehr darum kümmern musste, willige Käufer für ihre unge­deckten Schuld­titel zu finden, wurde die poli­tische Debatte über den Krieg zum Schweigen gebracht.

Im gesamten Vorfeld des Krieges ging George Bush einfach davon aus, dass es allein seine Ent­scheidung sei, in den Irak ein­zu­mar­schieren. Die Ein­wände von Ron Paul und einigen anderen Kon­gress­mit­gliedern sowie von großen Teilen der ame­ri­ka­ni­schen Bevöl­kerung waren kaum mehr als Hin­ter­grund­ge­räusche. Stellen Sie sich vor, er hätte das Geld für den Krieg über Steuern auf­bringen müssen. Das wäre nie geschehen. Aber das musste er nicht. Er wusste, dass das Geld da sein würde. Trotz eines Defizits von 200 Mil­li­arden Dollar, einer Ver­schuldung von 9 Bil­lionen Dollar, 5 Bil­lionen Dollar an aus­ste­henden Schuld­titeln im Besitz der Öffent­lichkeit, einem Bun­des­haushalt von 3 Bil­lionen Dollar und sin­kenden Steu­er­ein­nahmen im Jahr 2001 hat Bush einen Krieg ins Auge gefasst, der 525 Mil­li­arden Dollar gekostet hat – oder 4.681 Dollar pro Haushalt. Stellen Sie sich vor, er hätte sich an das ame­ri­ka­nische Volk gewandt, um dies zu ver­langen. Was wäre dann geschehen? Ich glaube, wir kennen die Antwort auf diese Frage. Und das sind die Zahlen der Regierung; die tat­säch­lichen Kosten dieses Krieges werden weit höher gewesen sein – viel­leicht 20.000 Dollar pro Haushalt.

Wenn Links­li­berale über diese Zahlen sprechen, ver­gleichen sie sie gerne mit dem, was der Staat mit diesen Mitteln in Bezug auf die Finan­zierung des Gesund­heits­wesens, der öffent­lichen Schulen, der Head-Start-Zentren (Zentren zur Kom­pen­sation von Bil­dungs­be­nach­tei­li­gungen, Anm. d. Ü.) oder von Lebens­mit­tel­marken hätte tun können. Das ist ein Fehler, denn es zeigt, dass die Linke nicht wirklich eine Alter­native zur Rechten bietet. Sie hat lediglich andere Prio­ri­täten bei der Ver­wendung der von der Infla­ti­ons­ma­schine auf­ge­brachten Mittel. Es stimmt, dass öffent­liche Schulen weniger Men­schen­leben und Eigentum kosten als der Krieg selbst. Aber der durch die Inflation finan­zierte Wohl­fahrts­staat hat auch eine zer­set­zende Wirkung auf die Gesell­schaft. Der Wunsch­traum, dass das Infla­ti­ons­monster zur För­derung des Guten statt des Bösen ein­ge­setzt werden kann, zeugt von einer gewissen Nai­vität in Bezug auf das Wesen des Staates selbst. Wenn der Staat die Macht hat und vor die Wahl gestellt wird, Gutes zu tun oder Krieg zu führen, wofür wird er sich ent­scheiden? Im ame­ri­ka­ni­schen Kontext ist die Wahl immer auf den Krieg gefallen.

Genauso naiv ist es, wenn die Rechte von einer Begrenzung der Regierung spricht und gleich­zeitig einen glo­balen Krieg wünscht. Solange der Staat unbe­grenzten Zugang zur Dru­cker­presse hat, kann er die Bitten ideo­lo­gi­scher Gruppen, wie das Geld aus­ge­geben werden soll, igno­rieren. Es zeugt auch von der Einfalt der Rechten, zu glauben, dass sie ihre Kriege, ihren Mili­ta­rismus, ihren Natio­na­lismus und ihre Kriegs­trei­berei haben könnten, ohne von der Macht der Federal Reserve abhängig zu sein. Diese Insti­tution ist genau der Mecha­nismus, durch den die Träume der fana­ti­schen Rechten und der fana­ti­schen Linken wahr werden.

Die Wirkung der Geld­ma­schine geht weit über die Finan­zierung uner­wünschter Regie­rungs­pro­gramme hinaus. Die Fed schafft Finanz­blasen, die zu wirt­schaft­lichen Ver­wer­fungen führen. Denken Sie an die Tech­no­lo­gie­blase der späten 1990er Jahre oder die Immo­bi­li­en­blase. Oder an den Boom, der dem aktu­ellen Ein­bruch vor­ausging. All dies ist eine Folge der Mono­po­li­sierung des Geldes.

In diesen Tagen wurde der ame­ri­ka­nische Ver­braucher durch die stei­genden Preise für Öl, Kleidung, Lebens­mittel und vieles andere sehr hart getroffen. Zum ersten Mal seit Jahr­zehnten bekommen die Men­schen dies zu spüren, und zwar sehr stark. Und wie bei jeder anderen Inflation in der Welt­ge­schichte suchen die Men­schen nach den Schul­digen und finden die fal­schen. Sie glauben, dass es die Ölge­sell­schaften sind, die uns aus­nehmen, oder dass aus­län­dische Ölhändler das Angebot ein­schränken oder dass Tank­stel­len­be­sitzer eine Krise miss­brauchen, um auf unsere Kosten zu profitieren.

Ich würde die Mög­lichkeit nicht ganz aus­schließen, dass Preis­kon­trollen vor der Tür stehen. Als Nixon sie 1971 ein­führte, glaubten weder er noch seine Berater, dass sie tat­sächlich zu einer Ein­dämmung der Inflation führen würden. Vielmehr ging es darum, den Zorn der Öffent­lichkeit von der Regierung und ihrer Zen­tralbank auf die Ein­zel­händler zu lenken, die zu Sün­den­böcken gemacht werden sollten. In diesem Sinne funk­tio­nieren die Preis­kon­trollen tat­sächlich. Sie lassen die Men­schen glauben, dass die Regierung ver­sucht, die Preise zu senken, während der private Sektor ver­sucht, sie zu erhöhen. Dies ist die eigent­liche poli­tische Dynamik, die bei Preis­kon­trollen zum Tragen kommt.

Die Frage ist, ob Sie auf diese Taktik her­ein­fallen. Es ist längst an der Zeit, dass wir zur Kenntnis nehmen, dass die Ursache für die wirk­lichen Pro­bleme hier nicht die Unter­nehmer oder sogar der Krieg als solcher sind, sondern die Behörde, der das legale Recht ein­ge­räumt wurde, nach Belieben Geld zu drucken und den Wert der Währung zu senken, während sie jede Art von staats-expan­siven Plänen vor­an­treibt, ob Wohl­fahrt oder Kriegs­führung. Wir müssen auf die Fed sehen und sagen:. Das ist der Feind.

Beachten Sie, dass die Federal Reserve keine poli­tische Partei ist. Sie ist keine all­gemein in der Öffent­lichkeit aner­kannte Inter­es­sen­gruppe. Sie ist keine berühmte Lobby in Washington. Sie ist nicht einmal wirklich ein Teil des öffent­lichen Dis­kurses. Sie scheint von einer leb­haften öffent­lichen Debatte völlig abge­schirmt zu sein. Wenn wir wirklich an die Freiheit glauben und den levia­tha­ni­schen Staat anprangern, können wir diese Situation nicht tolerieren.

Ich sage den auf­rich­tigen Rechten: Wenn ihr den Staat wirklich ein­schränken wollt, dann müsst ihr eure Träume von der Umge­staltung der Welt mit Hilfe Waf­fen­gewalt auf­geben. Kriege und ein begrenzter Staat sind unmöglich ver­einbar. Außerdem müssen Sie auf­hören, die Rolle der Geld­po­litik zu igno­rieren. Das ist zwar ein tech­ni­sches Thema, aber eines, mit dem wir uns alle befassen müssen und das wir ver­stehen müssen, wenn wir etwas wie­der­her­stellen wollen, das der ame­ri­ka­ni­schen Freiheit der Grün­der­väter ähnelt.

Ich sage der auf­rich­tigen Linken: Wenn Sie wirklich den Krieg und den Spio­na­ge­staat beenden wollen, wenn Sie der Ver­folgung poli­ti­scher Dis­si­denten ein Ende setzen wollen und den Lagern für aus­län­dische Gefangene in Guan­tánamo, wenn Sie der Kultur des Natio­na­lismus und des Mili­ta­rismus ein Ende setzen wollen, dann müssen Sie sich gemeinsam mit uns mit der Rolle der Geld­po­litik befassen. Die Dru­cker­pressen müssen abge­schaltet werden. Es ist wahr, dass dies auch Pro­gramme treffen wird, die von der Linken geliebt werden, wie z.B. die ver­staat­lichte Gesund­heits­für­sorge und staat­liche Bil­dungs­pro­gramme. Aber solange Sie erwarten, dass der Staat Ihre Träume finan­ziert, können Sie nicht erwarten, dass der Staat nicht auch die Träume der Men­schen finan­ziert, die Sie hassen.

Und lassen Sie mich ein paar Worte an die Liber­tären richten, die von einer Welt mit begrenzter Regierung und Rechts­staat­lichkeit träumen, einer Welt, in der freies Unter­neh­mertum herrscht und in der der Staat keine Macht hat, sich in unser Leben ein­zu­mi­schen, solange wir uns friedlich ver­halten. Es ist völlig absurd zu glauben, dass dies ohne eine grund­le­gende Wäh­rungs­reform erreicht werden kann. Und dennoch, bis zur jüngsten Ron Paul-Kam­pagne – und abge­sehen von Murray Rothbard und der 26-jäh­rigen Arbeit des Mises-Instituts – kann ich mich nicht daran erinnern, dass sich die Liber­tären selbst über­haupt für dieses Thema inter­es­siert hätten.

1983 ver­an­staltete das Mises Institute (Auburn, Alabama, USA, Anm. d. Ü.) eine große aka­de­mische Kon­ferenz über den Gold­standard und wir hielten sie in Washington D.C. ab. (Es gab wis­sen­schaft­liche Vor­träge und Ron Paul debat­tierte mit einem Gou­verneur der Fed. Ron gewann.) Schon damals, so erinnere ich mich, machten sich die Liber­tären in Washington über uns lustig, weil wir eine solche Kon­ferenz abhielten, um über die Fed und ihre Ersetzung durch gesundes Geld zu sprechen. Sie sagten, dass dies das Mises Institute lächerlich aus­sehen lassen würde, dass wir als Gold-Fans (Goldbugs) und Ver­rückte bezeichnet werden würden. Wir haben es trotzdem getan. Und all diese Jahre später ist das Buch, das aus dieser Kon­ferenz her­vorging, nach wie vor eine wichtige Quelle für das Ver­ständnis der Rolle des Geldes beim Vor­marsch des Des­po­tismus oder beim Wider­stand gegen ihn und ein Entwurf für die Zukunft.

Natürlich hat die öster­rei­chische Tra­dition Papiergeld und Zen­tral­banken von Anfang an bekämpft. (Carl) Menger war ein Ver­fechter des Gold­stan­dards. (Eugen von) Böhm-Bawerk hat ihn als Finanz­mi­nister der Habs­burger Mon­archie tat­sächlich ein­ge­führt. (Ludwig von) Mises’ Buch zu diesem Thema aus dem Jahr 1912 war das erste, das die Rolle des Geldes im Kon­junk­tur­zyklus auf­zeigte, und er warnte ein­dringlich vor Zen­tral­banken. (Friedrich August von) Hayek schrieb in den 1930er Jahren ein­dringlich gegen die Abschaffung des Goldes an. (Henry) Hazlitt warnte vor dem unver­meid­lichen Zusam­men­bruch von Bretton Woods und befür­wortete statt­dessen einen echten Gold­standard. Und (Murray) Rothbard war ein Ver­fechter des gesunden Geldes und der größte Feind, den die Fed je hatte.

Aber im All­ge­meinen stelle ich in liber­tären Kreisen seit langem eine Tendenz fest, dieses Thema zu igno­rieren, zum Teil aus genau den oben genannten Gründen: Es ist nicht beträchtlich.

Nun, ich werde Ihnen sagen, warum dieses Thema nicht als beträchtlich gilt: Es ist die wich­tigste Prio­rität des Staates, seine Geld­ma­schine hinter einem Vorhang zu ver­stecken. Jeder, der es wagt, den Vorhang zu lüften, wird aller mög­lichen geis­tigen Ver­brechen beschuldigt. Genau aus diesem Grund müssen wir bei jeder Gele­genheit darüber sprechen. Wir müssen die Mauer des Schweigens um dieses Thema durchbrechen.

Ich fand es inter­essant, wie Ron Paul während seines Wahl­kampfes immer wieder auf dieses Thema zu sprechen kam. Die meisten Poli­tiker sind darauf aus, sich bei ihrem Publikum beliebt zu machen, also sagen sie Dinge, die die Leute hören wollen. Ich ver­spreche Ihnen, dass zu Beginn des Wahl­kampfs niemand hören wollte, dass er über die Federal Reserve spricht. Aber er hat es trotzdem getan. Er arbeitete daran, sein Publikum über die Not­wen­digkeit einer Wäh­rungs­reform auf­zu­klären. Und es hat funk­tio­niert. Zum ersten Mal in meinem Leben gibt es in diesem Land eine große und öffentlich beacht­liche Bewegung, die dieses Thema ernst nimmt.

Der Wäh­rungs­ökonom Joseph Salerno wurde neulich von C‑Span (US-Fern­seh­sender, Anm. d. Ü.) ange­rufen, die ihn im Fern­sehen zur Not­wen­digkeit der Wie­der­ein­führung von Gold als Grundlage unserer Währung inter­viewen wollten. Als ich dieses aus­ge­zeichnete Interview ver­folgte, war ich erstaunt, welch großer Triumph für die Freiheit es ist, dass dieses Thema wieder Teil der natio­nalen Debatte ist. Im 19. Jahr­hundert war dies ein Thema, das alle beschäf­tigte. Das kann es auch heute wieder sein, vor­aus­ge­setzt, dass wir bei der For­mu­lierung unserer Bot­schaft nicht an der Wahrheit vorbeigehen.

Man könnte sagen, dass die Befür­wortung der Pri­va­ti­sierung poli­tisch unrea­lis­tisch und daher Zeit­ver­schwendung ist. Mehr noch, man könnte sagen, dass wir uns selbst an den Rand drängen, indem wir das Thema immer wieder auf­greifen und beweisen, dass wir eine Rand­gruppe sind. Ich behaupte, es gibt keinen bes­seren Weg, um sicher­zu­stellen, dass ein Thema für immer vom Tisch ist, als nicht mehr darüber zu sprechen.

… es gibt keinen bes­seren Weg, um sicher­zu­stellen, dass ein Thema für immer vom Tisch ist, als nicht mehr darüber zu sprechen.

Der Gold­standard und die Fragen, die er auf­wirft, sind also alles andere als ein obskures und ana­chro­nis­ti­sches Thema, sondern treffen genau den Kern der aktu­ellen Debatte über die Zukunft von Krieg und Welt­wirt­schaft. Warum lehnen die Regierung und ihre Par­tei­gänger den Gold­standard ab? Er schränkt den Ermes­sens­spielraum der Fed ein, indem er die Mög­lich­keiten der Zen­tralbank, die Geld­menge zu erhöhen, stark limi­tiert. Ohne diesen Ermes­sens­spielraum hat die Regierung weit weniger Instru­mente der zen­tralen Planung zur Ver­fügung. Die Regierung kann Vor­schriften erlassen, was Folge ihrer Poli­zei­gewalt ist. Sie kann Steuern erheben, was bedeutet, dass sie sich das Eigentum der Men­schen aneignet. Und sie kann Geld aus­geben, was eine Umver­teilung von fremdem Eigentum bedeutet. Aber ihre Akti­vi­täten im Finanz­be­reich sind radikal eingeschränkt.

Denken Sie an Ihre Kom­munal- und Lan­des­re­gie­rungen. Sie besteuern und geben aus. Sie mani­pu­lieren und inter­ve­nieren. Wie alle Regie­rungen seit Anbeginn der Zeit bremsen sie im All­ge­meinen den sozialen Fort­schritt und stiften so viel Chaos wie möglich. Was sie jedoch nicht tun, ist, massive globale Kriege zu führen, riesige Defizite zu  fahren, Bil­lionen von Schulden anzu­häufen, den Wert des Geldes zu mindern, aus­län­dische Regie­rungen zu retten, schei­ternden Unter­nehmen endlose Kredite zu gewähren, enorm teure und zer­stö­re­rische Sozi­al­ver­si­che­rungs­systeme zu ver­walten oder immense Schwan­kungen in der Wirt­schafts­tä­tigkeit zu verursachen.

Die Regie­rungen der Bun­des­staaten und Kom­munen sind schrecklich und müssen unnach­giebig kon­trol­liert werden, aber sie sind bei weitem nicht so bedrohlich wie die Bun­des­re­gierung. Sie sind auch nicht so arrogant und über­zeugt von ihrer eigenen Unfehl­barkeit und Unver­zicht­barkeit. Sie haben nicht den Nimbus der Unbe­sieg­barkeit, den die Zen­tral­re­gierung genießt.

Es ist die Zen­tralbank, und nur die Zen­tralbank, die als Geld­ma­schine der Regierung fun­giert, und das macht den ganzen Unter­schied aus. Nun ist es nicht unmöglich, dass eine Zen­tralbank neben einem Gold­standard exis­tieren kann, ein Kre­dit­geber der letzten Instanz, der der Ver­su­chung wider­steht, das zu zer­stören, was ihn ein­schränkt. Genauso ist es möglich, dass jemand mit einem unstill­baren Appetit auf Wein an einem Ban­kett­tisch mit köst­lichen Weinen sitzt und keinen Schluck nimmt. Sagen wir einfach, dass die Existenz einer Zen­tralbank eine Gele­genheit zur Sünde für die Regierung dar­stellt. Aus diesem Grund gäbe es beim besten Gold­standard keine Zen­tralbank, Gold­münzen würden genauso frei zir­ku­lieren wie daraus abge­leitete, zu Gold refe­ren­zie­rende Umlauf­mittel, und die Regeln gegen Betrug und Dieb­stahl würden es den Banken ver­bieten, Kredite aus­zu­geben, die über die Sicht­ein­lagen hinausgehen.

Würden wir das per­fekte System kon­stru­ieren, wäre die gesamte Münz­prägung privat. Die Banken würden wie Unter­nehmen behandelt: keine beson­deren Pri­vi­legien, keine Ver­spre­chungen von Ret­tungs­maß­nahmen, keine sub­ven­tio­nierten Ver­si­che­rungen und keine Ver­bindung zur Regierung auf irgend­einer Ebene.

Dies ist das markt­wirt­schaft­liche System der Geld­wirt­schaft, was bedeutet, dass die Insti­tution des Geldes voll­ständig der Markt­wirt­schaft über­lassen wird. Wie jede Insti­tution in einer freien Gesell­schaft wird sie nicht von oben auf­erlegt und von einer Gruppe von Experten dik­tiert, sondern ist das fak­tische Ergebnis, das in einer Gesell­schaft ent­steht, die kon­se­quent die Rechte des Pri­vat­ei­gentums respek­tiert, zu Unter­neh­mertum ermutigt und Frieden fordert.

Es läuft auf Fol­gendes hinaus. Wenn Sie den Krieg hassen, sind Sie gegen die Fed. Wenn Sie die Ver­letzung Ihrer Frei­heits­rechte hassen, dann lehnen Sie die Fed ab. Wenn Sie Des­po­tismus ein­dämmen wollen, dämmen Sie die Fed ein. Wenn Sie Freiheit für sich und Ihre Nach­kommen sichern wollen, schaffen Sie die Fed ab.

—————————————–

Dieser Artikel ist bereits am 9. Juni 2008 unter dem Titel “War and Inflation” auf der Homepage des Ludwig von Mises Institute, Auburn, Alabama, erschienen. Über­setzt von Florian Senne.

Lle­wellyn H. Rockwell Jr. ist Gründer und Chairman des Ludwig von Mises Institute in Auburn, Alabama, USA.


Quelle: misesde.org