Immer mehr Kritik am Vor­haben der EU: Unter­nehmen klagt gegen EU-Ver­brenner-Aus ab 2035

Die Kritik am Vor­gaben der EU, ab 2035 nur noch emis­si­ons­freie Fahr­zeuge zuzu­lassen und somit Ver­brenner-Motoren abzu­schaffen, wächst. Jetzt hat die erste deutsche Unter­neh­mens­gruppe Klage eingereicht.

Wie zuerst die »Welt am Sonntag« berichtete, will die nie­der­säch­sische Lühmann-Unter­neh­mens­gruppe gegen die geplante EU-Regelung klagen, nach welcher ab 2025 nur noch CO2-emis­si­ons­freie Autos zuge­lassen werden dürfen, was auf ein Verbot der Ver­bren­ner­mo­toren hin­aus­läuft [siehe Berichte »Rhei­nische Post« und »n‑tv«].

Die Vor­stel­lungen klingen zwar zunächst »schön, nur noch emis­si­ons­freie Autos zuzu­lassen«, erklärte Lorenz Kiene, der Chef der Lühmann-Gruppe, gegenüber der »Welt am Sonntag«. Der Plan der EU sei jedoch »von Ideo­logie getrieben, nicht von Fakten«.

Die Lühmann-Gruppe kri­ti­siert am geplanten Ver­brenner-Verbot, dass die EU nur solche Fahr­zeuge als emis­si­onsfrei aner­kennt, die keine Abgase aus­stoßen. Es ergebe aber »keinen Sinn, Emis­sionen nur am Auspuff zu messen«, heißt es seitens des Unter­nehmens. Es gebe mehr Sinn, den CO₂-Ausstoß »über den gesamten Lebens­zyklus eines Fahr­zeugs hinweg erfassen«.


Quelle: freiewelt.net