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Göbekli Tepe – Der Tempel, der die Wis­sen­schaft in die Knie zwang!

Göbekli Tepe wurde erstmals bei einer Unter­su­chung im Jahr 1963 von For­schern der Uni­ver­si­täten Istanbul und Chicago iden­ti­fi­ziert, aber seine Bedeutung wurde erst erkannt, als der deutsche Archäologe Klaus Schmidt 1995 mit den Aus­gra­bungen begann. Schmidt leitete das Projekt bis zu seinem Tod im Jahr 2014 und eta­blierte die revo­lu­tionäre Bedeutung des Ortes als ein bis zu 11.800 Jahre alter monu­men­taler Komplex, der angeblich von Jägern und Sammlern errichtet wurde. (von Jason Mason)

Geo­phy­si­ka­lische Unter­su­chungen deuten darauf hin, dass min­destens 15 bis 20 weitere stei­nerne Kreis­an­lagen unter der Ober­fläche ver­borgen sind. Nach aktu­ellen Schät­zungen wurde bisher erst etwa 5–10 % der gesamten Anlage aus­ge­graben, was bedeutet, dass der Großteil der Struk­turen noch uner­forscht bleibt. Das Alter der Stätte (~9500 v. Chr.) liegt vor der Ent­wicklung der Land­wirt­schaft und per­ma­nenter Sied­lungen und widerlegt damit die tra­di­tio­nelle Ansicht, dass monu­mentale Archi­tektur erst nach der Land­wirt­schaft ent­stand. Dies hat eine Debatte darüber aus­gelöst, ob Religion oder soziale Orga­ni­sation der Land­wirt­schaft vor­aus­gingen. Einige For­scher, wie Martin Swe­atman, ver­muten, dass die Schnit­ze­reien einen Kome­ten­ein­schlag (Younger-Dryas-Hypo­these) dokumentieren.

Klaus Schmidt starb am 20. Juli 2014 beim Schwimmen in der Ostsee vor der Insel Usedom, genauer im Ort Ückeritz in Meck­lenburg-Vor­pommern. Er erlitt einen Herz­in­farkt, während er im Meer schwamm, und wurde von anderen Schwimmern leblos aus dem Wasser gezogen. Der Tod kam völlig über­ra­schend, da keine vor­he­rigen gesund­heit­lichen Pro­bleme bekannt waren. Die Kol­legen von Klaus Schmidt beschrieben seinen Tod als völlig uner­wartet, da er bis zuletzt aktiv die Aus­gra­bungen in Göbekli Tepe leitete und keine Anzeichen für gesund­heit­liche Pro­bleme zeigte.

Gür­cütepe ist eine archäo­lo­gische Stätte in der Nähe von Şan­lıurfa, Türkei, etwa 4 km süd­östlich der Stadt­mitte und einige Kilo­meter nord­westlich von Göbekli Tepe. Klaus Schmidt begann 1995, neben Göbekli Tepe auch Gür­cütepe zu unter­suchen, da es Hin­weise auf eine dichte neo­li­thische Besiedlung gab. Für Schmidt war Gür­cütepe wichtig, weil es einen Kon­trast zu Göbekli Tepe bot: Während Göbekli Tepe als monu­men­taler, mög­li­cher­weise ritu­eller Ort inter­pre­tiert wurde, zeigte Gür­cütepe Spuren all­täg­lichen Lebens – Lehm­zie­gel­wände, Herd­stellen, Werk­zeuge und Figürchen. Schmidt sah darin einen Hinweis darauf, dass die Ent­wicklung nicht von Dörfern zu Tempeln verlief, sondern mög­li­cher­weise umge­kehrt: dass große rituelle Zentren wie Göbekli Tepe von bereits orga­ni­sierten Gruppen errichtet wurden, die danach in kleinere, all­täg­liche Sied­lungs­formen wie Gür­cütepe übergingen.

Kurz vor seinem Tod im Jahr 2014 soll Klaus Schmidt einem Kol­legen gesagt haben: „Gür­cütepe ist das, was danach kam. Wir sind nicht von Dörfern zu Tempeln gekommen – wir sind von Tempeln zu Dörfern gegangen. Das ist die wahre Geschichte.“ Sein angeb­liches „Ster­bebett-Geständnis“ besagt, dass Göbekli Tepe kein Anfang, sondern der Höhe­punkt einer Kultur war – danach folgte ein Rückzug in all­täg­liches Leben, reprä­sen­tiert durch Gür­cütepe. 2021 soll eine tür­kisch-deutsche Expe­dition in Gür­cütepe zwei Schichten frei­gelegt haben: eine ältere, dann die Haupt­siedlung – jünger als Göbekli Tepe – mit Werk­zeugen, Herden und Figu­rinen. Die These: Die Menschheit ent­wi­ckelte sich nicht von Dörfern zu Tempeln, sondern von Tempeln zurück zu Dörfern – eine Trans­for­mation nach einem kol­la­bierten spi­ri­tu­ellen Zeitalter.

Einige Theo­re­tiker behaupten, dass über 100 weitere jung­stein­zeit­liche Fund­stätten im Süd­osten der Türkei noch nicht aus­ge­graben oder gar gezielt ver­borgen seien, weil ihre Ent­de­ckung die Mensch­heits­ge­schichte neu schreiben würde. Nach der Ent­de­ckung von Göbekli Tepe wurden tat­sächlich min­destens 12 bis über 20 nahe­ge­legene Stätten mit ähn­lichen T‑förmigen Säulen und ritu­ellen Struk­turen iden­ti­fi­ziert, dar­unter Karahan Tepe, Sefer Tepe und Hamzan Tepe. 2021 kün­digte das tür­kische Kultur- und Tou­ris­mus­mi­nis­terium die Ent­de­ckung von 11 wei­teren Hügeln in der Nähe an und bezeichnete die Region als „12 Tepe“ (12 Hügel), was auf noch mehr poten­zielle Funde hindeutet.

Diese Stätten gehören zu einem grö­ßeren kul­tu­rellen Netzwerk namens „Taş Tepeler“ (Stein-Hügel), das eine weit­ver­breitete rituelle Tra­dition des Früh­neo­li­thikums im Süd­osten Ana­to­liens belegt. Obwohl geo­phy­si­ka­lische Mes­sungen wie Boden­radar darauf hin­deuten, dass an Göbekli Tepe selbst noch Dut­zende von Struk­turen unter der Erde liegen und For­schung wird wei­terhin von Insti­tu­tionen wie dem Deut­schen Archäo­lo­gi­schen Institut und der Istanbul Uni­versity betrieben. Bis heute wurden keine voll­stän­digen mensch­lichen Ske­lette oder direkte DNA-Beweise von den Erbauern von Göbekli Tepe gefunden. Lediglich frag­men­tierte Kno­chen­reste und ver­zierte Schä­del­frag­mente wurden ent­deckt, die für eine gene­tische Analyse nicht aus­reichen. Ohne Bestat­tungen oder intakte Über­reste bleibt ihre Abstammung unbekannt.

Ver­treter wie Graham Hancock argu­men­tieren, die Stätte sei von einer hoch­ent­wi­ckelten Kultur aus der Eiszeit errichtet worden, die durch eine globale Kata­strophe – etwa den Younger-Dryas-Kome­ten­ein­schlag – ver­nichtet wurde. In popu­lären Sen­dungen wie „Ancient Aliens“ wird behauptet, die Kom­ple­xität von Göbekli Tepe könne von Jägern und Sammlern nicht erreicht worden sein und müsse auf außer­ir­di­schem Wissen beruhen. Anhänger ver­weisen auf Tier­dar­stel­lungen und ver­meint­liche astro­no­mische Aus­rich­tungen als Beweise. Sie glauben, die Stätte sei ein Über­bleibsel dieser ver­lo­renen Welt, mög­li­cher­weise sogar mit der Arche Noah ver­bunden, auf­grund ihrer Lage in der Türkei und der Dar­stellung von Tieren.

Einige ver­muten, dass die Main­stream-Archäo­logie die Bedeutung von Göbekli Tepe her­un­ter­spielt, um eta­blierte his­to­rische Nar­rative zu schützen. Die Aner­kennung einer vor­ge­schicht­lichen Gesell­schaft, die in der Lage war, monu­mentale Archi­tektur zu errichten, bevor die Land­wirt­schaft ent­stand, würde die tra­di­tio­nelle Chro­no­logie der Zivi­li­sa­ti­ons­ent­wicklung in Frage stellen. Weitere Theorien besagen, dass die gesamte Taş-Tepeler-Region einem absicht­lichen geo­me­tri­schen Plan folgt – bei­spiels­weise mit nahezu per­fekten Drei­ecken zwi­schen den Anlagen –, was auf zen­trale Planung und fort­ge­schrittene Mathe­matik hin­deutet. Eso­te­rische Ansätze sehen in Göbekli Tepe ein Zentrum für die Ent­wicklung des mensch­lichen Bewusst­seins oder gene­tische Expe­ri­mente, wobei die Schnit­ze­reien sym­bo­lische oder scha­ma­nische Blau­pausen für Trans­for­mation darstellen.

Die mega­li­thi­schen Struk­turen von Göbekli Tepe bleiben vor allem deshalb rät­selhaft, weil es einen Mangel an häus­lichen Arte­fakten, Schrift­zeichen oder mensch­lichen Über­resten gibt, die ihren Zweck oder die Iden­tität der Erbauer klären könnten. Es wurden keine Hin­weise auf dau­er­hafte Sied­lungen wie Häuser oder Herd­plätze gefunden, was eine Wohn­funktion aus­schließt. Ohne Schrift oder klare reli­giöse Symbole bleiben Inter­pre­ta­tionen auf Archi­tektur und Iko­no­grafie beschränkt – wie die T‑förmigen Säulen, die sti­li­sierte Men­schen dar­stellen, und die Tier­re­liefs, die mög­li­cher­weise rituelle oder kos­mo­lo­gische Bedeutung haben.

Die Erbauer waren keine pri­mi­tiven Nomaden, sondern Teil einer spi­ri­tu­ellen Elite, die ein altes kos­mi­sches Wissen bewahrte – sym­bo­li­siert in den T‑Säulen als Ahnen oder Götter. Die Tier­re­liefs reprä­sen­tieren nicht nur Jagd­glück, sondern ein stern­kund­liches und mytho­lo­gi­sches System. Die absicht­liche Ver­schüttung war kein Abschied, sondern eine Ver­sie­gelung – ein Akt des Schutzes oder der Been­digung einer Ära. Die Erbauer wählten bewusst einen hohen Hügel mit weitem Blick, mög­li­cher­weise aus astro­no­mi­schen oder sym­bo­li­schen Gründen. Die Iso­lation des Ortes spricht für eine sakrale Funktion. Die Errichtung der schweren Steine (bis zu 50 Tonnen) erfor­derte erheb­liche Koor­di­nation – wie funk­tio­nierte diese ohne Schrift oder Hier­archie? Die Aus­richtung der Pfeiler und Tier­re­liefs deuten auf sym­bo­lische oder kos­mo­lo­gische Bedeutung hin, aber ihr genauer Sinn bleibt unklar. Jäger und Sammler trans­por­tierten die bis zu 50 Tonnen schweren Blöcke laut den Vor­stel­lungen von Archäo­logen mit­hilfe von Holz­rollen, Seilen aus Pflan­zen­fasern und mensch­licher Mus­kel­kraft, aber ohne Lasttiere.

Es gab keine voll­stän­digen Nachbau-Expe­ri­mente, bei denen Archäo­logen ver­suchten, einen mega­li­thi­schen Block wie in Göbekli Tepe vom Stein­bruch zu extra­hieren, zu trans­por­tieren und auf­zu­richten – zumindest keine doku­men­tierten, wis­sen­schaftlich beglei­teten Aktionen im Ori­gi­nal­maßstab, weil sämt­liche ähn­liche Ver­suche zuvor kläglich fehl­ge­schlagen sind. Aus diesem wich­tigen Grund fehlt bis heute ein prak­ti­scher, archäo­lo­gisch doku­men­tierter Nachbau unter rea­lis­ti­schen Bedin­gungen – was viele Fragen offen lässt. Es gibt keine doku­men­tierten Expe­ri­mente, bei denen Men­schen mit Steinzeit-Methoden einen 50-Tonnen-Block wie in Göbekli Tepe erfolg­reich extra­hiert, trans­por­tiert oder auf­ge­richtet haben. Archäo­logie geht davon aus, dass es orga­ni­sierte Arbeits­gruppen gab, doch wie genau sie 50-Tonnen-Steine han­tierten, bleibt unbe­kannt. Die Anlage liegt auf einem Hügelkamm in etwa 750 bis 770 Meter Höhe. Die schein­baren Wider­sprüche – monu­mentale Bau­werke ohne Sied­lungen oder Schrift – zeigen, dass kom­plexe Gesell­schaften bereits vor Ackerbau und Städten existierten.

Wenn wahr, würde dies das Nar­rativ der Zivi­li­sa­ti­ons­ent­wicklung umkehren: Religion und Monu­men­talbau kamen vor Sess­haf­tigkeit – nicht danach. Schmidt habe dies erkannt, aber aus Angst vor dem Verlust seines Ruhms (Göbekli Tepe als „erster Tempel“) lange ver­schwiegen. Aus­gehend von dieser Theorie wären die Erbauer von Göbekli Tepe keine pri­mi­tiven Jäger und Sammler, sondern Nach­fahren einer älteren, hoch­ent­wi­ckelten Kultur, deren Wissen durch eine Kata­strophe (z. B. Younger Dryas) zer­stört wurde. Göbekli Tepe wäre dann kein Anfang, sondern ein Denkmal des Über­le­bens­wissens – ein letzter Aus­druck ver­lo­renen Wissens über Astro­nomie, Stein­be­ar­beitung und soziale Orga­ni­sation. Die unbe­kannten Erbauer waren keine „Anfänger“, sondern Erben eines ver­ges­senen Zeitalters.

Es gibt Spe­ku­la­tionen, dass die Ver­zö­gerung der Aus­gra­bungen absichtlich sei, um Ent­de­ckungen zu unter­drücken, die die Mensch­heits­ge­schichte ver­ändern könnten. Die meisten archäo­lo­gi­schen Stätten werden niemals voll­ständig aus­ge­graben und in Städten wachsen Boden­ni­veaus über Jahr­hun­derte durch mensch­liche Akti­vi­täten an, sodass alte Schichten tief liegen – was eine voll­ständige Erfor­schung prak­tisch unmöglich macht.

Der Bür­ger­meister von Şan­lıurfa, Zeynel Abidin Bey­azgül, äußerte in einem Interview mit dem tür­ki­schen Medium Mil­liyet, dass die Bau­weise und Dar­stel­lungen in Göbekli Tepe so fort­schrittlich seien, dass „nicht aus­zu­schließen“ sei, dass Außer­ir­dische beteiligt waren. Er begründete dies mit Dar­stel­lungen von Wesen in moderner Kleidung (z. B. V‑förmige Muster statt Fellen) und Ähn­lich­keiten von Reliefs mit „Hand­ta­schen“, die an moderne Acces­soires erinnern, sowie der tech­ni­schen Unvor­stell­barkeit, wie Men­schen der Steinzeit solche Bau­werke errichten konnten. Die These einer fort­schritt­lichen Vor­kultur oder außer­ir­di­scher Betei­ligung wird logi­scher­weise nicht von der eta­blierten Archäo­logie unter­stützt, doch einige Ent­de­ckungen an Orten wie Karahan Tepe nähren Spekulationen.

Es gibt Spe­ku­la­tionen, dass die Ver­zö­gerung der Aus­gra­bungen absichtlich sei, um Ent­de­ckungen zu unter­drücken, die die Mensch­heits­ge­schichte ver­ändern könnten. Die meisten archäo­lo­gi­schen Stätten werden niemals voll­ständig aus­ge­graben und in Städten wachsen Boden­ni­veaus über Jahr­hun­derte durch mensch­liche Akti­vi­täten an, sodass alte Schichten tief liegen – was eine voll­ständige Erfor­schung prak­tisch unmöglich macht.

Der füh­rende Archäologe Necmi Karul (Istanbul) betont, dass die Men­schen in Karahan Tepe sesshaft waren – im Gegensatz zu reinen Jägern und Sammlern. Funde wie über­le­bens­große Statuen (z. B. der 2,30 m hohe „Mann mit Phallus“) und begrabene Wohn­struk­turen deuten auf dau­er­hafte Sied­lungen vor rund 11.000 bis 12.000 Jahren hin. In Karahan Tepe wurden mehr als 250 geformte Pfeiler und Fels­kammern, teil­weise direkt aus dem Gestein gehauen, ent­deckt. Eine Struktur hat 10 inte­grierte Pfeiler und einen rie­sigen Kopf mit schlan­gen­ar­tigem Hals – was für rituelle oder kul­tische Nutzung spricht. Die großen, phal­lisch betonten Stein­statuen aus Karahan Tepe sind ein­zig­artig im Kontext des Früh­neo­li­thikums. Die Statuen in Karahan Tepe (z. B. der 2,30 m große „Mann mit Phallus“) sind keine direkten Selbst­por­träts, sondern sym­bo­lische oder rituelle Dar­stel­lungen. Die Archäo­logie geht nicht davon aus, dass die Erbauer phy­sisch so groß waren. Es liegt jedoch im Bereich des Mög­lichen, weil keine mensch­lichen Über­reste der Erbauer iden­ti­fi­ziert werden konnten.

Es gibt keine mensch­lichen Über­reste, die direkt als Erbauer von Göbekli Tepe nach­ge­wiesen sind. Die Funde bestehen aus Tier­knochen und Werk­zeugen, aber keine Ske­lette, die mit dem Bau ein­deutig ver­bunden sind. In Göbekli Tepe wurden keine voll­stän­digen Ske­lette, sondern über 700 mensch­liche Kno­chen­frag­mente gefunden – dar­unter Schä­del­reste von min­destens drei Erwach­senen. Andere Knochen sind nicht in nen­nens­wertem Umfang doku­men­tiert. DNA-Ana­lysen sind nicht möglich, da die Knochen auf­grund der schlechten Kol­lagen-Erhaltung zu stark zer­fallen sind. Auch C14-Datie­rungen schei­terten bisher. Die Schä­del­frag­mente zeigen Bear­bei­tungs­spuren wie geo­me­trische Schnitte und Löcher.

Wenn man die main­stream-archäo­lo­gi­schen Erklä­rungen außer Acht lässt und die bekannten Daten neu inter­pre­tiert, ergeben sich alter­native Sze­narien. Die Kom­ple­xität der Bau­werke, die präzise Sym­bolik und die lang­fristige Orga­ni­sation legen nahe, dass es sich um eine hier­ar­chisch struk­tu­rierte, wis­sens­ba­sierte Kultur han­delte – mög­li­cher­weise mit einer Pries­ter­kaste, die Wissen über Astro­nomie, Stein­be­ar­beitung und Sozi­al­or­ga­ni­sation bewahrte. Die sys­te­ma­tische Ver­füllung von Göbekli Tepe und Karahan Tepe könnte kein Natur­er­eignis, sondern eine bewusste Handlung gewesen sein – um das Wissen vor einem bevor­ste­henden Katak­lysmus zu schützen.

Karahan Tepe war womöglich das Zentrum einer noch älteren Zivi­li­sation. Die dort gefun­denen Struk­turen könnten nicht die Anfänge, sondern die letzten Über­bleibsel einer viel älteren, bereits weit fort­ge­schrit­tenen Kultur sein – deren Wissen über Gene­ra­tionen oral oder sym­bo­lisch wei­ter­ge­geben wurde. In dieser Sicht ist Göbekli Tepe kein „erster Tempel“, sondern ein letzter Überrest eines ver­ges­senen Zeit­alters, bewusst ver­borgen, um das Wissen für eine zukünftige Zeit zu bewahren. In Karahan Tepe wurden Sied­lungen und kom­plexe Struk­turen nach­ge­wiesen, wie Häuser mit Dächern, teil­weise direkt in den Fels gehauen, Rund­bauten mit Bänken, die als Ver­samm­lungs­räume dienten, oder Wohn- und Ritu­al­räume neben­ein­ander als Beweis für sess­hafte, orga­ni­sierte Gemein­schaften. Vor­gän­ger­struk­turen fehlen offenbar, doch abs­trakte Bild­zeichen, Tier­dar­stel­lungen und sym­bo­lische Schnit­ze­reien finden sich bereits in frü­heren Fund­stellen dieser Kultur.

Die echten Erbauer könnten keine gewöhn­lichen Jäger und Sammler, sondern Nach­fahren einer prä­ka­ta­stro­phalen Zivi­li­sation gewesen sein, mit fort­ge­schrit­tenem Wissen über Himmel, Zeit und Steinbau. Da keine Ske­lette gefunden wurden, bleibt die Art spe­ku­lativ. Theorien (z. B. von Graham Hancock) deuten auf Den­isova-Men­schen oder hybride Formen mit grö­ßerer Kör­per­größe und Intel­ligenz, mög­li­cher­weise als Über­le­bende einer frü­heren Epoche. In dieser Sicht ist Göbekli Tepe kein Anfang, sondern ein Denkmal des Wissens einer ver­lo­renen Welt, so wie es Schmidt bereits ver­mutet haben soll. Wenn Göbekli Tepe ein Denkmal einer unter­ge­gan­genen Vor­kultur ist, könnte diese mehrere tausend Jahre älter sein, mög­li­cher­weise 15.000 bis 20.000 Jahre, syn­chron mit der letzten Eiszeit und dem Younger Dryas-Kome­ten­ein­schlag um 10.850 v. Chr. Die Erbauer hätten keine Schrift, aber sym­bo­lische Systeme ver­wendet, Mega­lith­kreise als astro­no­mische Kalender, Tier­re­liefs als Hin­weise auf Him­mels­er­eig­nisse, und Pfeiler als Dar­stel­lungen kos­mi­scher Ordnung.

Denkbar ist eine ver­lorene Zivi­li­sation vor 12.800 Jahren, zer­stört durch einen Kome­ten­ein­schlag der Jün­geren Dryas, deren Über­le­bende Wissen in Mega­lithen bewahrten. Göbekli Tepe und Karahan Tepe wären demnach keine Kult­stätten, sondern kos­mische Obser­va­torien und spi­ri­tuelle Zentren, erbaut von Wächtern oder Nephilim – halb gött­lichen Wesen aus mythi­schen Über­lie­fe­rungen. Die feh­lenden Ske­lette deuten darauf hin, dass die Erbauer nicht wie gewöhn­liche Men­schen bestattet wurden, sondern sym­bo­lisch in den Steinen wei­ter­lebten. Die prä­zisen astro­no­mi­schen Aus­rich­tungen (z. B. auf den Ori­on­gürtel oder die Milch­straße) legen nahe, dass die Anlagen als Him­mels­karten dienten – War­nungen vor zykli­schen Katak­lysmen, über­mittelt durch Scha­manen oder die Pries­ter­kaste. Die „Hand­ta­schen“ könnten tech­nische Geräte oder Ener­gie­speicher symbolisieren.

Die Ent­fernung zwi­schen dem Der­inkuyu-Unter­grund­komplex und Göbekli Tepe beträgt Luft­linie etwa 600 km. Die Ent­fernung spiegeln sich auch in Spe­ku­la­tionen wider, bei denen behauptet wird, beide Stätten seien zeit­gleich im Kontext der Younger-Dryas-Kata­strophe ent­standen. Die Theorie besagt, dass Über­le­bende einer glo­balen Kata­strophe unter­ir­dische Städte wie Der­inkuyu bauten, um sich vor Kli­ma­ka­ta­strophen, Meteo­ri­ten­hagel oder lang anhal­tender Dun­kelheit zu schützen. Göbekli Tepe sei dann als Gedenk­stätte oder Obser­va­torium errichtet worden, um die Kata­strophe zu doku­men­tieren. Befür­worter ver­muten, dass eine fort­ge­schrittene, bisher unbe­kannte Zivi­li­sation durch die Kata­strophe zer­stört wurde, und deren Über­le­bende Wissen an lokale Jäger und Sammler wei­ter­gaben – was die plötz­liche Errichtung monu­men­taler Struk­turen erklären würde. Die rund 600 km zwi­schen Göbekli Tepe und Der­inkuyu werden als Hinweis auf ein zusam­men­hän­gendes kul­tu­relles oder Über­le­bens­netzwerk inter­pre­tiert, das in der gleichen Kri­senzeit entstand.

Nach dem Tod von Klaus Schmidt wurde der Fokus auf Kon­ser­vierung gelegt und die Aus­gra­bungen wurden fast voll­ständig gestoppt. Schmidt war allei­niger Leiter der Aus­gra­bungen seit 1995. Sein Tod hin­terließ eine Lücke in der wis­sen­schaft­lichen Vision und Kon­ti­nuität des Pro­jekts. Die Geschwin­digkeit der Aus­gra­bungen ver­lang­samte sich erheblich nach 2016, als die Ver­waltung der Stätte an die Doğuş-Gruppe, einen tür­ki­schen Konzern, über­tragen wurde, was unter Anschul­di­gungen geschah, dass der Tou­rismus der For­schung vor­ge­zogen werde. Ein schüt­zendes Dach wurde errichtet, und einige Berichte deuten darauf hin, dass umfang­reiche Gra­bungen ein­ge­stellt wurden und seither nur begrenzte „Schlüsselloch“-Gräben für For­schungs­zwecke aus­ge­hoben wurden. Groß­an­ge­legte archäo­lo­gische Arbeiten wurden seitdem weit­gehend ausgesetzt.

Groß­flä­chige Aus­gra­bungen in Göbekli Tepe setzten sich nach dem Tod von Klaus Schmidt im Jahr 2014 fort und blieben bis 2015 und Anfang 2016 aktiv. Die Geschwin­digkeit begann sich ab Mitte 2016 deutlich zu ver­lang­samen, als die Ver­waltung der Stätte an die Doğuş-Gruppe überging. Die Doğuş-Gruppe ist seit 2008 stra­te­gi­scher Partner des Welt­wirt­schafts­forums (WEF) und nimmt regel­mäßig mit Top-Managern an den Treffen in Davos teil. Nach der Über­nahme der Ver­waltung von Göbekli Tepe im Jahr 2016 för­derte die Gruppe die Stätte bei WEF-Ver­an­stal­tungen, dar­unter ein Gala­dinner und ein Mit­tag­essen mit der UNESCO-Gene­ral­di­rek­torin. Ferit Şahenk, Vor­sit­zender der Doğuş-Gruppe, wurde vom WEF geehrt, was Spe­ku­la­tionen über den Ein­fluss der Elite befeuerte. Kri­tiker ver­muten, dass die Ver­bindung zum WEF zur Umstellung von Aus­gra­bungen auf Tou­rismus bei­getragen habe, wobei einige behaupten, archäo­lo­gische Arbeiten seien gezielt gestoppt worden.

Dieser Wandel war Teil einer brei­teren Initiative, Göbekli Tepe als globale Erbe-Stätte zu bewerben. Die Doğuş-Gruppe kün­digte eine Inves­tition von 15 Mil­lionen US-Dollar über 20 Jahre in Zusam­men­arbeit mit der National Geo­graphic Society an. Dieser Übergang fiel jedoch mit einer Ein­stellung der groß­flä­chigen Aus­gra­bungen zusammen, was Kritik her­vorrief, dass archäo­lo­gische For­schung zugunsten des Tou­rismus zurück­ge­stellt werde. Die UNESCO unter­stützte die Betei­ligung der Doğuş-Gruppe an der Ver­waltung von Göbekli Tepe. Die Part­ner­schaft wurde auf der Tagung des Welt­erbe­ko­mitees 2016 in Istanbul als Modell der öffentlich-pri­vaten Zusam­men­arbeit für den Erhalt des Kul­tur­erbes her­vor­ge­hoben. Die UNESCO aner­kannte die finan­zi­ellen und logis­ti­schen Bei­träge der Gruppe – wie den Bau von Schutz­dä­chern und Besu­cher­in­fra­struktur – als Teil des Erhal­tungs- und Nach­hal­tig­keits­plans für den Tou­rismus, der eine Vor­aus­setzung für die Auf­nahme ins UNESCO-Welterbe im Jahr 2018 war. Seit 2018 – nach der Auf­nahme von Göbekli Tepe ins UNESCO-Welterbe und der Betei­ligung der Doğuş-Gruppe – wurden groß­flä­chige Aus­gra­bungen fak­tisch ein­ge­stellt. Aktuelle Gra­bungen kon­zen­trieren sich auf Kara­hantepe, Sayburç und andere Stätten im 200-km-Radius, wo neue monu­mentale Struk­turen und Arte­fakte ent­deckt werden.

Çiğdem Köksal Schmidt, Ehefrau von Klaus Schmidt und Archäo­login, hat nach dem Tod ihres Mannes starke Bedenken hin­sichtlich der Ver­waltung von Göbekli Tepe geäußert. Sie kri­ti­sierte den Einsatz von Beton und schwerem Gerät beim Bau des Schutz­dachs und der Wege und bezeichnete die Situation als „absurd“. Sie teilte Fotos von Stra­ßen­bau­ar­beiten auf Instagram. Sie und andere ehe­malige Team­mit­glieder befürchten, dass Auf­forstung und Infra­struk­tur­ent­wicklung – etwa das Pflanzen von Bäumen, deren Wurzeln alte Steine beschä­digen könnten – die Inte­grität der Stätte beein­träch­tigen. Das ehe­malige Aus­gra­bungsteam und die archäo­lo­gische Gemein­schaft haben auch die Ein­stellung der groß­flä­chigen Gra­bungen und die Umstellung auf Tou­rismus unter der Doğuş-Gruppe kri­ti­siert und befürchten, dass die wis­sen­schaft­liche Erfor­schung zurück­ge­drängt wird. Diese Ver­än­de­rungen haben Befürch­tungen geschürt, dass wert­volles his­to­ri­sches Wissen ver­loren geht oder gezielt ver­schleiert wird. Kol­legen und offi­zielle Stellen betonten, dass „Göbekli Tepe gleich­be­deutend mit Schmidt sei“, was seine uner­setz­liche Rolle unter­streicht. Klaus Schmidts Ver­mächtnis liegt in seiner bahn­bre­chenden Ent­de­ckung von Göbekli Tepe, die die Mensch­heits­ge­schichte neu schrieb, indem sie belegte, dass kom­plexe, monu­mentale Archi­tektur bereits um 9500 v. Chr. existierte.

Aus der Sicht von alter­na­tiven His­to­rikern und Archäo­logen stellt Göbekli Tepe den Beweis für eine unter­ge­gangene Hoch­kultur dar, die vor über 12.000 Jahren exis­tierte und durch eine globale Kata­strophe zer­stört wurde. Klaus Schmidts Datierung der Stätte auf 9500 v. Chr. wird als die Sprengung der eta­blierten Geschichts­schreibung auf­ge­fasst. Plötzlich sollen Jäger und Sammler in der Lage gewesen sein, monu­mentale Archi­tektur zu errichten, was nach Ansicht alter­na­tiver Kreise nur mit über­lie­fertem Wissen einer fort­ge­schrit­tenen Zivi­li­sation erklärbar ist. Sie argu­men­tieren, dass die Main­stream-Wis­sen­schaft durch starre Para­digmen, Zensur und Arroganz die Wahrheit ver­dränge und ihre Welt­sicht durch Schmidts Ent­de­ckung grund­legend erschüttert wurde. Für sie ist Schmidts Ver­mächtnis nicht nur archäo­lo­gisch, sondern revo­lu­tionär! Er hat unbe­ab­sichtigt ent­hüllt, dass die Mensch­heits­ge­schichte neu geschrieben werden muss, und die aka­de­mische Welt ist bis heute nicht bereit, die Kon­se­quenzen zu tragen.

Die Main­stream-Skeptik redu­ziert Graham Hancock auf einen Pseu­do­wis­sen­schaftler, um seine unbe­queme Kern­frage zu ent­kräften – nicht durch Fakten, sondern durch Pseudo-Logik. Warum ent­standen plötzlich monu­mentale Bauten vor der Land­wirt­schaft? Geo­lo­gische Befunde und Hin­weise auf den Younger Dryas-Impakt werden igno­riert. Die wahre Gefahr liegt nicht in Han­cocks Theorien, sondern in der Dog­ma­ti­sierung der Wis­sen­schaft, die jede Abwei­chung als dif­fa­miert, statt sie genauer zu prüfen.

Unsere SCHO­CKIE­RENDEN BÜCHER ent­hüllen die dunkle Wahrheit! Mächtige Orga­ni­sa­tionen und Geheim­bünde unter­drücken sys­te­ma­tisch archäo­lo­gische Sen­sa­tionen – uner­klär­liche Relikte, prä­his­to­rische Pyra­miden und ver­botene Ent­de­ckungen! Insi­der­be­richte und bri­sante Ana­lysen zer­reißen das Lügennetz aus Wis­sen­schaft, Politik und gleich­ge­schal­teter Presse. Diese Werke sind ein WECKRUF – sie reißen den Vorhang der offi­zi­ellen Nar­rative zur Seite und ent­fachen einen unstill­baren Drang nach der ver­bor­genen Wahrheit!

ABYSS: Geheime Mili­tär­basen und ver­borgene Völker – unter der Erde und in den Tiefen der Meere„. Dieses Buch ent­hüllt die Geschichte einer geheimen, abge­spal­tenen Elite, die in unter­ir­di­schen Basen lebt, abge­schirmt von Öffent­lichkeit und demo­kra­ti­scher Kon­trolle, und dennoch par­allel zu uns auf der Ober­fläche exis­tiert. Whist­le­b­lower wie Catherine Austin Fitts zeigen, wie trans­di­men­sionale Intel­li­genzen und globale Finanz­olig­ar­chien die Geschicke der Menschheit lenken. Erfahren Sie von den luxu­riösen Bun­ker­an­lagen der Tech-Eliten, die sich auf ein bevor­ste­hendes, mys­te­riöses Ereignis – The Event – vor­be­reiten. Ent­decken Sie Unter­was­ser­basen, uralte Tun­nel­systeme und ver­borgene Zivi­li­sa­tionen – von den ver­schol­lenen Kul­turen der Lemurier und Atlanter bis zu modernen Deep Under­ground Military Bases (DUMBs). Lernen Sie Com­mander X kennen, der über fremde Intel­li­genzen im Erd­in­neren berichtet, welche die Menschheit beob­achten und mani­pu­lieren. Die Autoren führen Sie in die Welt der UFOs, die mög­li­cher­weise von Zeit­rei­senden gesteuert werden, und erfahren Sie von USOs – den schat­ten­haften Herr­schern der Ozeane, die von mari­timen Spe­zi­al­kräften ver­folgt werden. Geheime Alien-Alli­anzen, antike Mega­struk­turen unter Gizeh sowie archäo­lo­gische Geheim­nisse aus Nazca und Paracas liefern Hin­weise auf eine ver­borgene außer­ir­dische Präsenz und hoch­ent­wi­ckelte Tech­no­logien. Dieses Buch beleuchtet zudem, wie Trans­hu­ma­nismus als Instrument neuer Herr­schafts­formen genutzt wird, während Groß­for­schungs­pro­jekte wie am CERN Portale zu Par­al­lel­uni­versen eröffnen. Alte Mythen ver­schmelzen mit modernen Ver­schwö­rungs­theorien und fordern das klas­sische wis­sen­schaft­liche Weltbild heraus. Jan van Helsing und Jason Mason ermög­lichen durch ihre Recherchen einen Ein­blick hinter die Kulissen ver­bor­gener Mächte, okkulter Struk­turen und tran­szen­denter Dimen­sionen – eine Ein­ladung, die Grenzen des Bekannten zu über­schreiten und die ver­borgene Rea­lität unserer Welt zu erkunden.

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Der Artikel erschien zuerst auf dem Blog von Jason-Mason.com.

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