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„Besteuert die Reichen!“: Der Nach­folger von Net Zero?

Ein Beitrag von Robert Bradley Jr.

Die Tat­sache, dass Roger Hallam seine „Lösungen“ Anderen mit staat­licher Zwangs­gewalt auf­zwingen will, zeigt ein­deutig, dass er eher ein Grö­ßen­wahn­sin­niger als ein klar den­kender Wis­sen­schaftler ist. Seine extremen Ansichten sollten abge­lehnt und seine Neigung zur Gewalt ver­ur­teilt werden.“

Roger Hallam, Mit­be­gründer von Extinction Rebellion und Just Stop Oil sowie Wie­der­ho­lungs­täter auf­grund seiner stö­renden Kli­ma­pro­teste, ist bereit, das Handtuch in Bezug auf Netto-Null zu werfen. In Bezug auf die bri­tische Kli­ma­po­litik schrieb er:

Wenn es einen Artikel gibt, den man lesen sollte, um zu ver­stehen, warum die der­zei­tigen wirt­schaft­lichen und poli­ti­schen Struk­turen zusam­men­brechen werden, dann ist es dieser. Es gibt nur zwei Alternativen:

1. Die Labour-Regierung hält an ihrem Netto-Null-Ziel für 2030 fest, die Rech­nungen steigen, Reform-Partei kommt an die Macht und sorgt dafür, dass das Ziel ver­worfen wird.

2. Die Labour-Regierung ver­wirft das Ziel selbst, damit die Rech­nungen nicht steigen, und schafft so eine Chance, dass Reform nicht an die Macht kommt.

So oder so wird das Ziel ver­worfen – die Welt über­schreitet in den 2030er Jahren die 2 °C‑Marke und der soziale/ökologische Zusam­men­bruch ist besiegelt. So oder so gewinnt der selbst­mör­de­rische Kurz­fris­tismus, ent­weder in seiner neo­li­be­ralen oder in seiner faschis­ti­schen Version.

Aber es gibt eine Alter­native, über die wir nicht sprechen können – nämlich die Reichen zu besteuern, die dieses Projekt des Mas­sen­sterbens über­haupt erst ins Leben gerufen haben.

Die Rea­lität ist, dass die Netto-Null bis 2030 teuer ist und dass ein rück­sichts­loses Vor­pre­schen zu noch höheren Kosten führen wird. Der Preis sinkt nicht, er steigt.

Was für eine depri­mie­rende – und irrige – Analyse und Pro­gnose. Der Neo-Mal­thu­sia­nismus lebt trotz aller gegen­tei­ligen Beweise und ohne theo­re­tische Grundlage weiter. Es gibt wenig Grund, an Unter­gangs­stimmung zu glauben. Die Gegen­ar­gu­mente von Julian Simon und anderen liegen auf dem Tisch und warten darauf, offen auf­ge­nommen zu werden.

Die Tat­sache, dass Roger Hallam seine „Lösungen” anderen mit staat­licher Zwangs­gewalt auf­zwingen will, zeigt ein­deutig, dass er eher ein Grö­ßen­wahn­sin­niger als ein klar den­kender Wis­sen­schaftler ist. Seine extremen Ansichten sollten abge­lehnt und seine Neigung zur Gewalt ver­ur­teilt werden.

Roger Hallam beschreibt seine Story:

Als Bio­bauer mit über 20 Jahren Erfahrung konnte ich meinen Gemü­se­anbau nicht mehr auf­recht­erhalten. Die Aus­wir­kungen des Kli­ma­wandels zer­störten die Lebens­grundlage von Land­wirten wie mir. Mit der Welt stimmte etwas ganz und gar nicht; ich konnte es spüren, ich konnte es sehen, und ich wusste, dass etwas dagegen unter­nommen werden musste, da unser gesamtes System der Nah­rungs­mit­tel­pro­duktion auf dem Spiel stand.

Ich beschäf­tigte mich mit der Wis­sen­schaft und erkannte zwei­felsfrei, dass wir vor einer Aus­ster­be­krise standen und dass unsere bevor­ste­hende Ver­nichtung von psy­cho­pa­tho­lo­gi­schen Kri­mi­nellen vor­an­ge­trieben wurde, die kein Interesse am Wohl­ergehen des Durch­schnitts­men­schen oder der Natur hatten.

Ohne zu zögern fährt er fort:

Es musste etwas geschehen; ich gab alles auf, was ich hatte, und ging zum Kings College, wo ich die nächsten vier Jahre in meinem Auto schlief, um mein Studium der Mas­sen­mo­bi­li­sierung in der Tra­dition von Martin Luther King und Gandhi abzu­schließen. Ich fand die Ant­worten auf die Fragen, nach denen ich gesucht hatte. Ich ent­deckte die Maß­nahmen, die wir ergreifen müssen, um uns so viel Zeit wie möglich zu ver­schaffen und das unbe­schreib­liche Leid zu mildern, das uns bevor­steht, wenn der größte Teil des Pla­neten unbe­wohnbar wird und wir uns unaus­sprech­lichen Schrecken wie Mas­sen­morden, Hun­gers­nöten und Ver­ge­wal­ti­gungen sowie dem Auf­stieg faschis­ti­scher Regime aus­setzen, wenn der Kampf um Wasser und Land beginnt.

Erinnern Sie sich an den Club of Rome in den frühen 1970er Jahren? „Die Grenzen des Wachstums”? Roger Hallam befindet sich in einer Zeit­schleife, in der er glaubt, dass alles, was er glaubt, real ist – und die nüch­terne Rea­lität es nicht ist.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/12/03/tax-the-rich-the-successor-to-net-zero/

Über­setzt von Christian Freuer für das EIKE

Zuerst erschienen bei eike-klima-energie.eu

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