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Hinter der For­derung nach “Auf­klärung” steckt ein ideo­lo­gi­sches Projekt: Warum die Linke Sex­er­ziehung in Schulen erzwingen will

Ein Beitrag von Roberto de Mattei zeigt, wie tief mar­xis­tische Sexu­al­po­litik in die heutige Schul­agenda der Linken hin­ein­reicht. Die Debatte in Italien ist ein war­nendes Bei­spiel für ganz Europa.

Seit Jahr­zehnten gilt die soge­nannte Sexu­al­erziehung als Lieb­lings­projekt der Linken. Was als harmlose “Auf­klärung” ver­kauft wird, ist in Wahrheit ein ideo­lo­gi­sches Instrument, das bereits in den 1970er Jahren zusammen mit Schei­dungs­recht, Abtreibung und Eutha­nasie als “zivi­li­sa­to­ri­scher Fort­schritt” gefeiert wurde. Dabei handelt es sich um gezielte Angriffe auf die Grund­pfeiler der Gesell­schaft: die Familie, die Moral, die natür­liche Ordnung. Wie Voice of the Family berichtet, reichen die Wurzeln dieser Bewegung weit zurück – bis in die blu­tigsten Expe­ri­mente mar­xis­ti­scher Revo­lu­tionen. Das berichtet Voice of the Family.

Sexu­al­erziehung: Ein Werkzeug revo­lu­tio­närer Umerziehung

Roberto de Mattei zeigt, dass es sich nicht um ein modernes Mode­phä­nomen handelt. Bereits die unga­rische Räte­re­publik von 1919 setzte unter dem mar­xis­ti­schen Kul­tur­kom­missar György Lukács Sexu­al­erziehung bewusst ein, um die christ­liche Moral zu zer­stören. Lukács ersetzte Reli­gi­ons­un­ter­richt durch mar­xis­tische Ideo­logie und führte Pro­gramme ein, die gezielt Reinheit, Scham­gefühl und fami­liäre Ver­ant­wortung lächerlich machten. Ziel war die Erschaffung eines “neuen Men­schen”, gelöst von Tra­dition, Kirche und Eltern – genau jenes Projekt, das die Linke noch heute verfolgt.

Auch in der frühen Sowjet­union ent­standen päd­ago­gische Labore, die Kinder von “mora­li­schen Zwängen” befreien sollten. Psy­cho­ana­ly­tiker wie Wilhelm Reich mischten Sexu­al­theorien mit Mar­xismus und erklärten die Familie zum Feind gesell­schaft­licher Befreiung. Diese Freudo-Mar­xisten prägten die Revo­lution von ’68, deren Parolen bis heute die schul­po­li­tische Agenda der Linken bestimmen: Früh­sexua­li­sierung, Auf­lösung tra­di­tio­neller Rollen, ideo­lo­gische Umer­ziehung ab den ersten Lebensjahren.

Der Staat als Erzieher – gegen Eltern und Naturrecht

De Mattei erinnert daran, dass Benedikt XVI. die Erziehung als “nicht ver­han­del­baren Wert” bezeichnete. Eltern haben das ursprüng­liche Recht, ihre Kinder mora­lisch zu bilden – ein Recht, das dem Staat vor­ausgeht. Doch genau dieses Recht wollen linke Par­teien aus­hebeln, indem sie Sexu­al­erziehung obli­ga­to­risch machen und damit die wich­tigste Schutz­mauer der Familie niederreißen.

Die jüngste Debatte in Italien zeigt exem­pla­risch die poli­tische Taktik: Bil­dungs­mi­nister Giu­seppe Val­ditara wollte Sexu­al­erziehung in Kin­der­garten und Grund­schule ver­bieten. Eine sinn­volle Ergänzung der Lega sollte dieses Verbot sogar auf wei­ter­füh­rende Schulen aus­weiten und nur mit aus­drück­licher Zustimmung der Eltern zulassen. Doch kaum erhob die Linke ihr ritua­li­siertes Geschrei, knickte die Lega ein und kippte ihren eigenen Schutz­me­cha­nismus wieder – ein fatales Zeichen man­gelnder Standfestigkeit.

Die Linke dagegen bleibt kon­se­quent: Sie will Sexu­al­erziehung in jeder Alters­stufe, jedes Jahr, ver­pflichtend. Denn sie weiß: Wer die Kinder erzieht, besitzt die Zukunft.

Und genau hier ent­scheidet sich, ob Europa seine christ­lichen Wurzeln ver­teidigt oder den ideo­lo­gi­schen Trüm­mer­halden des Mar­xismus aus­ge­liefert wird. Eltern dürfen nicht zulassen, dass Staat und Ideo­logen die Zärt­lichkeit der Familie durch ein poli­ti­sches Expe­riment ersetzen. Sexu­al­erziehung ist keine päd­ago­gische Pflicht­aufgabe – sie ist der Hebel zur kul­tu­rellen und mora­li­schen Umformung unserer Kinder. Wer sie aus der Hand gibt, gibt alles aus der Hand.

Der Artikel erschien zuerst hier: freiewelt.net.

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