Die Bundesregierung unter Friedrich Merz versprach eine “Migrationswende” – doch das Ganze entpuppte sich als einziger großer Schwindel. Neue Zahlen zeigen, dass der Zustrom weiterhin extrem hoch ist – während entgegen den Versprechungen nur sehr wenige Asylsuchende an der Grenze aufgehalten werden.
Viele Versprechen von Merz, keines gehalten
Trotz aller Versprechen von “härteren Maßnahmen und geschlossenen Grenzen” wurden laut Angaben des Bundesinnenministeriums an den Bundestag zwischen Mai und Oktober 2025 lediglich 993 Asylsuchende an Deutschlands Grenzen aufgehalten und abgewiesen. Gleichzeitig deuten Auswertungen darauf hin, dass fast 300.000 neue Einwanderer aus Entwicklungsländern von überall auf dem Globus aufgenommen wurden.
Veröffentlichte Zahlen des BAMF hoch — die Dunkelziffer dürfte noch deutlich darüber liegen
Laut dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wurden in den ersten elf Monaten des Jahres 157.436 Asylanträge registriert. Darüber hinaus teilt das Auswärtige Amt mit, dass rund 102.000 Visa für die Familienzusammenführung von Kindern und Ehepartnern ehemaliger Asylbewerber ausgestellt wurden. In Deutschland betrifft dies 259.436 Personen. Zusätzlich wurden im Rahmen eines speziellen Aufnahmeprogramms rund 37.000 weitere Afghanen eingeflogen, womit sich die Gesamtzahl auf 296.436 – fast 300.000 – beläuft.
Selbst regierungsnahe Medienhäuser können Kritik nicht unter dem Deckel halten
Der Kolumnist der Bild-Zeitung, Gunnar Schupelius, merkt an, dass der von der Bundesregierung versprochene Kurswechsel nicht stattgefunden hat. “Von der viel diskutierten Kehrtwende in der Asylpolitik ist noch immer nichts zu sehen”, schreibt er. Die neue, von den Christdemokraten der CDU geführte Regierung verteidigt sich mit dem Argument, die Zahl der Asylanträge sei im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Ein Großteil dieses Rückgangs lässt sich jedoch durch Maßnahmen auf EU-Ebene erklären, etwa durch verschärfte Grenzkontrollen zu Land und zu Wasser. Gleichzeitig schreitet die Zuwanderung nach Deutschland ungebremst und auf sehr hohem Niveau voran, sowohl durch Familienzusammenführung als auch über andere Wege.
Volkes Meinung klar, wird aber nicht berücksichtigt
Meinungsumfragen zeigen zudem eine wachsende Ablehnung von Asyl und Arbeitsmigration in der deutschen Bevölkerung. Eine YouGov-Umfrage ergab, dass eine Mehrheit der Deutschen einen vorübergehenden Einwanderungsstopp befürworten würde – etwas, das der aktuellen Linie der Merz-Regierung diametral entgegensteht.
Der Artikel erschien zuerst bei freiewelt.net.

























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