Bild: Bildschirmfoto YT/Beatrix von Storch

Beatrix von Storch: Denen geht es nur darum, eine legitime Partei kaputt zu machen — Nur noch irre: Ver­fas­sungs­schutz sträubt sich gegen AfD-Verbot wegen zu vieler V‑Leute

Der Ver­fas­sungs­schutz warnt ein­dringlich vor einem Par­tei­verbot der AfD – und das aus einem höchst auf­schluss­reichen Grund: Die Behörde hat inzwi­schen so viele V‑Leute und ver­deckte Ermittler in die Partei ein­ge­schleust, dass ein Ver­bots­ver­fahren den Zugriff auf dieses Netz massiv gefährden würde.

Konkret fürchte der Ver­fas­sungs­schutz, „blind und taub“ zu werden, wenn die Beob­achtung der derzeit erfolg­reichsten und popu­lärsten Oppo­si­ti­ons­partei ein­ge­schränkt oder gar unter­brochen würde. Dies geht aus einem Bericht von Welt online hervor.

Spione statt Ver­fas­sungs­schutz – wer schützt hier eigentlich wen?

Interne Stimmen aus den Sicher­heits­be­hörden machen kein Hehl daraus: Ein Ver­bots­antrag käme jetzt „zur Unzeit“. V‑Leute sind seit Jahren tief in der AfD ver­ankert, besonders in lange beob­ach­teten Lan­des­ver­bänden. Man ist gerade dabei, mit ihrer Hilfe in die Füh­rungs­ebenen vor­zu­dringen. Ein lau­fendes Ver­bots­ver­fahren würde diese jah­re­lange Infil­tration jedoch zwangs­läufig beenden oder zumindest massiv ein­schränken – und das mög­li­cher­weise über Jahre hinweg, solange das Ver­fahren beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt läuft.

Sollte die AfD ein solches Ver­fahren über­stehen und nicht ver­boten werden, müsste der Ver­fas­sungs­schutz bei seinen V‑Leuten fak­tisch von vorne beginnen. Genau diese Aussage löste bei Beatrix von Storch scharfe Kritik aus. Bei X schreibt die AfD-Vizechefin:

“Die WELT zitiert interne Quellen aus dem Ver­fas­sungs­schutz: “Sollte die AfD ein solches Ver­fahren ohne Verbot über­stehen, müsste der Ver­fas­sungs­schutz bei den V‑Leuten von vorn anfangen.”
Total irre: Selbst wenn das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt der AfD attes­tiert eine legitime Partei zu sein, wollen die einfach weiter machen. Denen geht es nicht um die Ver­fassung, denen geht es darum, die Oppo­sition kaputt zu machen, komme was wolle.”

Agent Pro­vo­ca­teurs oder echte Funk­tionäre? Die Grenzen verschwimmen

Bei so vielen ein­ge­schleusten Kräften stellt sich zwangs­läufig die Frage: Wie viele der als „pro­ble­ma­tisch“ oder „ver­fas­sungs­feindlich“ ein­ge­stuften Äuße­rungen, Social-Media-Posts und Stel­lung­nahmen stammen eigentlich von echten AfD-Mit­gliedern – und wie viele sind gezielte Pro­vo­ka­tionen, gesteuert vom Ver­fas­sungs­schutz selbst? Der Ver­dacht liegt nahe, dass ein Teil der dis­kre­di­tie­renden Aus­sagen bewusst pro­du­ziert wird, um die Partei gesell­schaftlich zu beschä­digen und sie ver­botsreif erscheinen zu lassen.

Ver­fas­sungs­schutz: Noch nicht genug belas­tendes Material – also weitermachen

Zugleich gibt es in den Behörden erheb­liche Zweifel, ob die bisher gesam­melten „Belege“ die hohen ver­fas­sungs­recht­lichen Hürden für ein Verbot über­haupt erfüllen würden. Das erklärt die Panik vor einem zu frühen Ver­bots­ver­fahren: Man hat offenbar noch nicht genug, um vor Gericht zu bestehen. Deshalb soll die Infil­tration wei­ter­laufen – idea­ler­weise bis hinein in Spit­zen­po­si­tionen. Dort könnten V‑Leute dann mit wei­teren kri­tik­wür­digen Äuße­rungen das Material liefern, das bisher fehlt.

Das wahre Ziel: Oppo­sition zer­schlagen mit den Waffen von “Unsere Demokratie”

Was als Schutz der frei­heitlich-demo­kra­ti­schen Grund­ordnung ver­kauft wird, ent­puppt sich zunehmend als gezielter Kampf gegen die stärkste Oppo­si­ti­ons­kraft. Selbst ein Frei­spruch durch das höchste Gericht würde die Beob­achtung nicht stoppen – im Gegenteil: Man will unver­mindert wei­ter­machen, komme was wolle. Das ist kein Ver­fas­sungs­schutz mehr. Das ist ein poli­tisch wei­sungs­ge­bun­dener Oppositionszerstörungsdienst.

Zuerst erschienen bei freiewelt.net.

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