Die Lage ist so schlecht, dass sogar Merz selbst es zugeben musste. Er räumte ein, dass die Maßnahmen seiner Regierung nicht ausgereicht haben, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands spürbar zu verbessern. Die Wiederbelebung des Wirtschaftswachstums sei nun die oberste Priorität seiner Regierung für das Jahr 2026, erklärte er.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat in einem Brief an die Abgeordneten seiner schwarz-roten Koalition (CDU/CSU und SPD) gewarnt, dass die Lage der deutschen Wirtschaft in einigen Bereichen “sehr kritisch” sei [siehe Berichte “Bloomberg” und “Deutschlandfunk”].
Merz gibt zu, dass die Maßnahmen seiner Politik nicht ausgereicht haben

Merz gibt vor, sich nun um hauptsächlich um das Wirtschaftswachstum kümmern zu wollen
Merz erklärte, die Wiederbelebung des Wirtschaftswachstums sei die oberste Priorität seiner Regierung für das Jahr 2026. Dazu müsse man sich auf “die richtigen politischen und gesetzlichen Entscheidungen” konzentrieren, um die Standortbedingungen grundlegend zu verbessern – insbesondere durch Senkung hoher Arbeitskosten, Energiekosten, Bürokratie und Steuerlasten.
Trotz bereits eingeleiteter Reformen und eines milliardenschweren, schuldenfinanzierten Infrastrukturfonds stagniere die Wirtschaft weiter, Wachstumsprognosen für 2026 liegen bei unter 1 Prozent.
Will Merz mit dem Brief an die Abgeordneten Spannungen in der Koalition begegnen?
Der Brief ist Teil eines Versuchs, die Regierung nach einem schwierigen ersten Jahr neu auszurichten, inklusive Personalwechseln im Kanzleramt. Gleichzeitig drohen Spannungen in der Koalition, da CDU-Vorschläge wie Rentenreform, Unternehmenssteuererleichterungen und Sozialkürzungen auf Widerstand der SPD stoßen – vor dem Hintergrund anstehender Landtagswahlen und wachsendem Druck durch die AfD.
Merz meint: Deutschland sei nicht Opfer äußerer Umstände, sondern könne die meisten Probleme selbst lösen. Nun denn, Herr Merz, wir warten auf ihre Vorschläge!
Der Artikel erschien zuerst bei freiewelt.net.

























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