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US-Finanz­mi­nister: Bis zu 10 Prozent des US-Haus­halts werden durch Ver­schwendung, Betrug und Miss­brauch gestohlen — Trumps Kampf gegen Betrug und Ver­schwendung von Steuergeldern

US-Finanz­mi­nister Scott Bessent prangert an, dass jährlich bis zu 10 Prozent des US-Bun­des­haus­halts durch Miss­brauch, Kor­ruption, Betrug und Ver­schwendung sowie für sinnlose Pro­jekte ver­loren gehen. Er fordert, strenge Maß­nahmen dagegen zu ergreifen, damit das Geld für wich­tigere Dinge ver­wendet werden kann.

Der US-Finanz­mi­nister Scott Bessent hat in einem kürz­lichen Interview alar­mie­rende Zahlen zum Verlust von Steu­er­geldern durch Ver­schwendung, Betrug und Miss­brauch vor­gelegt. Laut Bessent werden jährlich zwi­schen fünf und zehn Prozent des gesamten Bun­des­haus­halts durch solche Prak­tiken ver­geudet [siehe Bericht “New York Post”].

Er fordert dringend, Maß­nahmen gegen diese Ver­luste zu ergreifen. Der Minister schlägt vor, dass die Ein­spa­rungen durch die Bekämpfung dieses Pro­blems genutzt werden könnten, um wichtige Inves­ti­tionen wie eine Erhöhung des Ver­tei­di­gungs­budgets zu finan­zieren, ohne zusätz­liche Schulden aufzunehmen.

Hin­ter­grund zu Scott Bessents Aussagen

Scott Bessent, der als Finanz­mi­nister unter Prä­sident Donald Trump dient, machte diese Ent­hül­lungen in einem Interview mit dem Jour­na­listen Chris­topher Rufo. Bessent betonte, dass der Verlust an Steu­er­geldern nicht nur ein finan­zi­elles Problem dar­stellt, sondern auch die nationale Sicherheit beein­trächtigt. Er verwies auf die Not­wen­digkeit, den Ver­tei­di­gungs­haushalt um 500 Mil­li­arden Dollar zu erhöhen, um jah­re­lange Ver­nach­läs­si­gungen aus­zu­gleichen. Durch die Redu­zierung von Betrug und Ver­schwendung könne dies ohne weitere Schul­den­auf­nahme rea­li­siert werden. Das Interview fand im Kontext wach­sender Bedenken über die Effi­zienz der Bun­des­aus­gaben statt.

Der Bericht des Government Accoun­ta­bility Office

Der Government Accoun­ta­bility Office hat geschätzt, dass der US-Bun­des­re­gierung jährlich zwi­schen 233 Mil­li­arden und 521 Mil­li­arden Dollar durch Betrug ver­loren gehen. Diese Schätzung berück­sichtigt ver­schiedene Risi­ko­um­felder in Bun­des­pro­grammen. Der Bericht hebt hervor, dass keine Bereiche der Regierung vor Betrug sicher sind und dass die tat­säch­lichen Ver­luste mög­li­cher­weise höher aus­fallen, da nicht alle Fälle ent­deckt werden.

Seit 2003 haben unan­ge­messene Zah­lungen, die teil­weise auf Betrug zurück­zu­führen sind, die Steu­er­zahler etwa 2,8 Bil­lionen Dollar gekostet. Diese Zahlen unter­mauern Bessents Behauptung, dass bis zu zehn Prozent des Haus­halts betroffen sind.

Das Min­nesota-Betrugs­skandal als Beispiel

Ein pro­mi­nentes Bei­spiel für den umfang­reichen Betrug ist der Skandal in Min­nesota, wo seit 2018 schät­zungs­weise neun Mil­li­arden Dollar aus Wohl­fahrts­pro­grammen gestohlen wurden. Hier haben Gruppen gefälschte Non-Profit-Orga­ni­sa­tionen gegründet, um den Staat für Dienst­leis­tungen wie Kin­der­be­treuung und Ernäh­rungs­hilfe abzu­rechnen, ohne diese tat­sächlich zu erbringen.

Der größte bekannte Fall aus der COVID-19-Zeit ist die Orga­ni­sation Feeding Our Future, die über 250 Mil­lionen Dollar unter­schlagen hat. Bislang wurden 98 Per­sonen ange­klagt, und die Bun­des­re­gierung hat eine lan­des­weite Unter­su­chung angekündigt.

Finanz­mi­nister Bessent hat Min­nesota als Aus­gangs­punkt für eine breitere Prüfung genutzt und Maß­nahmen wie Whist­le­b­lower-Pro­gramme und eine Redu­zierung inter­na­tio­naler Über­wei­sungen angekündigt.

Die Trump-Admi­nis­tration hat zudem 129 Mil­lionen Dollar an Food-Stamp-Finan­zie­rungen für Min­nesota ein­ge­froren, um weitere Miss­bräuche zu verhindern.

Reak­tionen aus Politik und Öffentlichkeit

Die Ent­hül­lungen haben in der Öffent­lichkeit und auf Platt­formen wie X zu inten­siven Dis­kus­sionen geführt. Vize­prä­sident JD Vance hat eine neue Position im Jus­tiz­mi­nis­terium ein­ge­richtet, um Betrug lan­desweit zu bekämpfen, und betont, dass das Problem nicht auf Min­nesota beschränkt sei. Prä­sident Trump hat den Skandal genutzt, um für ein 1,5 Bil­lionen Dollar schweres Mili­tär­budget zu werben, das durch Ein­spa­rungen finan­ziert werden könnte. Auf X teilen Nutzer Berichte über weitere Vor­fälle, wie mut­maß­liche Bestechung von Juroren in Min­nesota-Fällen oder Vor­würfe gegen lokale Politiker.

Kri­tiker werfen der vor­he­rigen Admi­nis­tration unter Gou­verneur Tim Walz in Min­nesota vor, den Betrug igno­riert zu haben.Auswirkungen auf die US-Wirt­schaft und Poli­tikDie Ver­luste durch Betrug belasten den US-Haushalt erheblich, ins­be­sondere ange­sichts eines Defizits von 1,8 Bil­lionen Dollar im Fis­kaljahr 2025 und Zins­zah­lungen von 970 Mil­li­arden Dollar auf eine Staats­schuld von 38 Bil­lionen Dollar. Bessent argu­men­tiert, dass eine effektive Betrugs­be­kämpfung die Mittel für prio­ri­sierte Aus­gaben frei­setzen könnte, ohne Steuererhöhungen.

Der Internal Revenue Service schätzt zudem eine Steu­er­lücke von 606 Mil­li­arden Dollar im Jahr 2022, was das Problem weiter verschärft.

Die Trump-Admi­nis­tration plant eine lan­des­weite Über­prüfung, beginnend in blau regierten Staaten, um Trans­parenz und Ver­ant­wortung zu fördern. Lang­fristig könnte dies zu Reformen in der Haus­halts­führung führen und das Ver­trauen der Steu­er­zahler stärken.

Aus­sagen von Finanz­mi­nister Scott Bessent mar­kieren Wen­de­punkt in der Debatte über die Inte­grität des US-Haushalts

Mit geschätzten Ver­lusten von Hun­derten Mil­li­arden Dollar jährlich wird die Not­wen­digkeit für strengere Kon­trollen und prä­ventive Maß­nahmen deutlich. Der Fokus auf Skandale wie in Min­nesota könnte zu umfas­senden Reformen führen, die nicht nur Geld sparen, sondern auch die Effi­zienz der Regierung ver­bessern. Es bleibt abzu­warten, ob die ange­kün­digten Unter­su­chungen und Pro­gramme die ver­spro­chenen Ergeb­nisse bringen und ob sie poli­tische Unter­stützung über Par­tei­grenzen hinweg finden.

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