Ein Beitrag von Vera Wagner.
Wenn mir Geschichten aus dem medizinischen Alltag in Deutschland zugetragen werden, fühle ich mich manchmal wie eine, die auszog, das Fürchten zu lernen. Da ist der Mediziner, der in seiner eigenen Praxis kollabiert und seine Mitarbeiterinnen anfleht, nicht den Notarzt zu rufen, weil er halluzinogene Substanzen eingenommen hat. Da ist die Geschichte einer Ärztin, die eine Nacht lang versucht, den Darmverschluss ihres Mannes mit natürlichen Methoden zu lösen, um eine Einlieferung in die Klinik zu verhindern, wo man ihm ein Stück Darm entfernt hätte. Da ist die krebskranke Frau, die keine klassische Tumortherapie machen möchte, nach einem Oberschenkelhalsbruch jedoch dazu gezwungen wird – andernfalls wird ihr die dringend notwendige Operation verweigert. Nun schluckt sie Zytostatika; aus meiner Sicht Erpressung und unterlassene Hilfeleistung. Der Fall, über den ich nun näher berichten werde, wirkt wie ein Alptraum, an dessen Ende zum Glück ein Happy End steht.

Leon Erhard gefriert das Blut in den Adern, er ist schockiert. Fragt, wer diese Operation durchführen würde. „Ich“, antwortet der Arzt und bittet eine Mitarbeiterin, schon mal Beispiele von Metallnasen zu googeln. „Wollen Sie sich die Bilder nicht mal anschauen?“ Der Patient verzichtet. „Ich habe 52 Jahre mit Würde gelebt. Ich möchte das nicht.“ Fluchtartig verlässt er die Klinik, draußen ruft er seine Frau an. „Perverse Verbrecher!“, ist ihre entsetzte Reaktion. Er hat kaum aufgelegt, da erreicht ihn der Anruf des Arztes, der sich für sein groteskes Vorgehen entschuldigt. Eine Immuntherapie sei auch eine Therapie-Option. Er fügt hinzu: „Hier bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt.“ „Ich werde Sie in fünf Jahren mit meiner Nase besuchen.“, antwortet Leon Erhard.
Als ich diese unglaubliche Geschichte höre, tauchen vor meinem inneren Auge grausige Bilder von Verstümmelungsstrafen im Mittelalter auf. Nasenverstümmelungen sah das von Kaiser Leo III. im 8. Jahrhundert eingeführte „Gesetzbuch bei Ehebruch“ vor. Die Verstümmelungsstrafen wurden von ihm mit dem Argument gerechtfertigt, dass sie gegenüber der eigentlich angebrachten Todesstrafe eine Milderung darstellten.
Was hätte eine Nasen-Amputation für Leon Erhard bedeutet? Verstümmelung wie im tiefsten Mittelalter! Unermessliches körperliches und seelisches Leid. Berufsunfähigkeit als Architekt, denn bei dem Eingriff hätte er nicht nur seine Nase verloren, sein rechtes Auge wäre erblindet, räumliches Sehen also nicht mehr möglich gewesen. In weiser Voraussicht hatte Leon Erhard schon vor dem Termin in der „Horrorklinik“ beschlossen, sich eine Zweitmeinung einzuholen – im Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern. Dort stellt er sich am 4. Juli vor, am 11. Juli wurde der Tumor minimal-invasiv aus der Nase entfernt. Gemäß den Leitlinien wurde ihm eine anschließende Strahlentherapie empfohlen, die Leon Erhard nicht in Anspruch nahm. Nach dem Motto „das Beste aus zwei Welten“ beschließt er, schul- und komplementärmedizinische Methoden zu kombinieren.

Im Rahmen des „individuellen Heilversuches“ empfiehlt Dr. Treise ein Behandlungskonzept, das auf drei Säulen basiert:
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Pharmakologische Therapie (u.a. Ivermectin, Artemisin, Weihrauch, diverse Öle)
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Frequenztherapie mit dem Rife-Gerät, weil dadurch das gesamte Gewebe durchdrungen wird und frei zirkulierende Tumorzellen eliminiert werden.
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Stärkung des Immunsystems durch die Inhalation von Wasserplasma, das dank seiner hohen Energieverfügbarkeit oxidativen Stress reduziert. Schon der Medizinnobelpreisträger Dr. Otto Warburg hatte erkannt: „Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu existieren. Nicht einmal Krebs.“ Dr. Treises Tumorpatienten inhalieren bis zu 4 Stunden täglich Wasserplasma, nach seinen Angaben vertragen sie es gut.
Nach vier Wochen Therapie im „Sauerstoffzentrum Nordost“ sieht bei der Nachkontrolle alles perfekt aus. Leon Erhard ist froh, dass er sich nicht auf den ersten schaurigen „Therapie“-Vorschlag eingelassen hat – die Amputation seiner Nase. Er ist nicht entstellt, hat sein Augenlicht behalten, kann ein menschenwürdiges Leben führen und seinen Beruf weiter ausüben. 14.000 Euro hat ihn der einmonatige Aufenthalt in der Tagesklinik gekostet, eine Investition in seine Heilung und ein Leben in Würde, die Leon Erhard nicht bereut; dennoch kämpft er um eine Erstattung der Kosten durch seine Krankenkasse – aus Prinzip. Eine Verstümmelung und eine in seinem Fall völlig sinnlose konventionelle Tumortherapie hätte sie bezahlt, ohne mit der Wimper zu zucken. Wir alle wissen: Klassische Krebstherapien kosten bis zu 20.000 Euro pro Zyklus bzw. Monat – oft noch mehr. Dagegen war die Behandlung im Sauerstoffzentrum ein Schnäppchen – und im Gegensatz zur klassischen Therapie von Erfolg gekrönt.
Ein 
https://www.sauerstoffzentrum-nordost.de/
Um seinen Genesungsprozess weiter zu unterstützen, trinkt Leon Erhard übrigens Meerwasser. 😊

























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