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DARPA plant, mit­hilfe von Licht neue DNA und RNA in lebenden Zellen zu schreiben (Video)

„Mas­sen­loser Infor­ma­ti­ons­transfer“ gene­ti­scher Anwei­sungen „für die nationale Sicherheit“.

Die Defense Advanced Research Pro­jects Agency (DARPA) ver­folgt ein Bio­tech­no­lo­gie­pro­gramm, das die Erzeugung neuer DNA und RNA in lebenden Zellen unter Ver­wendung von Licht als ein­zigem Input ermög­lichen soll.

Das Pro­gramm mit dem Namen Gene­rative Opto­ge­netics (GO) wird vom Bio­lo­gical Tech­no­logies Office der DARPA entwickelt.

In Ent­würfen von Aus­schrei­bungs­un­ter­lagen, die auf SAM.gov ver­öf­fent­licht sind , beschreibt DARPA GO als ein Vor­haben, das den „mas­sen­losen Infor­ma­ti­ons­transfer“ gene­ti­scher Anwei­sungen ermög­lichen und eine direkte Schnitt­stelle zwi­schen Com­putern und lebenden Zellen her­stellen soll.

Die Tech­no­logie wirft neue Fragen darüber auf, wie sie als Waffe ein­ge­setzt werden könnte.

Eine solche Fähigkeit – die es ermög­licht, gene­tische Anwei­sungen aus der Ferne zu über­tragen, in Zellen zu schreiben und aus­zu­führen, ohne phy­si­sches gene­ti­sches Material zu liefern – ent­spricht den Eigen­schaften, die his­to­risch mit bio­lo­gi­schen Dual-Use-Tech­no­logien in Ver­bindung gebracht wurden, die auf ihre poten­zielle mili­tä­rische Nutzung hin eva­luiert wurden.

Könnte Licht als Waffe ein­ge­setzt werden, um ohne phy­si­schen Kontakt auf die mensch­liche Mole­kular- oder Genetik einzuwirken?

Gene­tische Sequenzen schreiben, ohne gene­ti­sches Material zu liefern

DARPA erklärt, dass die bestehenden bio­lo­gi­schen Systeme durch ihre Abhän­gigkeit von phy­si­ka­li­schen gene­ti­schen Vor­lagen und Über­tra­gungs­me­cha­nismen ein­ge­schränkt sind. (Die Impf-Mafia: Gift­stoffe als Heil­mittel (Video))

„Keine der derzeit exis­tie­renden Tech­no­logien ermög­licht eine mas­selose Infor­ma­ti­ons­über­tragung, um gene­tische Anwei­sungen an lebende Zellen weiterzugeben.“

Laut der Behörde soll GO diese Ein­schränkung besei­tigen, indem es die optische Über­tragung gene­ti­scher Infor­ma­tionen und deren interne Syn­these in der Zelle ermöglicht.

„GO hat zum Ziel, eine mole­kulare Maschine zu schaffen, die in lebenden Zellen expri­miert werden kann und einen Mecha­nismus zur Umwandlung gene­ti­scher Infor­ma­tionen, die mas­selos über optische Signale über­tragen werden, in die Nukle­in­säu­re­se­quenzen (DNA und/oder RNA) bereitstellt.“

DARPA erklärt weiter, dass diese Fähigkeit Fol­gendes ermög­lichen würde:

„Eine direkte Schnitt­stelle zwi­schen Com­putern, die zur Ent­wicklung gene­ti­scher Sequenzen ver­wendet werden, und lebenden Zellen, die auf diese Sequenzen reagieren.“

DNA und RNA wurden ohne vor­ge­gebene Vorlage geschrieben

Das GO-Pro­gramm zielt explizit auf die vor­la­gen­freie Syn­these ab, eine Fähigkeit, die laut DARPA in der natür­lichen Zell­bio­logie nicht existiert.

„Keiner dieser Pro­zesse ist zur De-novo-Syn­these fähig, da sie alle eine Nukle­in­säu­re­vorlage benötigen.“

GO ver­sucht, diese Anfor­derung zu umgehen:

„GO hat zum Ziel, die Kern­fä­higkeit des NAC für die vor­la­gen­freie DNA- oder RNA-Syn­these so wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, dass optische Signale die Sequenz der vom NAC in einer lebenden Zelle pro­du­zierten Nukle­in­säure bestimmen.“

Dieser Ansatz würde es Zellen ermög­lichen, gene­tische Sequenzen zu syn­the­ti­sieren, ohne vor­handene DNA oder RNA zu kopieren und ohne gene­ti­sches Material von außerhalb der Zelle aufzunehmen.

Ein „Nukle­in­säure-Com­piler“ in lebenden Zellen

DARPA bezeichnet das Kern­system als Nucleic Acid Com­piler (NAC).

„Das DARPA GO-Pro­gramm hat zum Ziel, einen Pro­te­in­komplex zu ent­wi­ckeln, der hier als Nukle­in­säure-Com­piler (NAC) bezeichnet wird und in lebenden Zellen expri­miert werden kann.“

Der erklärte Zweck des NAC besteht darin, dem End­be­nutzer Fol­gendes zu ermöglichen:

„Gene­tische Anwei­sungen werden ohne Vorlage in diese Zellen pro­gram­miert, indem nichts anderes als Licht ver­wendet wird, um die gene­tische Infor­mation in die Zellen zu übertragen.“

DARPA beschreibt dies als Ermög­li­chung gene­ti­scher Pro­gram­mierung mit Eigen­schaften, die typi­scher­weise mit digi­talen Sys­temen in Ver­bindung gebracht werden.

Ein­zel­zel­l­auf­lösung und sequen­tielle gene­tische Umschreibung

Laut DARPA sollen GO-Tech­no­logien eine präzise Kon­trolle darüber ermög­lichen, wo und wann gene­tische Anwei­sungen geschrieben werden.

„Die auf GO ent­wi­ckelte Tech­no­logie wird eine bei­spiellose Kon­trolle über das Zell­ver­halten ermög­lichen, indem sie die gene­tische Pro­gram­mierung mit räum­licher Auf­lösung auf Ein­zel­zel­l­ebene, zeit­licher Prä­zision zur sequen­zi­ellen Über­mittlung ver­schie­dener Bot­schaften an eine Zelle und die ska­lierbare, fern­ge­steuerte Ver­breitung gene­ti­scher Anwei­sungen ermöglicht.“

DARPA ver­langt außerdem, dass die im Rahmen von GO ent­wi­ckelten Systeme in der Lage sein müssen, wie­derholt neue gene­tische Sequenzen in die­selbe Zelle zu schreiben.

„Erfolg­reiche Tech­no­logien, die auf GO basieren, sollten die sequen­tielle Über­tragung meh­rerer gene­ti­scher Sequenzen mit kurzer Latenz an die­selbe Zelle ermöglichen.“

Das Pro­gramm legt ein Reset-Fenster fest:

„Weniger als 1 Stunde, um das GO-System zwi­schen Schreib­vor­gängen zurückzusetzen.“

Voll­ständige Gen­se­quenzen, die in vivo geschrieben wurden

Die Mei­len­steine ​​von DARPA erfordern die Syn­these voll­stän­diger, funk­ti­ons­fä­higer gene­ti­scher Sequenzen in lebenden Zellen.

„Letzt­endlich werden die GO-Anwender einen NAC ent­wi­ckeln und demons­trieren, der in der Lage ist, voll­ständige Nukle­in­säu­re­se­quenzen zwi­schen 3 und 6 kb in vivo (d. h. in einer lebenden Zelle) zu synthetisieren.“

DARPA legt fest, dass diese Sequenzen in der Lage sein müssen, das Zell­ver­halten zu beeinflussen:

„Lange, kodie­rende Nukle­in­säu­re­se­quenzen, die der Modu­lation zel­lu­lärer Funk­tionen dienen.“

Feh­ler­kor­rektur ist optional

Trotz der Kom­ple­xität und Länge der betref­fenden Sequenzen benötigt DARPA keine Feh­ler­kor­rektur als grund­le­gende Fähigkeit.

„For­schungsziel 2 (RO2): Feh­ler­ver­meidung – OPTIONAL.“

DARPA räumt ein, dass die Feh­ler­raten mit der Sequenz­länge zunehmen:

„Eine Ver­län­gerung der Sequenz erhöht die Wahr­schein­lichkeit, dass die syn­the­ti­schen Sequenzen Fehler enthalten.“

Die Behörde weist darauf hin, dass der durch die Feh­ler­fil­terung bedingte Ertrags­rückgang durch eine Erhöhung der Expres­si­ons­stärke des Systems kom­pen­siert werden kann.

„Jeg­liche Ertrags­ein­bußen könnten durch eine Erhöhung der Expres­si­ons­stärke von NAC-Pro­teinen im Zell­or­ga­nismus kom­pen­siert werden.“

Rahmen und Ein­satz­kontext der natio­nalen Sicherheit

DARPA ordnet GO in einen natio­nalen Sicher­heits­rahmen ein und nicht in einen rein biomedizinischen.

„Syn­the­tische DNA und RNA sind essen­tielle Moleküle für Tech­no­logien, die kri­tische globale und nationale Sicher­heits­her­aus­for­de­rungen angehen.“

Die Behörde nennt außerdem Ein­satz­um­ge­bungen, in denen die phy­sische Lie­ferung bio­lo­gi­scher Mate­rialien als unprak­tisch ange­sehen wird.

„Ver­rin­gernde Abhän­gigkeit von fra­gilen Ver­sor­gungs­netzen, die für Fern­ope­ra­tionen nicht mehr tragbar sind.“

GO wird als die Fähigkeit beschrieben, gene­tische Fähig­keiten zu über­tragen, anstatt sie zu transportieren.

Fazit

Das DARPA-Pro­gramm für gene­rative Opto­ge­netik beschreibt ein System, in dem gene­tische Sequenzen digital ent­worfen, optisch über­tragen und in lebenden Zellen syn­the­ti­siert werden, ohne dass DNA oder RNA zuge­führt werden müssen.

Das Pro­gramm wird im Rahmen eines natio­nalen Sicher­heits­mandats ent­wi­ckelt, wobei der Schwer­punkt auf Fern­steuerung, Ska­lier­barkeit und redu­zierter Abhän­gigkeit von phy­si­scher Logistik liegt.

In den DARPA-Doku­menten wird GO als eine nationale Sicher­heits­funktion zur Fern­über­tragung und Aus­führung gene­ti­scher Anwei­sungen in lebenden Zellen dar­ge­stellt – eine Tech­no­lo­gie­klasse, die tra­di­tionell in die Dis­kus­sionen um bio­lo­gische Risiken mit dop­peltem Ver­wen­dungs­zweck fällt.

Quellen: PublicDomain/substack.com am 07.01.2026

Zuerst erschienen bei pravda-tv.com.

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