Gastkommentar von Regine F.
(Ehemaliges Sektenmitglied)

Ich weiß, dass das auch heute noch weiterhin praktiziert wird und sich die Täter sehr sicher fühlen, da man hinter einer solch strenggläubigen Fassade so etwas niemals vermuten würde.
Bis vor kurzem dachte ich, dass mein „Fall“ ein perverser Einzelfall ist, doch so langsam erinnern und öffnen sich immer mehr Opfer der Versammlung.
Diese werden natürlich durch Fehlinformationen und Lügen, die über sie verbreitet werden, soweit unglaubwürdig gemacht, da jahrelange Symptome, die ganz klar auf Missbrauch hinweisen, dafür genutzt werden, um zu sagen: „Die/Der war ja schon immer komisch, glaub der/dem bloß nicht!“
Ich wünschte, ich wäre so kreativ wie meine Verleumder.
Was ich schon alles getan haben soll… ich lache da mittlerweile drüber.
Aber ihr macht mir keine Angst mehr und ich werde nicht eher Ruhe geben, bis jeder einzelne Täter und Täterin gefunden und verurteilt wurde.
Ich habe kürzlich das Buch „Hardcore Kindersatanismus Band 3“ gelesen und bis auf den Kannibalismus deckt sich alles (leider wirklich alles) exakt mit Opferberichten der Versammlung.
Hinter der hochheiligen und sehr abgeschotteten Fassade (typisch für eine Sekte übrigens!) verbirgt sich nichts anderes als ein satanischer Kult.
Viele Anhänger dieser Sekte wissen das nicht und denken wirklich, dass sie brav den lieben Gott anbeten, während in den Nächten die Hölle ausbricht. Und dabei werden sowohl Kinder zuhause als auch in Gruppen vergewaltigt, gefoltert, konditioniert.

Man kann allerdings nur bedingt auf einen Menschen zugreifen. Man kann mit Gewalt und Drogen einiges an Erinnerungen „auslöschen“, aber viele von uns Betroffenen haben einen sehr starken Überlebenswillen.
Und wir schließen uns zusammen.
Und wir schweigen nicht länger!
Denn wir erinnern uns sehr genau!
Uns wurde immer von der „bösen Welt da draußen“ berichtet, während das Böse mitten unter uns war und immer noch ist!
Macht die Augen auf und wacht auf!
Das hier ist meine ganz persönliche Kriegserklärung!
Der Artikel erschien zuerst bei guidograndt.de.

























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