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Hol­lywood nimmt UFOs plötzlich ernst, kon­kur­rie­rende „Disclosure“-Projekte sind in Arbeit

Ein „his­to­risch ver­an­kerter“ Roswell-Film ist in Planung, während Fil­me­macher von Steven Spielberg bis Joseph Kos­inski kom­mende UAP-Filme anpreisen: „Dieser Film wird die Leute umhauen.“

In Hol­lywood hat sich still und leise ein neues Trend­genre ent­wi­ckelt: der ernste UFO-Film.

Eine Flut von Pro­jekten im Bereich der Spiel­filme und Doku­men­tar­filme beschäftigt sich mit dem Thema uniden­ti­fi­zierter Flug­ob­jekte (UAPs), dar­unter auch Pres­ti­ge­pro­jekte von Steven Spielberg und Top Gun: Maverick-Regisseur Joseph Kosinski.

Während Filme über Raum­schiffe und Außer­ir­dische so alt sind wie das Fil­me­machen selbst, wird diese Welle stark von aktu­ellen Ereig­nissen in der realen Welt beein­flusst – einem viel­leicht bei­spiel­losen Interesse der Medien, der Gesetz­geber und der Öffent­lichkeit an Videos und Dis­kus­sionen über unbe­mannte Luft­fahr­zeuge (UAPs), was unter anderem Anhö­rungen im Kon­gress, das Auf­treten von Whist­le­b­lowern in der Regierung und die Ver­öf­fent­li­chung von viel dis­ku­tiertem Film­ma­terial der Marine von Objekten, die nach Ansicht einiger die Gesetze der Physik außer Kraft setzen, umfasst.

Die Wahrheit hat sich also von etwas, das „da draußen“ war, zu etwas gewandelt, das sich gleich um die Ecke anfühlt.

Das neueste Projekt: Pro­duzent und Pod­caster Bryce Zabel (Dark Skies, Taken) hat gemeinsam mit UTA einen Film ent­wi­ckelt, der als die bisher fun­dier­teste und his­to­risch am besten doku­men­tierte Aus­ein­an­der­setzung mit dem Roswell-Vorfall von 1947 ange­kündigt wird. Sylvain White (The Boys, Fargo) wird Regie führen.

Der Film „Uniden­tified“ erzählt eine auf wahren Bege­ben­heiten beru­hende Geschichte, die sich über drei Zeit­ebenen erstreckt: den berüch­tigten Vorfall von 1947, als die US-Luft­waffe die Bergung einer „flie­genden Scheibe“ ver­kündete – und diese Behauptung kurz darauf wieder zurücknahm; eine Erzählung aus den 1990er-Jahren, die sich auf die fie­ber­hafte Suche der Roswell-Ermittler nach Zeu­gen­aus­sagen kon­zen­triert; und ein Mordfall in der Gegenwart, der mys­te­riöse Todes­fälle im Zusam­menhang mit dem Vorfall unter­sucht. (Kon­gress­ab­ge­ord­neter mit höchster Geheim­hal­tungs­stufe ent­larvt Mond­lan­dungs-Schwindel: „Gedreht in einem Hol­lywood-Studio“ (Video))

Im Mit­tel­punkt des Films stehen der Atom­phy­siker Stanton Friedman und der Autor Donald Schmitt, die ver­suchten, die Wahrheit hinter der Geschichte auf­zu­decken. Der Film basiert teil­weise auf dem Buch „Witness to Roswell“, das Schmitt zusammen mit Thomas Carey verfasste.

„Roswell fühlt sich nicht mehr wie Folklore an – es fühlt sich an wie eine unvoll­endete Ange­le­genheit“, sagt Zabel, der gerade einen iHeart-Podcast zum Thema UAP mit dem Titel „Sound, Light & Fre­quency“ gestartet hat. „Anstatt Roswell als Teil der Pop­kultur zu betrachten, behandelt unser Gesamt­paket – Drehbuch, Regie, Rechte – es wie einen Tatort.

Dies ist kein Film über kleine grüne Männchen. Es geht darum, was mit gewöhn­lichen Men­schen pas­siert, wenn das Unmög­liche in ihr Leben bricht. Diese beiden For­scher sind ame­ri­ka­nische Helden, die nie auf­gaben und Hun­derte von Zeugen dieses Ereig­nisses fanden.“

Und dann sind da noch die Schwer­ge­wichte, die sich in dieses Thema ein­mi­schen: Spielberg hat seinen Uni­versal-Film „Dis­closure Day“ her­aus­ge­bracht, der die welt­weite Panik und den gesell­schaft­lichen Umbruch the­ma­ti­siert, nachdem die Menschheit unwi­der­legbare Beweise für die Existenz von Außer­ir­di­schen erhalten hat. Jerry Bruck­heimer pro­du­ziert für Apple Ori­ginal Films einen UFO-Thriller unter der Regie von Kos­inski („Top Gun: Maverick“), der als „UFO-Version von ‚Die Unbe­stech­lichen‘“ beschrieben wird.

Der ehe­malige Whist­le­b­lower David Grusch, der im US-Kon­gress UAPs ent­larvte, ist als Berater für Kos­inskis Film enga­giert. Sogar ein neues „Akte X“ ‑Reboot ist für Hulu in Arbeit, mit Ryan Coogler, dem Dreh­buch­autor und Regisseur von „Sinners“.

„Dieses Thema ist fas­zi­nierend, und es hat Spaß gemacht, Leute zu finden, die sich wirklich dafür begeistern, denn man kann sich darin völlig ver­lieren, wenn man mit den­je­nigen spricht, die mit­tendrin stecken“, sagte Kos­inski dem Hol­lywood Reporter. „Es gibt so viele Infor­ma­tionen, die noch nicht öffentlich sind. Dieser Film wird die Leute umhauen.“

Manche waren ange­sichts der Ereig­nisse in der realen Welt bereits etwas ver­blüfft – oder zumindest ratlos. Im ver­gan­genen Jahr sorgte der viel­be­achtete Doku­men­tarfilm „The Age of Dis­closure“ von Fil­me­macher Dan Farah für Aufsehen.

Darin kamen 34 amtie­rende und ehe­malige Regie­rungs­beamte zu Wort, die über unbe­mannte Luft­fahr­zeuge (UAPs) sprachen. Der Film brach Berichten zufolge den Prime-Video-on-Demand-Rekord für den umsatz­stärksten Doku­men­tarfilm aller Zeiten, als er im November ver­öf­fent­licht wurde.

In den letzten zwei Wochen sorgte Barack Obama weltweit für Schlag­zeilen, als er bei­läufig sagte, Außer­ir­dische seien „real“ – bevor er klar­stellte, dass er damit meinte, dass Außer­ir­dische wahr­scheinlich irgendwo im Uni­versum exis­tieren. Seine Äußerung ver­an­lasste Donald Trump zu einer empörten Reaktion, indem er behauptete, Obama habe geheime Infor­ma­tionen preis­ge­geben. Dar­aufhin kün­digte der Prä­sident am 20. Februar an, Akten zu UFOs/UAPs freizugeben.

„Der Zeit­geist dreht sich momentan um die Frage nach der Rea­lität von UFOs und unbe­mannten Flug­ob­jekten“, sagt Zabel. „Ich denke, wir erleben immer mehr solcher Pro­jekte, weil den Men­schen jetzt zum ersten Mal bewusst wird, dass es sich um eine ernst­zu­neh­mende Ange­le­genheit handelt und nicht um Spinnerei.

Man könnte sich keine zwei Prä­si­denten vor­stellen, die unter­schied­licher sind als Obama und Trump, und doch ziehen beide die Mög­lichkeit in Betracht, dass das real ist. Und bei Obama ist es sehr ähnlich wie bei der Roswell-Affäre – man sagt die Wahrheit und muss sie dann wieder zurückkaufen.“

Als Nächstes erscheint Spiel­bergs „Dis­closure Day“ am 12. Juni. Spielberg ist seit Beginn seiner Kar­riere vom UFO-Thema fas­zi­niert, und sein Klas­siker „Unheim­liche Begegnung der dritten Art“ von 1977 gilt vielen noch immer als die packendste Ver­filmung des Themas.

In einem Making-of-Video zu „Dis­closure Day“ sagte Spielberg: „Die Fragen der Men­schen, was nicht nur am Himmel, sondern auch in unserer Welt, in unserer Rea­lität vor sich geht, haben ein kri­ti­sches Ausmaß erreicht und fas­zi­nieren die Men­schen zutiefst: Sind wir allein oder nicht? Und wenn jemand weiß, dass wir nicht allein sind, warum hat man es uns nicht gesagt?“

Spiel­bergs Film hat auf­grund seines Slogans („Alles wird ent­hüllt“) und der Ähn­lichkeit seines Titels mit dem Doku­men­tarfilm „The Age of the Dis­closure“ online Ver­schwö­rungs­theorien ausgelöst.

Ver­ein­facht gesagt: Manche glauben, der Doku­men­tarfilm und der „Dis­closure Day“ seien Teil einer koor­di­nierten Aktion von Regierung und Hol­lywood, um die Menschheit auf die baldige Ent­de­ckung außer­ir­di­schen Lebens vor­zu­be­reiten. Dass Farah an Spiel­bergs „Ready Player One“ als Pro­du­zentin beteiligt war, hat diese Spe­ku­la­tionen zusätzlich ange­heizt, und die Gerüchte haben seit den viralen Äuße­rungen von Obama und Trump noch einmal richtig Fahrt aufgenommen.

Es ist unklar, ob diese Ver­wirrung um Spiel­bergs Film dessen Ein­spiel­ergeb­nisse positiv oder negativ beein­flussen wird (Uni­versal lehnte eine Stel­lung­nahme zum Mar­keting des Films ab).

Um es klar­zu­stellen: Es gibt zahl­reiche Berichte, die die These, dass unbe­mannte Flug­ob­jekte außer­ir­di­schen Ursprungs seien, wider­legen, auch wenn diese weniger Beachtung finden als die Behaup­tungen, es handle sich um Außerirdische.

Ein Artikel des Wall Street Journal vom ver­gan­genen Juni berichtete, dass das Pen­tagon UFO-Mythen gestreut und gefördert habe, um streng geheime Test­flüge hoch­mo­derner Flug­zeuge zu ver­schleiern. Das Pen­tagon hat zudem stets beteuert, in den gemel­deten UFO-Sich­tungen der letzten Jahr­zehnte kei­nerlei Anzeichen außer­ir­di­schen Lebens gefunden zu haben. Auch der neue NASA-Admi­nis­trator Jared Isaacman erklärte kürzlich gegenüber der New York Times, er habe kei­nerlei Beweise – weder geheime noch öffent­liche – dafür gesehen, dass seine Behörde auf außer­ir­di­sches Leben gestoßen sei.

Es gibt UFO-Gläubige, die diese beiden scheinbar wider­sprüch­lichen Ideen mit­ein­ander ver­binden: Die eine, dass die meisten Kugeln, Flug­ob­jekte und Lichter am Himmel in Wirk­lichkeit noch nicht ent­hüllte US-Mili­tär­tech­no­logie sind, die durch Reverse Engi­neering aus (Sie ahnen es schon) der Bergung abge­stürzter außer­ir­di­scher Raum­schiffe – wie dem in Roswell – gewonnen wurde.

Für Farah, der eigenen Angaben zufolge von den Teil­nehmern seines Doku­men­tar­films „Age of Dis­closure“ fest über­zeugt war, gehen die real­welt­liche Ent­hül­lungs­be­wegung und die pop­kul­tu­relle Seite natur­gemäß Hand in Hand.

„Filme haben schon immer dazu bei­getragen, kul­tu­relle Trans­for­ma­tionen ein­zu­leiten und Ver­än­de­rungen zu beschleu­nigen“, sagte Farah. „Ohne den kul­tu­rellen Ein­fluss von Steven Spielberg mit ‚Unheim­liche Begegnung der dritten Art‘ und ‚E.T.‘ würden wir diese außer­ge­wöhn­liche Zeit nicht erleben.

Wir sehen jetzt mehrere Filme über die Existenz außer­ir­di­schen intel­li­genten Lebens, die von der US-Regierung ver­tuscht wird, weil wir im Zeit­alter der Ent­hüllung leben – in dem his­to­ri­schen Moment, in dem wir erfahren, dass wir nicht allein im Uni­versum sind und dass uns die Wahrheit 80 Jahre lang vor­ent­halten wurde.“

Mehr über die gefälschte UFOs lesen Sie im Buch „Der Raum­fahrt-Schwindel

Quellen: PublicDomain/hollywoodreporter.com am 29.04.2026

Zuerst erschienen bei Pravda-tv.com.

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