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Wächter, Nephilim und Hybriden – Alte Mythen als Schlüssel zur modernen UFO-Debatte

Prä­sident Donald Trump kün­digte im Februar 2026 über Truth Social an, dass die Ver­öf­fent­li­chung von Regie­rungs­akten im Zusam­menhang mit UFOs und Uniden­ti­fi­zierten Luft­phä­no­menen sehr bald beginnen werde. Auf einer Ver­an­staltung von Turning Point USA in Phoenix am 17. April 2026 bekräf­tigte er diese Direktive und erklärte, Ver­tei­di­gungs­mi­nister Pete Hegseth sei beauf­tragt worden, die Infor­ma­tionen zu deklas­si­fi­zieren und frei­zu­geben. Die Regierung regis­trierte in diesem Zusam­menhang die Domain war.gov/UFO, die als zen­trale öffent­liche Plattform für alle frei­ge­ge­benen Mate­rialien dienen soll. Diese Ankün­digung mar­kiert einen his­to­ri­schen Wen­de­punkt, da erstmals eine sys­te­ma­tische und öffent­liche Freigabe von Daten zu einem Thema erfolgen soll, das jahr­zehn­telang von Geheim­haltung und Spe­ku­lation geprägt war. (von Jason Mason)

Der Druck zur Offen­legung wurde maß­geblich durch repu­bli­ka­nische Abge­ordnete ver­stärkt. Anna Paulina Luna setzte dem Pen­tagon eine Frist bis zum 14. April 2026, um 46 klas­si­fi­zierte UAP-Videos frei­zu­geben. Tim Bur­chett, Vor­sit­zender des UAP-Kon­gresses, erklärte, die Infor­ma­tionen könnten „die Erde in Brand setzen“ und kri­ti­sierte die Blo­ckade durch nicht gewählte Büro­kraten, die selbst den amtie­renden US-Prä­si­denten auf eine „Need-to-know“-Basis setzten. Das Pen­tagon ver­passte die Frist und nannte bis heute keine neue ver­bind­liche Zeit­angabe. Statt­dessen ver­weist es auf interne Sicher­heits­pro­to­kolle und die Zusam­men­arbeit mit dem Weißen Haus. Kri­tiker sehen darin bewusstes Hin­aus­zögern und eine aktive Blo­ckade der Offen­le­gungs­in­itiative von sen­siblen Informationen.

Das All-domain Anomaly Reso­lution Office (AARO) betonte in seinen bis­he­rigen Berichten, es gebe keine Beweise für außer­ir­dische Tech­no­logie. Die 46 ange­for­derten Videos stammen jedoch aus ver­schie­denen mili­tä­ri­schen Quellen wie Radar­auf­zeich­nungen, Infra­rot­bildern und Mul­ti­sensor-Daten und könnten Objekte zeigen, die nicht durch bekannte Technik erklärbar sind. Würden diese ver­öf­fent­licht, stünden die bis­he­rigen Ergeb­nisse von AARO infrage. Besonders brisant sind Berichte über Vor­fälle wie den Abschuss eines F‑16 über dem Lake Huron im Jahr 2023, bei dem ein unbe­kanntes Objekt ins Visier genommen wurde. Wis­sen­schaftler fordern Zugang zu unbe­ar­bei­teten Roh­daten, um unab­hängige Ana­lysen durch­führen zu können.

Bur­chett und Luna berichten unter anderem, dass ihnen von namentlich nicht genannten Zeugen und Whist­le­b­lowern Material über­geben wurde. Diese Aus­sagen wurden in ver­trau­lichen Kon­gress­an­hö­rungen gemacht und sollen Beweise für außer­ge­wöhn­liche Objekte ent­halten. Zeitlich nach den ersten Whist­le­b­lower-Aus­sagen häuften sich Berichte über rät­sel­hafte Todes­fälle und das Ver­schwinden von Wis­sen­schaftlern mit hohen Sicher­heits­frei­gaben. Min­destens zehn bis fünfzehn For­scher mit Ver­bin­dungen zu natio­nalen Sicher­heits- und Luft­fahrt­pro­grammen sind betroffen. Der Vor­sit­zende des House Over­sight Com­mittee, James Comer, kün­digte eine Unter­su­chung dieser Fälle an. Bur­chett betonte, die Infor­ma­tionen, die er gesehen habe, würden die Öffent­lichkeit aus der Fassung bringen. Er verwies auf Beob­ach­tungen sehr großer Objekte von der Größe von Fuß­ball­feldern auf Sonar, die sich mit hoher Geschwin­digkeit in den Ozeanen bewegten und stun­denlang in der Luft schwebten – Fähig­keiten, die die USA nach seiner Ein­schätzung nicht besitzen. Er kri­ti­sierte erneut den Wider­stand der Büro­kratie und schil­derte Fälle, in denen ein nicht gewählter Beamter erklärte, dass selbst der Prä­sident nur auf einer „Need-to-know“-Basis infor­miert werde. Bur­chett äußerte Zweifel daran, dass die Bun­des­re­gierung die Infor­ma­tionen frei­willig frei­geben wird.

Die zen­trale Kritik richtet sich gegen die ver­borgene Macht­struktur innerhalb der Büro­kratie. Nicht gewählte Beamte ent­scheiden über die Klas­si­fi­zierung und Freigabe von Infor­ma­tionen, selbst der Prä­sident wird auf eine ein­ge­schränkte Infor­ma­ti­ons­basis gesetzt, und das Pen­tagon ver­weist auf Sicher­heits­pro­to­kolle, die Trans­parenz ver­hindern. Diese Struktur wird von Kri­tikern als Schat­ten­re­gierung beschrieben – ein Netzwerk aus Behörden und mili­tä­ri­schen Instanzen, das über der gewählten Regierung steht und die Offen­legung aktiv blockiert.

Besonders bemer­kenswert ist die Ver­bindung von UAPs mit alten reli­giösen Texten. Anna Paulina Luna ver­weist auf das Buch Henoch und sieht die dort beschrie­benen Wächter und Nephilim als iden­tisch mit den inter­di­men­sio­nalen Wesen, über die sie gebrieft wurde. Sie inter­pre­tiert deren Wissen, etwa Metall­urgie und Astro­nomie, als fort­schritt­liche Tech­no­logie. Tim Bur­chett zieht Par­al­lelen zum Buch Eze­chiel, das er als antike Beschreibung realer UFO-Phä­nomene deutet. David Grusch bestä­tigte unter Eid, dass bio­lo­gi­sches Material aus Abstürzen geborgen wurde und von Experten als nicht-menschlich ein­ge­stuft wurde. Diese Aus­sagen deuten auf eine jahr­tau­sen­dealte Inter­aktion zwi­schen Menschheit und nicht-mensch­licher Intel­ligenz hin, die in reli­giösen Texten ver­schlüsselt über­liefert wurde.

Die explo­sivsten Behaup­tungen stammen von Matt Gaetz, der im April 2026 berichtete, er sei von einem höheren Unter­of­fizier der US-Armee über ein geheimes Hybriden-Zucht­pro­gramm infor­miert worden. Dort sollen gefangene Außer­ir­dische mit ent­führten Men­schen gekreuzt worden sein, um eine Hybrid­rasse zu schaffen, die inter­ga­lak­tische Kom­mu­ni­kation betreiben könne. David Grusch sprach bereits im Juli 2023 von einem mehrere Jahr­zehnte andau­ernden Rück­ent­wick­lungs­pro­gramm und bestä­tigte die Bergung nicht-mensch­licher bio­lo­gi­scher Über­reste. Diese Aus­sagen ver­dichten sich zu einem Bild, das von einer jahr­hun­der­te­langen Ver­tu­schung, dem Besitz nicht-mensch­licher Arte­fakte und bio­lo­gi­scher Über­reste, fort­ge­schrit­tenen Rück­ent­wick­lungs­pro­grammen und der Hybri­di­sierung von Men­schen und Außer­ir­di­schen geprägt ist. Manche sehen darin die Fort­setzung eines uralten Musters, das die Wächter und Nephilim des Buches Henoch direkt mit dem heu­tigen UAP-Phä­nomen verbindet.

Die Abge­ordnete Anna Paulina Luna aus Florida for­derte die Freigabe von sechs­und­vierzig spe­zi­fi­schen Videos über uniden­ti­fi­zierte Luft­phä­nomene bis zum 14. April 2026, eine Frist, die das Kriegs­mi­nis­terium nicht ein­hielt. Die ange­for­derten Auf­nahmen umfassen Mul­ti­sensor-Daten von Objekten in der Nähe mili­tä­ri­scher Ein­rich­tungen, über inter­na­tio­nalen Brenn­punkten wie dem Per­si­schen Golf sowie den doku­men­tierten Abschuss eines F‑16 über dem Lake Huron im Jahr 2023. Luna drohte mit Vor­la­dungen, sollte der insti­tu­tio­nelle Wider­stand anhalten, und for­derte die Ent­lassung eines Beamten, der ihre Anfrage nicht bear­beitet hatte. Gleichwohl zeigte sie sich zuver­sichtlich hin­sichtlich ihrer Zusam­men­arbeit mit Ver­tei­di­gungs­mi­nister Pete Hegseth und Prä­sident Trump. Trotz des wach­senden Drucks besteht ein mäch­tiger Wider­stand innerhalb der Büro­kratie gegen die Offen­legung. Luna, Bur­chett und andere Abge­ordnete sowie Mili­tär­an­ge­hörige betonen, dass sie über­zeu­gende Beweise und Videos gesehen hätten, jedoch erheb­lichem insti­tu­tio­nellem Wider­stand gegen­über­stehen. Sie sehen eine unde­mo­kra­tische Instanz innerhalb der Büro­kratie, die über der Regierung und sogar über dem ame­ri­ka­ni­schen Kon­gress steht.

Die Ver­öf­fent­li­chung dieser Infor­ma­tionen ist nicht ohne wei­teres möglich, da die Rechte zur Klas­si­fi­zierung und Freigabe bei Behörden liegen, die nicht gewählt sind. Diese Instanzen ent­scheiden nach dem Prinzip der ein­ge­schränkten Infor­ma­ti­ons­wei­tergabe, wer Zugang erhält. Selbst hoch­rangige Generäle oder Minister können das Problem nicht direkt ansprechen, da sie den­selben Pro­to­kollen unter­liegen. Dies führt zu einer para­doxen Situation: Die­je­nigen, die die Daten besitzen, dürfen sie nicht ver­öf­fent­lichen. Die Büro­kratie im Pen­tagon und in den Geheim­diensten hat fak­tisch die Kon­trolle über die Infor­ma­ti­ons­freigabe. Abge­ordnete wie Bur­chett sehen darin eine „Regierung über der Regierung“, eine Struktur, die Trans­parenz ver­hindert und demo­kra­tische Kon­trolle unter­läuft. Es ent­steht die Vor­stellung, dass es eine offi­zielle demo­kra­tische Regierung gibt, die nach außen hin die Macht ausübt, während im Hin­ter­grund unde­mo­kra­tische Struk­turen – oft als Schat­ten­re­gierung oder „tiefer Staat“ bezeichnet – die eigent­liche Kon­trolle über bestimmte Infor­ma­tionen und Ent­schei­dungen innehaben.

Diese Ent­wicklung fällt zeitlich zusammen mit einer Unter­su­chung über das Ver­schwinden und den Tod von min­destens elf Wis­sen­schaftlern und For­schern mit Ver­bin­dungen zur natio­nalen Sicherheit. Das FBI prüft diese Fälle auf mög­liche Zusam­men­hänge, kam jedoch zu kei­nerlei Resul­taten, während Fami­li­en­mit­glieder und Kol­legen die Vor­fälle häufig auf natür­liche Ursachen, Unfälle oder nicht ver­wandte Straf­taten zurück­führen. Die offi­zielle Haltung, auch von der NASA, lautet, dass es derzeit keine Hin­weise auf eine größere Bedrohung der natio­nalen Sicherheit gebe. Prä­sident Trump bezeichnete die Situation jedoch als „ziemlich ernste Ange­le­genheit“. Es ent­steht eine Par­al­lel­struktur, die fak­tisch mäch­tiger ist als die gewählte Regierung – eine unsichtbare Hier­archie, die nicht demo­kra­tisch legi­ti­miert ist. Die Impli­kation ist, dass die Ver­ei­nigten Staaten, und mög­li­cher­weise auch andere Staaten, eine dop­pelte Macht­struktur besitzen: eine sichtbare, demo­kra­tische Regierung, die offi­ziell handelt, und eine unsichtbare, büro­kra­tische Schat­ten­macht, die über die sen­si­belsten Infor­ma­tionen verfügt und deren Freigabe kon­trol­liert. Genau dieser Wider­spruch zwi­schen demo­kra­ti­scher Legi­ti­mation und unde­mo­kra­ti­scher Kon­trolle macht die Debatte über uniden­ti­fi­zierte Luft­phä­nomene so gefährlich. Trump, Luna, Bur­chett und andere haben keinen spe­zi­fi­schen Unter­drücker benannt oder eine geheime Gruppe iden­ti­fi­ziert, doch ihre Erkennt­nisse deuten auf einen sys­te­mi­schen, büro­kra­ti­schen Wider­stand innerhalb der Bun­des­re­gierung hin, ins­be­sondere im Pen­tagon und seinen nach­ge­ord­neten Behörden.

Repu­bli­ka­nerin Anna Paulina Luna hat in meh­reren Inter­views und ver­trau­lichen Brie­fings erklärt, dass sie Zugang zu Bild­ma­terial und Aus­sagen von Militär- und Geheim­dienst­quellen hatte, die Flug­geräte zeigen sollen, die nicht von Men­schenhand geschaffen wurden. Ihre zen­trale Ent­hüllung besteht darin, diese Wesen mit den „Wächtern“ oder gefal­lenen Engeln aus dem Buch Henoch zu ver­binden, die sie als Beleg für uralte Kon­takte zwi­schen Men­schen und nicht-mensch­licher Intel­ligenz inter­pre­tiert. Luna erklärte, sie habe Fotos von Flug­ge­räten gesehen, die nicht von der Menschheit gebaut seien. Zwar habe sie selbst kein Raum­schiff direkt gesehen, doch die ihr vor­ge­legten Bild­be­weise seien glaub­würdig. In einem Interview, unter anderem mit Joe Rogan, führte sie aus, dass Geheim­dienst­kreise die Objekte als „inter­di­men­sionale Wesen“ beschrieben hätten, die sich außerhalb von Raum und Zeit bewegen können.

Genau diese Deutung – dass die Wächter oder inter­di­men­sio­nalen Wesen für die Ent­stehung unserer Zivi­li­sation ver­ant­wortlich waren und seit der Antike mit Men­schen inter­agierten – bildet den Kern von Lunas Aus­sagen. Nach ihrer Inter­pre­tation sind die Wächter aus dem Buch Henoch iden­tisch mit den Wesen, die in den UAP-Brie­fings beschrieben wurden. Sie sieht sie als Ver­mittler von Wissen, das die Grundlage mensch­licher Zivi­li­sation bildete. Ihrer Deutung zufolge inter­agierten diese Wesen direkt mit Men­schen, paarten sich mit ihnen und erzeugten Hybriden, die als Nephilim-Riesen bezeichnet werden. Sie geht davon aus, dass diese Kon­takte irgendwann abbrachen oder bewusst beendet wurden – mög­li­cher­weise, weil die Menschheit ein bestimmtes Ent­wick­lungs­stadium erreicht hatte oder weil die Wesen sich zurück­zogen. Ihre zen­trale Behauptung lautet, dass die Regierung Beweise für diese uralten Inter­ak­tionen zurückhält und damit die Ver­bindung zwi­schen den heu­tigen UAPs und der Mensch­heits­ge­schichte ver­schleiert. Luna nutzt das Buch Henoch als „Beweistext“, um die UAPs in eine jahr­tau­sen­dealte Tra­dition ein­zu­betten. Indem sie diese Ver­bindung öffentlich zieht, stellt sie die Debatte über uniden­ti­fi­zierte Luft­phä­nomene nicht nur als mili­tä­ri­sches oder wis­sen­schaft­liches Thema dar, sondern als Frage von Zivi­li­sa­ti­ons­ge­schichte und spi­ri­tu­eller Wahrheit. Sie sieht UAPs nicht als neue Erscheinung, sondern als alte, unter­drückte Wahrheit, die unsere Zivi­li­sation geprägt hat und deren Spuren in reli­giösen Texten über­liefert sind.

Die Vor­würfe ver­dichten sich zu einem Gesamtbild, das von einer jahr­hun­der­te­langen Geheim­haltung geprägt ist. Die US-Regierung soll seit den 1930er Jahren über nicht-mensch­liche Tech­no­logie und bio­lo­gische Über­reste ver­fügen und diese oberhalb der par­la­men­ta­ri­schen Kon­trolle unter­sucht haben. Es wird ange­nommen, dass mehrere intakte Raum­fahr­zeuge nicht-mensch­lichen Ursprungs sowie die Über­reste ihrer Piloten geborgen und geheim gehalten wurden. Ein geheimes, über Jahr­zehnte lau­fendes Pro­gramm soll der Rück­ent­wicklung dieser Tech­no­logie gewidmet sein, deren Fähig­keiten weit über die bekannte mensch­liche Wis­sen­schaft hin­aus­reichen. Die wohl erstaun­lichste Behauptung ist die Existenz mili­tä­ri­scher Pro­gramme, in denen gefangene nicht-mensch­liche Enti­täten mit ent­führten Men­schen gekreuzt werden, um Hybrid­wesen zu erschaffen, mög­li­cher­weise mit dem Ziel eine neue mensch­liche Spezies zu entwickeln.

Diese modernen Ereig­nisse werden von einigen Offi­zi­ellen als Fort­setzung eines uralten Musters gesehen, das die Wächter und Nephilim des Buches Henoch direkt mit dem heu­tigen Phä­nomen der uniden­ti­fi­zierten Luft­ob­jekte ver­bindet. Daraus ergibt sich die Schluss­fol­gerung, dass nicht-mensch­liche Intel­ligenz seit Beginn der Mensch­heits­ge­schichte mit uns inter­agiert. Wenn die Wächter oder andere nicht-mensch­liche Wesen tat­sächlich Hybriden mit Men­schen her­vor­bringen konnten, muss eine gene­tische oder bio­lo­gische Kom­pa­ti­bi­lität bestehen. Das würde bedeuten, dass sie uns sehr ähnlich sind, viel­leicht sogar direkt mit uns ver­wandt. Die Henoch-Texte und die modernen Aus­sagen von Gaetz und Grusch deuten glei­cher­maßen auf frühere wie aktuelle Ver­suche hin, Misch­wesen zu schaffen. Hybri­di­sierung erscheint damit nicht als ein­ma­liges Ereignis, sondern als wie­der­keh­rendes Muster in der mensch­lichen Geschichte.

Sollten diese Inter­ak­tionen tat­sächlich statt­ge­funden haben, wäre die eta­blierte Geschichts­schreibung unvoll­ständig oder bewusst ver­fälscht. Die Ent­wicklung von Zivi­li­sation, Tech­no­logie und Wissen wäre nicht aus­schließlich menschlich, sondern durch externe Intel­li­genzen beein­flusst. Moderne Wis­sen­schaft basiert auf der Annahme einer unab­hän­gigen mensch­lichen Ent­wicklung. Die Behauptung, dass Wissen wie Metall­urgie oder Astro­nomie von den Wächtern ver­mittelt wurde, würde diese Grundlage erschüttern. Würden diese Behaup­tungen bestätigt, müsste die Menschheit ihre gesamte Geschichte und ihr Selbst­ver­ständnis neu schreiben. Im Buch Henoch wird Gott als Richter dar­ge­stellt, der die Wächter für ihre Über­tre­tungen bestraft. Er befiehlt den Erz­engeln, sie zu fesseln und in dimen­sionale Abgründe zu sperren. Wenn man die Wächter als reale Enti­täten ver­steht, dann ist „Gott“ in diesem Kontext die höhere Instanz, die ihre Macht begrenzte und die Ordnung wie­der­her­stellte. Das Ein­greifen Gottes durch die Sintflut und die Ver­bannung der Wächter, mar­kiert das Ende der direkten Kon­takte zwi­schen diesen Wesen und den Menschen.

Die gegen­wär­tigen Ent­hül­lungen über geheime Pro­gramme, die Aus­sagen von Whist­le­b­lowern und die poli­ti­schen For­de­rungen nach Trans­parenz ver­weisen auf eine uralte Geschichte, die in reli­giösen Texten ver­schlüsselt über­liefert ist. Die Debatte über uniden­ti­fi­zierte Luft­phä­nomene ist damit nicht nur eine Frage der natio­nalen Sicherheit oder der wis­sen­schaft­lichen Neugier, sondern eine fun­da­mentale Aus­ein­an­der­setzung mit der Her­kunft unserer Zivi­li­sation und der Rolle nicht-mensch­licher Intel­ligenz in der Geschichte der Menschheit. Der logische Abschluss dieser Betrachtung ist die Erkenntnis, dass die Menschheit mög­li­cher­weise seit ihren Anfängen Teil eines grö­ßeren, kos­mi­schen Nar­rativs ist – eines Nar­rativs, das nun, nach Jahr­hun­derten der Geheim­haltung, an die Ober­fläche drängt und unser Selbst­ver­ständnis grund­legend ver­ändern könnte.

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Der Artikel erschien zuerst bei jason-mason.com.

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