Michael Morris: Die zweite und die dritte Welle – 100 % Inflation bis Ende des Jahres?

In dem im April erschie­nenen Artikel mit dem Titel “Sind wir bald alle Mil­li­ardäre?” beschrieb ich, dass wir hart­näckig auf eine Hyper­in­flation zusteuern. Lediglich der genaue Zeit­ablauf war noch etwas unklar. Nun, drei Monate später, zeichnet er sich immer klarer vor unseren Augen ab, denn bereits ab Spät­sommer oder Herbst dieses Jahres werden die Preise für viele Pro­dukte deutlich nach oben schnellen, und im Winter steht die nächste Teue­rungs­welle bevor.

Ich gehe davon aus, dass sich die Preise für viele essen­tielle Pro­dukte in Europa und den USA bis Ende dieses Jahres mög­li­cher­weise ver­doppeln werden. Damit könnte die Hyper­in­flation rein rech­ne­risch in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 ein­treten. Warum?

Energie-Experten beschrieben die aktuelle Lage zuletzt immer wieder als “die größte Ener­gie­krise der Mensch­heits­ge­schichte”, was viele Men­schen für völlig über­trieben hielten, da sie die Aus­wir­kungen dieser künstlich und absichtlich her­bei­ge­führten Situation, einer Art schwe­lendem Dritten Welt­krieg, noch nicht in vollem Umfang zu spüren bekamen. Aber das werden sie noch, und zwar schon in wenigen Wochen. Lassen Sie mich erklären, warum.

In allen Waren, die wir kaufen und ver­kaufen, sind Ener­gie­kosten ent­halten. Sie machen zwar nur einen kleinen Teil des End­preises aus, aber je mehr Ver­ar­beitung und Transport in einem Produkt steckt, desto mehr wird sein End­preis von den Preisen auf den Ener­gie­märkten beein­flusst. Durch die Sperrung der Straße von Hormus, deren Aus­wir­kungen ich in meinem Buch “Schat­tengeld – Die ver­bor­genen Struk­turen hinter der neuen Geld­ordnung” vor­her­gesagt hatte, wurden nicht nur Erdöl und Erdgas künstlich ver­knappt, was ihre Preise bislang um 50% bis 100% in die Höhe trieb.

Die Folgen durften wir alle seit Wochen beim Tanken an den Zapf­säulen beob­achten: Die Sprit­preise sind in Europa zunächst um 20% bis 25% gestiegen, in den USA um rund 50%. Das war die erste von drei Teue­rungs­wellen, die wir durch­laufen haben. Die zweite Welle wird nun ver­mutlich Ende des Sommers folgen, also in wenigen Wochen. Mit der dritten Teue­rungs­welle müssen wir gegen Ende des Jahres rechnen. Warum ist das so?

Nun, weil es nur wenige Branchen gibt, denen es möglich ist, solche Preis­sprünge direkt und unmit­telbar wei­ter­zu­geben. Neben den Tank­stellen sind das bei­spiels­weise Air­lines. Sie alle haben im Zuge der ersten Welle ihre Preise deutlich erhöht und wenig ren­table Strecken gestrichen. Nun behalten sie sich vor, jeden ein­zelnen Flug, der nicht voll aus­ge­bucht ist, abzu­sagen oder zu ver­ändern, was (neben dem deutlich gestie­genen Preis) Fliegen zunehmend unat­traktiv und unbe­re­chenbar macht und diese Branche bereits ver­ändert hat. Aber nicht nur die Luft­fahrt­branche hat sich zuletzt immer wieder auf “höhere Gewalt2 (Force Majeure) berufen und ihre Preise und Regeln nach Belieben geändert.

All das war lange geplant und gewollt, und ich habe das in meinem Buch “IQ 100 – Die Auslese hat begonnen” deutlich dargelegt.

Die zweite und die dritte Infla­ti­ons­welle kommen dadurch zustande, dass viele Branchen, wie bei­spiels­weise Han­dels­ketten, mittel- bis lang­fristige Ver­träge mit ihren Zulie­ferern haben. Das bedeutet, dass Pro­du­zenten und Zwi­schen­händler seit März ihre Pro­dukte bei­spiels­weise an Super­markt­ketten oder Bau­märkte wei­terhin zu einem fest­ge­legten Preis ver­kaufen mussten, der aber oft nicht einmal ihre eigenen Kosten deckte. Sai­sonale und jähr­liche Ver­träge laufen aber nach und nach aus, weshalb die zweite Teue­rungs­welle mit 3 bis 6 Monaten (Juni – Sep­tember) Ver­spätung kommt und die dritte mit 9 bis 12 (Dezember – Februar) Monaten.

Je länger die Quasi-Sperrung der Straße von Hormus andauert, desto undeut­licher, aber gleich­zeitig gra­vie­render werden die Aus­wir­kungen sein.

Wann immer also nun ein solcher Zulie­fer­vertrag aus­läuft, werden die Preise in die Höhe schnellen müssen, um bereits ent­standene Defizite aus­zu­gleichen und für weitere Preis­an­stiege auf den Ener­gie­märkten gerüstet zu sein. Denn die müssen kommen. Die erste Welle war nämlich dank der Freigabe zahl­reicher staat­licher stra­te­gi­scher Erd­öl­re­serven recht milde aus­ge­fallen. Doch auf längere Sicht kann der Ausfall von rund 20% bis 25% der welt­weiten Ener­gie­ver­sorgung nicht weiter abge­mildert werden.

In all meine Über­le­gungen habe ich dabei noch nicht einmal den derzeit massiv stei­genden Ener­gie­bedarf auf­grund des KI-Booms und des wahn­haften Baus von Rechen­zentren mit­ein­be­zogen. Selbst wenn der beste Fall ein­treten und die Straße von Hormus ab morgen dau­erhaft geöffnet bleiben sollte, so würde es mehrere Jahre dauern, bis sich die Lage wieder halbwegs sta­bi­li­sieren dürfte. Denn die Wie­der­her­stellung der Infra­struktur in der Golf­region, vor allem in Katar, ist ein lang­fris­tiges Projekt.

Eine Rückkehr zum Zustand vor diesem absurden und sinn­losen Krieg würde Jahre dauern, da viele Öl- und Gas­an­lagen schwer beschädigt wurden und die Kosten für Schiffs­mieten, Con­tainer und Ver­si­che­rungen mitt­ler­weile dras­tisch ange­stiegen sind. Darüber hinaus steigen in Europa die CO₂-Abgaben kon­ti­nu­ierlich. Die Ener­gie­preise werden daher weltweit weiter hoch bleiben, was zu immer höherer Inflation, also bewusster Ent­eignung der unteren 90% in der Ein­kom­mens­py­ramide, führt.

Die großen Han­dels­ketten, allen voran die Super­markt- und Bau­markt-Giganten, werden die höheren Preise ihrer Zulie­ferer akzep­tieren und zwangs­läufig an den End­kunden wei­ter­geben müssen. Ver­mutlich werden sie gleich­zeitig einen großen Teil ihres Sor­ti­ments streichen. In Summe wird all dies das Ende für zahl­reiche weitere Betriebe bedeuten, was den wirt­schaft­lichen Nie­dergang, vor allem in Europa, noch deutlich beschleu­nigen wird. Dies ist keine negative Geis­tes­haltung, sondern simple Mathe­matik. Ich schreibe dies nicht, um Panik zu schüren, sondern um meine Leser zu vor­aus­schau­endem Handeln zu motivieren.

Zusätzlich zur Energie und Logistik steigen gerade die Preise für Spei­cher­chips deutlich, ange­trieben von der hohen Nach­frage im Bereich der KI-Rechen­zentren. Es ist die Rede von rund 20–25%, die mit­tel­fristig noch zu all dem oben­drauf zu höheren Kosten bei allen Betrieben führen müssen. Und es gibt so gut wie nichts, was die Politik in Europa dagegen tun kann – abge­sehen davon, dass das ent­spre­chende Per­sonal gar nicht dafür auf­ge­stellt wurde, um die Lage zu ver­bessern. Was genau ich damit meine, können Sie meinem Buch “Schat­tengeld” entnehmen.

Man könnte die Lage ent­spannen, indem man alles wieder zurück auf die Füße stellt, Frieden mit Russland und von ihnen preis­werte Energie bezieht, so wie es früher war. Aber die der­zei­tigen Kriege machen die Besitzer der Banken und der Rüs­tungs­kon­zerne sehr, sehr reich. Also wird alles Geld in Form neuer Staats­schulden von den Bürgern abge­saugt und nach ganz oben umverteilt.

Wie die Teue­rungen in der zweiten und dritten Welle genau aus­sehen werden, ist schwer zu sagen, aber es ist wahr­scheinlich, dass für viele Haus­halte die Heiz­kosten im kom­menden Winter zu einer großen Her­aus­for­derung werden dürften. Da Europa seine absurde Ener­gie­po­litik nach dem “Merit-Order-Prinzip” aus­ge­richtet hat, ist der jeweils teu­erste Strom­preis an den Börsen bindend für alle anderen Strom­arten – je höher also der Gas­preis, desto teurer wird jeg­licher Strom. Und da der Gas­preis bereits um etwa 100% gestiegen ist und mit der Heiz­saison weiter steigen wird, kann man sich leicht an einer Hand aus­rechnen, was das für jeden ein­zelnen Haushalt bedeuten wird.

Da die hoch­ver­schul­deten Staaten zunehmend zwangs­läufig die Steuern erhöhen und neue Abgaben ein­führen müssen, damit Poli­tiker über die Legis­la­tur­pe­riode kommen, werden die Bürger von meh­reren Seiten in die Zange genommen. So führt Öster­reich zu allem Übel noch eine neue Paket­abgabe ein, die Online-Bestel­lungen ver­teuern wird. In meh­reren EU-Ländern werden dem­nächst E‑Autos, Kryp­towerte und Tabak­pro­dukte künstlich verteuert.

Öster­reich, Deutschland und Nor­wegen ver­schärfen die Weg­zugs­be­steuerung, weil die wenigen noch ver­blie­benen Net­to­steu­er­zahler in Scharen fliehen – der Letzte macht das Licht aus! Jedes Jahr fliehen Mil­lionen Leis­tungs­träger aus Europa, wie ich aus­führlich berichtet habe. Die Kosten steigen, die Schulden explo­dieren und die Steu­er­ein­nahmen gehen kon­ti­nu­ierlich zurück. Es gibt keinen anderen Ausweg als die Hyper­in­flation. Sie ist gewollt, sie ist geplant und sie wird knallhart durchgezogen.

In Deutschland werden neben Tabak auch Limo­naden künftig stärker besteuert und vor allem die Sozi­al­ab­gaben deutlich erhöht, was letztlich auch wie­derum auf alles andere durch­schlagen muss. Der Konsum muss daher zwangs­läufig immer weiter zurück­gehen, was noch mehr Insol­venzen und Arbeitslose und noch gerin­geren Konsum nach sich ziehen wird. Im Euroraum stieg die Geld­menge in den letzten 12 Monaten um rund 3% – was man nicht mit der “Inflation” ver­wechseln darf. Die wird zusätzlich noch durch all die eben ange­spro­chenen Punkte angeheizt.

Ich gehe davon aus, dass wir in Europa ab Herbst reale Infla­ti­ons­raten von bis zu 50% p. a. sehen werden und gegen Ende des Jahres viel­leicht bereits 100%. Natürlich wird bei den offi­zi­ellen Raten immer aus lieb­ge­wor­dener Tra­dition die Null weg­ge­strichen. In den USA könnten die Teue­rungen sogar noch höher aus­fallen – da wird vieles vom Ausgang der Midterm-Wahlen abhängen.

Rechnet man all das zusammen, dann gibt es aus meiner Sicht kein Sze­nario, das nicht in Richtung Hyper­in­flation zeigt. Lediglich der Zeit­rahmen hängt von zahl­reichen Fak­toren ab, die derzeit vor allem von den USA, dem Iran und Israel abhängen.

Wenn man sich die Zahlen frü­herer Hyper­in­fla­tionen ansieht, dann kann man erkennen, dass der Übergang von hoher Inflation zu Hyper­in­flation meist sehr schnell ging. Wenn man die Wei­marer Republik als Bei­spiel her­nimmt, so lag die Inflation im Januar 1922 bei etwa 20% – 30% p. a. (pro Jahr). Das ist der Wert, den wir (meiner Beob­achtung nach) in Europa bereits erreicht haben. Vier Monate später, im April 1922, lag er bereits bei 2% – 5% p. m. – also pro Monat! Das ent­spricht einer jähr­lichen Rate von 27–80% (p. a.). Weitere drei Monate später lag er bei 50% p. m. und Ende des Jahres bei 100% p. m., was einer Infla­ti­onsrate von mehr als 400.000% pro Jahr entspricht.

Ein knappes Jahr später, im Oktober 1923, lag die Infla­ti­onsrate bei 30.000% p. m., was 5.530.000.000.000.000.000.000.000.000.000% pro Jahr ent­spricht – nur um es anschaulich zu machen und zu warnen.

Was war innerhalb dieser ein­einhalb Jahre pas­siert? Ganz einfach: Die Schulden waren so aus­geufert, dass sie das Wirt­schafts­wachstum auf­fraßen, was zu einer Situation führte, in der Politik und Zen­tralbank keine Macht mehr über die Geld­ent­wertung hatten. Ent­scheidend ist in einer solchen Situation immer: Wie rasch erkennt die Bevöl­kerung das? Der Moment, in dem die Mehrheit ver­steht, dass ihr Geld nichts mehr wert ist und sie in andere, sta­bilere Wäh­rungen wie Gold und Silber oder Schweizer Franken fliehen, ist der Moment, an dem die Inflation durch die Decke geht und es kein Halten mehr gibt.

Die ent­schei­dende Frage lautet aktuell also: Wann werden die Europäer mehr­heitlich erkennen, dass das Spiel zu Ende ist? Wenn sich die Pro­dukt­preise ver­doppeln? Wenn sie sich ver­zehn­fachen? Dass die Reak­tionen dieser Abkehr vom eigenen Geld, also dem Euro, rascher von­stat­ten­gehen könnte als vor hundert Jahren, lässt sich dank moderner Tech­no­logien und sozialer Medien ver­muten. Kurz gesagt: Wer bislang noch nicht vor­ge­sorgt hat, könnte den rich­tigen Zeit­punkt ver­passen, um sein hart erar­bei­tetes Geld in Edel­me­talle und Fremd­wäh­rungen umzu­tau­schen. Wer sein gesamtes Ver­mögen – wie klein oder groß es im Moment auch noch sein mag – in Europa und in Euro behält, ist zu bedauern.

Hyper­in­flation wird nicht an einem bestimmten Tag oder durch ein bestimmtes Ereignis allein aus­gelöst. Sie ist die unaus­weich­liche Folge eines kranken Geld­systems, das ich in meinen Büchern immer wieder leicht ver­ständlich beschrieben habe, eines Geld­systems, das zyklisch abläuft und immer mit einer Wäh­rungs­reform beginnt und endet. Das Ende des Euro­dollar- und des Petro­dol­lar­systems wird die ganze Welt betreffen, aber keine Region ver­mutlich so hart wie die Eurozone.

Die USA, die im Zentrum all der Ver­än­de­rungen auf Erden stehen, sind wesentlich fle­xibler, offener, freier und krea­tiver als die Europäer. Warum genau das so ist, habe ich bereits mehrfach aus­führlich erklärt. Aber jedes Mal, wenn ich als gebo­rener Europäer aus Nord- oder Mit­tel­amerika auf den alten Kon­tinent zurück­komme, bin ich aufs Neue erstaunt, wie langsam, träge und unin­spi­riert hier alles abläuft. Das Leben in Europa erinnert mich an „Malen nach Zahlen“: Es ist alles akkurat vor­ge­geben und ein­ge­grenzt, es lässt kaum Freiheit und Krea­ti­vität zu – und die euro­päische Bevöl­kerung schien das bislang zu lieben.

Das Schlimmste daran ist für mich jedes Mal zu sehen, dass die Europäer (vor allem die Mit­tel­eu­ropäer) dieses geistige Gefängnis für „normal“ halten und nicht bemerken, wie frus­triert, ver­bissen und destruktiv sie sich mitt­ler­weile ver­halten. Die wenigen Prozent der Bevöl­kerung, die es erkennen, gehen still und heimlich. Sie gehen dorthin, wo sich das Leben mit mehr Freude, Leich­tigkeit und Krea­ti­vität meistern lässt.

Zu den Mil­lionen Net­to­steu­er­zahlern, die in den ver­gan­genen Jahren Europa den Rücken kehrten und durch einen schier end­losen Pool an fremden Fach­kräften und Wählern ersetzt wurden, gesellen sich seit etwa einem Jahr zwei neue Gruppen von Aus­wan­derern. Die einen sind jene mit kleinen Kindern, denen sie die zunehmend ein­seitig aus­ge­legte Beschulung ersparen wollen. Die anderen fliehen, weil sie ihren jugend­lichen Kindern den Mili­tär­dienst und den Hel­dentod ersparen möchten. Wir sprechen hier von einer großen Zahl an Familien, die sich ent­schlossen haben, ihr Leben von Grund auf zu ver­ändern und zu verbessern.

Ich möchte daher die wenigen noch in Europa ver­blie­benen, selbst­ständig den­kenden Men­schen daran erinnern, dass das Zeit­fenster zum Handeln immer kleiner wird und sich irgendwann so schnell schließen wird, dass unser träger Geist es gar nicht mehr mit­be­kommt. Wem das Umstellen Deutsch­lands auf Kriegs­wirt­schaft nicht als Wink mit dem Vor­schlag­hammer genügt, dem kann ich nur von Herzen “Alles Gute” wün­schen – denn er wird es brauchen.

Ein Letztes noch als Abschluss, weil ich des Öfteren gefragt werde, ob Gold und Silber aus meiner Sicht immer noch ein gutes Investment sind: Ja, die Preise für die beiden Metalle sind seit dem Irankrieg deutlich gefallen, was vor allem daran lag, dass die Ener­gie­preise stiegen. Da zuvor die meisten Staaten das sin­kende Schiff US-Dollar ver­lassen und ihre US-Staats­an­leihen abge­stoßen hatten, waren sie nun plötzlich gezwungen, US-Dollar zu kaufen, da Öl und Gas zum größten Teil noch immer in der ster­benden Welt­leit­währung gehandelt werden.

Dafür mussten einige von ihnen im großen Stil Gold ver­kaufen, was zusammen mit den mani­pu­la­tiven Papier­märkten eine Abwärts­spirale aus­löste. Doch da die Nach­frage unge­trübt ist und gerade erst knapp die Hälfte aller Zen­tral­banken bestä­tigte, dass sie auch wei­terhin Gold kaufen werden, sehe ich hier wenig Grund zur Skepsis – eher eine gute Gele­genheit, aktuell zu deutlich güns­ti­geren Preisen zu kaufen.

Ob der Boden bei den Edel­me­tallen bereits erreicht ist, kann niemand exakt beant­worten. Das treibt derzeit viele Edel­me­tall­händler und Inves­toren um. Aber sicher scheint mir zu sein, dass der nächste Anstieg mit der zweiten und dritten Infla­ti­ons­welle im kom­menden Herbst und Winter unver­meidbar ist, und ich vermute, dass die Edel­me­tall­preise selbst die zu erwar­tenden hohen Infla­ti­ons­werte über­treffen werden.

All das waren nur einige Denk­an­stöße. Was jeder der Wenigen, die sie lesen werden, damit anfängt, liegt nicht in meiner Hand. Ich wünsche Ihnen allen daher einen wun­der­schönen Sommer. Wer für die kom­menden span­nenden Tage vor­ge­sorgt hat, kann und sollte ihn in vollen Zügen genießen! Denn alles auf Erden ver­läuft zyklisch, vom Geld­system bis hin zu den Jah­res­zeiten. Wer dieses Prinzip ver­standen hat und sich daran ori­en­tiert, dürfte klar im Vorteil sein.

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