Jan: Michael, du hattest seit Jahren vor dem Kollaps der Weltwirtschaft und der großen Währungen – dem US-Dollar und dem Euro – gewarnt und in deinem aktuellen Buch „Schattengeld“ auch genau erklärt, wie der Wechsel zum geplanten, neuen Geldsystem erfolgen wird. Wie es aussieht, hattest du mit deinen Prognosen wieder recht, denn du hattest vor stark steigender Inflation gewarnt, die letztlich in einer Hyperinflation enden wird. Wie du mir zuletzt im Gespräch erzählt hast, stehen wir gerade jetzt, aktuell, Anfang Herbst 2026, an einer wichtigen Schwelle, die du als die „zweite Welle“ bezeichnest. Kannst du das bitte kurz für unsere Leser erklären?
MM: Donald Trump, der als „Friedenspräsident“ angetreten war, hat mit seinem, von den Israelis angezettelten Krieg gegen den Iran eine katastrophale Situation für die gesamte Welt geschaffen, die verheerende Folgen haben wird. Oberflächlich betrachtet war es eine Militäroperation, die schiefging, in Wahrheit aber hat man damit die Ausgangslage für alles geschaffen, wovor ich immer gewarnt hatte. Man fährt die Weltwirtschaft kontrolliert gegen die Wand, um das Fundament für die neuen, rein digitalen Währungen, für digitale IDs und totalitäre Kontrolle zu schaffen. Der Great Reset wird mittels Mangellage erzwungen. Auch wenn die totale Digitalisierung im Umfeld einer globalen Energiekrise abwegig klingt, so ist sie es nicht, denn es geht darum, einen Ausnahmezustand zu schaffen, durch den die Eliten die totale Kontrolle übernehmen können – also künstliche Verknappung von allem, um den Totalitarismus rechtfertigen zu können.

MM: Der Krieg gegen den Iran und damit die Sperrung der Straße von Hormuz läuft jetzt seit über einem halben Jahr, und es ist kein Ende in Sicht. Zum Ausfall des Transports von rund 25 % der weltweit verbrauchten Energie kommt nun noch, dass mehrere große, weltweit wichtige Ölraffinerien zerstört wurden. Und zwar nicht nur in der Golfregion, sondern auch in Russland. Aus dem nun ohnehin zu wenigen verfügbaren Rohöl können nun auch immer weniger raffinierte Endprodukte hergestellt werden, also Benzin, Lkw- und Pkw-Diesel, Schiffsdiesel, Kerosin und Motoröl. Das, was wir bislang im Sommer erlebt haben, also Spritpreise, die um 30 % bis 50 % stiegen, höhere Flugpreise und so weiter, war die erste, direkte Reaktion auf die künstlich herbeigeführte Situation, in der nicht nur Treibstoff verknappt wird, sondern auch Gas, Dünger und viele für die Industrie essenzielle Rohstoffe. Das war die erste Welle. Nun stehen wir am Beginn der zweiten, die wesentlich heftiger wird.
Jan: Du bist dir sicher, dass sie das jetzt ganz extrem spüren werden, was du in einem Artikel, den du vor einigen Monaten für Goldseiten.de geschrieben hattest, als die „zweite und die dritte Welle“ bezeichnest. Klingt wenig spektakulär, dürfte es aber werden. Kannst du das bitte näher erklären?
MM: Wir wissen aus der Geschichte, dass sich die Folgen eines Angebotsschocks immer in drei Wellen offenbaren. Jene Unternehmen, die Notfallklauseln im Kleingedruckten ihrer Verträge haben, sogenannte „Force-Majeure-Regeln“, also „Höhere-Gewalt-Regelungen“, wie Airlines, konnten sofort ihre Preise erhöhen, aber der Rest hielt sich noch im Rahmen. Alles, was man im Supermarkt kauft, stammt von Zulieferern, mit denen die Supermarktkette Jahresverträge hat. Die müssen, auch wenn der Diesel, der Strom und andere Kosten sich verdoppeln, weiter zum vereinbarten Preis liefern. Aber irgendwann, innerhalb einiger Monate, laufen diese Verträge nach und nach aus, und dann müssen die Zulieferer nachverhandeln und ihre Preise erhöhen, um nicht unterzugehen. Das ist dann die zweite und die dritte Welle, die ich für Herbst/Winter 2026 und für das Frühjahr 2027 vorausgesagt hatte. In den kommenden Wochen und Monaten wird alles im Supermarkt, im Baumarkt und so weiter deutlich teurer, auch weil obendrauf noch immer neue Steuern und Abgaben kommen.
Jan: Nun warst du bereits vor Monaten von starken Preisanstiegen, von 30 % bis 50 % bei vielen Produkten, ausgegangen. Aber das ist vorbei. Mittlerweile sprichst du von 100 % oder mehreren hundert Prozent Inflation innerhalb der nächsten sechs bis neun Monate. Das ist doch Wahnsinn! Das werden viele Menschen nicht überleben!
MM: Ja, das fürchte ich auch, und das ist wohl auch genau so gewollt, wie mein Interview-Partner zum Buch „IQ 100 – Die Auslese hat begonnen “ unmissverständlich erklärte. Warum gehe ich jetzt davon aus, dass alles noch viel schlimmer kommt, als ich bis vor Kurzem dachte? Weil sich die Situation noch verschärft hat, da nun nicht nur die Straße von Hormuz dicht ist, sondern seit einigen Tagen auch die südliche Zufahrt zum Suez-Kanal durch die mit dem Iran verbündeten Huthis stark eingeschränkt wurde. Saudi-Arabien hat seine für Europa versprochenen Rohöllieferungen gestrichen. Syrien und Irak können nicht liefern. Russland hat Raffinerie-Probleme. Um es kurz zu machen: Dem Weltmarkt fehlen derzeit zwischen 10 % und 20 % Öl und Gas. Es kann zudem nicht mehr auf dem üblichen kurzen Wege nach Europa gebracht werden, sondern muss die sehr lange Route um Afrika herum nehmen, was die Transportkosten, nicht nur für Öl und Gas, sondern so ziemlich alles, was über den Seeweg kommt, hat explodieren lassen. Diese Frachtraten sind seit Februar dieses Jahres um bis zu 400 % gestiegen!
Jan: Das bedeutet, dass Sprit und Elektrizität und damit auch die Heizkosten weiter stark steigen werden. Wie hoch kann das gehen? Wo ist die Grenze, an der es sich schlichtweg niemand mehr leisten kann? Und wie hängt das mit der Tatsache zusammen, dass wir derzeit in Deutschland die niedrigsten Gasspeicher-Füllstände aller Zeiten haben?
MM: Okay, also der Reihe nach. EZB-Chefin Christine Lagarde hat vor wenigen Tagen meine Prognosen bestätigt, als sie sagte, dass es erst zu Preisschocks, also hoher Inflation, kommen „könnte“, danach zu Rationierungen – das ist der O‑Ton der Euro-Chefin. Was bedeutet das konkret? Analysten der Europäischen Kommission erwarten eine Verdopplung des Rohölpreises im Lauf des Winters, also während der zweiten Welle. Eine Verdopplung würde in Europa also vier bis fünf Euro pro Liter bedeuten, in etwa eine Verdreifachung des Preises von vor einem Jahr. Das muss aufgrund der Transportkosten, die in allem enthalten sind, also auch auf alle Produkte durchschlagen, zwar nicht eins zu eins, aber mit einer Verdopplung zum Vorkriegsniveau muss man rechnen.

Und eins noch dazu: Bislang hat sich vor allem Diesel stark verteuert, doch nun werden wir die größten Preissprünge beim Benzin sehen, da gerade alle Raffinerien auf Dieselproduktion umgestellt haben, da der für Schiffe, Lkw, Traktoren und Panzer gebraucht wird. Daher wird es in den kommenden Wochen zu Benzinknappheit kommen und zu deutlich höheren Preisen.
Jan: Was hat all das mit den Gasspeichern zu tun? Die Gasfüllstände sind in Deutschland derzeit historisch niedrig, und Experten warnen, dass uns im Lauf des Winters das Gas ausgehen kann und damit auch der Strom. Jetzt hat aktuell aber die zuständige Ministerin befohlen, dass die Gasspeicher befüllt werden müssen, egal zu welchem Preis. Es gibt jedoch Stimmen, die behaupten, dass das zeitlich gar nicht mehr möglich ist. Weißt du mehr darüber?
MM: Der Sinneswandel kam kurz vor den wichtigen Regionalwahlen im Osten. Das ist Populismus pur. Die deutschen Gasspeicher sind zu weniger als 56 % gefüllt, angestrebt waren 80 % bis 90 %. Das ist aus technischen Gründen zeitlich nicht mehr möglich. Üblicherweise wird im Sommer bei niedrigen Preisen befüllt. Da aufgrund des Iran-Krieges in diesem Jahr aber die Preise im Sommer nicht fielen, sondern stiegen, haben die zum Teil verstaatlichten Betreiber daher nicht eingekauft. Jetzt sind die Speicher in manchen Ländern, wie Deutschland, eher leer. Wenn wir also nach dem erneut heißesten Sommer aller Zeiten nicht auch einen ebensolchen Winter bekommen, wird es in der kommenden Heizsaison eng werden. Die Briten sind übrigens noch schlimmer dran und haben gerade offen zugegeben, dass sie mit der Gasmangel-Lage für Anfang Dezember rechnen, sprich, ab dann Energie rationiert werden muss. In Deutschland wäre das dann ab Januar der Fall. Was solche „Brownouts“ bedeuten und wie man sich wappnen kann, habe ich in meinem Buch „Blackout“ leicht verständlich dargelegt.
Jan: Das ist das Stichwort. Wir waren ja bislang hauptsächlich davon ausgegangen, dass es aufgrund der verfehlten, verrückten Klima- und Energiepolitik zu Stromengpässen und möglicherweise auch zu Blackouts kommen könnte. Mittlerweile sieht es aber immer mehr danach aus, dass man den Mangel auf allen Ebenen gezielt herbeiführt, um Chaos, Panik und Unruhen zu schaffen, damit es knallt und man das gesamte System in Ruhe umbauen kann. In England und Spanien kommt es aktuell schon zu Unruhen wegen der Masseneinwanderung, und die Regierungen verlieren zusehends die Kontrolle. In Deutschland wird es im kommenden Jahr wohl auch krachen, denn da wird kein einziges Problem mehr angegangen, sondern alle Energie nur noch in Feindbilder investiert, von Putin bis zur AfD. Und im Schatten dieser Ablenkungen wird alles komplett umgekrempelt, wie wir das beide seit Jahren vorhergesagt haben…
MM: Ja, es scheint alles nach Plan zu laufen. Denn im Frühjahr 2027 kommt die dritte Welle der Inflation, die noch schwerwiegender wird, weil sie keine reine Preiswelle mehr sein wird, sondern eine Mangelwelle, wie Christine Lagarde ja bereits bestätigte. Es ist wichtig zu verstehen, dass der bisherige Anstieg der Spritpreise mit rund 40 % noch moderat ausgefallen ist, weil einige große Länder, wie die USA und Japan, ihre üppigen Kraftstoff-Reserven freigegeben haben, wodurch das Angebotsdefizit verringert wurde. Diese Länder haben aber nun ihre kritischen Reserven fast ausgeschöpft, und von nun an werden wir die volle Wirkung des Mangels an Lkw- und Schiffsdiesel sowie Kerosin zu spüren bekommen – die zweite Welle aufgrund der gestiegenen Logistikkosten. Wenn der Schiffsdiesel und das Kerosin dann in wenigen Monaten so knapp und teuer sein werden, dass sich der Transport aus Asien nach Westen nicht mehr rechnet, dann bricht alles zusammen. Das ist dann die dritte Welle. Im Frühjahr 2027 werden dann nicht nur die Preise komplett explodieren, sondern das Angebot so gering sein, dass die Lenker in der Politik notgedrungen rationieren werden – wie auch immer sie das im Detail anstellen wollen. Hier sehe ich den Moment, wo das System zusammenbrechen wird, da in Deutschland schon heute die einfachsten Dinge nicht mehr funktionieren. Wenn die Leute dann nicht mehr tanken können und die Supermärkte leer sind, dann wird es krachen.
Jan: Es wird so sein, dass sich die Gewaltbereiten, die rund 10 % bis 15 % der Bevölkerung ausmachen, das, was sie wollen, auch holen werden. Militär und Polizei werden Rationierungen letztlich nicht kontrollieren können. Sie können nicht jede Tankstelle, jeden Supermarkt und jede Apotheke bewachen. Am Ende wird die Bevölkerung um digitale Zugangssysteme, um KI-Steuerung und um Roboter zu ihrem Schutz betteln…

Im Zuge der dritten Welle wird Dünger im kommenden Jahr so teuer werden, dass die meisten Bauern darauf verzichten werden, was die weltweite Agrarproduktion um schätzungsweise bis zu 30 % reduzieren wird. Da man bereits in diesem Jahr mittels künstlicher Wetterkapriolen die weltweite Lebensmittelproduktion um einige Prozent reduziert und die Preise nach oben katapultiert hat, wird das Jahr 2027 also unter dem Motto einer weltweiten „systemischen Versorgungskrise“ stehen. Mangel wird das große Thema. Europa wird es besonders hart treffen. Wer den Absprung bislang nicht geschafft hat, wird das nun wohl auch kaum noch. Der hat hoffentlich so gut vorgesorgt, dass er zumindest mehrere Monate autark überstehen kann. Denn ich erzähle das alles nicht, weil ich es liebe, Horror-Geschichten zu verbreiten, sondern weil ich hoffe, dass wir noch den einen oder die andere dazu bringen können, zu agieren, ehe es zu spät ist und alle anderen nur noch reagieren.
Jan: Du hast in deinem Buch „Blackout“ sehr gut ausgeführt, wie man für den Katastrophenfall vorsorgen sollte, inklusive Listen zum Ankreuzen und vielen praktischen Tipps. Aber sag unseren Lesern bitte noch zum Abschluss, was deiner Meinung nach jetzt aktuell noch jeder tun kann oder sollte?
MM: Abgesehen von Lebensmitteln und Treibstoff, die man beide einlagern kann, sollte man sich überlegen, welche Anschaffungen man in den nächsten sechs bis zwölf Monaten ohnehin noch machen muss. Sei es ein neuer Holzofen, ein neuer Laptop, Baumaterial, Medikamente oder was auch immer – im kommenden Jahr wird vermutlich alles mindestens das Doppelte kosten, wenn es denn überhaupt noch verfügbar ist. Wenn man jetzt das Geld hat, könnte es also sinnvoll sein, Notwendiges jetzt quasi zum halben Preis zu kaufen. Denn wer Geld auf dem Konto liegen lässt, akzeptiert zum einen, dass es tagtäglich an Wert verliert, zum anderen die Enteignung, die bereits vorbereitet ist.
Ich gehe in Europa und den USA von sehr hoher Inflation aus, einer Vorstufe zur Hyperinflation, was das gesamte Wirtschafts- und Währungssystem zum Einsturz bringen wird, um den Great Reset durchzusetzen und auf unbare CBDCs umzusteigen. Zusammen mit der krankhaft hohen Verschuldung wird dies einen Dominoeffekt auslösen, der alles beschleunigen und verschlimmern wird. Wie das im Detail abläuft, wann genau die Aktien- und Anleiheblasen platzen werden, kann ich nicht sagen, denn auch die Regierungen und Notenbanken haben längst jegliche Kontrolle über das System verloren. Wir befinden uns im unkontrollierten Sinkflug. Aber die Anleihemärkte in den USA und in UK haben in den letzten Tagen schwere Schläge einstecken müssen, und auch die Börsen zittern.
Wer in Europa bislang nicht gehandelt hat, kann sein Geld ohnehin nicht mehr legal ins Ausland retten. Es ist jedoch NOCH möglich, sein Geld vom Konto in bar abzuheben, und angesichts der Tatsache, dass EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erst kürzlich klarmachte, dass die EU auf private, ungenutzte Ersparnisse im Rahmen der „Spar- und Investitionsunion“ zugreifen möchte, klingt das für mich persönlich nach einer guten Idee – aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Jan: Was ist mit Gold und Silber? Ich habe mich kürzlich mit mehreren sehr wohlhabenden Menschen getroffen, die alle voll im Bilde sind und vorgesorgt haben, und alle horten sie Gold und Silber und raten dringend von Kryptowährungen ab.
MM: Nun, Kryptowerte sind ein ganz anderes, sehr komplexes Thema, das ich in meinem neuen Buch „Schattengeld“ ausführlich beschreibe. Bleiben wir also bei Edelmetallen. Noch ist es möglich, Euros oder Dollar in Gold und Silber umzuwandeln, also in werthaltiges, beständiges Geld. Dabei sollte man sich nicht von den derzeit starken Preisschwankungen an den Edelmetallmärkten verunsichern lassen, denn wann immer in der Geschichte eine Währung inflationiert wurde, waren Gold und Silber der einzige Weg, seine Kaufkraft zu behalten oder sogar zu gewinnen – ich habe auch dazu in meinem aktuellen Buch alles Nötige geschrieben. Denn man darf da nicht kopflos und panisch vorgehen. Edelmetalle richtig einzukaufen und zu lagern, kann man lernen, und ich habe dazu, wie einige andere auch, meine eigenen Erfahrungsberichte dargelegt.
Ich kann nur allen dazu raten, die Lage ernst zu nehmen. Keine Panik, aber sorgen Sie so gut vor, wie Sie können. Gehen Sie in Ruhe nochmals alle Ihre Möglichkeiten durch, spielen Sie einen hoffentlich ausgearbeiteten Plan B und C nochmals in Ruhe durch und seien Sie stark und fokussiert! Fallen Sie nicht auf die Ablenkungen herein, sondern bleiben Sie bei sich und zuversichtlich. Mentale Gesundheit ist jetzt wichtiger denn je. Das wird vermutlich die größte Prüfung unseres Lebens. Jetzt wird sich bald zeigen, wer’s draufhat und wer nicht!
Jan: Du siehst also keine Chance mehr, dem Geplanten zu entkommen?

Darin sehe ich Chancen, die jeder für sich selbst nutzen kann, unabhängig vom Budget oder der Ausgangslage. Wer mitdenkt und rechtzeitig handelt, wird klar im Vorteil sein. Aber die Türen schließen sich nun, und wer zögert, wird einen hohen Preis bezahlen.
Jan: Vielen Dank für Deine aktuelle Einschätzung der Lage, lieber Michael. Ich denke, eines ist in diesem Gespräch sehr deutlich geworden: Wir gehen ungewissen Zeiten entgegen und sollten deshalb nicht darauf warten, bis es zu spät ist. Vorsorge bedeutet schließlich nicht, in Angst zu leben, sondern sich Handlungsspielräume zu bewahren.
Wer die Möglichkeit hat, sollte jetzt in Ruhe prüfen, wo er unabhängiger werden kann – bei Energie, Lebensmitteln, Finanzen und auch bei seinem persönlichen Umfeld. Vor allem aber sollten wir einen klaren Kopf bewahren und uns nicht von Angst und Panik beherrschen lassen. Denn gerade wenn sich die Zeiten verändern, ist es entscheidend, selbstständig zu denken, Verantwortung zu übernehmen und vorbereitet zu sein.
Vielleicht ist das letztlich die wichtigste Botschaft dieses Gesprächs: Nicht in Panik verfallen, aber auch nicht die Augen verschließen. Wer rechtzeitig handelt, schafft sich Möglichkeiten. Und genau darum geht es jetzt.























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