Foto: Bildschirmfoto ZDF

„Kleine Hardcore‑Muslime” mobben „ungläubige” Mitschüler

Wolfgang Büscher, der Sprecher der Ber­liner Arche, schlägt in der BZ Alarm: Der enorm anwach­sende Isla­mismus an Ber­liner Schulen werde zu einer stei­genden Gefahr für unsere Kinder und Jugend­lichen. Der Druck, den der poli­tische Islam über Kinder mus­li­mi­schen Glaubens an unseren Schulen auf Mit­schüler ausübe, werde immer größer: „Wenn die Politik jetzt nicht ein­schreitet, könnten wir das in ein paar Jahren bitter bereuen.“ – so Büscher. (Von David Berger)

Aus der Arbeit mit Kindern und Jugend­lichen in Berlin werden ver­mehrt Fälle geschildert, in denen Schü­le­rinnen und Schüler unter isla­mi­schen Druck geraten. Nach Angaben des Spre­chers des christ­lichen Kinder- und Jugend­hilfs­werks „Arche“ betreffen diese Berichte ins­be­sondere Situa­tionen, in denen Jugend­liche ver­suchen, Mit­schüler zur Hin­wendung zum Islam zu bewegen.

Ein­ge­schüchtert und zur Kon­version zum Islam gedrängt

Den Schil­de­rungen zufolge kommt es dabei zu Ein­fluss­nahme innerhalb von Peer-Gruppen. Ein­zelne Schü­le­rinnen und Schüler berichten, dass sie auf­ge­fordert würden, isla­mische Glau­bens­in­halte zu über­nehmen oder reli­giöse Regeln ein­zu­halten. In einigen Fällen werde enormer sozialer Druck auf­gebaut, etwa durch Aus­grenzung oder verbale Aus­ein­an­der­set­zungen: „Unser Per­sonal an den Arche­ein­rich­tungen berichtet mir immer öfter, dass Schüler, die sich nicht an strenge Lebens­weisen des poli­ti­schen Islams halten, aus­ge­grenzt, bedrängt, ein­ge­schüchtert und sogar dazu gedrängt werden, zum Islam zu konvertieren.“

So werden die Ber­liner Schulen, besonders jene mit hohem Migran­ten­anteil, zu Orten, wo – gefördert durch eine Politik, die „Tage gegen Isla­mo­phobie“ ausrufe – „kleine Hardcore-Muslime, Mini-Isla­misten“ ein Klima schaffen oder schon vor­finden, an dem sie sich besonders wohl fühlen. Bei der Politik sei bis jetzt keine Bereit­schaft vor­handen, dem mus­li­mi­schen Mobbing mit effek­tiven Mitteln ent­gegen zu steuern.

Auch liberal-mus­li­mische Schüler Opfer

Die religiös moti­vierte Gewalt­tä­tigkeit gehe vor allem von Schülern aus, „deren Eltern oder Groß­eltern aus Palästina, dem Gaza-Streifen, Syrien, dem Irak und dem West­jor­danland kommen“. Dabei werden zuerst Schüler christ­lichen oder jüdi­schen Glaubens Opfer des mus­li­mi­schen Fana­tismus. Aber auch Muslime, die eher liberal ein­ge­stellt seien oder sich inte­grieren möchten, werden unter Druck gesetzt.

Eine aktuelle Aus­wertung des soge­nannten „MOTRA-Monitors“, einem For­schungs­projekt zur Analyse von Radi­ka­li­sie­rungs­ten­denzen in Deutschland, unter­sucht poli­tische und reli­giöse Ein­stel­lungen unter Mus­limen unter 40 Jahren. Laut den ver­öf­fent­lichten Ergeb­nissen weisen 45,1 Prozent der befragten Muslime in dieser Alters­gruppe soge­nannte isla­mis­mus­affine Ein­stel­lungen auf. Dabei wird zwi­schen zwei Kate­gorien unter­schieden: 11,5 Prozent gelten als „manifest isla­mis­mus­affin“, während 33,6 Prozent als „latent isla­mis­mus­affin“ ein­ge­ordnet werden.

„Ich hatte eine blutige Schulzeit“

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Der Artikel erschien zuerst auf dem Blog philosophia-perennis.com.

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