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Der Wind­kraft-Wahn soll bis zum bit­teren Ende weiter getrieben werden

Trotz des täglich sicht­barer wer­denden Schei­terns der „Ener­gie­wende“ wird sie poli­tisch weiter for­ciert. Finanz­mi­nister Klingbeil erklärte kürzlich bei einer Regie­rungs­be­fragung, dass er keine Zahlen brauche, um zu wissen, dass es richtig sei, auf erneu­erbare Energien zu setzen. Er werbe für den wei­teren Ausbau der erneu­er­baren Energien – auch ohne Daten­basis. (von Vera Lengsfeld)

Ähnlich ging kürzlich ein Treffen der Umwelt- und Ener­gie­mi­nister der Länder aus, um Ent­würfe zu ver­schie­denen Gesetzen wie dem Erneu­erbare-Energien-Gesetz (EEG) zu beraten, aus denen die Minister ableiten, dass die Ener­gie­wende in ihren Ländern abge­würgt werden könnte. Es heißt in einem der 15 ein­stimmig ver­ab­schie­deten Beschlüsse, dass etwa die För­derung der Wind­energie ein zen­traler Hebel für die Ver­sor­gungs­si­cherheit und Preis­sta­bi­lität sei, “da sie zu den kos­ten­güns­tigsten und am schnellsten aus­bau­baren erneu­er­baren Strom­erzeu­gungs-Tech­no­logien zählt”. Über den Bun­desrat hatten die Länder bereits Son­der­aus­schrei­bungen für neue Wind­kraft­an­lagen durchgesetzt.

Nun geht es den letzten noch unbe­rührten Land­schaften Deutsch­lands an den Kragen. Das Her­mann­schlacht-Denkmal soll künftig von Wind­rädern umstellt werden, die es um 200 Meter über­ragen. Auch im Kyff­häu­ser­kreis soll die größ­ten­teils land­schafts- und natur­ge­schützte Gegend mit Wind­rädern zer­stört werden. Betroffen wäre auch der Stausee Kelbra, der sich zu einem inter­na­tional bedeut­samen Vogel- und Natur­schutz­gebiet ent­wi­ckelt hat. Gerade wird dort eine mehrere Mil­lionen teure Vogel­be­ob­ach­tungs­station gebaut, in deren Nähe künftig die Vogel­freunde auch die von den Wind­rädern geschred­derten Vogel­ka­daver stu­dieren können.

Nicht nur Land­schaft und Vögel werden von der Wind­kraft bedroht, sondern auch Men­schen. Über die gesund­heit­liche Schä­digung von Men­schen durch Wind­kraft ist bisher nur selten berichtet worden. Nun schließt die Uni-Medizin Mainz diese Lücke. Sie belegte in einer umfas­senden Studie sta­tis­tisch den Zusam­menhang von Wind­rädern und Herz­kran­kungen: https://www.vernunftkraft.de/neues-zu-gesundheitsrisiken-der-energiewende/ Sehr wahr­scheinlich besteht auch ein Zusam­menhang mit anderen Erkran­kungen, da der Infra­schall mehrere Lebens­funk­tionen stört. Mit den höheren und wei­ter­rei­chenden Infra­schall-Emis­sionen der neuen Wind­räder wird es noch schlimmer. Deshalb muss der Zubau enden, statt for­ciert zu werden.

Gegen die Ignoranz der poli­ti­schen Ent­schei­dungs­träger hilft nur Brei­ten­auf­klärung auf mög­lichst vielen Por­talen und ent­schie­dener Wider­stand von bestehenden und neu zu grün­denden Anti-Windkraft-Initiativen.

Der Artikel erschien zuerst auf dem Blog vera-lengsfeld.de.

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