„Achtung! Drin­gende Warnung – die EXTREME Inflation beginnt JETZT!“ — Jan van Helsing im Interview mit Michael Morris

Jan: Michael, du hattest seit Jahren vor dem Kollaps der Welt­wirt­schaft und der großen Wäh­rungen – dem US-Dollar und dem Euro – gewarnt und in deinem aktu­ellen Buch „Schat­tengeld“ auch genau erklärt, wie der Wechsel zum geplanten, neuen Geld­system erfolgen wird. Wie es aus­sieht, hattest du mit deinen Pro­gnosen wieder recht, denn du hattest vor stark stei­gender Inflation gewarnt, die letztlich in einer Hyper­in­flation enden wird. Wie du mir zuletzt im Gespräch erzählt hast, stehen wir gerade jetzt, aktuell, Anfang Herbst 2026, an einer wich­tigen Schwelle, die du als die „zweite Welle“ bezeichnest. Kannst du das bitte kurz für unsere Leser erklären?

MM: Donald Trump, der als „Frie­dens­prä­sident“ ange­treten war, hat mit seinem, von den Israelis ange­zet­telten Krieg gegen den Iran eine kata­stro­phale Situation für die gesamte Welt geschaffen, die ver­hee­rende Folgen haben wird. Ober­flächlich betrachtet war es eine Mili­tär­ope­ration, die schiefging, in Wahrheit aber hat man damit die Aus­gangslage für alles geschaffen, wovor ich immer gewarnt hatte. Man fährt die Welt­wirt­schaft kon­trol­liert gegen die Wand, um das Fun­dament für die neuen, rein digi­talen Wäh­rungen, für digitale IDs und tota­litäre Kon­trolle zu schaffen. Der Great Reset wird mittels Man­gellage erzwungen. Auch wenn die totale Digi­ta­li­sierung im Umfeld einer glo­balen Ener­gie­krise abwegig klingt, so ist sie es nicht, denn es geht darum, einen Aus­nah­me­zu­stand zu schaffen, durch den die Eliten die totale Kon­trolle über­nehmen können – also künst­liche Ver­knappung von allem, um den Tota­li­ta­rismus recht­fer­tigen zu können.

Jan: Lass uns darauf später zu sprechen kommen. Beginnen wir am Anfang, bei der Sperrung der Straße von Hormuz, vor der du in deinem neuen Buch „Schat­tengeld“ gewarnt hattest.

MM: Der Krieg gegen den Iran und damit die Sperrung der Straße von Hormuz läuft jetzt seit über einem halben Jahr, und es ist kein Ende in Sicht. Zum Ausfall des Trans­ports von rund 25 % der weltweit ver­brauchten Energie kommt nun noch, dass mehrere große, weltweit wichtige Ölraf­fi­nerien zer­stört wurden. Und zwar nicht nur in der Golf­region, sondern auch in Russland. Aus dem nun ohnehin zu wenigen ver­füg­baren Rohöl können nun auch immer weniger raf­fi­nierte End­pro­dukte her­ge­stellt werden, also Benzin, Lkw- und Pkw-Diesel, Schiffs­diesel, Kerosin und Motoröl. Das, was wir bislang im Sommer erlebt haben, also Sprit­preise, die um 30 % bis 50 % stiegen, höhere Flug­preise und so weiter, war die erste, direkte Reaktion auf die künstlich her­bei­ge­führte Situation, in der nicht nur Treib­stoff ver­knappt wird, sondern auch Gas, Dünger und viele für die Industrie essen­zielle Roh­stoffe. Das war die erste Welle. Nun stehen wir am Beginn der zweiten, die wesentlich hef­tiger wird.

Jan: Du bist dir sicher, dass sie das jetzt ganz extrem spüren werden, was du in einem Artikel, den du vor einigen Monaten für Goldseiten.de geschrieben hattest, als die „zweite und die dritte Welle“ bezeichnest. Klingt wenig spek­ta­kulär, dürfte es aber werden. Kannst du das bitte näher erklären?

MM: Wir wissen aus der Geschichte, dass sich die Folgen eines Ange­bots­schocks immer in drei Wellen offen­baren. Jene Unter­nehmen, die Not­fall­klauseln im Klein­ge­druckten ihrer Ver­träge haben, soge­nannte „Force-Majeure-Regeln“, also „Höhere-Gewalt-Rege­lungen“, wie Air­lines, konnten sofort ihre Preise erhöhen, aber der Rest hielt sich noch im Rahmen. Alles, was man im Super­markt kauft, stammt von Zulie­ferern, mit denen die Super­markt­kette Jah­res­ver­träge hat. Die müssen, auch wenn der Diesel, der Strom und andere Kosten sich ver­doppeln, weiter zum ver­ein­barten Preis liefern. Aber irgendwann, innerhalb einiger Monate, laufen diese Ver­träge nach und nach aus, und dann müssen die Zulie­ferer nach­ver­handeln und ihre Preise erhöhen, um nicht unter­zu­gehen. Das ist dann die zweite und die dritte Welle, die ich für Herbst/Winter 2026 und für das Frühjahr 2027 vor­aus­gesagt hatte. In den kom­menden Wochen und Monaten wird alles im Super­markt, im Bau­markt und so weiter deutlich teurer, auch weil oben­drauf noch immer neue Steuern und Abgaben kommen.

Jan: Nun warst du bereits vor Monaten von starken Preis­an­stiegen, von 30 % bis 50 % bei vielen Pro­dukten, aus­ge­gangen. Aber das ist vorbei. Mitt­ler­weile sprichst du von 100 % oder meh­reren hundert Prozent Inflation innerhalb der nächsten sechs bis neun Monate. Das ist doch Wahnsinn! Das werden viele Men­schen nicht überleben!

MM: Ja, das fürchte ich auch, und das ist wohl auch genau so gewollt, wie mein Interview-Partner zum Buch „IQ 100 – Die Auslese hat begonnen “ unmiss­ver­ständlich erklärte. Warum gehe ich jetzt davon aus, dass alles noch viel schlimmer kommt, als ich bis vor Kurzem dachte? Weil sich die Situation noch ver­schärft hat, da nun nicht nur die Straße von Hormuz dicht ist, sondern seit einigen Tagen auch die süd­liche Zufahrt zum Suez-Kanal durch die mit dem Iran ver­bün­deten Huthis stark ein­ge­schränkt wurde. Saudi-Arabien hat seine für Europa ver­spro­chenen Roh­öl­lie­fe­rungen gestrichen. Syrien und Irak können nicht liefern. Russland hat Raf­fi­nerie-Pro­bleme. Um es kurz zu machen: Dem Welt­markt fehlen derzeit zwi­schen 10 % und 20 % Öl und Gas. Es kann zudem nicht mehr auf dem üblichen kurzen Wege nach Europa gebracht werden, sondern muss die sehr lange Route um Afrika herum nehmen, was die Trans­port­kosten, nicht nur für Öl und Gas, sondern so ziemlich alles, was über den Seeweg kommt, hat explo­dieren lassen. Diese Fracht­raten sind seit Februar dieses Jahres um bis zu 400 % gestiegen!

Jan: Das bedeutet, dass Sprit und Elek­tri­zität und damit auch die Heiz­kosten weiter stark steigen werden. Wie hoch kann das gehen? Wo ist die Grenze, an der es sich schlichtweg niemand mehr leisten kann? Und wie hängt das mit der Tat­sache zusammen, dass wir derzeit in Deutschland die nied­rigsten Gas­speicher-Füll­stände aller Zeiten haben?

MM: Okay, also der Reihe nach. EZB-Chefin Christine Lagarde hat vor wenigen Tagen meine Pro­gnosen bestätigt, als sie sagte, dass es erst zu Preis­schocks, also hoher Inflation, kommen „könnte“, danach zu Ratio­nie­rungen – das ist der O‑Ton der Euro-Chefin. Was bedeutet das konkret? Ana­lysten der Euro­päi­schen Kom­mission erwarten eine Ver­dopplung des Roh­öl­preises im Lauf des Winters, also während der zweiten Welle. Eine Ver­dopplung würde in Europa also vier bis fünf Euro pro Liter bedeuten, in etwa eine Ver­drei­fa­chung des Preises von vor einem Jahr. Das muss auf­grund der Trans­port­kosten, die in allem ent­halten sind, also auch auf alle Pro­dukte durch­schlagen, zwar nicht eins zu eins, aber mit einer Ver­dopplung zum Vor­kriegs­niveau muss man rechnen.

Die Spe­di­tionen können die Mehr­kosten auf­grund der Markt­struktur nicht eins zu eins wei­ter­geben, und die Margen waren ohnehin immer gering. Im ersten Halbjahr 2026 sind die Insol­venzen bei Logistik-Unter­nehmen in Deutschland um über 200 % gestiegen. Öster­reich und Deutschland wird der Umbruch im Logistik-Bereich am här­testen treffen, weil hier die Kosten am höchsten sind. Stark stei­gende Sprit- und Ener­gie­preise treffen auf einen welt­weiten Pro­duk­ti­ons­rückgang und schwere Pro­bleme beim Transport von Waren. Daher sollte man sich auf bald leere Regale im Super­markt einstellen.

Und eins noch dazu: Bislang hat sich vor allem Diesel stark ver­teuert, doch nun werden wir die größten Preis­sprünge beim Benzin sehen, da gerade alle Raf­fi­nerien auf Die­sel­pro­duktion umge­stellt haben, da der für Schiffe, Lkw, Trak­toren und Panzer gebraucht wird. Daher wird es in den kom­menden Wochen zu Ben­zin­knappheit kommen und zu deutlich höheren Preisen.

Jan: Was hat all das mit den Gas­spei­chern zu tun? Die Gas­füll­stände sind in Deutschland derzeit his­to­risch niedrig, und Experten warnen, dass uns im Lauf des Winters das Gas aus­gehen kann und damit auch der Strom. Jetzt hat aktuell aber die zuständige Minis­terin befohlen, dass die Gas­speicher befüllt werden müssen, egal zu welchem Preis. Es gibt jedoch Stimmen, die behaupten, dass das zeitlich gar nicht mehr möglich ist. Weißt du mehr darüber?

MM: Der Sin­nes­wandel kam kurz vor den wich­tigen Regio­nal­wahlen im Osten. Das ist Popu­lismus pur. Die deut­schen Gas­speicher sind zu weniger als 56 % gefüllt, ange­strebt waren 80 % bis 90 %. Das ist aus tech­ni­schen Gründen zeitlich nicht mehr möglich. Übli­cher­weise wird im Sommer bei nied­rigen Preisen befüllt. Da auf­grund des Iran-Krieges in diesem Jahr aber die Preise im Sommer nicht fielen, sondern stiegen, haben die zum Teil ver­staat­lichten Betreiber daher nicht ein­ge­kauft. Jetzt sind die Speicher in manchen Ländern, wie Deutschland, eher leer. Wenn wir also nach dem erneut hei­ßesten Sommer aller Zeiten nicht auch einen eben­solchen Winter bekommen, wird es in der kom­menden Heiz­saison eng werden. Die Briten sind übrigens noch schlimmer dran und haben gerade offen zuge­geben, dass sie mit der Gas­mangel-Lage für Anfang Dezember rechnen, sprich, ab dann Energie ratio­niert werden muss. In Deutschland wäre das dann ab Januar der Fall. Was solche „Brownouts“ bedeuten und wie man sich wappnen kann, habe ich in meinem Buch „Blackout“ leicht ver­ständlich dargelegt.

Jan: Das ist das Stichwort. Wir waren ja bislang haupt­sächlich davon aus­ge­gangen, dass es auf­grund der ver­fehlten, ver­rückten Klima- und Ener­gie­po­litik zu Strom­eng­pässen und mög­li­cher­weise auch zu Blackouts kommen könnte. Mitt­ler­weile sieht es aber immer mehr danach aus, dass man den Mangel auf allen Ebenen gezielt her­bei­führt, um Chaos, Panik und Unruhen zu schaffen, damit es knallt und man das gesamte System in Ruhe umbauen kann. In England und Spanien kommt es aktuell schon zu Unruhen wegen der Mas­sen­ein­wan­derung, und die Regie­rungen ver­lieren zuse­hends die Kon­trolle. In Deutschland wird es im kom­menden Jahr wohl auch krachen, denn da wird kein ein­ziges Problem mehr ange­gangen, sondern alle Energie nur noch in Feind­bilder inves­tiert, von Putin bis zur AfD. Und im Schatten dieser Ablen­kungen wird alles kom­plett umge­krempelt, wie wir das beide seit Jahren vor­her­gesagt haben…

MM: Ja, es scheint alles nach Plan zu laufen. Denn im Frühjahr 2027 kommt die dritte Welle der Inflation, die noch schwer­wie­gender wird, weil sie keine reine Preis­welle mehr sein wird, sondern eine Man­gel­welle, wie Christine Lagarde ja bereits bestä­tigte. Es ist wichtig zu ver­stehen, dass der bis­herige Anstieg der Sprit­preise mit rund 40 % noch moderat aus­ge­fallen ist, weil einige große Länder, wie die USA und Japan, ihre üppigen Kraft­stoff-Reserven frei­ge­geben haben, wodurch das Ange­bots­de­fizit ver­ringert wurde. Diese Länder haben aber nun ihre kri­ti­schen Reserven fast aus­ge­schöpft, und von nun an werden wir die volle Wirkung des Mangels an Lkw- und Schiffs­diesel sowie Kerosin zu spüren bekommen – die zweite Welle auf­grund der gestie­genen Logis­tik­kosten. Wenn der Schiffs­diesel und das Kerosin dann in wenigen Monaten so knapp und teuer sein werden, dass sich der Transport aus Asien nach Westen nicht mehr rechnet, dann bricht alles zusammen. Das ist dann die dritte Welle. Im Frühjahr 2027 werden dann nicht nur die Preise kom­plett explo­dieren, sondern das Angebot so gering sein, dass die Lenker in der Politik not­ge­drungen ratio­nieren werden – wie auch immer sie das im Detail anstellen wollen. Hier sehe ich den Moment, wo das System zusam­men­brechen wird, da in Deutschland schon heute die ein­fachsten Dinge nicht mehr funk­tio­nieren. Wenn die Leute dann nicht mehr tanken können und die Super­märkte leer sind, dann wird es krachen.

Jan: Es wird so sein, dass sich die Gewalt­be­reiten, die rund 10 % bis 15 % der Bevöl­kerung aus­machen, das, was sie wollen, auch holen werden. Militär und Polizei werden Ratio­nie­rungen letztlich nicht kon­trol­lieren können. Sie können nicht jede Tank­stelle, jeden Super­markt und jede Apo­theke bewachen. Am Ende wird die Bevöl­kerung um digitale Zugangs­systeme, um KI-Steuerung und um Roboter zu ihrem Schutz betteln…

MM: So ist der Plan. Das Problem, das ich sehe, ist aber, dass die Archi­tekten dieser dys­to­pi­schen Zukunft zu viele Bau­stellen gleich­zeitig auf­ge­macht haben. Die Hyper­in­flation und die Welt­wirt­schafts­krise können sie managen, aber der KI-Bereich ent­gleitet ihnen zuse­hends, es gibt all den Strom für all die Rechen­zentren gar nicht, und wenn erst der Krieg gegen Russland beginnt – für den Deutschland sich längst ent­schieden hat –, dann wird die Infra­struktur, zumindest in Europa, so zer­stört sein, dass der Wie­der­aufbau viele Jahre dauern wird. Denn die meisten echten Fach­kräfte haben längst still und heimlich das Weite gesucht. Das ist mittel- bis lang­fristig gedacht. Ent­scheidend ist aus meiner Sicht aber, dass für rund 90 % der Europäer bereits im kom­menden Jahr Sprit, Strom, Heizung und Lebens­mittel uner­schwinglich werden könnten. Das bedeutet, dass Mil­lionen Men­schen im kom­menden Winter erfrieren und ver­hungern könnten. Die Ver­blie­benen werden das „Lockstep-Sze­nario“, das man im Jahr 2020 noch nicht kom­plett umsetzen konnte, not­ge­drungen annehmen.

Im Zuge der dritten Welle wird Dünger im kom­menden Jahr so teuer werden, dass die meisten Bauern darauf ver­zichten werden, was die welt­weite Agrar­pro­duktion um schät­zungs­weise bis zu 30 % redu­zieren wird. Da man bereits in diesem Jahr mittels künst­licher Wet­ter­ka­priolen die welt­weite Lebens­mit­tel­pro­duktion um einige Prozent redu­ziert und die Preise nach oben kata­pul­tiert hat, wird das Jahr 2027 also unter dem Motto einer welt­weiten „sys­te­mi­schen Ver­sor­gungs­krise“ stehen. Mangel wird das große Thema. Europa wird es besonders hart treffen. Wer den Absprung bislang nicht geschafft hat, wird das nun wohl auch kaum noch. Der hat hof­fentlich so gut vor­ge­sorgt, dass er zumindest mehrere Monate autark über­stehen kann. Denn ich erzähle das alles nicht, weil ich es liebe, Horror-Geschichten zu ver­breiten, sondern weil ich hoffe, dass wir noch den einen oder die andere dazu bringen können, zu agieren, ehe es zu spät ist und alle anderen nur noch reagieren.

Jan: Du hast in deinem Buch „Blackout“ sehr gut aus­ge­führt, wie man für den Kata­stro­phenfall vor­sorgen sollte, inklusive Listen zum Ankreuzen und vielen prak­ti­schen Tipps. Aber sag unseren Lesern bitte noch zum Abschluss, was deiner Meinung nach jetzt aktuell noch jeder tun kann oder sollte?

MM: Abge­sehen von Lebens­mitteln und Treib­stoff, die man beide ein­lagern kann, sollte man sich über­legen, welche Anschaf­fungen man in den nächsten sechs bis zwölf Monaten ohnehin noch machen muss. Sei es ein neuer Holzofen, ein neuer Laptop, Bau­ma­terial, Medi­ka­mente oder was auch immer – im kom­menden Jahr wird ver­mutlich alles min­destens das Dop­pelte kosten, wenn es denn über­haupt noch ver­fügbar ist. Wenn man jetzt das Geld hat, könnte es also sinnvoll sein, Not­wen­diges jetzt quasi zum halben Preis zu kaufen. Denn wer Geld auf dem Konto liegen lässt, akzep­tiert zum einen, dass es tag­täglich an Wert ver­liert, zum anderen die Ent­eignung, die bereits vor­be­reitet ist.

Ich gehe in Europa und den USA von sehr hoher Inflation aus, einer Vor­stufe zur Hyper­in­flation, was das gesamte Wirt­schafts- und Wäh­rungs­system zum Ein­sturz bringen wird, um den Great Reset durch­zu­setzen und auf unbare CBDCs umzu­steigen. Zusammen mit der krankhaft hohen Ver­schuldung wird dies einen Domi­no­effekt aus­lösen, der alles beschleu­nigen und ver­schlimmern wird. Wie das im Detail abläuft, wann genau die Aktien- und Anlei­heblasen platzen werden, kann ich nicht sagen, denn auch die Regie­rungen und Noten­banken haben längst jeg­liche Kon­trolle über das System ver­loren. Wir befinden uns im unkon­trol­lierten Sinkflug. Aber die Anlei­he­märkte in den USA und in UK haben in den letzten Tagen schwere Schläge ein­stecken müssen, und auch die Börsen zittern.

Wer in Europa bislang nicht gehandelt hat, kann sein Geld ohnehin nicht mehr legal ins Ausland retten. Es ist jedoch NOCH möglich, sein Geld vom Konto in bar abzu­heben, und ange­sichts der Tat­sache, dass EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­dentin Ursula von der Leyen erst kürzlich klar­machte, dass die EU auf private, unge­nutzte Erspar­nisse im Rahmen der „Spar- und Inves­ti­ti­ons­union“ zugreifen möchte, klingt das für mich per­sönlich nach einer guten Idee – aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Jan: Was ist mit Gold und Silber? Ich habe mich kürzlich mit meh­reren sehr wohl­ha­benden Men­schen getroffen, die alle voll im Bilde sind und vor­ge­sorgt haben, und alle horten sie Gold und Silber und raten dringend von Kryp­to­wäh­rungen ab.

MM: Nun, Kryp­towerte sind ein ganz anderes, sehr kom­plexes Thema, das ich in meinem neuen Buch „Schat­tengeld“ aus­führlich beschreibe. Bleiben wir also bei Edel­me­tallen. Noch ist es möglich, Euros oder Dollar in Gold und Silber umzu­wandeln, also in wert­hal­tiges, bestän­diges Geld. Dabei sollte man sich nicht von den derzeit starken Preis­schwan­kungen an den Edel­me­tall­märkten ver­un­si­chern lassen, denn wann immer in der Geschichte eine Währung infla­tio­niert wurde, waren Gold und Silber der einzige Weg, seine Kauf­kraft zu behalten oder sogar zu gewinnen – ich habe auch dazu in meinem aktu­ellen Buch alles Nötige geschrieben. Denn man darf da nicht kopflos und panisch vor­gehen. Edel­me­talle richtig ein­zu­kaufen und zu lagern, kann man lernen, und ich habe dazu, wie einige andere auch, meine eigenen Erfah­rungs­be­richte dargelegt.

Ich kann nur allen dazu raten, die Lage ernst zu nehmen. Keine Panik, aber sorgen Sie so gut vor, wie Sie können. Gehen Sie in Ruhe nochmals alle Ihre Mög­lich­keiten durch, spielen Sie einen hof­fentlich aus­ge­ar­bei­teten Plan B und C nochmals in Ruhe durch und seien Sie stark und fokus­siert! Fallen Sie nicht auf die Ablen­kungen herein, sondern bleiben Sie bei sich und zuver­sichtlich. Mentale Gesundheit ist jetzt wich­tiger denn je. Das wird ver­mutlich die größte Prüfung unseres Lebens. Jetzt wird sich bald zeigen, wer’s draufhat und wer nicht!

Jan: Du siehst also keine Chance mehr, dem Geplanten zu entkommen?

MM: Ich halte die Chancen für die gesamte Menschheit für gering. Aber als Indi­viduen oder kleine Gruppen könnten wir durchaus unbe­schadet aus diesem Prozess her­vor­gehen. Das, was gerade pas­siert, ist geplant, in soge­nannten „Pla­nungs-Sze­narien“. Deren Kern­stück sind SWOT-Ana­lysen – ein Akronym, das sich aus Strengths, Weak­nesses, Oppor­tu­nities und Threats zusam­men­setzt. Man hat uns, also die Bevöl­kerung, genau stu­diert und model­liert, wie wir auf all das reagieren werden, was man uns auf­zwingt. Man hält uns für leicht bere­chenbar, was die meisten Men­schen auch sind. Die­je­nigen aber, die da aus dem Raster fallen, die für die Geheime Welt­re­gierung unbe­re­chenbar sind, stellen für sie einen so großen Aufwand dar, dass man sie in Ruhe lassen wird.

Darin sehe ich Chancen, die jeder für sich selbst nutzen kann, unab­hängig vom Budget oder der Aus­gangslage. Wer mit­denkt und recht­zeitig handelt, wird klar im Vorteil sein. Aber die Türen schließen sich nun, und wer zögert, wird einen hohen Preis bezahlen.

Jan: Vielen Dank für Deine aktuelle Ein­schätzung der Lage, lieber Michael. Ich denke, eines ist in diesem Gespräch sehr deutlich geworden: Wir gehen unge­wissen Zeiten ent­gegen und sollten deshalb nicht darauf warten, bis es zu spät ist. Vor­sorge bedeutet schließlich nicht, in Angst zu leben, sondern sich Hand­lungs­spiel­räume zu bewahren.

Wer die Mög­lichkeit hat, sollte jetzt in Ruhe prüfen, wo er unab­hän­giger werden kann – bei Energie, Lebens­mitteln, Finanzen und auch bei seinem per­sön­lichen Umfeld. Vor allem aber sollten wir einen klaren Kopf bewahren und uns nicht von Angst und Panik beherr­schen lassen. Denn gerade wenn sich die Zeiten ver­ändern, ist es ent­scheidend, selbst­ständig zu denken, Ver­ant­wortung zu über­nehmen und vor­be­reitet zu sein.

Viel­leicht ist das letztlich die wich­tigste Bot­schaft dieses Gesprächs: Nicht in Panik ver­fallen, aber auch nicht die Augen ver­schließen. Wer recht­zeitig handelt, schafft sich Mög­lich­keiten. Und genau darum geht es jetzt.

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