Rekordsumme: Rund 8.918 Tonnen Gold haben die deutschen Privathaushalte zurückgelegt. Damit haben die Privatanleger zusammen mehr Gold als die Deutsche Bundesbank. Grund ist unter anderem die Unsicherheit im Finanzsektor.
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Gold scheint nach wie vor eine gewisse Anziehungskraft zu besitzen. Der Nimbus seines Wertes ist ungebrochen.
Rund 8.918 Tonnen haben die deutschen Privathaushalte an Gold zurückgelegt [siehe Bericht »n‑tv«]. Damit haben die Bürger zusammen mehr Gold als die Deutsche Bundesbank, die rund 3.370 Tonnen als Reserve hat.
39 Prozent des Privatgoldes davon haben die Bürger in Banktresoren gelagert, 38 Prozent ist zu Hause aufbewahrt. Die Hälfte aller Goldrücklagen sind Form von Goldbarren und Münzen. Der Rest ist oft in Form von Schmuck oder wertvollen Gold-Gegenständen angelegt.
Obwohl Gold keine Zinsen abwirft und keine Dividenden bringt, erfreut es sich bei Anlegern großer Beliebtheit. Es gilt als sichere Anlage. Und man hat etwas in der Hand, dessen Wert nicht nur als Buchgeld oder digital verzeichnet ist.
Quelle: FreieWelt.net