Autor: J. E. Rasch

Der Club der trüben Lichter

Das Gefüge des alten Kon­ti­nents, das sich „Europa“ – nach einer etwas fül­ligen, wider­spens­tigen Gespielin des Göt­ter­vaters Zeus – nennen lässt, ist ziemlich desolat. In seiner attes­tierten Mitte dünstet eine vormals ver­einte Republik vor sich hin. Durchaus, oder doch nur scheinbar, auf geho­benem Niveau. Noch… Denn die Auguren aus anderen Erd­teilen zeichnen schon ein anderes […]

Den ganzen Artikel lesen

…als wär’s ein böser Traum

Die Stürze der Beredten und Elo­quenten werden abrupter, das erwartete Gelächter bleibt ver­halten. Dennoch scheint die zutage gebrachte Betrof­fenheit beim Rück­tritt von Andrea Nahles gro­ßen­teils geheu­chelt zu sein. Einzig Angela Merkel hat – selten genug – aus ihrem Herzen viel­leicht keine Mör­der­grube gemacht. Sie weiß natürlich auch, was sie an „ihren“ Sozi­al­de­mo­kraten hat. Die amerikanischen […]

Den ganzen Artikel lesen

Die Rote Schattenlinie

Die Sozi­al­de­mo­kratie eines Willy Brandt, so wie sie einst in Deutschland zur Schritt­ma­cherin von gesell­schaft­licher Offenheit und unbe­stech­lichen Strei­terin für soziale Gerech­tigkeit und Gleich­be­rech­tigung der Frau geworden war, gibt es nicht mehr. Sie hat sich ein ums andere Mal selbst ver­raten und ver­kauft sich grade wieder an die Öko-Mor­a­­listen der Grü­ninnen von Habeck und Konsorten. […]

Den ganzen Artikel lesen

Angst essen Zukunft auf

Oder: von groß­mäu­ligen Bre­x­i­tiers und zwer­gen­haften Schwarzen Löchern. Mit dem Her­auf­dämmern eines zere­bralen Hori­zonts hat die Evo­lution den Men­schen des Para­dieses beraubt, ihn damit also befähigt, zumindest seine phy­sische Ver­gäng­lichkeit wahr­zu­nehmen – aber auch die Begehr­lichkeit nach einer zwei­fel­haften Hoffnung auf Zukunft in anderen Aggre­gats­zu­ständen geweckt. Diverse Sek­ten­gründer und ihre zahl­reichen Nach­folger pro­fi­tieren bis heute […]

Den ganzen Artikel lesen

J. E. Rasch

freier Autor Jahrgang 1953 – ist Lin­guist, Dra­maturg und Essayist, Nach Studium und diversen Aus­lands­auf­ent­halten arbeitete er zunächst als Dol­met­scher und PR-Spe­­zialist bei einem süd­deut­schen Auto­mo­bil­her­steller. 1987 gründete er sein eigenes Theater, schrieb und insze­nierte diverse Thea­ter­stücke sowie zahl­reiche Satire-Pro­­­gramme und trat auch als Solist mit lite­ra­­risch-poli­­ti­­schen Kaba­rett­kom­po­si­tionen vor sein Publikum. Im ver­gan­genen Jahr­zehnt wandte […]

Den ganzen Artikel lesen