Johannes Holey im Interview mit Dan Davis

vom

Der Autor über sein ak­tu­elles Buch, das “Gesundheits“system, Jan van Helsing & UFOs
Johannes Holey ist Buch­autor und Vater von Jan Udo Holey, alias Jan van Helsing. In einem Interview mit Dan Davis geht er auf sein ak­tu­elles Buch “Jetzt reichts! 2”, die “Gesund­heits”-industrie, die Zer­störung der Familien und 2012 ein. Wie kann man sich am besten gegen die­ses auf­gebaute System schüt­zen? Werden wir durch In­halts­stoffe in Lebens­mitteln und in den Pro­dukten des täg­lichen Lebens kon­trol­liert und gezielt krank gemacht? Welche Rolle spielen die Massen­medien und leben wir tat­sächlich in den pro­phe­zei­ten “Letzten Tagen”? Außer­dem geht er auf die Ruf­mord­kam­pagne gegen sei­nen Sohn Jan “van Helsing” ein. Und sah man tat­sächlich bei der Geburt von Jan ein UFO über dem Haus?
Johannes Holey ar­bei­tet seit Jahren er­folg­reich als Buch­autor. Zu seinen bis­he­rigen Ver­öf­fent­li­chungen gehören Bücher wie “Jesus 2000”, “Der Jesus-Code”, “Alles ist Gott” oder “Jetzt reichts!” und “Jetzt reichts! 2”. In einem Interview mit Dan Davis geht er aus­führlich auf unser “Gesundheits”-system ein.
Werden durch Medi­ka­mente gezielt Folge­er­krank­ungen ver­ur­sacht, um uns in ein mafiöses System zu binden, bei dem es um Milliarden­gewinne geht? Hat er selbst schon etwas “Über­sinn­liches” erlebt? Werden Rentner als Kos­ten­fak­toren even­tuell gezielt und mög­lichst unauf­fällig zuweilen aus dem System aus­sor­tiert? Und sind die Mas­sen­medien selbst die größten Ver­schwörungs­theo­retiker? Dies und vieles mehr jetzt hier im Gespräch mit Johannes Holey im COVER UP! Newsmagazine.
Dan Davis: Hallo Johannes. Ich freue mich sehr da­rü­ber, dass Du Zeit für das Interview gefunden hast. Dein aktu­elles Buch ist der 2. Teil von „Jetzt reicht‘s!“. Darin geht es unter anderem um unsere “Gesund­heits“-Industrie. Würdest Du die Phar­ma­in­dus­trie als eine Art Mafia be­zeich­nen? Und  könntest Du uns einen kleinen Über­blick zu dem ak­tu­ellen Buch ge­ben und was Dich dazu be­wogen hat, es zu schreiben?
Johannes Holey: Zuerst, lieber Dan, bedanke ich mich für die­ses Interview. Die Bezeichnung ‚Gesund­heits-Industrie’ sagt eigentlich schon alles. Kom­mer­zielle Betrachtung von Krank­heiten und Erkrankten, Erfindung von Krank­heiten und Verkauf von paten­tierten Phar­ma­pro­duk­ten, das alles wurde in­zwisch­en zu indus­tri­ellen Abwick­lungen und Ma­chen­schaften. Die ‚Indus­tri­ellen’ finden sich selbst dabei sowenig mafios, wie die Mit­ar­beiter der Atom­in­dus­trien – so ist das leider. Mein Buch­titel ‚Jetzt reicht’s!’ sagt dies­bezüglich ja schon alles: Ich habe es satt, zuschauen zu müssen, wie die Men­schen mit ihrer wert­vollen Gesund­heit umgehen und möchte Wege zeigen, was wir tun können und lassen sollten. Mein Motiv ist dabei, egal, welches Thema es betrifft, zur Eigen­ver­ant­wortung im eigenen Alltag anregen – in unseren Familien; im Dau­er­stress der gepulsten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mi­kro­wellen (Handy, WLAN u.ä.); im Kon­sum­rausch unserer bequemen, jedoch min­der­wer­tigen indus­tri­ellen Ernährung; der Phar­ma­abhängigkeit von Ärzten, medi­zi­ni­schen Orga­ni­sa­tionen und Pati­enten und ähn­liches mehr. In meinen wich­tigen Kapiteln „Immer mehr Men­schen gehen die Augen auf“ und „Das zukünftige ICH-DU-WIR-Prinzip“ zeige ich die Mög­lich­keiten, die uns in der Ver­bindung mit den geis­tigen Heil- und Lebens­kräften zur Ver­fügung stehen.
Ich ziehe Rote Karten, damit alle Zuschauer sehen, wer falsch spielt – doch ver­ant­wortlich sind im großen Le­bens­spiel nicht nur die bösen Ver­ur­sacher, sondern auch die ‚Gut­men­schen’, die sich kri­tiklos mani­pu­lieren lassen. Wäre das nicht so, dann könnte eine Industrie, auch die der Krank­heiten, keine inter­es­santen Gewinne ein­fahren und Aktionäre befriedigen.
Dan Davis: Geht es nur ums liebe Geld, wenn Krank­macher gezielt in den Nah­rungs­mitteln ver­schwie­gen bezie­hungs­weise nicht als solche dekla­riert werden? Und könntest Du einige Bei­spiele nennen?
Johannes Holey: Das ist schwer zu trennen, doch es ist zu befürchten, dass der alte und geheim gehaltene Beschluss des Club of Rome Tat­sache ist und im Hin­ter­grund mit­wirkt. Wir kennen davon nur die erste Hälfte, nämlich „die Gebur­tenrate zu redu­zieren“, doch der Beschluss endet mit dem Satz „und die Ster­berate zu erhöhen“. Mit zwei Bei­spielen kann ich das ver­an­schau­lichen: Das erste ist Fluor das zweite der raf­fi­nierte Fabrik­zucker. Beide sind sogar de­kla­riert, nur die Ver­brau­cher sind nicht infor­miert. Schäden durch Fluoride sind somit indus­trie­ge­macht und die noch grö­ßeren Kör­perschäden durch den Kristall­zucker sind jedoch selbstverursacht.
Ich beziehe mich jetzt nur auf die Fluoride in den Zahn­pasten, die angeblich den Zahn­schmelz härten sollen, jedoch gleich­zeitig als ein starkes Gift über unsere Mund- und Zun­gen­sen­soren den ganzen Kör­per beein­flussen. Durch die Homöo­pathie und die Schüs­s­ler­salze wissen wir, wie perfekt die Mun­d/­Kör­per-Einheit reagiert. Flou­r­ide­freie Zahn­pasten gibt es übrigens genügend in Reform­häusern und Natur­kost­läden. Ein Drama ist dagegen der moderne Zucker­konsum. Zwi­schen den Jahren 1900 und 2000 ist sta­tis­tisch der deutsche Pro-Kopf-Ver­­­brauch von einem Kilo pro Jahr fast auf ein Kilo pro Woche ange­stiegen und als sicht­bares Ergebnis sind wir Deutsche heute Euro­pa­meister im Über­ge­wicht. Welt­meister im Über­ge­wicht sind die USA mit jährlich über 70 Kilo Fabrik­zu­cker­konsum – wie bei uns mit den indus­triell gefer­tigten Nah­rungs­mitteln und den Soft­drinks. Diese für unseren Kör­per eigentlich wertlose Zuckerform ist zurzeit nach­weislich das stärkste frei­ver­käuf­liche Sucht­mittel und dabei auch ein beliebter See­len­tröster, mit dem wir uns manche All­tags­pro­bleme zu ver­süßen glauben.
Dan Davis: Unser „Zwei-Klassen-Gesun­d­heits­system“ bevorzugt jene Men­schen, die das not­wendige Kleingeld haben, um sich eine private Kran­ken­ver­si­cherung und somit eine ordent­li­chere Ver­sor­gung und Be­hand­lung leisten zu können. Hat das noch etwas mit Ethik zu tun? Ist es tat­sächlich eine Form von Mas­senmord, oder ist diese Zuordnung zu weit hergeholt?
Johannes Holey: Kei­nes­falls. Doch Zwei­klas­sen­systeme hat es schon immer gegeben, – früher viel aus­ge­prägter als heute – denn wir leben nun mal in einer polaren Welt. Eigentlich könnten wir im Gesund­heits­be­reich von einem Drei­klas­sen­system sprechen: Die optimal bezahlten, die redu­ziert bezahlten und die selbst­be­zahlten Gesund­heits­aus­gaben, die letzte Gruppe der Außen­seiter in enorm zuneh­mendem Maße. Wenn wir das auf die Sicht­weise der Gesund­heits-Industrie beziehen heißt das doch: Volles Abkas­sieren bei den wenigen Betuchten, „Masse bringt Kasse“ bei den outi­ne­be­hand­lungen der weit­gehend Gesund­heits-Des­in­ter­es­sierten und zuletzt Pharma-Mini­um­sätze mit inzwi­schen immer mehr Leuten wie uns, die ver­suchen, mit ihrer Gesund­heit selbst­be­wusst und ver­ant­wortlich umzugehen.
So ent­wi­ckelt sich ja auch ein Drei-Klassen-Ernäh­rungs­system: Gen­freie, unbe­strahlte und gesunde Bio­qua­lität für die, die sich´s leisten können; billige indus­trielle Fer­tig­ge­richte mit Mas­sen­um­sätzen bei denen, die sich pro­gramm­ieren lassen und auch hier wieder die kri­tische Min­derheit: zunehmend Selbst­kochen und Selbst­ver­sorgung im Garten oder in Erzeuger-Konsumenten-Gemeinschaften.
Dan Davis: Du befasst Dich ja seit vielen Jahren mit grenz­wis­sen­schaft­lichen Themen. Was hat Dich dazu bewogen, Dich eines Tages zu dem Schritt zu ent­schließen, selbst Bücher zu schreiben und als Autor tätig zu werden?
Der Autor Johannes Holey (by J. Holey).
Johannes Holey: Das liegt uns scheint‘s im Blut. Mein Vater hat schon Geschichtchen und Zei­tungs­bei­träge geschrieben, mein Soh­nemann Jan hat es dann gleich voll­be­ruflich gestartet und ich konnte mich zurück­halten, bis ich als Rentner in meine Berufs­freiheit kam. Aller­dings habe ich schon vorher immer wieder fach­liche Bei­träge in unserer Tex­til­branche geliefert. Doch die Falsch­in­for­ma­tionen, mit welchen der heutige Kon­sum­rausch auf­gebaut und erhalten wird, wider­strebt mir derart. Und das Schlimmste ist für mich dabei der geist– und see­lenlose Mate­ria­lismus, der uns an der ganz­heit­lichen Wirk­lichkeit vor­bei­leben lässt. Daher möchte ich mit meinen Büchern dazu bei­tragen, dass weitere Mit­men­schen mit solchem Wissen helfen, Visionen und eine neue Welt ent­stehen zu lassen – und wenn sie noch so klein ist.
Dan Davis: Warum denkst Du, dass unser Gesell­schafts-System darauf angelegt ist,die Familien zer­stören will?
Johannes Holey: Wenn diese selbst­er­wählte Elite im Hin­ter­grund zum Ziele hat, die unnötige und nur schwer regierbare Mil­li­ar­den­be­völ­kerung unseres Pla­neten zu redu­zieren, dann beginnt man auch lang­fristig und in kleinsten Schritten die Sub­stanz der Völker, die Familien zer­stören. Eltern mit getrennten Berufen und Kinder mög­lichst klein durch Mut­ter­entzug in Heimen ver­einzelt erzogen, kann schon im kind­lichen Alter psy­chische Ano­malien auf­bauen. Dazu die jugend­liche Ver­ein­zelung per Com­puter und die Erwach­se­nen­ver­dummung per Fern­sehen, da dümpeln so manche Familien durchs Leben und geraten dabei in immer mehr Fremd­be­stimmung. Das sind geplante schäd­liche Fak­toren im Sozialen, im Wirt­schaft­lichen wie auch im Gesund­heit­lichen – und es ist keine Ver­schwörungs­theorie mehr, sondern erkennbare Verschwörungspraxis.
Dan Davis: Sind nicht die Mas­sen­medien selbst die größten Ver­schwö­rungs­theo­re­tiker, wenn sie gezielt unwahre und falsche Behaup­tungen als Tat­sachen ver­kaufen und unter das Volk bringen? Und somit genau der Sparte von unse­riöser Bericht­erstattung durch gezielte Selektion folgen, die sie offi­ziell bei Autoren wie Dir und anderen gerne anprangern?
Der Jesus Code
Johannes Holey: Richtig! Die Mas­sen­medien sind oder wurden zu solchen Ver­schwo­renen, die erstens durch die immensen Wer­be­ein­nahmen indus­trie­ab­hängig geworden sind und zweitens frei­willig oder gezwungen ihre Macht über den Mas­sen­mensch genießen – und was sie bewusst durch Dra­ma­ti­sieren oder durch Tot­schweigen von Tat­sachen ein­setzen und weltweit gleich­ma­chend aus­filtern. Die Macht der Infor­ma­tionen ist über­mächtig geworden. Doch genau dort ist das Eli­te­system auch sehr ver­letzlich geworden. Denn wehe, der Damm der Geheim­hal­tungen und Lügen bricht an irgend­einer Stelle, dann ist das elitäre Ver­schwö­rungs­system erledigt, dann geht auch dort jeder gegen jeden. In meinem Gespräch zum Thema ‚aktuelle Zei­ten­wende’ habe ich gerade eben im Schweizer Internet-Fern­seh­sender ‚Alpenparlament.TV’ dies­be­zügliche zukünftige Wege und Mög­lich­keiten aufgezeigt.
Dan Davis: Viele Men­schen aus meinem Bekann­ten­kreis ver­muten, dass ältere Men­schen und Rentner, wenn sie nichts mehr zur Gesell­schaft bei­tragen und nurnoch ein Kos­ten­faktor sind, gezielt durch unsere  “Gesundheits“-Industrie schnellst möglich und so das es nicht nach­weisbar ist, gehäuft in die Ewigen Jagd­gründe geschickt werden. Ist das eine Hor­ror­vor­stellung, die Deiner Meinung nach auf Tat­sachen beruht oder eher eine Meinung, die unzu­treffend ist?
Johannes Holey: Diese haben recht, geplant ist das sicherlich so seit dem Club of Rome-Beschluss. Und es funk­tio­niert ja in sehr vielen Fällen genauso. Aller­dings ist auch hier ein gegen­läu­figes Erwachen zu beob­achten und gerade auch viele Senioren sind es, die sich immer gesund­heits­be­wusster bio-ernähren. Es boomt ja förmlich mit allen mög­lichen Anti-Aging-Auf­­­klä­rungen und ‑mög­lich­keiten, welche die glo­balen Mensch­heits­re­du­zie­rungs­pla­nungen ordentlich durch­ein­an­der­bringen. Über Internet, Facebook und anderen sozialen Info­netzen kommt sogar in diese Generation noch ein neues Bewusst-sein und Bewusst-werden, da geht es gar nicht mehr so lang­weilig zu.
Dan Davis: Denkst Du, dass mög­li­cher­weise viele Krank­heiten erst durch die Ein­nahme von Medi­ka­menten her­vor­ge­rufen werden? Wenn man einen Blick auf  die Bei­pack­zettel und die Neben­wir­kungen von Medi­ka­menten wirft, kann einem mulmig zumute werden.
Top Ten Medikamente
Tabelle “Top Ten” der häu­figsten ver­ord­neten Medi­ka­men­ten­gruppen (by J. Holey).
Johannes Holey: Genau so ist es! Solange Leiden, Krank­heiten und Gemüts­ver­än­de­rungen durch che­mische Sym­ptom­be­hand­lungen gesteuert – von den Pati­enten wie auch den The­ra­peuten – werden, liefern wir uns auch den damit geplanten Neben-Wir­kungen aus. Als anschau­liches Bei­spiel bringe ich im Buch den Blut­hoch­druck. Die Blut­druck­sen­kenden Prä­parate sind ein jahr­zehn­te­langes Mil­li­ar­den­ge­schäft, obwohl wir über Auf­klärung und Ernäh­rungs­wechsel innerhalb von wenigen Wochen den jewei­ligen Normal­zustand ohne Prä­parate erreichen können. Schlimm sieht das auch aus mit der ‚Behandlung’ der beiden neuen Volks­krank­heiten Depres­sionen und Schlaf­stö­rungen, die fast nicht zu trennen sind. Wie die Tabelle der DAK aus dem Jahr 2009 zeigt, sind die Aus­gaben für der­artige Medi­ka­mente der absolute Renner der Phar­ma­in­dus­trie, dazu kommen noch die immensen Summen solcher Prä­parate, die nicht ver­schrei­bungs­pflichtig sind.
Dan Davis: Wie kann man Deiner Meinung nach am besten gegen dieses System angehen, welches Du in Deinen Büchern beschreibst? Gewalt ist sicherlich keine Lösung.
Johannes Holey: Bestimmt nicht. Infor­mation und Auf­klärung ist der Weg. Und kri­ti­scher mit dem Kauf von Illus­trierten umgehen – statt sich mit den mani­pu­lierten Infor­ma­tionen der Regen­bo­gen­presse und poli­ti­schen Maga­zinen voll­zu­stopfen, gilt es wert­volle Infor­ma­tionen alter­na­tiver Zeit­schriften aller Inter­es­sen­be­reiche auf­zu­nehmen. Ebenso kann man  über die Ein­schalt­quoten nur bestimmte Fern­seh­sen­dungen unter­stützen – ich lebe seit elf Jahren ohne Fern­seher. Denn der bringt über­wiegend Passiv-Infor­ma­tionen, ich liebe dagegen lei­den­schaftlich die Aktiv-Infor­ma­tionen des Internets, da bestimme ich die Themen und deren Vielfalt.
Dan Davis: Zumal sich der bunter Blät­terwald hin­ter­gründig über­wiegend aus 3–4 Groß­kon­zernen, wie Ber­telsmann oder Springer, zusam­men­setzt und mit dieser Betrach­tungs­weise gar nicht mehr so bunt ist. Anderes Thema: Hast Du selbst auch bereits Erleb­nisse in Deinem Leben gehabt, die man als „über­na­türlich“ beschreiben könnte (auch wenn sie sicherlich nur auf­grund unseres oftmals unvoll­stän­digen Welt­bildes so erscheinen)? Und könntest Du dem Leser viel­leicht ein kleines Bei­spiel geben, falls dem so ist?
Johannes Holey: Nichts Spek­ta­ku­läres. Doch wie jeder Mensch habe auch ich mein ‚Höheres Selbst’, was auch als „Über-Bewusstsein“ bezeichnet wird und die meisten Men­schen als „Intuition“ kennen. Die Intuition ist nichts Will­kür­liches, sondern dahinter steckt eine Intel­ligenz – eben das  soge­nannte Höhere Selbst, das manche auch als „Gott“ ansehen. Damit kann man arbeiten, sprich kom­mu­ni­zieren. Es ist eine Art spi­ri­tu­elles W‑LAN, mit dem wir stets und überall ver­bun­den sind.
Wir alle!
Seit einigen Jahr­zehnten wird dabeimein per­sön­licher Kontakt immer bewusster, worüber ich auch Vor­träge mit dem Titel „Lass Dich einfach führen“ gehalten, wie auch zwei Bücher über Jesus geschrieben habe. Alle großen und kleinen Zufälle sind nie Zufälle, sondern stets Hilfen oder Hin­weise unseres eigenen Höheres Selbstes. Im Buch beschreibe ich im Kapitel ‚Le­bens­plan’, wie sowas – rational wie göttlich – funk­tio­niert. Mein Höheres Selbst ist dann für mich das, was für Nealy Walsch sein Gott war. In den letzten Jahren habe ich durch meine Le­bens­ge­fährtin, der spi­ri­tu­ellen Kunst­ma­lerin, Sän­gerin und Autoren­kol­legin Bri­gitte Jost, ein ver­tieftes Ver­ständnis für diese geistige Welt bekommen, da sie seit ihrer Kindheit eine mediale Begabung hat. Sie hat Kontakt zu dem, was wir als „Engel“ bezeichnen, also geistige Wesen­heiten, die uns Men­schen hilf­reich zur Seite stehen – es ist die Welt des ‚Über­ir­di­schen’ – und hat auch Kontakt zu Wesen­heiten, die wir als ‚Außer­ir­dische’ bezeichnen. Das ist für die meisten Men­schen sicherlich noch ein neues Terrain, jedoch ein wie­der­keh­render Aus­gleich zu unserem geistlos gewor­denen Mate­ria­lismus. Oder anders aus­ge­drückt: Es ist ein inzwi­schen ver­loren gegan­gener Erkennt­nisweg, der auch so vielen anderen Men­schen ein leich­teres Erden­leben ermög­lichen würde.
Dan Davis: Jan hat geschrieben bei seiner Geburt wäre eine Art UFO über dem Haus gestanden, wenn ich das noch richtig in Erin­nerung habe. Könntest Du etwas mehrzu diesem Vorfall berichten?
Johannes Holey: Ja, das hatte unsere Hausdame erzählt, die damals unsere Kinder betreute. Die hatte berichtet, dass ein helles Licht etwas ent­fernt von unserem Anwesen am Himmel stand und dann plötzlich wegflog. Das war in der Nacht der Geburt. Den Begriff UFO kannte sie nicht.
Dan Davis: Deutest Du die Geburt von Jesus und die geschil­derten fas­zi­nie­renden Ereig­nisse in der Bibel (Wasser wurde zu Wein, Hei­lungen von Kranken, Jesus liefüber das Wasser und konnte in die Zukunft blicken, Beschrei­bungen von Engeln und merk­wür­digen Flug­ob­jekten etc.) eher in einem gött­lichem Sinne oder als Kontakt mit einer mög­li­cher­weise außer­ir­di­schen Rasse?
Gemälde der Tauf­szene von dem Künstler Aert de Gelder (1645–1727).
Johannes Holey: Deine Über­le­gungen sind berechtigt. Nachdem ich, wie schon erwähnt, zwei Bücher über Jesus geschrieben habe, unter­teile ich jetzt extrem ver­ein­facht drei Glaubens­bilder: 1. in das der Kir­chen­lehre, die – nach meinen For­schungen – nur in geringem Umfang dem Leben Jesu gerecht wird, 2. in die über-irdische Version, die auch ich ver­trete und 3. in das außer­ir­dische Glaubens­muster, das gleich­falls in den bibli­schen Über­lie­fe­rungen seine Berech­tigung findet. Wenn wir uns nämlich das AT einmal genau durch­lesen, dann wird klar, dass manche ‚Engel’, die dort beschrieben wurden, durchaus phy­sische Gestalten waren, denn im 1. Mose 6,2 heißt es, dass die Got­tes­söhne sahen„wie schön die Töchter der Men­schen waren, und nahmen sich zu Frauen, welche sie wollten.“ Medial ver­an­lagte Kunst­maler des Mit­tel­al­tershaben auch bei den Kreu­zi­gungs­dar­stellungen flie­gende Objekte an den Himmel gemalt, obwohl sie kei­nerlei Ahnung hatten, was da wohl gemeint war. Anhänger dieser außer­ir­di­schen These behaupten statt­dessen, sein uni­ver­seller Name sei Sananda.
Nun kurz zu meiner per­sön­lichen Sicht­weise, dem ‚Men­schensohn’, wie er sich selbst­nannte: Es fehlen in der Vita des Jesus der Kir­chen­lehre rund 21 Jahre, die er nach meinen Unter­lagen mit seiner Essäer-Aus­bildung auf dem Karmel und in Helio­polis in Ägypten, auf jah­re­langen Persien- und Indi­en­reisen und einem Abschluss in Grie­chenland ver­brach­te – was ich in meinen Büchern belegen kann. Er beherrschte tat­sächlich alle die ihm nach­ge­sagten Wun­der­tä­tig­keiten durch seine aus­ge­prägte und geschulte Medi­a­lität. Da er uns Erd­linge immer noch liebt, wird er sicherlich nie­manden ver­ur­teilen, gleich­gültig, in welcher der drei Rich­tungen wir uns auch immer mit ihm ver­bin­den möchten. Ich mache es mir dabei noch ein­facher und umgehe diese irdisch-beschei­denen Vor­stel­lungs­ver­suche und behaupte, Jesus ist in Dir und ist in mir und ist
in allen, die das möchten – ener­ge­tisch natürlich. Es gibt zum Bei­spiel das Gemälde mit dem Titel  ‚Bat­tesimo di Christo’ des medialen Rem­brand­schülers Aert de Gelder (1645–1727), der zur Tauf­szene im Jordan das Raum­schiff sah und malte.
Dan Davis: Da Art de Gelder im Jahr 1727 gestorben ist, kann er bei seiner künst­le­ri­schen Umsetzung der Sze­nerie sicherlich nicht von unserem heutige “UFO-Boom” indirekt beein­flusst worden sein. Könnte es sein, dass even­tuell hinter vielen berich­teten Kon­takten, Erschei­nungen und UFO-Sich­tungen in erster Linie keine Außer­ir­di­schen zu finden sind, sondern unsere eigenen Nach­fahren? Sprich wir even­tuell Kontakt zu Zeit­rei­senden aus der Zukunft haben? Bezie­hungs­weise diese mit uns? Und könnte das nicht auch eine Lösung hinter der Bibel und anderen Welt­re­li­gionen sein?
Johannes Holey: Soweit habe ich mich mit dieser The­matik noch nicht intensiv befasst. Ich gehe lediglich davon aus, dass es irdische UFOs, also mili­tä­rische Ent­wick­lungen, gibt, ebenso wie Raum­schiffe anderer Zivi­li­sa­tionen aus dem Weltall. Dabei unter­scheiden die Ufo­logen zwi­schen phy­si­schen Flugkör­pern, die für uns Men­schen sichtbar sind und auch reichlich foto­gra­fiert und gefilmt wurden und solchen, die offenbar von höher ent­wi­ckelten Zivi­li­sa­tionen gesteuert und auf­grund ihrer äthe­ri­schen Qua­lität “Licht­schiffe” genannt werden. Das Thema der Zeit­reisen halte ich jedoch durchaus für möglich.
Dan Davis: Tut es weh, wenn Fremde den eigene Sohn in eine kri­mi­nelle rechte Ecke stecken. Und dies, obwohl er mit dieser ganzen echten rechten Szene nichtszu tun hat und auch nichts zu tun haben will? Würdest Du Dir eine etwas objek­tivere Bericht­erstattung dazu wünschen?
Johannes Holey: Natürlich, lieber Daniel, war unser Elternherz zutiefst betroffen. Logi­scher­weise kann jeder von uns mit ähn­lichen Kampf­an­sagen rechnen, wenn wir den Freunden im Hin­ter­grund mal richtig auf die Zehen getreten sind. Ärgern tut mich dabei nur die billige Main­stream­presse, die Jan wei­terhin dieser Szene zuordnet, obwohl der Staat damals das Ver­fahren gegen ihn still­schweigend und auf Staats­kosten ein­ge­stellt hat. Jan wurde also nie ver­ur­teilt, was den Pres­seh­einis einfach nicht passt oder, soweit sie innerlich mit ihm sym­pa­thi­sieren, nicht passen darf.
Dan Davis: Sehe ich auch so. Zumal man an vielen Kri­tiken zu Jan aber auch anderen, wie Dir und mir, oftmals ablesen kann, dass diese nicht auf über­prüfte Fakten bauen sondern auf ein abge­schrie­benes Feindbild, dass unge­prüft über­nommen wird. Inter­essant ist in diesem Zusam­menhang auch das Interview mit Jo Conrad, welches ich vor einiger Zeit geführt habe und das sich näher mit dieser Problematik befasst. Vor einigen Jahren hast Du ein wun­der­volles Buch mit dem Titel „Alles ist Gott“ geschrieben. Könntest Du ein paar Bei­spiele benennen, woraus man schließen kann, dass ein  „kos­mische Gedächtnis“, welches alles ver­bin­det, wenn ich es einmal so benennen darf, exis­tiert? Und denkst Du alles ist mit­ein­ander ver­bun­den, weil alles einen Ursprung hat?
Johannes Holey: Ja, das hast Du richtig aus­ge­drückt. Wir alle kommen aus einer ener­ge­ti­schen Ureinheit und sind mutige und neu­gierige Schöp­fungs­splitter, die irgendwann einmal in immer stärkere Ver­dich­tungen und Ent­fer­nungen fern der hei­mat­lichen Einheit schöp­fe­risch sein wollten – und in unzäh­ligen ver­schie­denen Leben. Somit sind wir ein Teil von Gott – auch ‚Alles ist Gott’. Unsere neu­esten Erkennt­nisse der mensch­lichen Zellen bestä­tigen, dass jede ein­zelne der rund 75 Bil­lionen unseres irdi­schen Kör­pers ein voll­wer­tiges und kom­plettes Evo­lu­ti­ons­ge­dächtnis hat. Und die Quan­ten­phy­siker ergänzen, dass dazu das über­na­tür­liche Gedächtnis des Hyper­raums mit­schwingt – es ist alles noch ziemlich schwer ver­ständlich, vor allem, wenn wir es immer wieder ver­suchen zu zer­legen. Nur unsere Ganz­heit­lichkeit – somit auch unsere Gefühlswelt und unsere innere Weib­lichkeit, unser See­len­leben und unsere unsterb­liche Geistan­bindung – lässt uns ein erfülltes Erden­leben gelingen. Und unser Höheres Selbst kennt alle unsere ver­schie­denen Leben.
Dan Davis: Leben wir Deiner Meinung nach in den pro­phe­zeiten „Letzten Tagen“?
Johannes Holey: Richtig, es sieht so aus, als ob die pro­phe­zeiten “Letzten Tage” jetzt zu einer realen und aktu­ellen Zei­ten­wende werden, die immer ernst­hafter auf uns zukommt. Ohne Angst­mache meine ich das, sondern sehr hoff­nungsvoll. Die bibli­schen “Letzten Tage” passen daher zum erwar­teten Ende des Maya-Zeit­alters, dem dann – also dem­nächst – das neue Zeit­alter nach­folgt. Doch das wird dann eine ganz andere NWO, als die eli­tären Wel­ten­herr­scher es vor­haben – eine, die schließlich para­die­sisch und himm­lisch wei­ter­gehen wird.
Ätsch!
Links: Coves des Buches “Bis zum Jahr 2012” von Johannes Holey, welches sich bereits in der 7. Auflage befindet.
Dan Davis: Dein meist­ver­kauftes Buch trägt den Namen “Bis zum Jahr 2012” und ist ja nun schon in der 7. Auflage. Da 2012 naht, wäre es viel­leicht für den Leser inter­essant, wenn Du hierzu noch ein paar Worte ver­lierst. Was hat Dich dazu inspi­riert, hierüber ein ganzes Buch zu schreiben?
Johannes Holey: Als ich die Unruhe meines Ruhe­stands genießen konnte, habe ich all mein eso­te­ri­sches und spi­ri­tu­elles Wissen über unsere Zukunft zusam­men­ge­fasst, den Maya-Kalender als den genau­esten Kalender (genauer als unser vati­ka­ni­scher) ernst genommen und schon im Jahr 2000 in meinem Buch »Bis zum Jahr 2012 – der Auf­stieg der Menschheit« als einer der ersten Autoren positiv dar­ge­stellt. Denn schon damals haben mich die pro­phe­zeiten Ka­tas­trophen weniger beein­druckt, als der eben­falls ange­kün­digte Bewusst­seins­wandel, nämlich ein mög­licher kol­lek­tiver ‚Auf­stieg’. Und heute bin ich davon mehr denn je über­zeugt und es liegt an uns, ob wir darauf warten, was die  NWO-Visionäre rea­li­sieren oder wir recht­zeitig eine fried­vollere Vision auf den Weg bringen, wie ich sie im ‚Alpen­par­lament’ vor­ge­tragen habe.
Dan Davis: Je nach Deutung erwarten ja viele Men­schen größere Ereig­nisse bezogen auf das Ende des Maya­ka­lenders am 21. bzw. 23. Dezember 2012 (siehe Wiki­pedia). Inter­essant ist sicherlich zudem, dass im Dezember auch die Geburt von Jesus auf der Welt gefeiert wird. Und zudem fällt das Ende des Maya-Kalenders mit der Win­ter­son­nen­wende zusammen, wenn die Tage wieder länger werden. Nichts als Zufälle oder doch even­tuell ein Fin­gerzeig, der auf einen Zeitraum hin­deutet, wo einige Fäden zusammenlaufen? 
Johannes Holey: Im letzten Herbst zur Frank­furter Buch­messe glaubte jeder Verlag, schnell ein Buch zum Thema 2012 auf den Markt bringen zu müssen. Geradeso viel­fältig fielen auch die Dar­stel­lungen aus. Doch ich behaupte an dieser Stelle etwas pau­schal, dass es ent­weder Ver­ständ­nis­bilder ohne oder mit wis­sen­schaftlich ver­bräm­ten Erklä­rungen eines denk­baren geis­tigen oder gött­lichen Hin­ter­grunds wie zum Bei­spiel im Rahmen der Quan­ten­physik sind. Oder es werden ‚gechan­nelte’ Zukunfts­aus­sagen prä­sen­tiert, die unter sich oft wider­sprüchlich wirken. Ich nehme trotzdem mehrere solcher Fäden, wie Du sie nennst, sehr ernst, da sie auch astro­no­misch belegbar sind. Auch unser ‚realer’ Welt-Wis­sen­schafts- und Wirt­schafts-Irr­garten spitzt sich ja immer chao­ti­scher zu und schreit nach neuen Lösungen, die ohne ein neues Bewusstsein oder Bewusstes Sein kaum denkbar sind. Das Zeit­fenster 2012 als eine Zei­ten­wende könnte demnach sehr gut passen.
Dan Davis: An was arbeitest Du zurzeit?
Johannes Holey: Am nächsten Buch über diese aktuelle Zei­ten­wende. Ich habe da einen eigenen sehr posi­tiven Ansatz erkannt, den ich schon beim Alpenparlament.TV und bei ver­schie­denen Vor­trägen und  Erkennt­nis­nach­mit­tagen vor­ge­stellt habe: »Zei­ten­wende 2012 bis 2015, unsere beiden Gehirn­hälften und der neue humane Weg«.
Dan Davis: Johannes, vielen Dank für Deine aus­führ­lichen Worte.
Johannes Holey: Lieber Daniel, ich bedanke mich sehr für dieses Gespräch.
Ergän­zender Link:
Johannes Holey beim Alpenparlament.TV
im Gespräch mit Michael Vogt:
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Alpen­par­lament TV — Der Auf­stieg der Menschheit bis 2012 1/3
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Alpen­par­lament TV — Der Auf­stieg der Menschheit bis 2012 3/3
(COVER UP! News­ma­gazine, 6.6.2011)