Daten­krake Google: So erfahren Sie, welche Daten über Sie gesammelt wurden

Diese zufällige Sammlung von Infor­ma­tionen liefert zum Teil erstaun­liche und ziemlich per­so­na­li­sierte Ergebnisse.

Die bunte Such­ma­schine sammelt zufällige Infor­ma­tionen über Ihre zufäl­ligen Internet-Recherchen, und in vielen Fällen sammelt sie auch Daten über Ihren Standort und andere Inter­essen, so dass Sie mit Anzeigen bedacht werden können, die im Zusam­menhang mit Ihren Inter­essen stehen.

Diese zufällige Sammlung von Infor­ma­tionen liefert zum Teil erstaun­liche und ziemlich per­so­na­li­sierte Ergebnisse.
Wie so oft, ist es einfach eine Stra­tegie von Google, um Geld zu ver­dienen. Obwohl das Unter­nehmen Ihre Infor­ma­tionen wohl nicht direkt an andere Par­teien ver­kauft, hat es seine gewissen Möglichkeiten.

Wenn Sie sich Sorgen machen, welche Infor­ma­tionen der Tech-Riese über Sie sammelt, und Sie das näher ana­ly­sieren möchten, werden diese Schritte Ihnen dabei helfen, die von Ihnen gesam­melten Infor­ma­tionen herunterzuladen.

Bild­quelle: Google Takeout – Wählen Sie die Google-Pro­dukte aus, die in Ihrem Archiv berück­sichtigt werden sollen, und kon­fi­gu­rieren Sie die Ein­stel­lungen für jedes Produkt ent­spre­chend. Dieses Archiv ist nur für Sie zugänglich

Gehen Sie zu https://takeout.google.com/settings/takeout in Ihrem Browser. Sie werden eine ganze Reihe von Google-Ser­vices sehen, die das Unter­nehmen bietet und zur Sammlung Ihrer Infor­ma­tionen benutzt. Die Dienste sind viel­fältig und reichen von Android Pay und Kon­takte über Chrome bis zu Fotos und YouTube. Sogar Dienste wie Voice, Search und Loca­tions werden im Log gespeichert.

Auf der rechten Seite der Anwen­dungen sehen Sie die Schalt­flächen für die Dienste. Über­prüfen Sie alle Anwen­dungen und Dienste, von denen Sie Daten her­un­ter­laden möchten. Sobald Sie die Auswahl getroffen haben, klicken Sie unten auf ‚Weiter‘.

Bild­quelle: Google Takeout – Wählen Sie den Dateityp Ihres Archivs, und ob Sie es her­un­ter­laden oder in der Cloud spei­chern möchten.

Sobald Sie auf ‚Weiter‘ geklickt haben, werden Sie auto­ma­tisch nach unten gezogen in den Bereich ‚Archiv­format- Anpassen‘, wo Ihnen die Zahl der von Ihnen aus­ge­wählten Ser­vices ange­zeigt wird. Sie werden nach Ihrem ‚Dateityp‘ gefragt werden, wie .zip Format oder .tgz etc. Sobald Sie die Auswahl getroffen haben, werden Sie auf­ge­fordert, Ihre maximale ‚Archiv­größe‘ aus­zu­wählen. Wenn Sie mehr als 2GB wählen, wird es die Daten in viele Dateien auf­teilen, so dass Sie große Daten­mengen mit Leich­tigkeit her­un­ter­laden können.

Sobald Sie die Menge der Daten, die Sie her­un­ter­laden möchten, abschließen, wäre der letzte Schritt, die ‚Über­mitt­lungs­me­thode‘ aus­zu­wählen, die Ihnen zwei Mög­lich­keiten bietet: einen Download-Link per E‑Mail zu über­mitteln, oder die Dateien zu Dropbox, Google Drive oder Ihrem Microsoft One­Drive Konto hin­zu­zu­fügen. Bedenken Sie bitte, dass Sie bei Wahl der E‑Mail-Option nur sieben Tage haben, das Archiv abzu­rufen, danach werden die Daten ungültig.

Bild­quelle: Google Takeout – 18 Pro­dukte werden gerade archi­viert. Beachten Sie, dass das Erstellen von Archiven sehr lange dauern kann (Stunden oder mög­li­cher­weise Tage). Sie erhalten eine E‑Mail, wenn Ihr Archiv fertig ist – das ist der Inhalt der Nach­richt, welche dem Benutzer beim Erstellen des Archivs prä­sen­tiert wird.

Sobald Sie bereit sind, klicken Sie auf ‚Archiv Erstellen“. Der Aufbau des Archivs kann eine ganze Weile dauern, von Minuten bis zu Tagen, aber Google wird Ihnen eine E‑Mail senden, sobald es fer­tig­ge­stellt ist.

Wenn Sie die Dateien ansehen möchten, können Sie einfach die .zip-Datei auf Ihrem Com­puter per WinRAR extra­hieren und nach Belieben browsen.

 

Über­setzt aus dem Eng­li­schen von http://anonymous-news.com/how-to-download-the-data-that-google-has-been-collecting-on-you/