Ein­ge­schränkte Freiheit – die Neue Welt­ordnung ist ganz nah!

„Freiheit“ ist ein heikles Thema. Bis heute ist umstritten, ob sie über­haupt exis­tiert, und wenn ja, in welchem Umfang. Dennoch heißt es in der Euro­päi­schen Men­schen­rechts­kon­vention, dass „jede Person das Recht auf Freiheit und Sicherheit“ habe und dies nur durch ein ordent­liches Gericht im Falle kri­mi­nellen Han­delns ein­ge­schränkt werden dürfe. In Deutschland heißt es zudem im Grund­gesetz: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu ver­breiten… eine Zensur findet nicht statt.“ Wie kann es dann sein, dass der deutsche Innen­mi­nister Soziale Medien zur Zensur zwingt, das Volk aber nicht gegen diese tota­li­tären Ten­denzen auf­be­gehrt? Offenbar nehmen sich einige Men­schen Frei­heiten heraus, die sie anderen nicht zuge­stehen – alles unter dem Deck­mantel der öffent­lichen Sicherheit. Ich bin so frei darauf hin­zu­weisen, dass das nicht akzep­tabel ist.

Die Frage nach dem „freien Willen“ ist ein zen­trales Thema in den meisten spi­ri­tu­ellen Lehren und phi­lo­so­phi­schen Rich­tungen. Ent­scheiden wir „eigen­ständig“, oder sind wir alle nur Sta­tisten in einem großen Drama, das von einer höheren Auto­rität zu einem Zweck auf­ge­führt wird, der uns nicht bekannt ist? Ich per­sönlich bin der Meinung, dass es gewisse unum­stöß­liche Rah­men­be­din­gungen gibt (wie den Lauf der Gestirne), innerhalb derer wir einen gewissen Gestal­tungs­spielraum haben. Ansonsten würde es keinen Sinn ergeben, morgens über­haupt noch auf­zu­stehen. Wir haben die Mög­lichkeit, eigen­ständige Ent­schei­dungen zu treffen – sofern wir nicht von anderen beein­flusst werden, etwa durch die Kon­trolle unserer Gedanken und Hand­lungen. Schwierig wird es, wenn wir nicht merken, dass man uns die Freiheit genommen hat, wenn wir Mario­netten sind, die nicht mit­be­kommen, dass sie an Schnüren hängen. Noch schwie­riger wird es, wenn die­je­nigen, die uns steuern, selbst Mario­netten sind. Wir leben in Zeiten, in denen alle nach ein­fachen Ant­worten suchen, nach schnellen Lösungen. Wenn wir aber als Menschheit weiter kommen möchten, dann müssen wir uns wieder ein wenig mehr anstrengen, tiefer graben, über uns hin­aus­wachsen. Die­je­nigen, die etwas ver­ändert haben, gaben sich nie mit ein­fachen Ant­worten zufrieden. Sie waren gewillt, unbequem und ange­feindet zu sein, so wie Albert Ein­stein, der sagte: „Per­sön­lich­keiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung.“ 

Ich weiß, dass viele (vor allem junge) Men­schen heut­zutage Bargeld für ver­altet und über­flüssig halten. Was sie jedoch ver­mutlich nicht wissen ist, dass es zumindest in Deutschland und Öster­reich immer noch das einzige gesetz­liche Zah­lungs­mittel ist. „Sch… egal“ werden jetzt viele sagen, „bei Amazon kann ich auch ohne Bargeld ein­kaufen, und die Deutsche Bahn schafft nächstes Jahr ohnehin die Fahr­karten und das analoge Bezahlen ab.“ Ja, ja, das ist richtig, aber wie sieht es mit der Freiheit des Indi­vi­duums aus, wenn jeder ein Smart­phone besitzen „muss“, ob er das will oder nicht? Ich weiß, dass die Vor­stellung, dass es Men­schen gibt, die keines haben wollen oder es nicht ertragen können, in die meisten jungen Köpfe nicht hin­eingeht, aber so ist es! Freiheit sollte übrigens da enden, wo sie die Rechte anderer beschneidet. Was habe ich von Rei­se­freiheit, wenn ich dafür ein bestimmtes Smart­phone besitzen und dass ich ständig auf dem neu­esten Stand sein muss und für all das auch noch unentwegt bezahlen soll?

Die Vor­schläge zur Abschaffung des Bar­geldes kommen immer von denen, die davon am meisten pro­fi­tieren. Das sind vor­wiegend Firmen, die vir­tuelle Bezahl­systeme anbieten. Das sind Kre­dit­kar­ten­un­ter­nehmen, Online­be­zahl­systeme wie PayPal, aber auch Han­dy­her­steller wie Apple, die auf ihren iPhones „Apple Pay“ anbieten. Was wird nicht alles für Blödsinn darüber erzählt, was ohne Bargeld alles besser wäre, dabei gibt es tausend Gründe, die gegen eine Abschaffung sprechen. Doch dafür müsste man erst einmal das monetäre System ver­stehen, was uns freilich weder in den Schulen, noch an den Uni­ver­si­täten erklärt wird. Wenn sich nicht rasch Wissen und Ver­nunft durch­setzen, dann wird die totale Kon­trolle spä­testens 2020 Rea­lität sein. Aus­tralien will die 100-Dollar-Note abschaffen, die Euro-Zone bis 2018 den 500er, und in Indien fand im November 2016 das bislang größte und bru­talste Expe­riment in der Geschichte zur Bar­geld­ab­schaffung statt, bei dem hun­derte Mil­lionen Men­schen über Nacht ent­eignet wurden.

In der EU wurde eben ganz still und heimlich „PSD2“ erlassen. Nein, das ist nicht der Nach­folger des Star-Wars-Androiden „R2D2“, sondern eine neue „Payment Service Direktive“, also ein Gesetz, das den Zah­lungs­verkehr neu regelt. Damit soll Bezahlen ab 2018 angeblich „sicherer, bequemer und bil­liger“ werden, indem digitale Bezahl­systeme direkten Zugriff auf das Konto des Kunden haben – inklusive aller Infor­ma­tionen. Ist das nicht toll? Wenn sie künftig bei der Bahn ein­steigen oder im Super­markt ein­kaufen, dann müssen Sie kein Geld und keine Karte mehr aus der Jacke ziehen, es reicht, dass Sie ein Smart­phone besitzen – genauer gesagt ist es Vor­aus­setzung! Der Anbieter erkennt es, hat vollen Zugriff darauf und bucht die jewei­ligen Leis­tungen direkt von Ihrem Konto ab. Er hat dann direkten Zugang darauf. Er weiß dann alles über Sie, was bislang nur Ihre Bank wusste, wofür Sie welchen Geld­betrag aus­geben, welche Kredite Sie laufen haben und vieles mehr. Damit kann er dann alle Angebote für Sie künftig noch indi­vi­du­eller und besser gestalten, also „per­so­na­li­sieren“. Mit diesen und wei­teren ähn­lichen Daten hat die eng­lische Firma Cam­bridge Ana­lytica im Jahr 2016 Donald Trump zum Wahlsieg ver­holfen. Je mehr man über uns weiß, desto leichter sind wir zu manipulieren.

In Schweden, Nor­wegen und Dänemark gibt es mitt­ler­weile kaum noch Geld­au­to­maten, viele Banken geben kein Bargeld mehr aus und nehmen es auch nicht mehr an. In Spanien darf man Ein­käufe nur noch bis zu einer Summe von 2.500 Euro in bar tätigen, in Grie­chenland bis zu 1.500 Euro und in Italien gar nur noch bis 1.000 Euro. Egal, wie viel Geld Sie sich also erspart haben, Sie dürfen es nicht benutzen!

Der frühere Prä­sident des deut­schen Ver­fas­sungs­ge­richts, Hans-Jürgen Papier, hält solche Bargeld-Ein­schrän­kungen für ver­fas­sungs­widrig, da sie „nicht gerecht­fer­tigte Ein­griffe in Frei­heits­rechte, in die Ver­trags­freiheit und Pri­vat­au­to­nomie“ bedeuten. Ex-EZB-Chef­ökonom Jürgen Stark befürchtet, dass die Abschaffung des Bar­geldes uns ins Chaos führen wird. Doch die Abschaffung des Bar­geldes ist längst Realität.

In Deutschland wurde zudem gerade ohne großes Auf­sehen ein Gesetz erlassen, das es ermög­licht, allen straf­fällig gewor­denen Bürgern den Füh­rer­schein zu ent­ziehen – also nicht nur jenen, die Ver­kehrs­de­likte begangen haben. Jeder, der auf Facebook ver­sucht, eine Meinung zu äußern, die dem Regime gegen den Strich läuft, kann künftig dafür ver­ur­teilt werden und kann auch gleich seinen Füh­rer­schein abgeben. Kom­bi­niert wurde das Ganze mit dem Maas’schen Über­wa­chungs­gesetz, umständlich auch als „Netz­werk­durch­set­zungs­gesetz“ bezeichnet. Als Sah­ne­häubchen oben drauf ist jetzt auch noch der „Staats­tro­janer“ legal, also eine staat­liche Spio­na­gesoftware, die auf Rechner und Smart­phones der Bürger instal­liert wird. Er gibt staat­lichen Behörden die „Freiheit“, all unsere Kom­mu­ni­ka­tionen mit­zu­hören und mit­zu­lesen. Wenn die Geheim­dienste und Über­wa­chungs­organe mehr Freiheit bekommen, dann büßt der Bürger sie freilich ein. Dem Staat scheint daran gelegen zu sein, dass jeder Bürger ein Smart­phone besitzt, weil er kon­trol­lierbar und steu­erbar ist. In den öffentlich-recht­lichen Anstalten wird nach wie vor unentwegt gerne über den Horror der NS-Zeit und über die staat­liche Über­wa­chung in der DDR berichtet, aber gleich­zeitig feiert man die neuen Formen der Zensur!

Und um nicht alles so negativ zu sehen und mit einigen ver­söhn­lichen und posi­tiven Worten zu schließen, möchte ich daran erinnern, dass Freiheit schließlich nicht alles ist. Im Grunde ist sie augen­scheinlich über­be­wertet. Immer mehr Frauen tragen schließlich angeblich gerne und frei­willig Burka und Niqab. Immer wieder hört man davon, dass Men­schen im Gefängnis ihren Weg zu Gott oder ihre große Liebe fanden. Ich habe ver­mutlich rein per­sönlich nur ein solch sen­ti­men­tales Ver­hältnis zu „Freiheit“, weil ich eine Kindheit verlebt habe, in der man noch von Bäumen und Fahr­rädern fallen durfte, anstatt in Watte gepackt zur kind­lichen Früh­erziehung kut­schiert zu werden. Ich kann mich noch an lange und ange­regte Dis­kus­sionen mit leib­haf­tigen Men­schen erinnern, ohne dass dabei jemals jemand als „Faschist“ oder „Nazi“ bezeichnet wurde, nur weil er anderer Meinung war. Die Zeiten ändern sich, und nun wird eben die Skla­verei wieder modern, auch wenn sie nicht so genannt wird. Nun haben wir die totale Kon­trolle, vor der ich jah­relang gewarnt hatte. Auch diese Phase wird vorübergehen.

Immer mehr Men­schen durch­schauen die Pro­pa­ganda der dunklen Mächte und ihrer Hand­langer. Immer mehr Men­schen finden die Wahrheit, während eine wach­sende Zahl sich gleich­zeitig mittels Fake News weiter emo­tio­na­li­sieren und ver­wirren lässt. Die Spreu trennt sich langsam vom Weizen. Die unter­schied­lichen Zeit­linien oder Rea­li­täten klaffen immer weiter aus­ein­ander. Jeder muss sich für eine der par­al­lelen Welten ent­scheiden. Freiheit wird einem nicht geschenkt, wie wir gerade erkennen dürfen. Man muss sie sich erkämpfen. Sind wir dazu im Stande?