Muslime sagen Europa: „Eines Tages wird das alles uns gehören“

Ver­gangene Woche zielte ein wei­terer isla­mi­scher Ter­ror­an­schlag auf die spa­nische Stadt Bar­celona. Da sie viele Jahre unter mus­li­mi­scher Herr­schaft gestanden hatte, ist es also wie bei Israel Land, von dem viele Isla­misten glauben, sie hätten ein Anrecht darauf, es zurückzuerhalten.

(von Giulio Meotti / Gatestone)

Gleich­zeitig, weit weg von Spanien, wurden Grund­schulen geschlossen, vom Staat zuge­macht, nachdem die Zahl der Kinder auf weniger als 10% der Bevöl­kerung gesunken war. Die Regierung wandelt diese Struk­turen in Hospize für die Betreuung älterer Men­schen um in einem Land, in dem 40% der Men­schen 65 oder älter sind. Das ist kein Science-Fiction-Roman. Das ist Japan, die älteste und ste­rilste Nation der Welt, wo es einen popu­lären Aus­druck gibt: „Geis­ter­zi­vi­li­sation„.

Laut dem Natio­nalen Institut für Bevöl­kerung und Sozi­al­ver­si­che­rungs­for­schung Japans werden bis 2040 die meisten klei­neren Städte des Landes einen dra­ma­ti­schen Rückgang von einem Drittel bis zur Hälfte ihrer Bevöl­kerung sehen. Auf­grund einer dra­ma­ti­schen demo­gra­phi­schen Abnahme können viele japa­nische Gemein­deräte nicht mehr ope­rieren und müssen geschlossen werden. Die Anzahl Restau­rants ist von 850.000 im Jahr 1990 auf 350.000 heute gesunken und deutet auf ein „Aus­trocknen der Vita­lität“ hin. Die Vor­her­sagen deuten auch darauf hin, dass Japan in 15 Jahren 20 Mil­lionen leere Häuser haben wird. Ist das auch die Zukunft Europas?

Unter Demo­gra­phie­ex­perten gibt es eine Tendenz, Europa „das neue Japan zu nennen. Japan geht jedoch mit dieser demo­gra­fi­schen Kata­strophe mit eigenen Res­sourcen um und ver­bietet mus­li­mische Ein­wan­derung ins Land.

„Europa begeht demo­gra­phi­schen Selbstmord, indem es sich sys­te­ma­tisch ent­völkert in dem, was der bri­tische His­to­riker Niall Fer­guson „die größte nach­haltige Ver­rin­gerung der euro­päi­schen Bevöl­kerung seit dem Schwarzen Tod im vier­zehnten Jahr­hundert“ genannt hat, wie George Weigel vor kurzem notierte.

Europas Muslime scheinen davon zu träumen, dieses Vakuum zu füllen. Der Erz­bi­schof von Straßburg, Luc Ravel, der im Februar von Papst Fran­ziskus nomi­niert wurde, erklärte vor kurzem, dass

„die mus­li­mi­schen Gläu­bigen sehr gut wissen, dass ihre Frucht­barkeit heute so ist, dass sie es …den großen Aus­tausch nennen. Sie erzählen dir das in sehr ruhigem, sehr posi­tivem Ton: ‚Eines Tages wird alles, wird das alles unser sein…’“

Ein neuer Bericht des ita­lie­ni­schen Think Tank Centro Machia­velli zeigte kürzlich, dass, wenn die aktu­ellen Trends sich fort­schreiben, bis 2065 die Ein­wan­derer der ersten und zweiten Gene­ration 22 Mil­lionen Men­schen, oder mehr als 40% der Gesamt­be­völ­kerung Ita­liens, über­steigen werden. Auch in Deutschland werden 36% der Kinder unter fünf Jahren von Ein­wan­derern geboren sein. In 13 der 28 EU-Mit­glieds­staaten starben im ver­gan­genen Jahr mehr Men­schen als geboren wurden. Ohne Migration wird die Popu­la­tionen von Deutschland und Italien vor­aus­sichtlich um 18% bzw. 16% sinken.

Die Aus­wir­kungen des demo­gra­phi­schen freien Falles sind am deut­lichsten dort sichtbar, was einst das „neue Europa“ genannt wurde, in den Länder des ehe­ma­ligen Sowjet­blocks wie Polen, Ungarn und Slo­wakien, um sie vom soge­nannten „alten Europa“ Frank­reich und Deutschland zu unter­scheiden. Diese öst­lichen Länder sind jetzt die­je­nigen, die der „Ent­völ­ke­rungs­bombe“ am stärksten aus­ge­setzt sind, dem ver­hee­renden Kollaps der Gebur­tenrate, den der Polit-Ana­ly­tiker und Autor Mark Steyn „das größte Thema unserer Zeit“ genannt hat.

Die New York Times fragte,

warum „Ost­europa trotz der schrump­fenden Bevöl­kerung Wider­stand leistet gegenüber der Auf­nahme von Migranten“. 

Die schrump­fende Demo­graphie ist aber gerade der Grund, warum sie Angst haben, durch Migranten ersetzt zu werden. Darüber hinaus hat ein großer Teil Ost­eu­ropas bereits erlebt, wie es ist, von Mus­limen unter dem Osma­ni­schen Reich Hun­derte von Jahren besetzt zu sein, und sind sich allzu gut bewusst, was auf sie wartet, sollte es wieder soweit kommen. Alternde Länder fürchten die anti­pa­thi­schen Werte, die sicherlich auf­kommen, wenn es einen Ersatz durch die aktuelle junge aus­län­dische Bevöl­kerung geben sollte.

„Es gibt heute zwei unter­schied­liche Sicht­weisen [über den Rückgang und das Altern der Bevöl­kerung] in Europa“, sagte der unga­rische Minis­ter­prä­sident Viktor Orbán vor kurzem. „Eine davon wird von jenen gehalten, die die demo­gra­phi­schen Pro­bleme Europas durch Ein­wan­derung lösen wollen, und es gibt eine andere Ansicht, die von Mit­tel­europa – und mit­tendrin Ungarn – gehalten wird. Unsere Ansicht ist, dass wir unsere demo­gra­fi­schen Pro­bleme lösen müssen, indem wir uns auf unsere eigenen Res­sourcen und die Mobi­li­sierung unserer eigenen Reserven ver­lassen müssen und – lassen Sie es uns aner­kennen – indem wir uns geistig erneuern“.

Orbán warnte bloß vor einem „mus­li­mi­sierten Europa“. Ihm zufolge ist „die Frage der kom­menden Jahr­zehnte, ob Europa wei­terhin den Euro­päern gehören wird“.

Afrika drückt eben­falls mit einer demo­gra­fi­schen Zeit­bombe nach Europa. Laut dem nie­der­län­di­schen Par­la­men­tarier Geert Wilders:

„In den kom­menden 30 Jahren wird die Zahl der Afri­kaner um mehr als eine Mil­liarde Men­schen wachsen. Das ist die dop­pelte Bevöl­ke­rungszahl der gesamten Euro­päi­schen Union … Der demo­gra­phische Druck wird enorm sein, ein Drittel der Afri­kaner will ins Ausland ziehen, und viele wollen nach Europa kommen, im ver­gan­genen Jahr haben über 180.000 Men­schen in schä­bigen Booten von Libyen aus über­ge­setzt, und das ist erst der Anfang. Nach Ansicht von EU-Kom­missar Avra­mo­poulos warten in diesem Moment 3 Mil­lionen Migranten darauf, Europa zu betreten.“

Ost­europa dünnt aus. Demo­graphie ist sogar ein Problem für Europas Sicherheit geworden. In den mili­tä­ri­schen und sozi­al­po­li­ti­schen Diensten Europas dienen immer weniger Men­schen. Der Prä­sident von Bul­garien, Georgi Par­wanow, hat in der Tat die Führer des Landes auf­ge­fordert, an einem Treffen des natio­nalen bera­tenden Aus­schusses teil­zu­nehmen, das sich ganz dem Problem der natio­nalen Sicherheit widmet.

Früher haben sich die ost­eu­ro­päi­schen Länder vor sowje­ti­schen Panzern gefürchtet; Jetzt fürchten sie leere Wiegen.

Die Ver­einten Nationen schätzten, dass es im ver­gan­genen Jahr etwa 292 Mil­lionen Men­schen in Ost­europa gab, 18 Mil­lionen weniger als in den frühen 1990er Jahren. Die Zahl ent­spricht dem Ver­schwinden der gesamten Bevöl­kerung der Niederlande.

Die Financial Times hat diese Situation in Ost­europa „den größten Bevöl­ke­rungs­verlust der modernen Geschichte“ genannt. Seine Bevöl­kerung schrumpft, wie noch keine andere vor ihr. Nicht einmal der Zweite Welt­krieg, mit seinen Mas­sakern, Depor­ta­tionen und Bevöl­ke­rungs­be­we­gungen, war bis an diesen Abgrund vorgedrungen.

Orbáns Weg – Mit einem demo­gra­phi­schen Nie­dergang durch Einsatz der eigenen Res­sourcen des Landes umzu­gehen – ist die einzige Mög­lichkeit für Europa, die Vor­hersage des Erz­bi­schofs Ravel vor einem „großen Aus­tausch“ zu vermeiden.

Mas­sen­ein­wan­derung wird höchst­wahr­scheinlich die leeren Wiegen füllen – aber Europa wird dann eben­falls zu einer „Geis­ter­kultur“ werden; Es ist nur eine andere Art von Selbstmord.

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Giulio Meotti, Kul­tur­re­daktor für Il Foglio, ist ita­lie­ni­scher Jour­nalist und Autor. Die Über­setzung des Textes stammt von Daniel Hei­ninger. Er erschien zuerst beim Gatestone Institut.

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