Die Wahlprogramme der Parteien sind heraus und offenbaren beim genaueren Lesen einen sehr mehrkwürdigen Umgang mit den „Deutschen“.

Das Leben in “Menschland” — Par­teien meiden das Wort “Deutsche” in ihren Wahlprogrammen!

In der wun­der­schönen, bunten Republik Menschland gehen bei son­nigem Wetter die Men­schen gerne in die gepflegten Tier­gärten der großen Städte. Nicht nur, dass die Men­schen dort in schöner, grüner Pflan­zen­um­gebung, auf saftig, grünen Pflan­zen­tep­pichen unter Holz­stamm-Pflanzen spa­zie­ren­gehen können und sich erholen, die dort zu bewun­dernden Tiere sind immer eine Attraktion. Da gibt es berüs­selte, große Tiere, bunte, kleine flat­ternde Tiere, gefleckte Lang­hals­tiere und im-Wasser-lebe-Tiere, schlauch­förmige und viel­beinige Tiere … kurz, die Men­schInnen-die-hier-schon-länger-leben und die Men­schInnen-die-noch-nicht-so-lange-hier-leben samt der wachs­tums­her­aus­ge­for­derten Nach­kom­men­schaft haben Spaß und lernen viel über diverse Tiere und Pflanzen. Zum Bei­spiel gibt es Flie­ge­tiere, die Federn haben und welche die durch­sichtige Flügel haben.

Nun gibt es ver­schiedene Men­schen­gruppen in Menschland, denen es sehr wichtig ist, dass es allen in der wun­der­schönen Republik Menschland gut gehen soll. Damit die Men­schen in Menschland sogar selbst ent­scheiden können, welche Gruppen die bes­seren Ideen haben, wie es allen Men­schen gut gehen kann, dürfen sie abstimmen, welche Gruppe das Land nun in die goldene Zukunft führen soll. Dazu schreiben die Gruppen, die Par­teien heißen, „Wahl­pro­gramme“, in denen sie auf­zählen, was sie alles für die Men­schen machen wollen, damit das auch gelingt.

Im Sep­tember gibt es wieder Wahlen in Menschland, und alle Gruppen strengen sich an, die schönsten und men­schen­freund­lichsten Dinge zu ver­sprechen, damit sie regieren dürfen. In der Zeit, wo die Men­schen erklärt bekommen, welche Gruppe sie wählen sollen, nennt man sie „Wähler“ und „Wäh­le­rinnen“.

Wenn sie nachher nicht zufrieden sind mit dem, was die gewählten Gruppen so in Menschland machen, nennt man sie „Pack“.

Das war nicht immer so.

Früher hieß Menschland Deutschland, und die darin wohnten hießen Deutsche. So, wie in Italien die Ita­liener leben und in Spanien die Spanier. Das Bad Godes­berger Pro­gramm der SPD von 1959 – nicht nazi­ver­dächtig – beginnt mit den Worten: „Die Sozi­al­de­mo­kra­tische Partei Deutsch­lands lebt und wirkt im ganzen deut­schen Volke“.

Doch seit zwei Jahren hat sich Deutschland sehr ver­ändert. Es kommen sehr viele Men­schen nach Deutschland hinein, die ganz anders aus­sehen, ganz anders denken, ganz anders leben wollen und sich auch ganz anders ver­halten als die Deut­schen, denen das Land bisher gehört hat, und das ihre ange­stammte Heimat war. Weil aber nun schon sehr viele von diesen neuen Men­schen hier sind, und täglich mehr Men­schen aus ganz anderen Kul­turen nach Deutschland her­ein­kommen, und die Par­teien, die das Land regieren auch sagen, es darf jeder kommen, egal wie­viele, und weil diese Men­schen hier auch so leben und sich ver­halten sollen, wie sie wollen, gehört das Land nicht mehr den Deutschen.

Das ist logisch. Wenn es in einer Bäckerei nur noch eine Ecke gibt, wo man Back­waren bekommt, und der Laden ansonsten Kleidung, Bücher, Kin­der­spielzeug und Möbel ver­kauft, ist es keine Bäckerei mehr, sondern ein Kaufhaus.

Deshalb schreiben die Par­teien in ihren Wahl­pro­grammen auch nicht mehr von „Deut­schen“. Alle Par­teien ver­meiden in ihren Regie­rungs­pro­grammen für die Wahl im Sep­tember penibel das Wort „Deutsche“ oder „deutsche Bürger“. Nimmt man die Regie­rungs­pro­gramme der vier großen Par­teien und zählt, wie oft sie alle zusammen das Wort „Deut­scher“ oder „Deutsche“ benutzen, so kommt man, wie Pro­fessor Helmut Ber­schin dan­kens­wer­ter­weise eruiert hat, auf fünf mal. Auf 550 Seiten ins­gesamt. Dreimal bei CDU/CSU, jeweils einmal bei SPD und den GRÜNEN, DIE LINKE ver­wendet das Wort „Deutsche“ gleich über­haupt nicht, nennt aller­dings, so Ber­schin, eine Unter­gruppe, die „Ost­deut­schen“ zweimal. Statt­dessen benutzen alle Par­teien durch­gängig das Wort „Men­schen“. Und hin und wieder „Bürger“.
Das ist kein Zufall.

Liebe Leser, das ist eine der sel­tenen Stern­stunden, in denen die Poli­tiker einmal aus­nahms­weise ehrlich sind und auch offen zeigen, was sie wirklich vor­haben. Zum ersten Mal kün­digen alle Wahl­pro­gramme das an, was die Poli­tiker auch tat­sächlich umsetzen werden: Es soll und wird keine Deut­schen mehr geben, sondern nur noch Men­schen aller Art, die in einem Land leben, das irgendwie noch Deutschland heißt. Aber auch das wird man dann ent­spre­chend ändern.

Es mangelt nicht an Artikeln in den Main­stream­m­edien, die sich mit den ver­schie­denen Punkten der zur Wahl gestellten Regie­rungs­pro­gramme befassen. Die Zeit erörtert das Wahl­pro­gramm der SPD, sin­niert über Rei­chen­steuer und Steu­er­ver­meidung, und lobt Schulz dafür, dass er die Inter­na­tio­nalen Kon­zerne in die Pflicht für’s Gemeinwohl via Steu­er­zahlung nehmen will. Die Renten für die über­al­terte Gesell­schaft sichern, Kita­ge­bühren senken, Gering­ver­dienern volle Ren­ten­an­sprüche gewähren … Schulz spielt den Weih­nachtsmann, der ein Geschenk nach dem Anderen aus dem roten Sack holt. RP-Online hat das Wahl­pro­gramm von CDU bis die Linke„unter die Lupe genommen“, was aber nichts anderes ist, als das Her­un­ter­beten der Pro­gramm­punkte aus dem CDU-Pro­gramm in dreizehn Klick­tafeln zu Ein­kom­mens­steuer, Soli­da­ri­täts­steuer, Arbeits­markt. Zur Migration steht dort: Das Wahl­pro­gramm enthält keine Ober­grenze, diese CSU-For­derung lehne die CDU ab. Bei der SPD sieht es kaum anders aus, außer, dass es bis auf wei­teres keine Abschie­bungen nach Afgha­nistan geben soll. Die Osna­brücker Zeitung berichtet eben­falls über das CDU-CSU-Wahl­pro­gramm, Migration und Flücht­linge sind dabei kein Thema. Auf der Seite der CDU-CSU selbst ist kein Wahl­pro­gramm zu finden.

Man berichtet über die ein­zelnen Pro­gramm­punkte der ver­schie­denen Par­teien, wohl wissend, dass das meiste davon nach den Wahlen auf den Müll geworfen wird. Das einzige, wirklich bei allen Par­teien (außer der AfD) ernst gemeinte, aber zwi­schen allen Zeilen ver­steckte Pro­gramm ist die Abschaffung alles Deutschen.

Ver­schwö­r­un­ge­theorie?

Peter Sutherland, ehe­ma­liger EU-Kom­missar und Chairman von Goldman Sachs inter­na­tional, Vor­sit­zender des Glo­balen Forums für Migration und Ent­wicklung und zur Zeit UN-Migra­tions-Son­der­be­richt­erstatter sagte klar und deutlich, die EU sollte ihr bestes tun, um die Homo­ge­nität seiner Mit­glieds­staaten zu unter­mi­nieren. Er ver­tritt nach­drücklich die Ansicht, dass Migration und mul­ti­kul­tu­relle Gesell­schaften die ent­schei­dende Dynamik für wirt­schaft­liches Wachstum darstellen.

Schon 2012 pos­tu­lierte er auf dem Glo­balen Migrationsforum :

“The United States, or Aus­tralia and New Zealand, are migrant societies and the­refore they accom­modate more readily those from other back­grounds than we do our­selves, who still nurse a sense of our homo­geneity and dif­fe­rence from others. And that’s pre­cisely what the European Union, in my view, should be doing its best to undermine.”

Über­setzung: Die Ver­ei­nigten Staaten oder Aus­tralien und Neu­seeland sind Migranten-Gesell­schaften und deshalb passen sie sich bereit­wil­liger an an jene, die von einem anderen (kul­tu­rellen) Hin­ter­grund kommen, als wir selbst es tun, die wir immer noch diese Emp­findung unserer Homo­ge­nität und den Unter­schied zu anderen nähren. Und das ist genau das, wo die Euro­päische Union, meiner Meinung nach, ihr Bestes tun muss, das zu unterminieren.

An ageing or declining native popu­lation in coun­tries like Germany or sou­thern EU states was the “key argument — and, I hesitate to the use word because people have attacked it, — for the deve­lo­pment of mul­ti­cul­tural states”,

Über­setzung: „Eine alternde und schrump­fende, ein­ge­borene Bevöl­kerung in Ländern wie Deutschland oder den süd­liche EU-Staaten war das Schlüssel-Argument — und , ich zögere, das Wort zu benutzen, weil Leute es ange­griffen haben — für die Ent­wicklung von mul­ti­kul­tu­rellen Staaten.“

Hierzu ist anzu­merken, dass die in den USA als so vor­bildlich erwähnte, mul­ti­kul­tu­relle Gesell­schaft heute, im Jahre 2017 so tief in Ras­senhass unter­ein­ander gespalten ist, dass es wieder zu blu­tigen Unruhen kommt, wie seit 50 Jahren nicht. Aus­tralien und Neu­seeland fahren eine brutale Abschot­tungs­po­litik bishin zur Ver­senkung von Flücht­lings­booten durch Beschuss der Küs­ten­wache als letzte Option. Die „No Way!“-Politik ist uner­bittlich, weil die Aus­tralier und Neu­see­länder ihre kata­stro­phalen Erfah­rungen mit der Zuwan­derung kul­tur­fremder Migranten gemacht haben. Und auch das ein­wan­de­rungs­freund­liche Groß­bri­tannien hat längst eine Voll­bremsung hin­gelegt, und ver­bar­ri­ka­diert den Eingang zum Euro­tunnel her­me­tisch. Schweden, aus Begeis­terung ein­wan­de­rungs­freundlich, sieht sich kurz vor dem Zustand eines failed state. Der schwe­dische Poli­zeichef musste öffentlich ein­ge­stehen, dass die Polizei die Ein­haltung der Gesetze nicht mehr sicher­stellen kann, und die Migranten ganze Stadt­ge­biete in gesetzlose Dschungel ver­wandelt haben. Und er flehte die Bürger an, der Polizei zu helfen: „Hjälp oss! hjälp oss!“ (Helft uns! Helft uns!)

Peter Sutherland ist kei­neswegs eine unmaß­geb­liche Ein­zel­stimme. Er argu­men­tiert ganz klar entlang des offi­zi­ellen UN-Pro­gramms der „Repla­cement Migration“. Ein Pro­gramm, das jeder auf der offi­zi­ellen UN-Seite nach­lesen kann. In dem UN-Bericht »Repla­cement Migration« (ST/ESA/SER A./206) der Bevöl­ke­rungs­ab­teilung der UN (UN Popu­lation Division) aus dem Jahr 2001 wird die Öffnung Deutsch­lands für 11,4 Mil­lionen Migranten gefordert, auch wenn das innerhalb Deutsch­lands zu sozialen Span­nungen (»rise to social ten­sions«) führen werde. Die so harmlos klin­genden „sozialen Span­nungen“ zeigen sich bereits in der Kölner Sil­ves­ter­nacht, dem Ber­liner Weih­nachts­markt-Anschlag, im Bataclan in Paris und in Kon­stanz sowie in den hun­derten, täg­lichen Ein­zel­fällen bru­taler Aggres­sionen von Migranten. Das ist aber erst der Anfang.

Die Wortwahl in den Wahl­pro­grammen ist also ein kaum bemerkter, aber rich­tungs­wei­sender Schritt, die Deut­schen Schritt für Schritt abzu­schaffen. Im ersten Schritt werden „die Deut­schen“ nicht mehr genannt. Dann wird der Begriff „Deutsch“ getilgt. Dann darf man diese Begriffe nicht mehr erwähnen, und am Ende fällt alles, was einmal mit „Deutsch“ zu tun hatte, dem Ver­gessen anheim. Das nennt man in der Geschichte „dam­natio memoriae“ , die Ver­dammung des Andenkens.

Aber es wird ganz, ganz anders kommen.

Goethe und Schiller Denkmal in Weimar. Zwei Schon-länger-hier-gelebt-habende hete­ro­se­xuell-mas­kuline Autoren aus Mitteleuropa.