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Strafzinsen sollen künftig an die Kunden weitergegeben werden

6. September 2017

Jede vierte Bank will Sparer zur Kasse bitten

Die Null- und Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank und ihrem Zampano Draghi wird mehr und mehr zur Belastung der deutschen Sparer. Jede vierte deutsche Bank will die Strafzinsen künftig an ihre Kunden weiterbelasten.

Durch die Null- und Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und ihrem Vorsitzenden Mario Draghi sind den deutschen Sparern etliche Milliarden Euro an Zinsen vorenthalten worden. Zinseinnahmen, die nicht reinvestiert werden konnten. Bereits jetzt ist der von Draghi zu verantwortende volkswirtschaftlicher Schaden immens. Doch der italienische Zampano macht in seiner Geldvernichtungspolitik unbeirrt weiter und der deutsche Sparer wird weiterhin geschröpft. Denn in der Zwischenzeit will jedes vierte deutsche Kreditinstitut der ihr von der EZB auferlegten Strafzinsen für Spareinlagen direkt an ihre Kunden weiterbelasten.

Das einfache Sparbuch, einst des Deutschen beliebteste Geldanlage, wurde vor wenigen Jahren aufgrund der geringen (aber garantierten) Verzinsung mitleidig belächelt. Doch zu jener Zeit erhielten die Sparer wenigstens noch Zinsen für das Geld, welches sie bei der Bank ihrer Wahl deponierten. Die Banken konnten mit diesem Geld wirtschaften, Kredite vergeben und so Investitionen ermöglichen und unterstützen. Diese Zeiten sind seit Draghi vorbei. Guthabeneinlagen der einzelnen Kreditinstitute bei der EZB werden seitens der Zentralbank seit einiger Zeit mit Strafzinsen belegt, welche nun mehr und mehr auf die Kunden umgelegt werden sollen.

Derzeit liegt diese Strafverzinsung bei 0,4 Prozent, welche in der Regel bereits an Unternehmenskunden weitergegeben wird. Privatkunden werden derzeit nur bei jeder zwölften Bank belastet, nach Angaben von Bundesbank-Vorstand Andreas Dambert habe eine Umfrage ergeben, dass bei einer weiteren Senkung des Zinsniveaus jedoch sogar jede zweite Bank bereit wäre, die Belastung auch an Privatkunden weiterzugeben.

 

 

 

Quelle: Dieser Beitrag erschien auf FreieWelt.net

Bild: flickr.com


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